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Buddelship – The Steelyard

Die Steelyard befand sich am Nordufer der Themse durch den Abfluss des Walbrook, in der Gemeinde Dowgate der City of London. Noch heute erinnert der Name der Steelyard Passage an der Cannon Street Station daran. Der Steelyard war, wie andere Hanse-Stationen, eine separate ummauerte Gemeinde am Fluss mit eigenen Lagerhallen, eigenem Wiegehaus, Kapelle, Zählhäusern, einer Zunfthalle, Stoffhallen, Weinkellern, Küchen und Wohnquartieren. Händler, die von der Steelyard aus tätig waren, erhielten bestimmte Privilegien und waren von Zöllen und einigen Steuern befreit. Daran erinnert das Pale Ale der Buddelship-Brauerei aus der Hansestadt Hamburg, das jetzt vor mir steht.

Das Buddelship Steelyard Pale Ale ist ein britisch inspiriertes Bier. So ist es mit hochwertigem britischem Malz und verschiedenen Hopfensorten nach englischer Tradition (single-step infusion) gebraut worden. Als ich mir das Bier einschenke, habe ich erst einmal das ganze Glas voll mir festem Schaum. Als sich die Schaumkrone aufzulösen beginnt, sehe ich die schöne goldene Farbe mit der leichten Hefetrübung.

Das Aroma ist betörend. Düfte nach Biskuit und unterschiedlichen Früchten steigen mir in die Nase. Ich rieche Zitrus, Mango und vielleicht auch etwas Banane. Auf jeden Fall macht das schon mal richtig Lust auf den ersten Schluck.

Und so ist der Antrunk auch fruchtig und frisch. Auf der Zunge kommt zur Fruchtigkeit noch ein ordentliches Bitter, das mit der Zeit dominant wird. Dabei bleibt das Mundgefühl aber immer angenehm voll und rund. Im Abgang kommt noch einmal kurz die süße Fruchtigkeit an die Oberfläche, bevor das Bitter mit seinem sehr langen Nachklang wieder dominiert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe (obergärig)

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürze:

13,8° Plato

Bittereinheiten:

40 IBU

Brauerei:

Buddelship Brauerei GmbH
Warnstedtstraße 16 L
22525 Hamburg
www.buddelship.de

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