Der Bayerische Brauerbund und der DEHOGA Bayern e.V. (BHG) haben die „Goldene BierIdee 2026“ verliehen

Goldene BierIdee 2026 verliehen: Hallertauer Bierfestival, Markus Harms und die Brauerei Kundmüller werden für ihr Engagement in der Bierkultur ausgezeichnet.

Im Rahmen der traditionellen Brauer-Gala im Münchner Löwenbräukeller wurde erneut die „Goldene BierIdee“ verliehen. Mit der Auszeichnung würdigen der Bayerischer Brauerbund und der DEHOGA Bayern Persönlichkeiten und Initiativen, die sich in besonderer Weise für die Pflege und Vermittlung bayerischer Bierkultur einsetzen.

Die Verleihung am 21. Mai 2026 stand dabei erstmals unter der Präsidentschaft von Dr. Stefan Kreisz, dem neuen Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes. Gemeinsam mit Angela Inselkammer, Präsidentin von DEHOGA Bayern, sowie Hauptgeschäftsführer Dr. Lothar Ebbertz ehrte er Projekte und Akteure, die zeigen, wie vielfältig Bierkultur heute gelebt wird.

Auszeichnung für gelebte Regionalität

Eine der „Goldenen BierIdeen 2026“ ging an die Gemeinde Attenkirchen für das Hallertauer Bierfestival. Seit 2010 hat sich das Festival zu einem wichtigen Schaufenster regionaler Braukultur entwickelt. Besonders hervorgehoben wurden das ehrenamtliche Engagement sowie die enge Verbindung zwischen Hopfenanbau, Brauereien und regionaler Identität in der Hallertau – dem weltweit größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet.

Bierwissen für eine wachsende Gemeinschaft

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Markus Harms für sein Magazin Bier & Brauhaus. Mit Publikationen, Veranstaltungen, Braukursen und digitalen Angeboten hat er über Jahre eine Plattform geschaffen, die Hobbybrauer, Bierinteressierte und Brauereien miteinander verbindet.

Die Jury würdigte dabei insbesondere seinen Beitrag zur Wissensvermittlung sowie seine Rolle bei der Vernetzung der deutschsprachigen Hobbybrauerszene.

Fränkische Bierkultur mit internationalem Blick

Die dritte Auszeichnung erhielt die Brauerei Kundmüller in Weiher für ihre Projektreihe „International Collaboration Brews“. Durch Gemeinschaftssude mit Brauereien aus unterschiedlichen Ländern verbindet die Familienbrauerei internationale Einflüsse mit fränkischer Brautradition.

Nach Einschätzung der Jury steht das Projekt beispielhaft für Offenheit, kreative Zusammenarbeit und handwerkliche Qualität – und zeigt zugleich, wie regionale Bierkultur weit über Bayern hinaus wirken kann.

Tradition und Innovation als gemeinsamer Nenner

In seiner Ansprache betonte Dr. Stefan Kreisz, dass die diesjährigen Preisträger eindrucksvoll zeigen würden, wie lebendig und vielfältig bayerische Bierkultur heute sei. Die ausgezeichneten Projekte verbänden Tradition mit neuen Ideen, stärkten Gemeinschaft und trügen die Begeisterung für bayerisches Bier über Landesgrenzen hinweg.

Die „Goldene BierIdee“ macht damit erneut deutlich: Bierkultur besteht längst nicht nur aus Brauprozessen und Rezepturen, sondern ebenso aus Menschen, Engagement und kreativen Ansätzen, die Tradition weiterentwickeln.

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