Andechs – Export Dunkel

Nun steht mal wieder ein Bier aus dem Kloster Andechs vor mir, das Andechs Export Dunkel. Bislang haben mir alle Biere vom heiligen Berg gut gefallen und da ich die dunklen Biere mag, erwarte ich hier etwas ganz Besonderes. Mal sehen, ob das Bier meine Erwartungen erfüllen kann.

Kastanienfarben präsentiert sich das Bier im Glas. Dazu sehe ich eine muntere Kohlensäure und es bildet sich eine ordentliche Menge feinporiger Schaum, der durchschnittlich lang erhalten bleibt. Bislang ist das Bier noch so, wie ich es erwartet habe.

Das Aroma wird durch Röststoffe bestimmt. Karamell, Schokolade und dunkle Trockenfrüchte steigen mir in die Nase. Bei der Malzauswahl hat die Brauerei schon mal ein gutes Händchen bewiesen.

Der Antrunk ist süß und durch die reichlich vorhandene Kohlensäure spritzig. Es ist mir fast zu süß, aber das ist eine Frage des individuellen Geschmacks. Wenn der Geschmack insgesamt intensiv ist, geht die Süße auch für mich in Ordnung. Der Körper wird durch die Röststoffe mit leichten Schokoladennoten geprägt. Dabei bleibt das milde Bier aber spritzig. Der Abgang ist sehr mild.

Für meinen Geschmack das Bier zu sehr an den Mainstream angepasst und daher etwas langweilig. Ihm fehlt irgendwie der Charakter. Das Bier ist sicherlich nicht schlecht, aber es ist das Bier aus Andechs, das mir bislang am wenigsten gefällt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

12,5 %

Brauerei:

Klosterbrauerei Andechs
Bergstr. 2
82346 Andechs
www.andechs.de

BierSelect

Ähnliche Beiträge

  • Park Blond

    Nun steht mal wieder ein Abteibier aus Belgien vor mir, das Blonde aus der Abdij van’t Park. Über die Herkunft des Bieres lässt sich eigentlich nicht viel sagen, denn die Abtei selbst hüllt sich in vornehmes Schweigen. Nicht einmal eine eigene Website gibt es noch. Wer die auf dem Rückenetikett angegebene Website parkabdij.be aufruft, wird…

  • Pardál Lager

    Pardál ist tschechisch und hat mehrere Bedeutungen: Panther, Puma, Freund, Kumpel. Hier hat es wohl die Bedeutung Panther. Darauf weist der stilisierte Panther hin, der auf dem Etikett abgedruckt ist. Das Pardál stammt aus der Budweiser-Brauerei und ist dort die Billigmarke der Brauerei. Andererseits kommt aus Budweis ein recht gutes Bier, so dass ich jetzt…

  • Kaiser Heinrich Urstoff

    Die Geschichte der Brauerei im fränkischen Zeil am Main geht bis ins Jahre 1514 zurück, so dass sie eine der ältesten Braustätten Bayerns ist. Seit 1908 ist die Brauerei im Besitz der Familie Göller und kann sich neben Silbernen und Goldenen DLG-Preisen auch mit dem EUROPEAN BEER STAR AWARD sowie dem PREIS DER BESTEN rühmen….

  • Silly – SWAF Triple

    Wieder einmal steht ein Bier aus dem wallonischen Teil Belgiens vor mir, genauer gesagt aus Silly. Es handelt sich um ein helles Triple, das mit Koriandersamen gebraut wurde und auf den etwas merkwürdigen Namen SWAF hört. Bernsteinfarben und nur leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine voluminöse feinporige Schaumkrone, die durchschnittlich…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.