Die Kulmbacher Bierwoche steht vor der Tür

In der Zeit vom 27. Juli bis 2. August lädt die Kulmbacher Brauerei zur 66. Kulmbacher Bierwoche ein. Mit etwa 120.000 Besuchern ist es das vermutlich größte Bierfest in Deutschland. In Kulmbach steppt in diesen neun Tagen also wieder der Bär.

Selbstverständlich wird dort nicht nur Bier ausgeschenkt. An jedem Tag steht ein umfangreiches Musikprogramm auf der Agenda, auch wenn das Musikprogramm noch nicht vollständig unter Dach und Fach ist, zumindest ist noch nicht das gesamte Programm veröffentlicht. Ich habe aber nach den bislang veröffentlichten Auftritten von Chören und Kapellen den Eindruck, dass die Besucher durchaus Fans der bayrischen Volksmusik sein sollten.

Ausgeschenkt werden die Festbiere, die die Kulmbacher Brauerei für die speziell für die Bierwoche gebraut hat, von vier Gastwirten aus Kulmbach. Zusätzlich ist noch ein Cateringteam vor Ort, das die Gäste mit Fleisch- und Fischspezialitäten verwöhnen wird.

Was wäre ein Bierfest ohne einen zünftigen Umzug. Selbstverständlich fehlt er auch auf der Kulmbacher Bierwoche nicht. Am 26. Juli treffen sich die Fanclubs der Kulmbacher Brauerei an der Brauerei und ziehen ab 12 Uhr zum Bierstadl.

Kommen wir zum zentralen Thema der Bierwoche, dem Bier. Die Kulmbacher Brauerei braut mit ihren vier Marken, Kulmbacher, Mönchshof, EKU und Kapuziner vier Festbiere. Da ich die Biere naturgemäß nicht kenne, gebe ich hier die Beschreibung der Brauerei wider.

Da ist zunächst das bernsteinfarbene Kulmbacher Festbier, dessen Hopfenaroma dem Malz angepasst ist. Von Mönchshof kommt das mildeste der vier Festbiere. Bei ihm wurde der Hopfen erst sehr spät zugegeben. Im Gegensatz dazu steht das EKU Festbier, bei dem der Hopfen sehr früh zugegeben wurde, so dass es sehr herb ist. Diese Biere haben einen Alkoholgehalt zwischen 5,7 % und 5,9 %. Letztendlich können sich die Bierfreunde auf das Kapuziner Weißbier freuen, goldgelb, leicht hefetrüb, fruchtig und erfrischen.

Ähnliche Beiträge

  • | |

    Klosterhof – Hopfenfuchs

    Zunächst einmal das Versprechen der Brauerei zum Klosterhof in Heidelberg: „Eine ganz besondere Bierspezialität, mit dem besonderen Hopfenaroma ohne bitter zu sein. Frisch gepflückter Bio-Cascade Hopfen aus der Hallertau und verschiedenste Biomalze machen unseren Hopfenfuchs zu einem besonderen Genuss für alle Sinne.“ Na, dann wollen wir doch mal sehen, was der Braumeister für uns gezaubert…

  • |

    Giesinger – Baltic Rye Porter

    Giesinger ist im Münchener Stadtteil Giesingen beheimatet und hält die Tradition der Stadtteilbrauerei aufrecht. Die Biere werden handwerklich hergestellt und sind weder filtriert noch thermisch behandelt. Die im Bier vorhandenen Trübstoffe sorgen für den vollen Geschmack. Da Brautradition bei Giesinger Bräu großgeschrieben wird, greift man bei der Herstellung auf vier große und offene Gärbottiche für…

  • Das Wiener Lager wird 180 Jahre alt

    Das Lager zählt zu den beliebtesten Biersorten, laut aktuellem Bierkulturbericht trinkt mehr als ein Drittel (35 %) der Österreicher diese Biersorte gern. Vor 180 Jahren revolutionierte dieser Bierstil die Braukunst und ist bis heute ein Erfolgsbeispiel „made in Österreich“. Eine Wiener Bierrevolution Vor 180 Jahren, im April des Jahres 1841, gab es für einige Biertrinker…

  • Carlsberg

    Nun steht ein Pils vom dänischen Weltkonzern Carlsberg vor mir, das allerdings nicht in Dänemark gebraut wurde, sondern wie auf dem Etikett vermerkt in Deutschland. Genaueres wird aber nicht verraten. Intensiv goldgelb steht das Bier im Glas, darüber recht viel weißer sahniger Schaum, der lange erhalten bleibt. Die Optik gefällt mir. Das kann ich vom…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.