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Futurum Stout im Test: Röstmalz, Mokka und überraschend kräftige Bittere

Erstelle mir bitte aus dem folgenden Text eine angenehm zu lesende Rezension samt seo-optimierter Überschrift und Meta-Description für meinen Blog:

Die Geschichte der Brouwerij De Toekomst begann an einem warmen Sommerabend im Jahr 2018. Damals entstand bei Martijn und Loes de Jong die Idee, eine eigene Brauerei aufzubauen. Aus dem Traum wurde schließlich ein gemeinsames Projekt, bei dem moderne Technik, handwerkliches Brauen und der Anspruch an hochwertige Spezialbiere zusammenkommen.

Dabei ergänzen sich die beiden Gründer recht gut. Martijn bringt als studierter Chemieingenieur Erfahrungen mit Prozessen, Automatisierung und nachhaltigem Wirtschaften mit. Loes widmet sich inzwischen vollständig der Brauerei und hat sich zudem zur internationalen Biersommelière ausbilden lassen. Ihre Heimat Fijnaart spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Die Brauerei versteht ihre Marke als Hommage an den Ort und seine Geschichte.

Mit Futurum haben die beiden ihre erste Biermarke geschaffen. Der Name passt zum Konzept einer Brauerei, die nicht nur De Toekomst – „Die Zukunft“ – heißt, sondern Innovation ausdrücklich zu ihrem Programm gemacht hat. Dabei sollen die Biere nicht allein technisch überzeugen, sondern sich auch als Begleiter einer anspruchsvollen Küche eignen.

Jetzt steht das Futurum Stout vor mir, ein Irish Dry Stout mit 5,5 Prozent Alkohol. Der Stil verspricht keine schwere Süße, sondern Röstmalz, Kaffee, trockene Bittere und vor allem gute Trinkbarkeit. Schauen wir einmal, ob die Zukunft tatsächlich so dunkel aussieht, wie sie sich hier ins Glas ergießt.

Und dunkel ist dabei noch zurückhaltend formuliert. Das Futurum Stout präsentiert sich blickdicht schwarz. Darüber bildet sich eine haselnussbraune, feinporige Schaumkrone mit sehr guter Standzeit. So darf ein Stout gerne auftreten.

Auch das Aroma lässt keinen Zweifel an der stilistischen Richtung. Deutliche Mokkanoten treffen auf nussige Eindrücke und eine Süße, die an Kandis erinnert. Dazu gesellt sich etwas Rauch. Dieser bleibt allerdings angenehm zurückhaltend und vermittelt nicht den Eindruck verbrannten Malzes. Dadurch wirkt das Aromenspiel kräftig, aber nicht ruppig.

Der Antrunk beginnt mit der für den Stil erwartbaren Süße. Eine sehr feinperlige Kohlensäure sorgt gleichzeitig dafür, dass das Bier lebendig bleibt und die malzige Grundlage nicht schwer erscheint. Im Körper übernehmen schließlich die Röstaromen das Kommando. Besonders interessant ist dabei die Bittere. Sie fällt für ein Stout überraschend kräftig aus, bleibt aber stets freundlich und fügt sich gut in das Gesamtbild ein. Zusammen mit dem weichen Mundgefühl entsteht ein schöner Kontrast: Auf der einen Seite präsentiert sich das Bier rund und geschmeidig, auf der anderen sorgt die Bittere für Ecken, Kanten und ausreichend Spannung. Im Abgang wird das Futurum Stout trockener. Jetzt tritt Kaffee deutlicher hervor und begleitet die Bittere, die sich hier endgültig festsetzt. Sie klingt ausgesprochen lange nach und sorgt dafür, dass das Bier auch nach dem letzten Schluck noch einige Zeit präsent bleibt.

Das Futurum Stout erfindet seinen Bierstil nicht neu – muss es aber auch nicht. Mokka, Nuss, dezente Rauchnoten und kräftige Röstaromen liefern eine klassische Grundlage. Eigenständigkeit erhält das Bier vor allem durch seine vergleichsweise deutliche, aber gut eingebundene Bittere. Gleichzeitig verhindern das weiche Mundgefühl und die feinperlige Kohlensäure, dass das Stout zu kantig wirkt.

Damit ist der Brouwerij De Toekomst ein zugängliches und dennoch charaktervolles Stout gelungen. Besonders die Kombination aus Röstaromen, trockenem Kaffeecharakter und langanhaltender Bittere gefällt mir. Die Zukunft des Bieres mag niemand vorhersagen können – zumindest in diesem Fall sieht sie aber erfreulich schwarz aus.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

6° Celsius

Brauerei:

De Toekomst Brouwerij
Eerste Kruisweg 20
4793 RS Fijnaart
Niederlande
www.brouwerijdetoekomst.nl

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