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Hosen Hell

Derzeit ist es wohl Mode, dass Bands ihr eigenes Bier als Merchandise-Artikel auf den Markt bringen. Die Toten Hosen machen da keine Ausnahme. Eine Ausnahme ist aber wohl der Aufwand, den die Band im Vorfeld getrieben hat. Den hat die Band auf ihrer Website ausführlich beschrieben, weshalb ich ihn hier aber nicht wiederholden werde. Nur so viel: für das Hosen Hell haben die Jungs nicht nur mit Uerige eine tolle Brauerei ins Boot geholt, sondern sie kennen auch den Hopfenbauern. Da muss dann doch wohl etwas ganz Besonderes herausgekommen sein.

Strahlendhell und goldgelb präsentiert sich das Bier mit einer durchschnittlich großen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Na gut, wäre die Optik anders gewesen, wäre ich sicher enttäuscht gewesen.

Malz bestimmt den Duft des Biers. Aromen von Karamell, Ananas sowie von Zitrusfrüchten steigen mir in die Nase. Jetzt gefällt mir das Bier immer besser.

Der Antrunk ist stiltypisch relativ süß. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider. Das Bitter ist sehr zurückhaltend. Trotzdem ist das Hosen Hell extrem süffig, vollmundig und rund. Das Bitter ist auch im Abgang kaum zu bemerken, dafür wird die Fruchtigkeit etwas stärker. Leider klingt der Geschmack nur recht kurz nach.

Das Hosen Helles ist das perfekte Bier für alle, die kein Bitter mögen. Außerdem passt es zu nahezu jeder Speise.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Brauerei:

Schlossbrauerei
Schlossbräugasse 2
84072 Au-Hallertau
www. http://auerbier.de/

unter Leitung von

Uerige Obergärige Hausbrauerei GmbH
Berger Strasse 1
40213 Düsseldorf
www.uerige.de

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