15. – 24. Januar 2016: Grüne Woche Berlin
Zum 500. Jubiläum kann auch die Grüne Woche in Berlin nicht abseits stehen und bietet ein umfangreiches Angebot rund um das Thema Bier an.
Zum 500. Jubiläum kann auch die Grüne Woche in Berlin nicht abseits stehen und bietet ein umfangreiches Angebot rund um das Thema Bier an.
Im letzten Jahrhundert waren in Dortmund verschiedene Brauereien ansässig, die inzwischen aber nicht mehr vorhanden sind. Teilweise gibt es zwar die Marken noch, die Biere werden aber in anderen Brauereien hergestellt. Wenn wir mal von kleinen Pflänzchen der aufkommenden Craft Beer-Bewegung absehen ist Dortmund heute braustättenfrei. Trotzdem will Dortmund anlässlich des 500jährigen Bestehens des Reinheitsgebots für Bier im nächsten Jahr an der Tradition festhalten. Aus diesem Grund wird am 27. November 2015 die Ausstellung "Dortmunder Neu Gold – Bier, Kunst, Alchemie" eröffnet, die bis zum 1. Mai 2016 geöffnet bleibt.
Im diesem Jahr war die Premiere der Bierbörse in Wuppertal-Barmen. Da die Veranstaltung ein voller Erfolg war, wird es vom 24.06. bis zum 26.06.2016 eine Neuauflage geben. Unter Beteiligung der ortsansässigen Gastronomen werden im zweiten Jahr circa 25 bis 30 nationale und internationale Bierausschankgeschäfte teilnehmen.
Ich weiß nicht, wie häufig ich das schon im Internet gelesen habe: jemand versucht Bier zu verkosten, stößt auf ein Whisky-Bier und wundert sich, dass in der Auflistung der Inhaltsstoffe kein Whisky zu finden ist. Diesen Menschen sei ein Blick auf das Rückenetikett empfohlen, wo meist ausgeführt wird, dass das Bier nicht mit Whisky gepanscht, sondern dass es mit Whiskymalz gebraut wurde.
Craft-Bier-Brauer gehen gerne an die Grenzen des Möglichen und manchmal überschreiten sie sie auch. Dass Biere mit Früchten oder Kräutern gebraut werden kennen wir bereits. Auch Getreidearten, die im deutschen Reinheitsgebot keine Erwähnung finden, werden gerne einmal verwendet. Die Brauer der Buddelship-Brauerei in Hamburg-Stellingen gehen jetzt noch einen Schritt weiter.
Zumindest wenn es nach Michael Möller geht, Chef der Hofbäu-Brauerei in München. Zumindest hat er sich dagegen ausgesprochen, dass auch Craft-Bier-Brauereien auf dem Oktoberfest in München vertreten sein dürfen. Gegenüber der Tageszeitung "Die Welt" sagte er: "Bei diesen Bieren geht es um Genuss und nicht um Menge", sagte Möller. "Das hat auf der Wiesn nichts verloren."
Die Craft-Bier-Szene wächst, vielleicht langsam, aber unaufhaltsam. Wenn in den Massenmedien ein Bericht über Craft-Bier erscheint, erscheinen diese leider häufig einigermaßen hilflos und in den Berichten wird versucht, zu definieren, was Craft-Bier überhaupt ist.
Vorm 4. bis 6. September richtete die Braugemeinschaft "Campusperle" der Technischen Universität Hamburg (TUHH) den 6. Internationalen Brauwettbewerb aus. Immerhin 16 studentische Teams mit über 120 Teilnehmern haben sich der Herausforderung gestellt. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz und stellten ihre Bierkreationen vor. Der Wettbewerb gibt Nachwuchsbrauern Gelegenheit, sich mit anderen Bierbegeisterten auszutauschen, das eigene Bier von einer Profi-Jury bewerten zu lassen und sich wertvolle Tipps zu holen.
Dass alkoholische Getränke auch bei Kriminellen beliebt sind ist ja nichts Neues. Aber ein Einbrecher hat es in Kranichfeld im Süden Thüringens aber doch stark übertrieben. Zunächst versuchte er, das Garagentor aufzuhebeln. Bei diesem Versuch ist er gescheitert. Anschließend schlug er eine Glastür ein, durch die er anschließend ins Haus gelangte.
Zumindest nicht nach der Meinung des Richters Harald Göller am Landgericht Ravensburg. Geklagt hatte der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) gegen die Brauerei Clemens Härle aus dem baden-württembergischen Leutkirch. Die regionale Brauerei hatte auf ihrer Internetseite drei ihrer Biere mit dem Adjektiv "bekömmlich" beworben. Deshalb hatte der VSW die Brauerei abgemahnt. Das Unternehmen argumentierte, dass es sich dabei um eine Angabe handele, die eine Verbesserung des Gesundheitszustands verspreche. Gegen diese Abmahnung hatte sich Gottfried Härle, Geschäftsführer der Brauerei, gewehrt.
Mengenmäßig wird beim Brauen nur wenig Hopfen verwendet, je Hektoliter lediglich höchstens 400 Gramm. Trotz des geringen mengenmäßigen Anteils des Hopfens am Bier ist der Einfluss auf den Geschmack nicht zu unterschätzen. Ohne Hopfen wäre der charakteristische Bitterton des Bieres nicht zu erreichen. Nicht umsonst wird der Hopfen häufig auch als die Seele des Bieres bezeichnet.
Im Prinzip ist die Herstellung von Malz einfach. Getreide wird gekeimt, gedarrt und anschließend gemahlen. So einfach das Malzen im Prinzip ist, so viel Können steckt in der Praxis. Sehen wir uns die einzelnen Schritte der Malzherstellung kurz an.