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Berliner Kindl Alkoholfrei im Test: Wässrig und wenig bierähnlich

Berliner Kindl ist eine Marke der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei, die ihrerseits zum Oetker-Konzern gehört. Die Marke gibt es bereits seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, als im Jahr 1872 die unter dem Namen Berliner Gastwirte zu Berlin AG gegründete Brauerei in Rixdorf entstand. Sie wurde 1910 in Berliner Kindl Brauerei-Aktiengesellschaft umbenannt. Der Name stammt vom Logo der Brauerei, das seit 1907 als der Goldjunge im Krug die Biere des Berliner Kindl schmückt. So auch das alkoholfreie Jubiläums-Pilsener, das jetzt vor mir steht.

Hellblond und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die anfangs flott in sich zusammenfällt, aber ein Rest bleibt lange erhalten. Optisch geht das Bier also in Ordnung.

Das Bier duftet nach hellem Malz mit leichten blumigen Noten.

Der Antrunk ist eher dünn und er zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie eine kräftige Kohlensäure aus. Auf der Zunge steht die Bittere im Vordergrund. Dabei wirkt das Bier wässrig und eher wie eine Brause, nicht so sehr wie ein Bier. In der Kehle taucht kurz eine leichte fruchtige Säure auf, die aber schnell wieder verschwindet und einem leichten und etwas kratzigen Bitter Platz macht, das lange nachklingt.

Das alkoholfreie Berliner Kindl hat sicherlich seine Liebhaber, aber für mich ist es nichts, eventuell könnte ich es eiskalt aus der Flasche gegen den ersten Durst trinken.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Kohlensäure

Alkoholgehalt:

<0,5 % Vol.

Brauerei:

Berliner Kindl Brauerei AG
Indira-Gandhi-Str. 66-69
13053 Berlin
www.berliner-kindl.de

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