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  • Bekömmliches Bier? Das geht gar nicht

    Zumindest nicht nach der Meinung des Richters Harald Göller am Landgericht Ravensburg. Geklagt hatte der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) gegen die Brauerei Clemens Härle aus dem baden-württembergischen Leutkirch. Die regionale Brauerei hatte auf ihrer Internetseite drei ihrer Biere mit dem Adjektiv "bekömmlich" beworben. Deshalb hatte der VSW die Brauerei abgemahnt. Das Unternehmen argumentierte, dass es sich dabei um eine Angabe handele, die eine Verbesserung des Gesundheitszustands verspreche. Gegen diese Abmahnung hatte sich Gottfried Härle, Geschäftsführer der Brauerei, gewehrt.

  • Darf Bier bekömmlich sein?

    Diese Frage können wir wohl ohne Wenn und Aber mit Ja beantworten. Weshalb schreibe ich das jetzt? Die kleine Brauerei Clemens Härle aus Leutkirch (Kreis Ravensburg) im Allgäu hat eine Abmahnung von einem "Verband Sozialer Wettbewerb" (VSW) erhalten. Der Grund? Clemens Härle hat drei seiner Biere mit dem Begriff bekömmlich beworben. Der VSW beruft sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2012, in dem festgestellt wurde, dass Winzer nicht mit Werbeslogans wie "bekömmlich", "sanfte Säure" oder "Edition Mild" für ihren Wein werben dürfen.

  • Die Gose erobert Amerika

    Die Craft-Bier-Bewegung stammt bekanntlich aus den USA und schwappt derzeit zu uns ins Mutterland der Biere. Eins der neuen Modebiere in den USA wird nach deutschem Rezept gebraut: Die Gose ist eigentlich eine Leipziger Spezialität. Für einen preisgekrönten Brauer aus Baltimore ist sie das perfekte Bier an einem heißen Tag. Säuerlich und bitter − und garantiert nicht nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut.

  • Frank Lucas ist Vizeweltmeister der Biersommeliers

    Am Wochenende war es so weit – in Sao Paulo fand die Weltmeisterschaft der Biersommeliers statt. Vizeweltmeister wurde der Braumeister Frank Lucas von der Stralsunder Braumanufaktur. Lediglich der Italiener Simonmattia Riva konnte die Jury noch mehr überzeugen. Insgesamt nahmen 53 Bierkenner an dem Wettkampf teil. Alle hatten sich – so wie Lucas und Puttnies – in nationalen Wettkämpfen qualifiziert.

  • Der Bierabsatz in Deutschland sinkt

    Während die Hersteller von handwerklich gebrauten Bieren ihre Umsätze meist deutlich steigern können, sinken die Absätze der meisten großen Brauereien. Das Handelsblatt hat kürzlich eine Liste mit der Absatzentwicklung der zehn größten deutschen Brauereien veröffentlicht. Die in der folgenden Tabelle enthaltenen Zahlen stammen aus dieser Veröffentlichung.

  • Duff Bier kommt auf den Markt

    Dass Unternehmen Productplacement betreiben ist inzwischen ja (fast) normal. 21th Century Fox, die Produktionsfirma der Simpsons, geht jetzt den genau umgekehrten Weg. Nachdem die Animationsserie zur bekanntesten der Welt geworden ist, haben verschiedene Brauereien Biere gebraut, die nach Homer Simpsons Lieblingsgetränk benannt wurden, ohne dass diese Brauereien den Namen Duff lizensiert hätten. So auch in Deutschland, wo unter anderem die Klosterbrauerei im hessischen Eschwege ein Bier mit diesem Namen herstellt und vertreibt. Diese Biere betrachtete 21th Century Fox als Raubkopien und versuchte mehrfach, die Produktion durch Gerichte verbieten zu lassen. Nun geht die Produktionsfirma einen anderen Weg und beginnt, selbst ein Bier brauen zu lassen.

  • 1000 Jahre Bier in Sachsen

    Ich habe ja wirklich keine Ahnung, ob es wahr ist, aber der Chronist Thietmar von Merseburg hat berichtet, dass es im Jahr 1015 ein Honigbier auf der Meißner Burg gab. Das für sich allein genommen ist sicher noch keiner Erwähnung an dieser Stelle wert, aber dieses Honigbier wurde nicht nur getrunken, sondern es soll die ganze Stadt vor dem Untergang bewahrt haben.

  • Panter-Bräu – das erste basisdemokratische Bier

    Nun ist es so weit – nach dem tazpresso launcht die taz aus Berlin heute ihr erstes eigenes Bier. Da die Mitarbeiter der taz sich eher auf das Zeitungsmachen und das Biertrinken verstehen, im Bierbrauen aber recht ungeübt sein dürften, brauen sie das Bier nicht selber, sondern sie haben die drei kleinen Brauereien Flessa, Heidenpeters und Schoppe aus Berlin gebeten, ein Bier für die taz zu kreieren. Voraussetzung war, dass es kein industriell hergestelltes Erzeugnis sein sollte, sondern es sollte auf jeden Fall ein Craft-Bier sein. Die Biere, die die drei Brauereien für die taz hergestellt haben, wurden i April den Besuchern eines von der taz ausgerichteten Kongresses vorgestellt, die abstimmen konnten, welches Bier das Rennen machen sollte (daher das Attribut basisdemokratisch).

  • Was kostet mein Bier?

    Das Webportal goeuro.de hat sich die Mühe gemacht, einmal die Bierpreise der Welt zu vergleichen. Dabei wurden in 75 Städten weltweit sowohl die durchschnittlichen Preise für eine 0,33 l-Flasche im Einzelhandel als auch in Bars ermittelt. Der Durchschnittspreis errechnet sich aus den fünf bekanntesten Bierimporten und der beliebtesten regionalen Bierspezialität.

  • Die Störtebeker Braumanufaktur erhält zum 8. Mal den Bundesehrenpreis

    Nun ist es amtlich – die Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund wurde auch in diesem Jahr mit dem Bundesehrenpreis des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ausgezeichnet – und das zum achten Mal in Folge. Dabei handelt es sich um die höchste Auszeichnung für die Qualitätsleistung für Brauereien. Dieser Preis wird für die höchsten Gesamtleistungen bei der Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) verliehen. Nun kann jeder von dieser Qualitätsprüfung halten was er oder sie will (darüber werde ich mich an anderer Stelle einmal auslassen), aber dort an die Spitze zu kommen, ist auf jeden Fall eine tolle Leistung. Dies gilt umso mehr, wenn dieses Ergebnis acht Mal hintereinander erzielt wird. In diesem Jahr beteiligten sich immerhin 160 Brauereien an diesem Wettbewerb.