Coopers Brewery – Best Extra Stout

Coopers ist Australiens älteste Brauerei in Familienbesitz und befindet sich in Südaustralien. Seit sechs Generationen ist die Familie Hüter eines stolzen Vermächtnisses, das 1862 begann, als Thomas Cooper seine erste Charge Bier braute. Die Leidenschaft für das Brauen hat die Familie zusammengehalten und sie durch Wirtschaftsrezessionen, Kriege, staatliche Auflagen, wechselnde Geschmacksrichtungen und das gelegentliche feindliche Übernahmeangebot hindurch unterstützt.

Inzwischen werden Coopers‘ Biere und Stouts auf der ganzen Welt genossen, und diese Biere werden immer noch nach denselben traditionellen Brauweisen wie durch Thomas Coopers hergestellt. Wenn die Brauerei also sagt, handgemacht von der Familie Cooper, dann meint sie das auch so.

Blickdicht schwarz fließt das Bier ins Glas. Die gemischtporige mittelbraune Schaumkrone ist nur klein und sie fällt auch schnell in sich zusammen. An der Optik könnten die Australier durchaus noch etwas optimieren.

Aber das Aroma gefällt mir schon besser. Düfte nach Espresso und dunkler Schokolade, nach Pumpernickel, Lakritz und gerösteten Haselnüssen steigen mir in die Nase.

Der Antrunk ist süß und aufgrund der gut dosierten und sehr feinperligen Kohlensäure angenehm frisch. Auf der Zunge mischen sich die süßen und bitteren Eindrücke und der Geschmack nach Pumpernickel kommt in den Vordergrund. Das Mundgefühl ist voll und rund. Fast macht das Bier im Mund einen dickflüssigen Eindruck. Auch der Abgang ist leicht bitter, die Süße bleibt und die Geschmackseindrücke klingen lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerste, Hopfen (Pride of Ringwood), Hefe

Alkoholgehalt:

6,3 % Vol.

Bittereinheiten:

40 IBU

Farbe:

180 EBC

Brauerei:

Coopers Brewery Ltd.
461 South Road
Regency Park, S.A.
Australien
https://coopers.com.au/

Ähnliche Beiträge

  • | |

    Roman – Adriaen Brouwer Oaked Winter Edition

    Draußen liegt der Schnee, ich sitze im Warmen und vor mir steht ein Belgian Strong Ale mit 10 Volumenprozent Alkohol, im Eichenfass gereift und als Winter Edition gekennzeichnet. Die Fässer waren vorher mit Sherry und Whisky belegt. Hinter dem Adriaen Brouwer Oaked steht die Brouwerij Roman, eine der traditionsreichsten Brauereien Belgiens. Sie wurde bereits 1545 in…

  • |

    Mongozo – Mango

    Als 2003 der afrikanische Ideengeber Henrique bei einem Unfall stirbt, setzt Mongozo den von ihm eingeschlagenen Weg fort, neue Biere nach Rezepturen aus Afrika zu brauen. Der Niederländer Jan Fleurkens entwickelt eigene Rezepte und bringt im Frühling 2005 Mongozo Coconut auf den Markt. Mongozo Mango ist biozertifiziert: die Mangos sind aus biologischem Anbau. Mongozo gelingt…

  • Tegernseer Hell

    Die heutige Brauerei geht zurück auf das Jahr 1675, denn dann bekam das Kloster die erste offizielle Braukonzession. So macht bereits das Rückenetikett der Flasche schon neugierig auf den Inhalt: „Eine über tausendjährige Brautradition, zurückgehend auf das Benediktinerkloster Tegernsee, gegründet 746, garantiert wahrhaften Biergenuss.“ Sonnengelb strahlt mir das gut gekühlte Bier entgegen. Darüber steht eine…

  • Eibauer – Lausitzer Dunkel

    Auf dunkle Biere hatten die ostdeutschen Brauereien lange Zeit nahezu ein Monopol. Das hat sich zwar in den letzten Jahren geändert, so dass wir uns jetzt auch im Westen ebenfalls über eine größere Biervielfalt freuen können, aber jetzt steht ein Original vor mir, das Lausitzer Dunkel, ein dunkles Lagerbier, von der Eibauer Brauerei im sächsischen…

  • |

    Glaab’s – Hopfenlust

    Seit Mitte des 18. Jahrhunderts besteht bereits die Brauerei Glaabsbräu in Seligenstadt und noch immer befindet sie sich in Familienbesitz, mittlerweile in der neunten Generation. Damit gehört sie zu den ältesten Brauereien im Süden von Hessen. In diesem Jahr hat Glabsbräu zum zweiten Mal einen Sondersud namens „Hopfenlust“ gebraut. Diese Saisonspezialität steht nur in begrenzter…

  • Weltenburger – Asam Bock

    Der Weltenburger Asam Bock verdankt seinen Namen dem genialen, barocken Maler und Baumeister des Spätbarocks Cosmas Damian Asam. Er wurde am 28. September 1686 geboren und verstarb am 10. Mai 1739 in München. Cosmas Damian Asam arbeitete hauptsächlich mit seinem Bruder, dem Stuckateur und Bildhauer Egid Quirin Asam zusammen. Er gilt ein Hauptmeister der süddeutschen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.