Deprecated: Automatic conversion of false to array is deprecated in /home/li62w4zurprl/webseiten/wordpress/wp-content/plugins/akismet-privacy-policies/akismet-privacy-policies.php on line 94

Notice: Function _load_textdomain_just_in_time was called incorrectly. Translation loading for the wptouch-pro domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /home/li62w4zurprl/webseiten/wordpress/wp-includes/functions.php on line 6260

Deprecated: Creation of dynamic property Limit_Login_Attempts::$network_mode is deprecated in /home/li62w4zurprl/webseiten/wordpress/wp-content/plugins/limit-login-attempts-plus/core/LimitLoginAttempts.php on line 86

Deprecated: Creation of dynamic property Limit_Login_Attempts::$allow_local_options is deprecated in /home/li62w4zurprl/webseiten/wordpress/wp-content/plugins/limit-login-attempts-plus/core/LimitLoginAttempts.php on line 96

Deprecated: Creation of dynamic property Limit_Login_Attempts::$use_local_options is deprecated in /home/li62w4zurprl/webseiten/wordpress/wp-content/plugins/limit-login-attempts-plus/core/LimitLoginAttempts.php on line 97

Deprecated: Der Hook jetpack_check_mobile ist seit Version jetpack-8.3.0 veraltet und es ist keine Alternative verfügbar. in /home/li62w4zurprl/webseiten/wordpress/wp-includes/functions.php on line 6260
Lost Horizon Blackwell 2025 im Test: Ein Wild Ale mit Portwein-Charakter – Bierzirkus

Lost Horizon Blackwell 2025 im Test: Ein Wild Ale mit Portwein-Charakter

Manchmal steht ein Bier vor einem, bei dem schon die Beschreibung ziemlich große Erwartungen weckt. Das Lost Horizon Blackwell 2025 gehört eindeutig in diese Kategorie. Ein Wild Ale, dazu eine Reifung im Portweinfass und eine streng limitierte Serie – das klingt nach einem Bier, bei dem man sich besser etwas Zeit nimmt. Also nichts mit schnell einschenken, probieren und zum nächsten Bier übergehen. Mal sehen, was das Blackwell 2025 tatsächlich zu bieten hat.

Im Glas zeigt sich das Blackwell hell bernsteinfarben und deutlich hefetrüb. Beim Einschenken entsteht zwar etwas Schaum, der verabschiedet sich allerdings ziemlich schnell wieder. Das ist bei einem solchen Bier nun allerdings kein Grund zur Aufregung.

Viel interessanter ist ohnehin das, was anschließend aus dem Glas in die Nase steigt. Das Aroma ist ausgesprochen intensiv. Schon beim Einschenken habe ich deutlich mehr in der Nase, als ich bei so manchem Bier nach dem ersten Schluck wahrnehme. Und da geht es bereits ordentlich zur Sache. Die angenehme Säure der wilden Hefen ist sofort wahrnehmbar. Dazu kommen überreife Äpfel und Birnen, dunkle Beeren und getrocknete Früchte. Kandis ist ebenfalls dabei und selbstverständlich lässt sich auch der Portwein nicht übersehen – beziehungsweise überriechen.

Beim ersten Schluck überrascht mich zunächst die Süße. Und zwar nicht zu knapp. Bei einem Wild Ale hätte ich ehrlich gesagt mit einem trockeneren ersten Eindruck gerechnet. Allerdings macht die Süße das Bier keineswegs klebrig oder schwer. Im Gegenteil: Die kräftige Kohlensäure passt erstaunlich gut dazu und sorgt dafür, dass das Ganze lebendig bleibt. Im weiteren Verlauf zeigt das Blackwell dann, warum man sich für dieses Bier etwas Zeit nehmen sollte. Die fruchtige Säure kommt stärker zur Geltung und trifft auf einen frischen, trockenen Eindruck. Im Hintergrund ist eine leichte Bittere zu finden, dazu kommen deutliche weinige Noten. Auch das Holz aus der Fasslagerung lässt sich erkennen. Es bleibt aber angenehm zurückhaltend und versucht nicht, sich mit Gewalt in den Vordergrund zu drängen. Genau das gefällt mir gut. Statt von einer dominanten Holznote erschlagen zu werden, fügt sie sich einfach in das Gesamtbild ein.

Und dann passiert etwas, das ich bei einem Bier immer besonders spannend finde: Es verändert sich im Glas. Je länger ich an dem Bier trinke und je mehr es sich erwärmt, desto mehr habe ich den Eindruck, dass sich die einzelnen Eindrücke verschieben. Mal steht die Frucht stärker im Vordergrund, dann wieder die Säure oder die weinigen Noten. Dadurch ist tatsächlich jeder Schluck ein wenig anders als der vorhergehende. Das macht aus dem Blackwell für mich mehr als einfach nur ein kräftiges, fassgereiftes Bier. Man muss sich darauf einlassen – und bekommt dafür immer wieder etwas Neues geboten. Der Abgang fällt dagegen überraschend mild aus. Die Süße meldet sich noch einmal leicht zurück, bleibt aber auch hier angenehm im Hintergrund.

Das Lost Horizon Blackwell 2025 ist definitiv kein Bier, das ich einfach nebenbei trinken würde. Dafür passiert im Glas zu viel. Die Kombination aus wilder Säure, Frucht, kräftiger Süße, Portwein, weinigen Noten und einem dezenten Holzeinfluss funktioniert für mich ausgesprochen gut. Besonders gefällt mir aber die Entwicklung während des Trinkens. Das Bier steht nicht einfach unverändert im Glas, sondern zeigt mit jedem Schluck wieder eine etwas andere Seite.

Die Brauerei beschreibt das Blackwell als etwas, das sich zwischen Wein, Bier und Zeit bewegt. Das ist natürlich eine ziemlich große Ansage. Nach meiner Verkostung kann ich zumindest sagen: Ganz aus der Luft gegriffen ist sie nicht. Für mich ist das Blackwell 2025 ein Bier, für das man sich Zeit nehmen sollte. Nicht unbedingt, weil es kompliziert wäre, sondern weil es einfach Spaß macht, herauszufinden, was im nächsten Schluck passiert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt‍:       

6,0 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur‍:         

6° – 8° Celsius

Brauerei:

Buddelship Brauerei GmbH
Beim Andreasbrunnen 2
20249 Hamburg
www.buddelship.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.