Verbraucher, die bewusst auf Alkohol verzichten wollen oder aus gesundheitlichen, religiösen oder persönlichen Gründen keinen Alkohol konsumieren dürfen, sollten derzeit besonders aufmerksam sein: Die Kulmbacher Brauerei informiert über einen Rückruf bestimmter Flaschen des Mönchshof Natur Radler Blutorange in der 0,5-Liter-Mehrwegflasche. Hintergrund ist eine fehlerhafte Kennzeichnung.
Nach Angaben der Brauerei wurde bei einem Teil der Produktion versehentlich ein falsches Klöppeletikett auf dem Schnappverschluss angebracht. Statt des vorgesehenen Etiketts für die alkoholhaltige Variante („Natur Radler Blutorange“) erhielten einige Flaschen irrtümlich die Kennzeichnung „Natur Radler 0,0 % Alkohol Blutorange“.
Die betroffenen Produkte enthalten jedoch kein alkoholfreies Getränk, sondern ein Radler mit einem Alkoholgehalt von 2,5 Prozent. Entscheidend für die korrekte Identifikation ist laut Hersteller das Rückenetikett: Weist dieses einen Alkoholgehalt von 2,5 Prozent aus und fehlen auf Hals- oder Bauchetikett Hinweise wie „Alkoholfrei“ oder „0,0 % Alkohol“, handelt es sich tatsächlich um die alkoholhaltige Variante.
Besonders problematisch ist die Verwechslung für Menschen, die bewusst alkoholfreie Getränke wählen – etwa Autofahrer, Schwangere oder Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol konsumieren dürfen. Die Kulmbacher Brauerei bittet deshalb ausdrücklich darum, betroffene Flaschen nicht zu trinken.
Betroffen vom Rückruf ist folgendes Produkt: Mönchshof Natur Radler Blutorange
Glasflasche, Inhalt: 0,5 Liter
Mindesthaltbarkeitsdatum: 28.01.2027
Chargennummern: B1 03:08, B1 03:09 und B1 03:10
Hersteller: Kulmbacher Brauerei AG
Verbraucher können ungeöffnete Flaschen im Handel zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet.
Für Rückfragen hat die Brauerei einen Kundenservice eingerichtet. Dieser ist telefonisch unter 09221 / 705 – 629 erreichbar. Außerdem können Betroffene per E-Mail an reklamationen@kulmbacher.de Kontakt aufnehmen.
Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig eine korrekte Kennzeichnung von alkoholhaltigen und alkoholfreien Produkten ist. Gerade in Zeiten wachsender Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen kann eine fehlerhafte Deklaration weitreichende Folgen haben.