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Lückenlos vom Feld bis in die Flasche

Die Brauerei Bischofshof setzt neue Maßstäbe in Sachen Verbraucherschutz und bei der Sicherheit von Lebensmitteln. Als erste mittelständische Brauerei Ostbayerns darf sie künftig das weltweit anerkannte Gütesiegel „FSSC 22.000“ tragen. Die Auszeichnung, die der TÜV Süd jetzt nach einem umfangreichen Prüfprozess verlieh, gilt als eine der strengsten internationalen Normen für Transparenz im Herstellungsprozess von Lebensmitteln. „Das Siegel signalisiert eine lückenlose Dokumentation von Herkunft, Herstellung und Lieferung vom Feld bis in die Flasche – und ist ein zusätzliches Qualitätsversprechen für unsere Kunden“, sagt Bischofshof-Brauereidirektor Hermann Goß bei der Übergabe der Zertifikate im Dezember in Regensburg.

Woher kommen unsere Lebensmittel? Die Sicherheit und Herkunft von Nahrungsmitteln wird den Deutschen immer wichtiger. 96 Prozent der befragten Bundesbürger sagten in der europaweiten Studie „Eurobarometer“, dass sie beim Kauf auf Qualität achten. Zwei Drittel der Teilnehmer an der Studie gaben an, eine möglichst unabhängige Gütekennzeichnung sei ihnen dabei wichtig.

Das verstand Bischofshof-Brauereidirektor Hermann Goß als Auftrag: „Um unser seit jeher gelebtes Qualitätsversprechen auch für den Endkunden noch besser sichtbar zu machen, haben wir uns entschlossen, dieses global anerkannte Verfahren zum Nachweis einer sicheren Lebensmittelproduktion zu durchlaufen“, sagte er. „Umso mehr freuen wir uns über diesen Erfolg“, betonte der Brauereidirektor.

FSSC steht für Food Safety System Certification, auf Deutsch also eine Norm für die Sicherheit bei der Erzeugung von Lebensmitteln. Ursprünglich stammt das Qualitätssiegel aus der Raumfahrt und der Essensversorgung im All – als Nachweis für die Produktion sicherer Lebensmittel auf allen Stufen der Herstellung. „FSSC 22.000“ ist von der Global Food Safety Initiative (GFSI) anerkannt und genießt eine hohe Akzeptanz im internationalen Handel sowie in der weiterverarbeitenden Industrie.

Dokumentation aller Liefer- und Brauprozesse nach strengsten internationalen Standards

Die Brauerei Bischofshof, zu der mit Weltenburger auch die älteste noch produzierende Klosterbrauerei der Welt gehört, bereitete sich in den vergangenen Monaten intensiv auf die Zertifizierung vor: „Die Herkunft unserer Rohstoffe, ihre hohe Qualität, die Verarbeitung und die gesamte Lieferkette sind jetzt auch nach internationalen Standards dokumentiert“, sagt Laila Schmidt. Sie koordinierte federführend als Zertifizierungsbeauftragte den Einführungsprozess. „Das Qualitätssiegel FSSC 22.000 schafft als Managementsystem Transparenz und Vertrauen in Bezug auf sämtliche Arbeitsschritte von der Herstellung bis zur Abfüllung unserer traditionellen Bierspezialitäten“, sagt Schmidt.

Das bayerische Reinheitsgebot von 1516 ist nach den Worten von Bischofshof-Braumeister und Qualitätsleiter Andreas König Fundament für die Qualität und Sicherheit des puren Naturproduktes Bier: „Wir verwenden Wasser aus eigenen Brunnen, Hefe aus unserer Reinzuchtanlage, Malz und Hopfen von regionalen Lieferanten“, sagt er. Für das FSSC-22000-Gütesiegel habe die Mannschaft sämtliche Prozessbeschreibungen und Dokumente in ein einheitliches Managementsystem gebracht. Bewährte Rezepturen, das Wissen und die langjährige Erfahrung unserer Brauer und Braumeister und die Freude am Produkt sind nach Königs Worten weitere Erfolgsfaktoren für die vielfach prämierten Biere.

Bischofshof-Brauereidirektor Hermann Goß sieht die Zertifizierung auch als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Hauses: Bereits in den vergangenen Jahren investierte Bischofshof Millionen in moderne, innovative umweltschonende und energiesparende Technologien. 2006 weihte die Stiftungsbrauerei das modernste Sudhaus der Welt ein. Seit 2013 arbeiten die Bischofshof-Mitarbeiter in einer neuen Arbeitswelt, die zusammen mit dem Fraunhofer-Institut entstand, eng ausgerichtet an ökologischen und ökonomischen Grundsätzen. Seit 2016 in Betrieb ist ein neuer Gär- und Lagerkeller mit einer deutlich effizienteren Kühlleistung. Weitere Investitionen beispielsweise in Ladestationen für E-Fahrzeuge auf dem Brauereigelände sind bei Bischofshof bereits umgesetzt. Derzeit im Bau ist eine neue Energiezentrale, die künftig eine komplett klimaneutrale Produktion möglich machen soll.

Wohl bekomm’s!?

Wir erinnern uns: Im Jahr 2015 erhielt die Brauerei Härle im Allgäu eine Abmahnung, weil sie einige ihrer Biere mit dem Attribut „bekömmlich“ beworben hatte. Das hatte der Abmahnverein „Verband sozialer Wettbewerb“ als gesundheitsbezogene Angabe bewertet. Die Brauerei hatte auf dem Rechtsweg versucht, sich gegen diese Abmahnung zu wehren, unterlag aber letztendlich vor dem Gericht. Ich hatte damals versucht, eine Quelle zu finden, die das Wort „bekömmlich“ ebenfalls als gesundheitliche Aussage bewertet. Das ist mir aber nicht gelungen, so dass sich bei mir die Ansicht verfestigte, dass der Inhalt dieses Wortes hier umgedeutet wurde, was wohl nur einem Abmahnverein sowie deutschen Richtern gelingt. Aber wer meint, damit wäre das Ende der Fahnenstange erreicht, sieht sich jetzt getäuscht.

Was ist passiert? Nach einem Bericht der Neuen Passauer Presse verbot das Passauer Landratsamt als „Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit“ der Brauerei Apostelbräu in Hauzenberg, auf dem Rückenetikett den Trinkspruch „Wohl bekomm’s“ abzudrucken. Auch diese Floskel wäre eine gesundheitsbezogene Angabe.

Nun hat es Rudi Hirz, den Inhaber der Brauerei, nicht so hart getroffen wie Clemens Härle. Immerhin darf er seine Etiketten, die er noch auf Lager hat, noch aufbrauchen. Damit hält sich der Schaden durchaus in Grenzen.

Ich frage mich nur, wie weit das noch gehen soll. Ein Großteil der Kellner wünscht „wohl bekomm’s“, wenn dem Gast ein Bier serviert wird. Müssen die jetzt alle mit einer Anklage rechnen? Auch ein Ausweichen auf „Prost“ oder „Prosit“ hilft nicht wirklich. Nach Angaben von Wikipedia stammen diese Worte aus dem Latein und bedeuten „Es nütze“ oder „Es sei zuträglich“. Der Trinkspruch von Werner, Brösels legendärer Comicfigur, dürfte auch in den wenigsten Fällen angebracht sein, denn er sagt „Hau wech den Scheiß“.

Damit keine Missverständnisse entstehen: Ich halte das Verbot gesundheitsbezogener Angaben im Zusammenhang mit alkoholischen Getränken durchaus für sinnvoll und richtig. Bier wie auch Wein sind Genussmittel und sie sollten in Mengen getrunken werden, die dem Genuss dienen. Aus diesem Grund erwähne ich in diesem Blog auch nicht die immer wieder erscheinenden Studien, die auf gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe im Bier hinweisen. Da halte ich die Gefährdung durch den Alkohol für entscheidender. Aber eine traditionelle Floskel wie „Wohl bekomm’s“ unter Hinweis auf dieses Verbot zu untersagen, halte ich freundlich ausgedrückt für überzogen.

Das Bayreuther Helle wurde bei der Brussels Beer Challenge als bestes deutsches Helles ausgezeichnet

Die Bayreuther Bierbrauerei gewinnt beim internationalen Bierwettbewerb „Brussels Beer Challenge“ mit dem BAYREUTHER HELL eine Silbermedaille. Damit geht das Helle aus Bayreuth als „das Beste deutsche Hellbier“ aus dem Wettbewerb hervor. Die hochkarätig besetzte Jury verkostete alle Biere blind. Das bedeutet, dass Aussehen, Geruch und Geschmack für die Bewertung entscheidend waren. Ein helles Bier zu brauen sei für einen Brauer die absolute Königsdisziplin und echte Brau-Kunst, erklärt Hans-Joachim Leipold, Vorstand der Bayreuther Bierbrauerei. Bei dieser Sorte können kleine Braufehler nicht versteckt werden und Biertrinker würden schon die kleinste Abweichung sofort schmecken. „Die Silbermedaille bei einem so renommierten Wettbewerb zu gewinnen, ist ein riesengroßes Kompliment für uns und zeigt, dass wir unsere Bierspezialitäten auf höchstem Niveau herstellen,“ freut sich Leipold. „Ich möchte unseren Braumeistern danken und ihnen ein großes Lob für die hervorragende Arbeit, die konstant hohe Qualität und ihre Detailverliebtheit aussprechen. Es freut uns unheimlich, dass die Juroren unser BAYREUTHER HELL als sauber gebrautes, süffiges und gut trinkbares Helles ausgezeichnet haben.“

Verkostungswettbewerb Brussels Beer Challenge

Die erste Brussels Beer Challenge fand 2012 in Brüssel statt, danach wechselten die Austragungsorte in jedem Jahr in eine andere belgische Stadt. Brussels Beer Challenge wurde 2018 bereits zum siebten Mal ausgetragen und konnte in den letzten Jahren einen stetig steigenden Bekanntheitsgrad verzeichnen. Vor allem international hat sich die Beerchallenge in der Bierbranche und der öffentlichen Wahrnehmung zu einem der wichtigsten und prestigeträchtigsten Wettbewerbe der Welt entwickelt. Bei der „Brussels Beer Challenge“ verkosteten Anfang November 2018 im belgischen Mechelen 90 internationale Juroren 1.600 Biere aus 40 Ländern der Welt. In der Kategorie „Helles“ erreichte die Saranac Brewery aus den Vereinigten Staaten die Goldmedaille, BAYREUTHER HELL von der Bayreuther Bierbrauerei AG wurde von der Jury auf den zweiten Platz gewählt und die Ottakringer Brauerei aus Österreich erreichte die Bronzemedaille.

BAYREUTHER HELL aus der Bayreuther Bierbrauerei

Die Brauerei beschreibt das Bier so: „BAYREUTHER HELL hat seine Wurzeln in der Bayreuther Bierbrauerei AG, die mit ihrer historischen Marke BAYREUTHER BRAUHAUS seit über 150 Jahren traditionelles, bayerisches Brauhandwerk pflegt. Der frisch-würzige Geschmack und der süffige Biergenuss sind typisch für die traditionelle Bierspezialität. BAYREUTHER HELL bekommt durch die sorgsam ausgewogene Balance aus feinsten, hellen Gerstenmalzen und einer dezenten Hopfennote seinen unverkennbaren Charakter. Im Glas strahlt es mit einer leuchtend goldenen Farbe und einer stattlichen Schaumkrone. Die Nase umspielen frische, florale Noten mit einem leichten Hauch von Honig und Zitrone. Im Mund zeigt sich ein leichtes, wunderbar würziges und süffiges Bier mit feinster Spritzigkeit: eine Komposition aus Honig, Karamell und blumigen Hopfennoten mit einem Hauch von Getreide. Ein ehrliches und schmackhaftes Helles, wie es in Bayern schon seit Jahrhunderten gebraut und geliebt wird.

BAYREUTHER HELL ist national in der klassischen 0,5 Liter Euroflasche und frisch vom Fass gezapft für die Gastronomie erhältlich. Seit dem zweiten Quartal 2018 entwickelt die Bayreuther Bierbrauerei das bayerische Hell-Segment mit der Einführung der handlichen 0,33 Liter Euroflasche weiter. Mit dem neuen Kultgebinde für bayerische Hellbiere sollen neben den Stammverwendern auch neue Zielgruppen angesprochen werden.“

BrauBeviale 2018: Der Treff der Branche war so groß und international wie nie

Am Donnerstag ging die BrauBeviale nach drei erfolgreichen Tagen mit einer Rekordbeteiligung zu Ende. Über 40.000 Fachbesucher (2016: 37.923), davon über 18.000 international, reisten vom 13. bis 15. November 2018 nach Nürnberg zur in diesem Jahr wichtigsten Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie. Dort präsentierten 1.094 Aussteller, 53 Prozent international, ihre Produkte und Lösungen rund um die gesamte Prozesskette der Getränkeherstellung: Das Angebot reichte von Rohstoffen über Technologien und Komponenten bis hin zur Verpackung sowie Zubehör und Vermarktungsideen. Die Beteiligung so groß, dass in diesem Jahr eine Halle mehr für die Messe geöffnet werden musste als im letzten Jahr. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rundete die drei Tage ab.

„Diese BrauBeviale hat unsere Erwartungen übertroffen!“ strahlt Andrea Kalrait, Leiterin der BrauBeviale, als sie die Zahlen erfährt. „Wir haben gehört, dass es direkt auf der Messe mehrfach zu konkreten Abschlüssen kam. Die Getränkebranche scheint nur darauf gewartet zu haben, wieder nach Nürnberg zu kommen. Darauf sind wir sehr stolz.“ Das Veranstaltungsteam freut sich auch über die positiven Rückmeldungen aus dem Ausstellerbeirat: „Die BrauBeviale ist eine coole Messe geworden.“ – „Es ist der Messe gelungen, zum Treffpunkt verschiedener Denkweisen und Kulturen zu werden.“ – „Wir sind bereits am ersten Messetag überrannt worden, das gab es noch nie.“ – „Die Qualität der Gespräche war hervorragend.“ – „Die wirklich wichtigen Entscheidungsträger waren da.“

Hochqualifizierte Fachbesucher aus In- und Ausland

Diese Aussagen bestätigen Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts: Rund 90 Prozent der Besucher sind in die Investitionsentscheidungen ihrer Unternehmen mit eingebunden. Die Fachbesucher kamen aus zahlreichen Bereichen der Getränkewirtschaft: aus Brauereien und Mälzereien sowie aus dem Bereich der Mineralbrunnen, Erfrischungsgetränke, Saft, Wein, Maschinen- und Anlagenbau sowie aus dem Handel und der Gastronomie. Die Gäste reisten aus Deutschland und aus dem Ausland an, vor allem aus Italien, Tschechien, der Schweiz, Österreich, Großbritannien, Russland, Belgien, den Niederlanden und Frankreich. Rund 98 Prozent der befragten Fachbesucher waren mit dem Messeangebot zufrieden. Immerhin 95 Prozent gaben an, dass sie auch im nächsten Jahr wieder die BrauBeviale besuchen möchten.

Rahmenprogramm mit großem Zuspruch aufgenommen

Bereits der Start am Vortag der Messe war sehr erfolgreich: In allen drei Symposien – dem Export Forum German Beverages, dem European MicroBrew Symposium der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) sowie dem Heirloom & Terroir Barley and Malt Symposium von RMI Analytics – wurde rege diskutiert und sich ausgetauscht. Durchweg gute Noten vergaben die Fachbesucher für die Craft Drinks Area mit ihren acht unterschiedlichen Verkostungsbars sowie für das Forum BrauBeviale mit seinen vielzähligen und abwechslungsreichen Vorträgen. Auf großes Interesse stieß die Keynote zur Eröffnung von Foodtrendforscherin Hanni Rützler, die eine „Entführung in die Zukunft“ ankündigte – passend zum zentralen Thema der BrauBeviale 2018: die Zukunftsfähigkeit der Getränkebranche. Ein Publikumsmagnet war das Finale der Deutschen Meisterschaft der Biersommeliers, bei der Dr. Markus Fohr mit seiner Präsentation des belgischen Duvel Bieres die Fachjury überzeugen konnte. Gleich auf Anhieb ein großer Erfolg war der Themenpavillon brau@home, zentrale Anlaufstelle für interessierte und ambitionierte Heim- und Hobbybrauer, die sich beim Schaubrauen, den zahlreichen Ansprechpartnern am Pavillon und den Impulsvorträgen in der Speakers‘ Corner viele Anregungen und Informationen holten.

European Beer Star 2018: Consumers‘ Favourite

Eine 144-köpfige internationale Fachjury hat bereits im Vorfeld der Messe aus den 2.344 eingereichten Bieren die Sieger des European Beer Star 2018 in 65 Kategorien gewählt. 51 Länder aller Kontinente beteiligten sich in diesem Jahr bei einem der bedeutendsten internationalen Bierwettbewerbe. Am ersten Messetag wählten einige tausend Fachbesucher aus den Goldmedaillengewinnern ihr Lieblingsbier und kürten so den Consumers‘ Favourite 2018. Die Goldmedaille geht an

„La Pallata“ von Birrificio Porta Bruciata (Italien), Silber gab es für Dachsbräu Weilheim (Deutschland) für das „Weilheimer Festbier“. Auf den dritten Platz schaffte es „San Lorenzo“ von MC77 Birrificio Artigianale (Italien).

Die Liste mit allen Siegern des European Beer Stars 2018 sowie den Kontaktdaten der Brauereien, Fotos und Grafiken gibt es unter: www.european-beer-star.de.

Deutsche Brauereien beim European Beer Star am erfolgreichsten

Mit 2.344 Bieren aus 51 Ländern aller Kontinente wurden 2018 so viele Biere wie noch nie für den European Beer Star der Privaten Brauereien eingereicht. Zwei Tage dauerte die Blindverkostung der 144-köpfigen, internationalen Jury bei dem weltweit renommierten Bier-Wettbewerb, dessen Auszeichnungen bei den Brauereien so begehrt sind wie Michelin-Sterne für Gastronomen. Die Gewinner in den 65 Kategorien (jeweils nur eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille) wurden am 14. November im Rahmen der BrauBeviale ausgezeichnet. Die meisten „Bier-Sterne“ gingen in der 15. Auflage des Wettbewerbes an Brauer in Deutschland. Die italienischen Brauereien haben erstmals zu den US-Brauern aufgeschlossen und entscheiden neun Kategorien für sich. Medaillengewinner verteilen sich erstmals auf 26 Länder. Die größte Überraschung: Die erfolgreichste Brauerei des Jahres kommt aus den Niederlanden. Die Bierbrouwerij de Konigshoeven kann sich über vier Goldmedaillen freuen – ausgerechnet in den wichtigsten Bierstilen des Nachbarlandes Belgien, nämlich Quadruple, Triple, Dubbel und Blond Ale.

„Wenn in den Tagen nach der Jury-Entscheidung die Nachricht eingeht, dass man zu den Gewinnern des European Beer Stars zählt, dann ist das ein großartiger Glücksmoment für einen Brauer“, weiß Georg Rittmayer aus eigener Erfahrung. Rittmayer, Brauereibesitzer aus dem oberfränkischen Hallerndorf, der vor wenigen Wochen zum Präsidenten des Verbandes der Privaten Brauereien Bayern gewählt wurde, bezeichnet den European Beer Star gerne als die „Olympischen Spiele der internationalen Brauwelt“. Tatsächlich stellen sich jedes Jahr Biere aus allen Kontinenten der Wahl, um Gold, Silber oder Bronze in einer der 65 Kategorien zu gewinnen. In diesem Jahr wurde die Rekordzahl von 2.344 Bieren (plus 9 % gegenüber 2017) aus 51 Ländern zur Doemens Akademie nach Gräfelfing verschickt, wo Mitte Oktober 144 Verkoster, Braumeister, Bier-Sommeliers und Fachjournalisten in einer zweitägigen Blindverkostung über die Vergabe der Medaillen entschieden haben.

Rund 40% der eingereichten Biere stammten aus Deutschland, die übrigen Biere von Brauereien aus Europa, Asien, Australien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. Führten noch vor zwei Jahren die US-Brauer den Medaillenspiegel beim European Beer Star an, so überwältigend ist der Erfolg der deutschen Brauer in diesem Jahr: Mit Goldmedaillen in gleich 28 von 65 Kategorien werden Biere aus Deutschland in diesem Jahr dekoriert (Vorjahr 21). Die nordamerikanischen Brauereien behaupten mit neun Goldmedaillen knapp Platz 2 vor den Bieren aus Italien (9), den Niederlanden (7) und Österreich (5).

Der European Beer Star zählt zu den härtesten Wettbewerben der Welt

Die größte Freude dürfte in der kleinen niederländischen Gemeinde Berkel-Enschot (Nordbrabant) herrschen, denn die dort ansässige Bierbrouwerij de Konigshoeven ist mit vier Goldmedaillen die Brauerei des Jahres beim European Beer Star. Die Niederländer reüssierten ausgerechnet mit Bierstilen, die im Nachbarland Belgien besonders populär sind: die Starkbiersorten Quadruple, Triple, Dubble sowie Blonde Ale. Die erfolgreichste inhabergeführte deutsche Brauerei kommt aus dem fränkischen Viereth-Trunstadt: Im kleinen, inhabergeführten Brauereigasthof Kundmüller wird das beste milde Lagerbier und das beste Stark-Rauchbier gebraut. Zudem wurde deren Rotbier die Silbermedaille zuerkannt. Ebenfalls zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille gehen an die Internationale Braumanufacturen (Radeberger Gruppe) in Frankfurt.

Demgegenüber bleibt festzustellen, dass im 15. Jahr des Bestehens des European Beer Stars die Zeit der „Medaillensammler“ vorbei zu sein scheint. „Die Ergebnisse in diesem Jahr zeigen, dass es immer schwieriger wird, gleich mehrere Auszeichnungen zu erhalten, weil über alle Kategorien hinweg immer mehr großartige Biere zur Wahl stehen“, konstatiert Oliver Dawid, Hauptgeschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern, „der European Beer Star zählt ganz sicherlich zu den härtesten Wettbewerben der Brauwelt.“ Zumal bei diesem Preis nur jeweils eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille pro Kategorie vergeben und von dem internationalen Expertenteam ausschließlich nach den Gesichtspunkten bewertet wird, die auch der Konsument zur Beurteilung heranzieht, also Optik, Schaum, Geruch, Geschmack und sortentypische Ausprägung.

Gold in allen Weißbier-Kategorien nach Deutschland

Ein Großteil der Medaillen für deutsche Brauereien entfallen auf das Bundesland mit der höchsten Brauereidichte: Bayerische Biere heimsten 19 Gold-, 14 Silber- und 20 Bronzemedaillen ein. Auf Baden-Württemberg entfallen fünf Goldmedaillen sowie je 4 Mal Silber und Bronze. Alle Sieger der Weißbierkategorien kommen aus diesen beiden Bundesländern. Das beste Weißbier hell stammt von der Distelhäuser Brauerei in Tauber-Bischofsheim, das bernsteinfarbene Pendant aus dem Sudhaus des Weissbräu Schwendl in Tacherting. Mit zwei Goldmedaillen (Leichtes Weißbier/ Kristallweizen) avanciert die Hirschbrauerei Honer in Wurmlingen einmal mehr zum Spitzenreiter in Baden-Württemberg. Dicht gefolgt von der kleinen Familienbrauerei Bauhöfer aus Ulm (Gold für Export, Silber für Kellerbier dunkel und Bronze für Heller Bock). Auch die Goldmedaillen für Weizenbock Hell (Staatsbrauerei Weihenstephan, Freising) und Weizenbock Dunkel (Brauerei Unertl, Mühldorf a. Inn) gehen nach Bayern. Kurios: Aus dem oberbayerischen Freising kommen die besten dunklen Weißbiere: Gold für das Hofbrauhaus Freising und Silber für die Staatsbrauerei Weihenstephan.

Ein kompletter Medaillensatz geht an die Schwarzbräu in Zusmarshausen für Dunklen Doppelbock (Gold), New Style Lager (Silber) und Festbier (Bronze). Seit Jahren vertraute Namen auf den Siegerlisten des European Beer Star sind auch in diesem Jahr unter den Gewinnern: die Weissbierbrauerei Schneider in Kelheim (Gold, zweimal Bronze), die Aktienbrauerei Kaufbeuren (Gold, Silber), die Private Landbrauerei Schönram in Petting (Gold), die Schlossbrauerei Unterbaar in Baar (Gold) oder der Alpirsbacher Klosterbräu (zweimal Silber). Das beste Helle des Jahres stammt aus der Schlossbrauerei Hohenthann bei Landshut, das beste Festbier vom Dachsbräu in Weilheim. Preise beim European Beer Star 2018 gehen auch in die Bierstadt München – allerdings nur für kleine Brauereien! Die Crew Republic wurde mit Gold für ihr Golden Ale und mit Bronze für traditionelle Pale Ale ausgezeichnet. Erstmals in den Siegerlisten tauchen die Münchner Giesinger Biermanufaktur (Silber) und Brew Mafia (Bronze) auf.

In diesem Jahr verteilen sich die deutschen Medaillen auf acht Bundesländer: Neben Bayern und Baden-Württemberg sind dies Hessen (zweimal Gold, einmal Silber), Berlin (Gold, Silber, Bronze), Hamburg (Gold), Sachsen (Silber), Thüringen (Silber) und Mecklenburg-Vorpommern (dreimal Bronze). Das beste obergärige alkoholfreie Bier braut die Hamburger Kehrwieder Kreativbrauerei. Sensationell: Die kleine Brauerei Lemke in Berlin zählt mit Gold für New Style IPA, Silber in der Kategorie Traditional Lambic, Geuze and Fruit Geuze sowie Bronze für fassgereiftes Starkbier zu den herausragenden Gewinnern des European Beer Star 2018.

Kleine also ganz groß?

Natürlich würden auch große Brauereien ihre Biere einschicken, betont Roland Demleitner, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Privaten Brauereien, „doch die handwerklich erzeugten, besonders charaktervollen Biere kommen nicht zufällig überwiegend aus kleinen und mittelgroßen Brauereien!“

Italienische Brauer weiter auf dem Vormarsch

Das gilt ganz überwiegend auch für die internationalen Brauereien, deren Biere beim European Beer Star 2018 ausgezeichnet wurden. Insbesondere für die Braustätten südlich der Alpen. In Italien erfährt Bier mehr und mehr Aufmerksamkeit, was sich auch daran erkennen lässt, dass dort in den vergangenen Jahren ein regelrechter Gründungs-Boom bei Brauereien zu verzeichnen ist. Dabei halten sich die italienischen Brauer vorwiegend an Bierstile jenseits des Mainstream, wie den Gewinnerlisten des European Beer Star zu entnehmen ist: Goldmedaillen in den Kategorien New Style Lager und Sour and Fruit Sour Beer (beide Birrificcio Lambrate), New Style Pale Ale (Birrificcio Porta Bruciata), Belgisches Witbier (MC 77 Birrificcio Artiganale), Scotch Ale (Piccolo Birrificcio Clandestino), Traditional Lambic, Geuze and Fruit Geuze (Bionoc snc), Baltic Style Porter (Birra Mastino) und Session Beer (Fabrica della Birra Perugia) gingen nach Italien. Dazu ein weiterer erster Platz für die Batzen Bräu in Bozen, die das beste dunkle Kellerbier braut. Die US-Brauer behaupten den zweiten Platz im Medaillenspiegel mit ebenfalls neun Goldmedaillen, aber mehr Silber- und Bronzemedaillen (jeweils 11). Während einige der Gewinnerbrauereien der Vorjahre nicht mehr in den Siegerlisten aufscheinen, zählen die bereits mehrfach dekorierten Brauereien Samuel Adams (Boston) und Firestone Walker (Paso Robles) auch in diesem Jahr zu den Besten. In der wettbewerbsintensiven Königsdisziplin der US-Craft-Brauer, dem „Traditional India Pale Ale“, setzte sich Samuel Adams durch, die zusätzlich Gold für Bohemian Style Schwarzbier und Silber für Sweet Stout an die amerikanische Ostküste holt. Firestone Walker wird ebenfalls mit zweimal Gold (Sweet Stout/English Bitter) und Silber (Sour and Fruit Beer) belohnt.

Zu den weiteren „Aufsteigern“ des Jahres zählen die Brauereien in den Niederlanden (7 x Gold) und Österreich (5 x Gold). Neben der alles überstrahlenden Bierbrouwerij de Konigshoeven holten sich die Niederländer noch drei weitere Goldmedaillen in so unterschiedlichen Kategorien wie Strong Dark Ale, Rauchbier und Alkoholfrei untergärig.

Das beste Kellerpils kommt aus Österreich

Die Goldmedaillen für Österreich ziehen sich auch quer durch ganz unterschiedliche Bierstile. Vom Bier mit alternativen Getreidesorten (Stieglbrauerei, Salzburg), über Imperial Stout (Gusswerk, Salzburg), Fruchtbier (Baumgartner, Schärding) bis zum Porter der Wiener Brauerei Ottakringer. Bemerkenswert: Die kleine Bierschmiede in Steinbach am Attersee braut das beste Kellerpils der Welt!

Einmal mehr verwunderlich: In der Kategorie Düsseldorfer Altbier gehen die Medaillen nach Brasilien, Japan und Taiwan …

Warum es beim European Beer Star inzwischen 65 Kategorien (Bierstile) gibt, begründet Oliver Dawid von den Privaten Brauereien mit der zunehmenden Vielfalt in der internationalen Brau-Szene: „Immer mehr Brauer probieren immer neue Stile aus. Darauf reagieren wir. Ist es doch genau das, was wir mit dem European Beer Star erreichen wollen: Dem Konsumenten die unglaubliche Bandbreite beim Bier zu präsentieren.“

Die Gewinner des Consumers Favorite

Neben der Wertung der Fachjury gab es beim European Beer Star auch einen Publikumspreis. Dafür bekamen die interessierten Besucher der BrauBeviale am ersten Messetag die Möglichkeit, fünf Biere zu verkosten. Wie die Expertenjury wussten auch die Besucher nicht, welches Bier sie verkosteten, lediglich die Bierkategorie war als Zahlencode auf den Gläsern angegeben. Die Besucher gaben dann eine von vier möglichen Wertungen für jedes Bier ab. Den Besuchern gefiel das New-Style Pale Ale La Pallata der Brauerei Birrifico Porta Bruciata SRL aus dem italienischen Rodengo-Saiano am besten; auf den Plätzen zwei und drei folgten das Weilheimer Festbier der Brauerei Dachsbräu in Weilheim und das San Lorenzo der Brauerei MC77 Birrificio Artigianale aus Serrapetrona in Italien.

Sieger des European Beer Star bekanntgegeben

Nun gibt es keine Zweifel mehr – die Gewinner des European Beer Star 2018, der in diesem Jahr zum 15. Mal stattfand, sind bekanntgegeben worden. Mit 2344 Bieren aus 51 Ländern war die Beteiligung an diesem vermutlich härtesten Bier-Wettbewerb der Welt so groß wie nie. Immerhin wurden im Vergleich zu 2017 9 % mehr Biere eingereicht. Vor 11 Jahren, also im Jahr 2007, wurden lediglich 271 Biere eingereicht. Diese Steigerung zeigt, welch ein hohes Ansehen dieser Wettbewerb weltweit genießt.

Mit 927 Bieren kamen die meisten Kandidaten aus Deutschland, gefolgt von den USA (254), Italien (221), Österreich (148), Brasilien (123) und Belgien (96 Einreichungen). So ist es auch kein Wunder, dass die Anzahl der Verkoster von 23 aus vier Ländern im Jahr 2004 auf 144 in diesem Jahr gestiegen ist. Auch das zeigt das Ansehen dieses Wettbewerbs, erhalten die Verkoster doch weder eine Vergütung noch einen Ersatz der Reisekosten.

Die meisten Goldmedaillen erhielt Deutschland blieben in Deutschland, genauer gesagt in Bayern, das von Baden-Württemberg gefolgt wurde. Die nordamerikanischen Brauereien erreichten 9 Goldmedaillen, genau wie Italien, gefolgt von den Niederlanden (7) und Österreich (5).

Die Brauerei, die insgesamt am besten abgeschnitten hat, kommt aus den Niederlanden, genauer gesagt aus der kleinen Gemeinde Berkel-Enschot in Nordbrabant. Die dort beheimatete Brauerei Bierbrouwrij de Koningshoeven gewann in gleich vier Bierstilen Gold, nämlich in den Stilen Quadruple, Triple, Dubble und Blonde Ale, weshalb sich die kleine Brauerei derzeit mit Recht als die beste Brauerei der Welt bezeichnen kann. Damit beweist die Brauerei, dass nicht immer die Biere aus ihrer jeweiligen Heimat die besten sind. Schließlich stammen alle diese vier Bierstile aus Belgien. So ist es auch beim Altbier. Wenn Sie bislang der Meinung waren, dass die besten Altbiere aus Düsseldorf stammen, muss ich Sie leider enttäuschen. Kein einziges Altbier in der Wertung stammt aus Deutschland. Die Siegerbiere stammen aus Brasilien (Gold), Japan (Silber) und Taiwan (Bronze). Lediglich beim Weizenbier blieben alle Goldmedaillen in Bayern. Das können die Bajuwaren halt.

Die erfolgreichste deutsche Brauerei stammt aus Franken, genauer gesagt aus Berkel-Enschot. Der dortige durch den Inhaber geführte Brauereigasthof Kundmüller hat das beste milde Lager sowie das beste Stark-Rauchbier gebraut. Zusätzlich errang das Rotbier dieser Brauerei die Silbermedaille. Glückwunsch nach Franken.

So, das war erst einmal eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Wenn ich morgen von der BrauBeviale wieder nach Hause fahre, werde ich auf der Fahrt einen ausführlicheren Bericht verfassen.

Finale der Deutschen Meisterschaft der Biersommeliers

Heute ist der erste Tag der BrauBeviale in Nürnberg und gleich ist es soweit: Im Forum BrauBeviale findet die Endrunde der Meisterschaft der Biersommeliers statt. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Baerischen Brauerbund e.V., gesponsort von Schäfer Container Systems, dem Deutschen Brauerbund e.V., Doemens, Weyermann, Sahm und -ich kann es kaum glauben – von Siemens. Ich bin erstmals bei dieser Veranstaltung im Publikum und weiß eigentlich noch gar nicht so genau, was mich erwartet. Gut, dass ich früh genug gekommen bin, um noch einen Sitzplatz zu erwischen; das Forum ist proppenvoll. Gerade wurden jede Menge Gläser auf der Bühne aufgebaut sowie sieben Biere, die aber in Papier eingehüllt sind, so dass die Teilnehmer des Wettbewerbs nicht wissen, welches Bier sie verkosten sollen.

Bei der Vorausscheidung vor einem Monat waren 40 Sommeliers angetreten, von denen die sieben besten heute auf der Bühne gegeneinander antreten. Jeder der Teilnehmer bekommt ein Bier zugelost, verkostet es und soll es innerhalb von fünf Minuten beschreiben. Da Bier in unterschiedlichen Gläsern unterschiedlich wirkt, müssen die Teilnehmeraus vier unterschiedlichen Glasarten das zum jeweiligen Bier passende Glas aussuchen und ihre Auswahl begründen. Zusätzlich sollen sie Empfehlungen geben, welches Essen zu diesem Bier passt. Eine dreiköpfige Jury entscheidet anhand eines Bewertungsrasters, welcher der sieben Finalisten seinen Job am Besten gemacht hat. Weil das Gendern gerade groß in Mode ist, will ich auch bemerken, dass unter den sieben Finalisten nur eine Frau ist.

Zuerst ist die Pressesprecherin der Störtebeker-Brauerei an der Reihe, die Trappist Rochefort 8 beschreiben soll. Für die Verkostung dieses Bierentscheidet sie sich für einen Pokal. Die erklärt das alkoholbetonte und sehr fruchtige Aroma, das aus der Trappistenhefe stammt. Beim Geschmack erwähnt sie die frische Säure, gefolgt von der Beschreibung der Fruchtigkeit. Als Speise empfiehlt sie wahlweise eine Käseauswahl oder gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit einen Kaiserschmarrn.

An zweiter Stelle ist Brian Schägel an der Reihe. Als Bier hat er ein Guiness gelost. Er stellt es aber geschickt als Klassiker vor. Die Optik vergleicht er mit einem Sonnenaufgang. Beim Aroma wird er etwas wortkarg und erwähnt lediglich, dass das Guiness deutlich malzbetont ist und keine großartigen Hopfenaromen aufweist. Das Mundgefühl beschreibt er als samtig. Als Speiseempfehlung nennt er einen Krustenbraten oder eine Mousse au Chocolat. Ich meine, er hat sich gut aus der Affäre gezogen.

Kommen wir zum dritten Finalisten. Aus Sachsen kommt er und soll einen Salvator Doppelbock beschreiben. Zunächst erwähnt er kurz die Geschichte des Bockbiers. Als Glas will er ein breites Glas nehmen und wählt ein Verkostungsglas. Er ist der erste, der die richtige Trinktemperatur erwähnt. Der Schaum dieses Bockbiers bekommt bei der Beschreibung des Bieres zunächst ein Lob. Das Aroma beschreibt er als malzig-fruchtig. Als Speise wird ein kräftiger Salat empfohlen, gefolgt von einem Rinderschmorbraten mit Gemüse und als Abschluss ein Schokodessert mit flambierter Ananas.

Es geht Schlag auf Schlag und schon kommt der vierte Finalist, Rainer Schramm. Imperial Stout von Samual Smith ist sein Bier. Wenn das keine Vorlage ist. Auch er wählt das Verkostungsglas. Auch hier wird zunächst der Schaum gelobt. Beim Aroma ist bei diesem Bier eigentlich keine falsche Beschreibung möglich, dafür ist das Aroma zu eindeutig. Ein samtiges Mundgefühl und der wärmende Abgang werden erwähnt. Für mein persönliches Empfinden ist es die bislang beste Beschreibung eines Biers. Als Speise wird ein Tiramisu empfohlen, das mit diesem Stout als Kaffeeersatz hergestellt wurde.

Die fünfte Vorstellung. Leider habe ich den Namen des Finalisten nicht mitbekommen. Diesmal geht es um ein Schneider Tap 6, ein Weizen-Doppelbock. Er bemängelt, dass kein großes Glas vorhanden ist, in das die gesamte Flasche passt, da er es liebt, auch den Hefesatz im Glas zu haben. Ja, er beschreibt das Aroma als weinig mit Rosine, wobei auch der weizentypische Bananenduft nicht zu kurz kommt. Als Speise empfiehlt er eine kräftige Kürbissuppe mit Ingwer, dann einen Wildgang mit Rotkohl ode reine Fasanenbrust mit Kräutersoße und Ananaskraut. Erst ganz zum Abschluss erwähnt er den leicht trockenen und nicht zu süßen Abgang.

Dr. Markus Fohr aus Lahnstei ist der vorletzte Finalist ist Inhaber einer Brauerei. Er hat ein Duvel Blonde zugelost bekommen. Zunächst sagt er einige Worte zur Brauerei, die er offensichtlich recht gut kennt. Eingeschenkt hebt er hervor, dass die Optik des Bieres dem belgischen Stil exakt entspricht. Das Aroma beschreibt er als malzig und hopfig mit einigen Fruchtaromen. Der Geschmack entspricht auf der Zunge dem Aroma mit einer ordentlichen angenehmen Hopfenbitteren im Abgang. Dazu ein Schokoladensoufflee.

Und nun der siebte und letzte Finalist, Philip Ketterer. Er beschreibt das Sierra Nevada Pale Ale. Er lobt die cremige Schaumbildung beim Einschenken. Sowohl bei der Beschreibung des Aromas als auch des Geschmacks ist nicht viel zu berichten. Als Speise empfiehlt er ein scharfes asiatisches Gericht. Erstaunlich finde ich aber die exakte Einhaltung der Zeit; 12 Sekunden hat er verschwendet.

Hoffentlich habe ich jetzt nicht zu wild durcheinander geschrieben. Ich kann auch für die richtige Schreibweise der Namen keine Garantie übernehmen, da die Namen nicht an die Leinwand projiziert wurden. Ich habe die Namen halt so geschrieben, wie ich sie verstanden habe. Jetzt warten wir auf die Bekanntgabe des Siegers.

Den 3. Platz belegt die Pressesprecherin von Störtebeker, den 2. Platz Philip Ketterer und deutscher Meister ist Dr. Markus Fohr.

Hobbybrauerwettbewerb 2018 von Maisel & Friends und BrauBeviale

Im Rahmen des CRAFT BRAUER FESTIVALS fand am 8. September 2018 der erste Hobbybrauerwettbewerb von BrauBeviale und Maisel & Friends statt. Eine internationale Expertenjury kürte aus 25 Einreichungen einen Gewinner, dessen Weißbier-Kreation der Heimbrauer im Sudhaus von Maisel & Friends nachbrauen durfte. Präsentiert wird das Siegerbier erstmals im Rahmen von „brau@home“, der Plattform für Heim- und Hobbybrauer auf der BrauBeviale vom 13. – 15. November 2018 in Nürnberg.

Die BrauBeviale als wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie und die Craftbier-Pioniere Maisel & Friends haben den Wettbewerb für Hobby- und Heimbrauer erst in diesem Jahr auf der Taufe gehoben. Trotz der kurzfristigen Anmeldephase sind die Veranstalter sehr zufrieden, denn 25 Einreichungen sind eine fantastische Quote für die Premierenveranstaltung. Beim 1. Hobbybrauerwettbewerb war die Aufgabe für ambitionierte Heim- und Hobbybrauer, eine Weißbier-Kreation einzureichen. Acht Juroren, bestehend aus Biersommeliers, Bierbloggern und Fachpresse, beurteilten die eingereichten Biere nach Optik, Geruch, Geschmack, Bittere, Rezenz und persönlichem Eindruck.

Das Gewinnerbier hat den Namen „Twin Peak“ und ist ein Weizen-Doppelbock, der mit den Hopfensorten Smaragd und Mandarina Bavaria gebraut wurde. Es entstammt den Kesseln von Max Luttner, welche sich in seiner Garage in der bayerischen Lenbach- und Spargelstadt Schrobenhausen befinden. Bei der Preisverleihung jubelten Luttner und seine Frau schon, als der Name des Bieres noch gar nicht richtig ausgesprochen war. „Damit hätte ich niemals gerechnet,“ sagt der überwältigte Gewinner, der Polizeibeamter ist und in seiner Freizeit ausschließlich für sich und seine Freunde Bier herstellt. „Ich braue zwar erst seit anderthalb Jahren, habe meine Garage aber professionell ausgestattet und extra Elektrik und Gas verlegt, mir eine kleine Brauanlage gekauft und solange getüftelt, bis der Weißbier-Doppelbock nach meiner Vorstellung war.“ Für das Brauen des Siegerbiers waren die Rahmenbedingungen während der heißen Sommertage besonders schwierig, da die Temperaturen in der Garage für die Gärung zu hoch waren. Trotz der widrigen Umstände war der Gewinner zufrieden mit dem Ergebnis und als die Kumpels sagten „gigantisch!“ hat er es zum Wettbewerb angemeldet.

Nur zwei Wochen nach der Siegerehrung war der Gewinner Max Luttner wieder in Bayreuth zu Gast. Diesmal um seine Kreation auf dem 25 Hektoliter Sudwerk der Masiel & Friends Brauwerkstatt nachzubrauen. Zusammen mit Braumeister Markus Briemle wurde das Rezept feinjustiert, Malz frisch geschrotet, das Sudhaus und seine Funktionen erklärt und noch vieles mehr. Ein besonderes Highlight für den Gewinner Max war die Hopfengabe, denn die Barth-Haas-Group hat ihm als Überraschung den Hopfen geschenkt und er dufte den Rest für sein nächstes Heimbrauprojekt mit nach Hause nehmen. „Ein bisschen Respekt hatte ich natürlich vor der großen Anlage, aber Markus hat mir alle Schritte super erklärt und es war eine tolle Erfahrung“, so der gutgelaunte Sieger. Auch für das Etikett hatte Max Luttner schon erste Ideen und konnte diese direkt mit dem Maisel-Team besprechen und am Design feilen.

Max Luttner´s Weizen-Doppelbock „Twin Peak“ ist ein wahres Prachtexemplar mit 7,7% vol. Alkohol. Das Bier hat eine wunderbar sahnige Schaumkrone und bezirzt den Bierliebhaber mit seiner leuchtenden Bernsteinfarbe. Die hefetrübe Weizenspezialität riecht angenehm süß und hat ein intensives Aroma nach reifer Banane, Nelke und Vanille. Durch seine Vollmundigkeit betört Twin Peak die Geschmacksnerven und liefert ein unglaubliches Bouquet. Ein Weizen-Doppelbock wie man ihn sich vorstellt. Vollmundig, süffig, Duft und Geschmack nach reifen Banane und dabei so lecker, dass man eigentlich direkt noch ein Twin Peak trinken möchte.

Der große öffentliche Auftritt steht bei der BrauBeviale im November 2018 in Nürnberg an. Max Luttner darf sein Twin Peak dort Öffentlichkeit und Presse erstmals vorstellen. In der Craft Drinks Area im Bereich der „brau@home“ haben die erwarteten rund 40.000 internationalen Fachbesucher vom 13. bis 15. November 2018 täglich von 15:00 – 15:30 Uhr die Gelegenheit, das Siegerbier zu verkosten. „brau@home“ bietet darüber hinaus ein umfangreiches Angebot für die Besucherzielgruppe der Heim- und Hobbybrauer. So lange der Vorrat reicht, wird das Bier über den Maisel & Friends Onlineshop verfügbar sein.

13. 11. – 15. 11. 2018: BrauBeviale in Nürnberg

Vom 13. bis 15. November dreht sich im Nürnberger Messezentrum alles rund um die Herstellung von Getränken mit einem Schwerpunkt auf Bier. Nach einem turnusmäßigen Pausenjahr präsentieren 1.095 Aussteller ihre Produktneuheiten bei der in diesem Jahr weltweit wichtigsten Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie. Die erwarteten 38.000 Fachbesucher informieren sich über Rohstoffe, Technologien, Komponenten, Verpackung und Marketing. Zentrales Thema: die Zukunftsfähigkeit der Getränkebranche.

Die BrauBeviale ist erneut internationaler geworden: 582 Aussteller, das sind 53 Prozent (2016: 48 Prozent), reisen aus 46 Nationen an, allen voran: Italien, die Tschechische Republik, China, Großbritannien, die Niederlande, Belgien, Österreich und die USA. Eine relativ kurze Anreise haben die 513 Unternehmen aus Deutschland. Mit dabei auch zehn deutsche Start-Ups, die ihre Produktideen an den geförderten Gemeinschaftsständen für junge, innovative Unternehmen in den Hallen 1 und 6 erstmals der Fachöffentlichkeit vorführen.

Da die BrauBeviale 2016 komplett ausgebucht war, präsentiert sie sich in diesem Jahr mit der neu hinzugenommenen Halle 8 in insgesamt neun Hallen. Dadurch ergibt sich eine neu strukturierte Besucherführung. „Wir haben die Aussteller nun entlang der Prozesskette der Getränkeherstellung rund um den Messepark angeordnet“, erläutert Veranstaltungsleiterin Andrea Kalrait. „Dadurch bleibt die BrauBeviale weiterhin so kompakt und überschaubar, wie man sie kennt.“

Die Aussteller erwarten Fachbesucher aus dem technischen und kaufmännischen Management der Getränkewirtschaft – also aus Brauereien, Mälzereien, Betrieben, die Wässer, Erfrischungsgetränke, Säfte und Spirituosen herstellen oder abfüllen, Wein- und Sektkellereien, Molkereien, aus Marketing, Handel und Gastronomie. Bei der letzten Veranstaltung 2016 reisten diese aus 127 Ländern an, neben Deutschland vor allem aus Italien, der Tschechischen Republik, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

Zukunftsfähigkeit der Getränkebranche

Die Getränkebranche steht vor großen Herausforderungen – das betrifft kleine Unternehmen ebenso wie Mittelstand und Global Player. Schlagworte sind unter anderem Automatisierung, Digitalisierung, verändertes Konsumentenverhalten und Unternehmensführung. Die BrauBeviale als zentrale Plattform der Branche greift diese Fragen auf: Welche Weichen sollten Getränkehersteller stellen, um auch morgen noch erfolgreich im Markt agieren zu können? Mit dem neuen Magazin WissensDurst gibt die BrauBeviale kompetente Unterstützung und unternehmerische Inspiration an die Hand. Mit außergewöhnlichen Beispielen möchte sie anspornen, begeistern und begleiten.

Rahmenprogramm: Impulse setzen und inspirieren

Inspiration ist auch das Stichwort für das umfassende Rahmenprogramm der BrauBeviale. Bereits einen Tag vor Messebeginn gibt es drei Weiterbildungsveranstaltungen am Messegelände: Das Export Forum German Beverages unterstützt bei allen Fragen rund um den Export als strategisches Geschäftsfeld für deutsche Getränkehersteller. Bereits zum sechsten Mal findet das European MicroBrew Syposium der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) statt, das sich an internationale Craft Brewer und Brewpub-Betreiber richtet. Dem angesagten Thema „historische Braugersten“ widmet sich das Heirloom & Terroir Barley and Malt Symposium von RMI Analytics, in dessen Rahmen auch der Heirloom-Brewing Award verliehen wird.

Im Forum BrauBeviale in Halle 1 lädt ein Mix aus Vorträgen, Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Preisverleihungen zum Zuhören und Mitdiskutieren ein. Die Themen erstrecken sich von Marketing und Kommunikation über technische Fragen zur Getränkeherstellung, Gebinde und Logistik bis hin zu Getränkeinnovationen und zur Recruiting-Thematik. Preisverleihungen wie der Hopfen-Champion und die World Beverage Innovation Awards runden das Programm ab. Auch im Forum: die Eröffnung am ersten Messetag mit einer Keynote der Food-Trend-Forscherin Hanni Rützler und der Verleihung des Bayerischen Bierordens. Ebenso am ersten Messetag, um 16:00 Uhr, können Interessierte das Finale der Deutschen Meisterschaft der Biersommeliers live miterleben.

Traditionell findet die Verleihung des European Beer Star auf der BrauBeviale statt. Als einer der bedeutendsten Bierwettbewerbe weltweit bricht er immer neue Beteiligungsrekorde: In diesem Jahr beteiligen sich 2.344 Biere aus 51 Ländern aller Kontinente. Ins Leben gerufen wurde er von den Privaten Brauereien, dem ideellen Träger der Messe, sowie dem deutschen und dem europäischen Dachverband. Messegäste können mitentscheiden: Am ersten Messetag können sie am Stand im Eingang NCC Mitte aus den Goldmedaillengewinnern ihr Lieblingsbier küren, den Consumers‘ Favourite 2018 in Gold, Silber und Bronze.

Ein Highlight für das Erforschen der Vielfalt und den Genuss von Getränkespezialitäten ist die Craft Drinks Area in Halle 9 mit ihren acht Bars, an denen die Messebesucher an unabhängigen, geführten Verkostungen von Getränkespezialitäten teilnehmen können. Hier geht es um Bierspezialitäten, alkoholfreie und alkoholreduzierte Biere, handwerklich hergestellte Spirituosen, Wasser und alkoholfreie Getränkespezialitäten sowie um die Auswirkung des Glases auf das sensorische Erlebnis. An einer dieser Bars können Messegäste täglich zwischen 15:00 und 15:30 Uhr „Twin Peak“ verkosten, das Gewinnerbier des Hobbybrauerwettbewerbs von Maisel & Friends und BrauBeviale.

Klein- und Kleinstbrauereien sowie Heim- und Hobbybrauer finden in Halle 9 bei den Themenpavillons Artisan und Craft Beer Equipment und brau@home umfassende Informationen zu Ausstattung und Zutaten sowie kompetente Ansprechpartner. Im Areal für Schaubrauen wird täglich auf verschiedenen Anlagen gebraut und auf die Unterschiede der verschiedenen Systeme eingegangen. Fachlichen Input gibt es darüber hinaus in Impulsvorträgen in der Speakers‘ Corner. Hier gibt es Tipps und Tricks rund um Rohstoffe (Wasser, Hefe, Hopfen, etc.), Hygiene, Schankanlagen und rechtliche Fragen.

Zum Wohl für Leib und Seele benötigt man neben Getränken auch regelmäßige Mahlzeiten. Da liegt es nahe, dass parallel zur BrauBeviale, am 14. und 15. November, die SFC Street Food Convention im Messezentrum Nürnberg stattfindet. Sie versammelt bereits zum vierten Mal Akteure und Interessierte rund um die Themen Street Food, Foodtrucks, mobiles Catering und visionäre Esskultur. Besucher der BrauBeviale haben kostenfreien Zugang zur begleitenden Sponsorenausstellung und den Foodtrucks im Messepark.

Globaler Getränkekonsum im Wachstum

Der weltweite Konsum verpackter Getränke betrug 979 Mrd. Liter im Jahr 2017, das sind 23 Mrd. Liter mehr als im Vorjahr. Glaubt man den Prognosen der Experten, wird er noch weiter steigen, voraussichtlich um durchschnittlich 3 Prozent jährlich bis zum Jahr 2022. Maßgeblich für den globalen Anstieg sind die Regionen Naher Osten/Afrika (35 Prozent) sowie Asien/Pazifik mit China und Japan (rund 23 Prozent). In Europa ermittelten die Experten ein Wachstum von 5 Prozent für Westeuropa und sogar rund 9 Prozent für Osteuropa. Das Verhältnis von alkoholfreien zu alkoholhaltigen Getränken betrug auch im Jahr 2017 weltweit gesehen etwa 70 zu 30 Prozent (Euromonitor International 2018).

In Deutschland nahm der Getränkeverbrauch (inklusive Kaffee, Tee und Milch) im Jahr 2017 etwas ab: 750 Liter trank jeder Deutsche im Durchschnitt, das sind 10 Liter weniger als im Vorjahr. Analysiert man diese 10 Liter im Detail, sieht man, dass sie sich grob aus drei Litern Bier, vier Litern Erfrischungsgetränken, einem Liter Fruchtsäften und in geringeren Teilen Wein, Wässer, Tee und Milch zusammensetzen. Der Konsum von alkoholischen Getränken ist im Jahr 2017 insgesamt von 134,3 (2016) auf 131,0 Liter gesunken, außerdem tranken die Deutschen pro Kopf statt 303,0 Liter (2016) nur noch 297,7 Liter alkoholfreie Getränke (Verbände der Getränkeherstellung).

15. 11. 2018: Zu Tisch mit dem Bierpapst – Spitzenbier trifft Spitzenküche

Am 15. November endet die diesjährige BrauBeviale und zum Abschluss wird in Bamberg ein BierKulinarium statt. Die Veranstalter haben für dieses Mal zusammen mit dem berühmten Biersommelier, Markus Raupach, ein besonders hochwertiges BierKulinarium geplant. Genießen Sie ein spannendes 5-Gang Köstlichkeiten-Menü, gekocht mit den Aromen des Bieres, veredelt mit den besten Zutaten aus der Familie und angerichtet mit Liebe und Raffinesse vom Team Kropf. Verkosten Sie begleitend unter anderem das stärkste Bier der Welt, den Schorschbock 57 und seinen kleinen Bruder, das stärkste untergärige Bier der Welt, den Schorschbock 16% in einer seltenen holzfassgereiften Version. Außerdem stehen das erste in einem Omnium-Sudhaus gebraute Bockbier und das beste Bier der Welt, Westvleteren 12, auf dem Programm. Markus Raupach führt zusammen mit Christopher Kropf mit spannenden Geschichten rund um die gereichten Biere und Speisen durch den Abend.

Das BierKulinarium findet am Donnerstag, den 15. November im Restaurant Kropf, Untere Königstraße 28, Bamberg statt und beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30. Dann wird mit einem eigens kreierten BierCocktail in die kulinarische Bierreise gestartet.

Achtung: Es stehen nur 24 Plätze zur Verfügung.

Teilnehmergebühr: 129,-/Person.

Info telefonisch unter 0179-1327377 (Markus Raupach).