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Der Hopfenreiter 2021 steht vor der Tür

Die Idee zum Hopfenreiter wurde 2016 geboren und seitdem fiebert die Beercommunity schon Wochen vorher auf das Veröffentlichungsdatum dieser Legende hin. Mit dem „Freundschafts-Sud“ zeigen Maisel & Friends seitdem, dass sie andere Brauereien nicht als Konkurrenz, sondern als Friends sehen. Sie arbeiten sehr gerne mit anderen Familienbrauereien, Craftbrewern und Manufakturen zusammen. Im Falle des Hopfenreiters brauen Maisel & Friends jedes Jahr in ihrer Brauwerkstatt ein super hopfiges Double-IPA , das jedoch immer anders riecht und schmeckt, weil von den Brauerfreunden neue und zum Teil sehr exotische Hopfensorten beigesteuert werden. 2021 haben folgende Brauereien Hopfen mitgebracht und waren zum Teil selbst beim Brautag dabei:

Enigma von der Welde Braumanufaktur (Deutschland)

Welde ist ein strahlender Stern am deutschen Craftbier-Himmel und eine traditionsreiche Familienbrauerei. Spätestens während des Lockdowns haben sie sich mit ihrer Digitalen Bierprobe in die Herzen der Bierfans gebeamt. Von Welde kommt die australische Hopfensorte Enigma, die Aromen von Trauben, Himbeere, roter Johannisbeere und Melone ins Bier bringen soll.

Galaxy von der Braumanufaktur Hertl (Deutschland)

Einer der bekanntesten und verrücktesten deutschen Kreativbrauer ist wohl David Hertl. Seine Brauerei befindet sich nicht weit entfernt von Bayreuth und dadurch hat er natürlich schon oft bei Maisel vorbeigeschaut. Er war sofort begeistert von der Hopfenreiter-Idee und auch beim Brautag dabei. David steuerte den australischen Hopfen Galaxy bei, der vor allem für seine Zitrus-, Mango und rote Beeren Aromen bekannt ist.

Sabro von Brobier Brewing (Deutschland)

Die Jungs von BroBier sind in aller Munde, wenn man in Biergruppe über fränkisches Bier in den Sozialen Medien schaut. Andreas und Johannes waren erst Hobbybrauer und sind mittlerweile Gypsybrewer aus Leidenschaft, die richtig gute Biere brauen. Von ihnen kommt der sehr fruchtige und angesagte Sabro Hopfen aus USA. Er soll Mandarinennoten zusammen mit Kokosnuss, Ananas und Pfirsichnoten ins Bier bringen.

Southern Passion von der Tanker Brewery (Estland)

Mit Tanker aus Estland verbindet Maisel eine lange Freundschaft. Wir haben uns gegenseitig besucht und miteinander Festivals gefeiert. Dabei ist die Idee zu einer Collaboration entstanden und wir haben das „Freaky Wheat“ in Bayreuth gebraut. Es ist leider schon lange ausverkauft, aber die Erinnerung lebt weiter. Die Jungs von Tanker bringen den südafrikanischen Hopfen Southern Passion ein, der sehr tropische Aromen von Guave, Zitrus und roten Beeren zum Vorschein bringen soll.

Idaho 7 von der Firestone Walker Brewing Co. (USA)

Firestone Walker ist eine Ikone der amerikanische Craftbeer Szene und dank dem Importeuer OnePint gibt es ihre Biere auch Deutschland. Alle Firestone Biere haben absolutes Weltklasse-Niveau und räumen immer wieder internationale Preise ab. Auch die Jungs von Firestone Walker von der Idee des Freundschafts-Suds sofort begeistert. Die Jungs aus Kalifornien bringen den noch recht jungen US-amerikanischen Hopfen Idaho 7 ins Bier, der für seine Aromatik nach Zitrus, Steinobst und tropischen Früchten bekannt ist.

HVG Zuchtsorte 04 von Maisel & Friends (Deutschland)

Der Maisel & Friends Braumeister Markus Briemle wollte einen ganz besonderen Hopfen in den diesjährigen Hopfenreiter bringen und hat lange gerätselt, welcher gut passen könnte. Zum Glück kennt Markus den technischen Leiter der HVG (Hopfenverwertungsgenossenschaft) Florian Schüll seit vielen Jahren. Florian findet das Freundschafts-Projekt klasse und so kam es, dass Florian für den Hopfenreiter 2021 einen Hopfen anbot, der noch gar keinen Namen hat! Die Zuchtsorte 04 der HVG soll Aromen von Passionsfrucht, Kirsche und Grapefruit ins Bier bringen.

Volle Hopfenpower in den Satteltaschen

Das Double-IPA zeigt sich goldorange bis bernsteinfarben im Glas und der Schaum ist wunderbar cremig mit perfektem Volumen. Wegen der vielen verschiedenen Hopfensorten riecht man immer neue Aromen und dadurch werden bei dieser Bierspezialität alle Sinne angesprochen. In die Nase steigt eine Vielzahl an Fruchtaromen: von Mandarine, Steinobst, Pfirsich, Mango, Maracuja, Grapefruit über Ananas bis hin zu etwas Honig. Gleichzeitig steigt die Spannung bis zum ersten Schluck ins Unermessliche…

Sobald der Hopfenreiter die Zunge berührt, beginnt ein Trommelfeuer an tropischen Früchten nach Orange, Kokos, Ananas, Zitrus, Grapefruit, Pfirsch, Aprikose und einem Hauch von roten Beeren. Alleine die Vielzahl der einzelnen Aromen verblüfft den Genießer mit jedem Schluck und es entwickeln sich immer neue Noten, je mehr Temperatur und Sauerstoff der Hopfenreiter bekommt. Die Bittere im Abgang erinnert an Gewürze wie Pfeffer oder ein Hauch von Chili.

Zum krönenden Abschluss folgt genau das, was viele IPA-Liebhaber so sehr lieben: eine schöne, knackige Bittere mit einem wunderbar trockenen Mundgefühl, so dass der nächste Schluck unmittelbar folgen kann.

Digitales Verkostungsevent zum Release am 23.09.2021

Der Hopfenreiter sollte im September eigentlich auf dem Craft Brauer Festival in Bayreuth vor Publikum erstmals vorgestellt werden. Da die Veranstaltung coronabedingt leider ausfallen muss, findet der Release in Form einer Online-Verkostung auf dem Maisel & Friends Facebook- und YouTube-Kanal statt. Jeder Bierliebhaber kann sich das Tastingpaket, bestehend aus dem Hopfenreiter und fünf Bieren der beteiligten Brauereien, online vorbestellen und am digitalen Event ganz einfach von Zuhause aus teilnehmen: www.events.maiselandfriends.com.

Ramsey Brewing – Immer wieder Blonde Ale

Aus dem fränkischen Herzogenaurach stammt das Immer wieder Blonde Ale, das jetzt vor mir steht. Die Brauerei preist es as süffiges Helles und als Sommerbier an. Mal sehen, was von dieser Aussage zu halten ist.

Intensiv goldfarben und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet unmittelbar nach dem Einschenken nach Zitrusfrüchten, bevor der Malzkörper mit seinen Karamellnoten sich anschickt, in den Vordergrund zu treten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Süße sowie eine feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge stehen die Zitrusfrüchte im Mittelpunkt, dazu kommt eine Note, die ich nicht richtig einschätzen kann. Ist es Holz, ist es Butter? Meinen Geschmack trift es so nicht, obwohl das Mudgefühl schön rund und voll ist. Diese Note wird im Abgang noch kräftiger und wie im Aroma kommt der Geschmack des Malzes auch während des Nachklangs langsam immer mehr in den Vordergrund.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Magnum, Citra), Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Brauerei:

Ramsay’s Brewing
Gleiwitzer Str. 26
91074 Herzogenaurach
www.ramsaysbrewing.com

Wolfscraft – Brutal Alkoholfrei

Nun steht wieder einmal ein Bier von Wolfscraft vor mir, der Bio-Brauerei aus München. Die Brauer beschreiben ihre Philosophie so: „Alles begann mit ein paar Bier (zuviel) und der Feststellung, dass inzwischen fast alle Biere gleich schmecken. Dabei sollte Bier unangepasst wie ein Wolf sein, fanden wir. Aus der Bieridee wurde eine Mission und so entstehen durch viel Handwerk, Alpenquellwasser und reichlich Gabe an regionalen Qualitätszutaten klassische deutsche Biere mit modernem „Twist“. Und dass der Wolf dabei unser Symbol für den Widerstand gegen Einheitsbiere werden würde, lag wohl auf der Hand.“ OK, dann will ich mal das erste alkoholfreie Bier aus Bayern verkosten.

Goldgelb und hefetrüb präsentiert sich das Wolfscraft Brutal Alkoholfrei im Glas. Darüber steht eine kleine sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Grapefruit, anderen Südfrüchten und Waldhonig. Ich staune, wie fruchtig ein alkoholfreies Bier sein kann und freue mich auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht süß, aber die reichlich vorhandene Kohlensäure sorgt trotzdem für eine angenehme Frische. Die fruchtigen Noten spiegeln sich auf der Zunge wider, dazu gesellt sich ein leichtes Bitter. Für ein alkoholfreies Bier ist das Wolfscraft Brutal Alkoholfrei erstaunlich vollmundig. So sehr das Bier bis hierhin begeistern kann, ist der Abgang dann doch etwas enttäuschend. Er ist sehr schlank mit extrem kurzem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Gärungskohlensäure

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Bittereinheiten:

15 IBU

Brauerei:

Wolfscraft GmbH
Hopfenstr. 8
80355 München
www.wolfscraft.de

Wunderbräu – Dunkles Weizen Alkoholfrei

Über die ökologische Firmenpolitik von Wunderbräu habe ich ja an anderer Stelle bereits geschrieben. So kann ich direkt zum Bier kommen, das jetzt vor mir steht. Es handelt sich dabei um ein biologisches und alkoholfreies Weizenbier handelt.

Trüb braun präsentiert sich das Bier im Glas. Die durchschnittlich große feste Schaumkrone bleibt sehr lange erhalten.

Das Aroma wird durch das Malz dominiert. Dabei stehen Malze mit röstigen Aromen im Mittelpunkt, die durch würzige und fruchtige Noten des Hopfens ergänzt werden.

Der Antrunk ist leicht süß und für meinen Geschmack enthält das Bier etwas zu wenig der feinperligen Kohlensäure. Aber das ist mein persönlicher Geschmack. Auch auf der Zunge dominieren die Röststoffe mit ihrem Schokoladengeschmack. Für ein alkoholfreies Bier ist das dunkle Weizen von Wunderbräu überraschend vollmundig. Erst im Abgang kommt ein leichtes Bitter zum Vorschein. Dieser Eindruck verblasst aber recht schnell.

Insgesamt ist das Dunkle Weizen erfrischend und die richtige Wahl, wenn man an einem heißen Sommertag ein Bier auswählt.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Dinkelmalz, Hopfen, Hefe, Gärungskohlensäure

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Brauerei:

Wunderbräu
Hopfenstr. 8
80335 München
www.wunderbraeu.de

Oberdorfer Helles

Der Name „Oberdorfer“ stammt vom Ortsnamen „Markt Oberdorf“ ab, aus dem vor rund fünf Jahrzehnten die Stadt Marktoberdorf wurde. Dort wird im Ortsteil Leuterschach Oberdorfer Helles nach altbayerischer Tradition handwerklich gebraut, auch wenn die Brauerei inzwischen zur Radeberger Gruppe gehört. Jetzt steht es vor mir und wartet auf seine Verkostung.

Intensiv Goldgelb und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist knapp durchschnittlich groß und bleibt durchschnittlich lange erhalten.

Das Aroma ist malzbetont mit würzigen Hopfennoten, die aber nicht dominieren. Nach diesem Aroma könnte die Definition für ein Helles geschrieben worden sein.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Süße aus, wobei die reichlich dosierte Kohlensäure für eine ordentliche Frische sorgt. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes Bitter dazu. Das Mundgefühl ist weich und voll. Im Abgang bleibt das leichte Bitter mit einem langen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Stammwürze:

11,5 %

Brauerei:

Altenmünster Brauer Bier GmbH
Schwendener Str. 18
87616 Marktoberdorf-Leutersbach
www.altenmuenster-brauerbier.de

Zum vierten Mal in Folge: Auszeichnung für Maisels Weisse Alkoholfrei beim World Beer Award

Beim international bekannten World Beer Award (London) gewinnt Maisel’s Weisse Alkoholfrei von der Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth eine Silbermedaille und wird mit der vierten Weltklasse-Auszeichnung in Folge zum prämierten Dauerbrenner unter den alkoholfreien Weißbieren. Nach den beiden aufeinanderfolgenden Weltmeistertiteln 2018 und 2019 und einer Silbermedaille im vergangenen Jahr, kann sich das alkoholfreie Weißbier aus der Bayreuther Familienbrauerei 2021 erneut über Silber beim internationalen Verkostungswettbewerb World Beer Award freuen.

Jeff Maisel führt das Unternehmen in der vierten Generation und ist vom Wiederholungserfolg begeistert: „Schon wieder ist es unseren Braumeistern und Brauern gelungen, beim World Beer Award eine absolute Topplatzierung abzuräumen. Es macht mich ungemein stolz, dass unser großartiges Team mit dieser Silbermedaille nun bereits im vierten Jahr in Folge trotz starker Konkurrenz erneut auf dem Siegertreppchen steht. Eine tolle Leistung!“

Die Bayreuther Familienbrauerei unterstreicht mit dieser Erfolgsserie einmal mehr, dass sie dem konstant hohen Qualitätsanspruch an Ihre Bierspezialitäten gerecht wird. Erster Braumeister Marc Goebel zeigt sich angespornt von der Auszeichnung: „Eine Top-Platzierung bei einem so renommierten Wettbewerb motiviert uns, die stetig wachsende Fangemeinde von Maisel’s Weisse Alkoholfrei mit erstklassiger Qualität zu begeistern.“

And Union – Thursday

Bekanntlich hat And Union seine Biere nach den Wochentagen benannt. Zwei der Biere sind Lager: Thursday und Saturday. Das Thursday, das jetzt vor mir steht, ist ein dunkles Lager.

Rubinrot und leicht hefetrüb prüsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine feinporige elfenbeinfarbene Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. An der Optik kann ich absolut nichts aussetzen.

Ein verlockender Duft nach Kaffee und Nüssen steigt mir in die Nase, abgerundet durch Noten nach roten Früchten.

Der Antrunk ist recht trocken, so dass auch die vergleichsweise wenige Kohlensäure passt, die dafür aber sehr feinperlig ist. Auf der Zunge ist das Bier überraschend leicht und schlank. Kaffeenoten mit dem dazu passenden Bitter dominieren, begleitet durch einen leichten Schokoladengeschmack. Alles ist gut abgestimmt und wirkt nicht verbrannt. Der Abgang ist nur leicht bitter, klingt aber wirklich lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Perle, Select, Tradition, Mandarina), Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Stammwürze:

11 ° Plato

Bittereinheiten:

20 IBU

Brauerei:

Brewers & Union UG
Ganghofer Straße 31
80339 München

Freigeist Bierkultur – Got to Love a Rhubarb Sour

Vor mir steht ein ungewöhnliches Bier, das in der Zeit von Corona entstanden ist. Die Bierothek beschreibt das Zustandekommen dieses Biers wie folgt: „Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Das hat sich auch Felix vom Endt gedacht und sich für seine neuste Collaboration in die unendlichen Weiten des World Wide Webs begeben. Dort hat er sich in virtueller Form mit seinen Freunden von Freigeist Bierkultur und Demory Paris getroffen und zusammen mit ihnen ein Bier kreiert. Natürlich gestaltet sich dies über räumliche Distanzen hinweg etwas schwieriger, aber Felix hat keine Kosten und Mühen gescheut, um Euch auch in komplizierten Zeiten feinstes Bier zu servieren.“

Herausgekommen ist bei dieser Zusammenarbeit ein Sour Ale, bei dem neben den üblichen Zutaten auch eine Menge Rhabarber in den Kessel wanderte. Außerdem wurden beim Brauen dieses Bieres Milchsäurebakterien eingesetzt, die dem Bier seinen besonderen Touch verleihen sollen. Jetzt will ich mal herausfinden, ob das auch geklappt hat.

Intensiv goldfarben fließt das Bier ins Glas. Es ist leicht hefetrüb und entwickelt nur wenig feinporigen Schaum, der sich sehr schnell auflöst.

Das Bier duftet nach Biskuit, Rhabarber und Banane, beinahe wie ein Kuchen.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße aus, die mit einer ordentlichen Fruchtigkeit daherkommt. Die sehr feinperlige Kohlensäure ist eher knapp bemessen. Auf der Zunge tritt die fruchtige Säure des Rhabarbers in den Vordergrund. Gleichzeitig nimmt die Süße ab, das Bier wird trockener. Jetzt kommt das Malz kaum durch, auch vom Hopfen ist kein Bitter zu erkennen. Das Bier erinnert jetzt eher an Fruchtwein bzw. an einen Fruchtsekt. Das Mundgefühl ist weich. Auch der Abgang ist trocken und fruchtig mit mittlerem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Rhabarber, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Stammwürze:

10° Plato

Brauerei:

Felix vom Endt
Am Steinacher Kreuz 24
90427 Nürnberg
www.orcabrau.de

Rittmayer – Smoked Stout

Zu diesem Bier schreibt die Bierothek: „Die Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf hat sich zu Ehren des Highland Circles ein Bier ausgedacht, das mit seinem rauchigen Charakter stark an Whisky erinnert. Das Smoked Stout ist eine malzbetonte Bierspezialität, die auch Whisky-Trinkern schmeckt.“ Damit weiß ich schon mal, was mich bei der Verkostung dieses Bieres erwartet.

In sehr dunklem Rubinrot, fast in blickdichtem Schwarz, präsentiert sich das Bier im Glas. Die hellbraune Schaumkrone ist nur klein und löst sich auch schnell auf.

Der Duft nach dunkler Schokolade dominiert das Aroma, der Rauch ist eher dezent zu riechen. Auf jeden Fall macht das Aroma einen eleganten Eindruck.

Der Antrunk ist durch eine leichte Süße und reichlich dosierte feinperlige Kohlensäure geprägt. Auf der Zunge kommt ein freundliches und auf die Süße abgestimmtes Bitter dazu. Der Geschmack nach dunkler Schokolade ist im Vordergrund und das Mundgefühl ist voll und rund. Der Rauchgeschmack ist auf der Zunge wie auch schon in der Nase recht dezent. Im Abgang wird das Bier trockener und sowohl Rauchgeschmack als auch Bitter sind zwar zurückhaltend, klingen aber lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze

12 ° Plato

Brauerei:

Brauerei Rittmayer oHG
An der Mark 1
91352 Hallerndorf
www.rittmayer.de

 

Munich Brew Mafia – Don Limone

Die Munich Brew Mafia ist, wie der Name bereits aussagt, in ünchen beheimatet. Es handelt sich um ein innovatives Braukollektiv, das sich bemüht, die Verbreitung des Craftbieres in Deutschland zu verbessern und das sich die Erweiterung des deutschen Biersortiments zur Aufgabe gemacht hat.

Von dort stammt das Don Limone, das jetzt vor mir steht. Das Pils weist einige Besonderheiten auf: Während die meisten Pilsbiere filtriert werden enthält das Don Limone noch seine Hefe. Okay, das gibt es inzwischen häufiger. Aber dieses Pils wurde gleich viermal mit Citra gehopft und verspricht daher eine ordentliche Fruchtigkeit. Mal sehen, ob das Bier dieses Versprechen einlösen kann.

Weizengelb und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, sie lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Zitrusfrüchten und Holunderblüte. Aus dem Hintergrund kommt der Karamellduft des Malzes und rundet die Hopfenaromen ab.

Der Antrunk ist frisch und spritzig, dabei aber auch recht süß. Auf der Zunge dominieren die Zitrusnoten, zu denen sich ein gut ausgewogenes Bitter gesellt. Das Mundgefühl ist schlank und weich. Im Abgang dominiert ein fruchtiges Bitter mit leicht überdurchschnittlich langem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Citra), Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Brauerei:

MBM Braugesellschaft mbH
Gerhardstr. 7
81543 München
www.munichbrewmafia.de