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Maisel & Friends lädt zum Craft Brauer Festival

Das Bild zeigt die Pavillons, in denen die Brauer bei einer früheren Veranstaltung ihr Bier ausgeschenkt haben.Bozen, Tallinn, Lille, Luxemburg, Berlin, Hamburg, Braunschweig und Nürnberg – all diese Städte sind Heimat von Brauereien, die wie Maisel & Friends moderne Bierspezialitäten brauen. Bald reisen sie alle nach Bayreuth, um beim diesjährigen Craft Brauer Festival ihre Biere zu präsentieren. Für Bierliebhaber die perfekte Gelegenheit, die verschiedensten Kreationen ihres Lieblingsgetränks zu probieren. Insgesamt zwölf Brauereien erwartet Maisel & Friends am 8. und 9. September: Sori Brewing (Estland), Brique House Brewing (Frankreich), Totenhopfen Brauhaus (Luxemburg), Batzen Bräu (Südtirol, Italien), Liquid Story Brewing, Cool Cats in Town, ÜberQuell, Straßenbräu, Unverhopft, Gorilla Cerveceria, Orca Brau und Schanzenbräu (alle aus Deutschland).

Als Begleitung zum Bier dürfen kulinarische Köstlichkeiten nicht fehlen: Das Liebesbier Restaurant bietet leckeres Streetfood an. Für alle, die bei den Getränken Abwechslung wünschen, mixt die Fabrik Bayreuth köstliche Cocktails und die Crazy Sheep KaffeeManufaktur vertreibt mit ihren Kaffee-Kreationen jede Müdigkeit. Außerdem haben die Baristas neben ausgefallenen Coffee-Cocktails noch etwas ganz Besonderes im Gepäck: Gemeinsam mit ÜberQuell hat die Kaffeerösterei ein „Coffee infused Helles“ gebraut, dass sie am Craft Brauer Festival erstmals präsentieren.

Los geht es bei freiem Eintritt am Freitag um 18 Uhr. Beim Bar-DJing mit DJ Vybez Bradschel kann ab 22 Uhr im Liebesbier gefeiert werden. Am Samstag geht es bereits um 14 Uhr weiter, um 22 Uhr endet das sechste Craft Brauer Festival. Für die Feiergemeinde ist jedoch noch nicht Schluss. Bei der offiziellen Afterparty in der Fabrik Bayreuth kann ordentlich das Tanzbein geschwungen werden. Mit Festivalbändchen ist der Eintritt frei. Unterstützt wird die Veranstaltung von KeyKeg – einem der führenden Anbieter für Bierfässer.

World Beer Awards zeichnet Weihenstephaner als weltbestes Kristallweißbier aus

Bereits Anfang August wurde auf dem Weihenstephaner Berg gejubelt: Fünf Biere wurden bei den Deutschland-Ausscheidungen der World Beer Awards mit Medaillen ausgezeichnet. Bronze ging dabei an das Hefeweißbier Dunkel sowie an das Pils, Silber erhielt das Weihenstephaner Helle – doch die höchsten Würden bekamen zwei andere Biere.

Das Kristallweißbier und der Weizenbock Vitus bekamen nicht nur die Goldmedaille, sondern wurden zeitgleich auch als beste Biere ihrer Art in Deutschland ausgezeichnet. Ersteres überzeugte mit einer angenehmen Rezenz, feinen Bananennoten, abgerundet mit einem Hauch von Citrusfrüchten. Der Weizenbock Vitus punktete mit seinen kräftigen Aromen nach Bananen und Nelke, seiner hohen Drinkability trotz 7,7 Prozent Alkohol und seinem runden Geschmack.

Der Sieg auf deutscher Ebene bedeutete zusätzlich noch, dass beide Biere auch noch um den Titel des weltbesten Bieres in ihrer jeweiligen Kategorie antraten. Und hier setzte sich das Kristallweißbier gegen die Konkurrenz durch – und darf sich damit offiziell weltbestes Kristallweißbier nennen!

Prof. Dr. Josef Schrädler, Direktor der Brauerei: „Das ist unglaublich! Zum zweiten Mal in Folge wurde unser Kristallweißbier als weltbestes Bier seiner Art ausgezeichnet. Ein unglaublicher Erfolg, der für die immense Qualität unserer Biere spricht, für die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich alles geben. Wir können es noch gar nicht glauben, dass wir bei solch einer hochkarätigen Konkurrenz tatsächlich am Gipfel stehen.“

Technischer Leiter und 1. Braumeister Tobias Zollo stimmte in die Jubelarien mit ein: „Bei diesen Wettbewerben geht es immer um das, was den Biertrinkern am wichtigsten ist – den Geschmack. Und dass das Kristallweißbier erneut dem Titel „World’s Best“ nach Hause bringt, ist ein absoluter Traum und eine Bestätigung. Wir wissen, was wir an unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben – ein ganz besonderes Team und das zeigt sich in der Qualität unserer Biere.“

Deutschlands beste Biere kommen aus Bayreuth

Bei den weltbekannten World Beer Awards, die jährlich in London verliehen werden und bei denen sich 3300 Biere aus 55 Ländern miteinander messen, wurde Maisel & Friends aus dem fränkischen Bayreuth mit Bestplatzierungen gekürt. Neben mehreren Medaillen für die besten Biere Deutschlands, wurde ein Bier der Familienbrauerei sogar als weltweiter Gewinner seines Bierstils ausgezeichnet.

Dass die Liebe zum Bier, Leidenschaft und Qualität sich auszahlen, hat sich für Maisel & Friends bei der diesjährigen Verleihung der World Beer Awards ein weiteres Mal bestätigt. Bereits in der ersten Runde durften sich die Brauer aus Bayreuth über zahlreiche Medaillen freuen. Bronze gab es für Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale (Kat. IPA/English Style) und somit eine Verteidigung der Platzierung von 2022. Für Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock war die Medaillenvergabe sogar von noch größerem Erfolg gekrönt: In der Kategorie Stout & Porter/Strong Porter konnte das Bier sich gegenüber der letztjährigen Bronze-Medaille verbessern und Silber gewinnen. Auch den höchsten Punkt des Siegertreppchens konnten einige Bierspezialitäten für sich behaupten. Die Gold-Medaille gab es für Maisel & Friends IPA (Kat. IPA/American Style) und Maisel & Friends Hell (Kat. Hoppy Pilsner). Ebenfalls Gold gab es für Maisel & Friends Jeff’s Bavarian Ale (Kat. Weizenbier/Hoppy Weizenbier), Maisel & Friends Alkoholfrei (Kat. No & Low Alcohol) und Maisel & Friends West Coast IPA (Kat. IPA/American Style), die sich außerdem den Titel des Country Winners sichern konnten und in ihrer Kategorie „Deutschlands beste Biere“ sind. Mit diesem Erfolg sicherten sie sich einen Platz um das Rennen der Style Winner – das für Maisel & Friends Jeff’s Bavarian Ale besonders erfolgreich war: Wie bereits 2022 konnte sich die Bierspezialität von der Konkurrenz abheben und wurde zum zweiten Mal in Folge weltbestes hopfenbetontes Weizenbier.

„Ich bin unheimlich dankbar über unseren Erfolg bei den diesjährigen World Beer Awards und gleichzeitig stolz auf mein gesamtes Team und vor allem die Brauer und Braumeister, denen dank ihres hohen Qualitätsanspruchs und der unermüdlichen Arbeit die Ehre gebührt. Nicht nur, dass wir unsere Ergebnisse von 2022 halten oder gar verbessern konnten – wir haben einige von Deutschlands besten Bieren in unserem Sortiment. Dass wir mit der Auszeichnung als Style Winner dem Ganzen die Krone aufsetzen konnten, macht mich sprachlos und sehr glücklich“, freut sich Inhaber Jeff Maisel über die Medaillengewinne.

8. 9. – 9. 9. 2023: 6. Craft Brauer Festival bei Maisel & Friends

Bereits zum sechsten Mal findet am 8. und 9. September 2023 das beliebte Craft Brauer Festival statt. Auf dem Brauereigelände von Maisel & Friends steht dann alles im Zeichen der modernen Bierspezialitäten.

Bozen, Tallinn, Lille, Luxemburg, Berlin, Hamburg, Braunschweig und Nürnberg – all diese Städte sind Heimat von Brauereien, die wie Maisel & Friends moderne Bierspezialitäten brauen. Bald reisen sie alle nach Bayreuth, um beim diesjährigen Craft Brauer Festival ihre Biere zu präsentieren. Für Bierliebhaber die perfekte Gelegenheit, die verschiedensten Kreationen ihres Lieblingsgetränks zu probieren. Insgesamt zwölf Brauereien erwartet Maisel & Friends am 8. und 9. September: Sori Brewing (Estland), Brique House Brewing (Frankreich), Totenhopfen Brauhaus (Luxemburg), Batzen Bräu (Südtirol, Italien), Liquid Story Brewing, Cool Cats in Town, ÜberQuell, Straßenbräu, Unverhopft, Gorilla Cerveceria, Orca Brau und Schanzenbräu (alle aus Deutschland).

Als Begleitung zum Bier dürfen kulinarische Köstlichkeiten nicht fehlen: Das Liebesbier Restaurant bietet leckeres Streetfood an. Für alle, die bei den Getränken Abwechslung wünschen, mixt die Fabrik Bayreuth köstliche Cocktails und die Crazy Sheep KaffeeManufaktur vertreibt mit ihren Kaffee-Kreationen jede Müdigkeit. Außerdem haben die Baristas neben ausgefallenen Coffee-Cocktails noch etwas ganz Besonderes im Gepäck: Gemeinsam mit ÜberQuell hat die Kaffeerösterei ein „Coffee infused Helles“ gebraut, dass sie am Craft Brauer Festival erstmals präsentieren.

Los geht es bei freiem Eintritt am Freitag um 18 Uhr. Beim Bar-DJing mit DJ Vybez Bradschel kann ab 22 Uhr im Liebesbier gefeiert werden. Am Samstag geht es bereits um 14 Uhr weiter, um 22 Uhr endet das sechste Craft Brauer Festival. Für die Feiergemeinde ist jedoch noch nicht Schluss. Bei der offiziellen Afterparty in der Fabrik Bayreuth kann ordentlich das Tanzbein geschwungen werden. Mit Festivalbändchen ist der Eintritt frei. Unterstützt wird die Veranstaltung von KeyKeg – einem der führenden Anbieter für Bierfässer.

Hier noch einmal die anwesenden Brauereien:

  • Brique House Brewery aus Lille (Frankreich)
  • Gorilla Cerveceria aus Berlin
  • Liquid Story Brewing aus Braunschweig
  • Orca Brau aus Nürnberg
  • Sori Brewing aus Tallinn (Estland)
  • Batzen Bräu aus Bozen (Südtirol, Italien)
  • Unverhopft aus Berlin
  • Totenhopfen Brauhaus aus Luxemburg
  • Cool Cats in Town aus Hamburg
  • ÜberQuell aus Hamburg
  • Straßenbräu aus Berlin
  • Schanzenbräu aus Nürnberg
  • Maisel & Friends

orca brau – es ist alles gold was glänzt

Das Etikett ist weihnachtlich in hellblau mit weißen Schneefeldern gestaltet, in denen Tannen wachsen.In Nürnberg gibt es erstaunlich viele Brauereien. Die einen Brauer verkaufen mehr oder weniger ausschließlich in der eigenen Brauereigaststätte, andere Biere aus der fränkischen Metropole sind bundesweit erhältlich. Dazu gehören auch die Biere aus der Brauerei Orca, die zumindest im Onlinehandel erhältlich sind. Von dort stammt auch das Bier mit dem langen Namen „es ist alles gold was glänzt“, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Es handelt sich um ein Weihnachtsbier, das mit winterlichen Gewürzen gebraut wurde. Damit entspricht es nicht dem deutschen Biergesetz und da in Bayern keine Ausnahmegenehmigungen für besondere Biere erteilt werden, darf dieses Bier nicht als Bier verkauft werden und muss als „alkoholhaltiges Malzgetränk“ in den Handel kommen.

Braun und mit einer elfenbeinfarbenen sahnigen Schaumkrone präsentiert sich das Bier im Glas. Der Schaum fällt anfangs schnell in sich zusammen. Lediglich ein Rest bleibt sehr lange erhalten.

Das Bier duftet nach Schokolade und weihnachtlichen Gewürzen, so dass es an einen Elisenlebkuchen erinnert; es passt also gut zum Jahresabschluss.

Der Antrunk ist recht süß und er zeichnet sich durch eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Ich würde mir aber doch wünschen, dass die Kohlensäure nicht gar so knapp dosiert wäre. Auf der Zunge bleibt die Süße bestehen, aber die Gewürze kommen in den Vordergrund und sorgen für ein weiches Mundgefühl. Eine Bittere kann ich erst im Nachtrunk in der Kehle feststellen, wo sie sehr lange nachklingt.

Das Bier hält auch im Mund, was es in der Nase verspricht: es ist die flüssige Wiedergeburt der Nürnberger Elisenlebkuchen. Es passt nicht nur gut zu süßen Desserts wie Vanillepudding oder Bayrisch Creme, sondern es ist auch die perfekte Begleitung zu einem Wildgulasch.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Gewürze (Kakaobohnen, Orangenschalen, Zimt, Ingwer), Hefe

Alkoholgehalt:

5,2% Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Brauerei:

Orca Brau GmbH
Am Steinacher Kreuz 24
90427 Nürnberg
www.orcabrau.de

Schlossbräu Autenried – Bernsteinweiße

Im bayrischen Teil von Schwaben liegt Autenried. Dort ist die Schlossbrauerei Autenried beheimatet, von der die Bernsteinweiße stammt, die ich jetzt verkosten möchte. Ein Blick auf das Rückenetikett verrät, dass für das Brauen dieses Biers ausschließlich Doldenhopfen verwendet wurde. Da kann ich mich ja auf ein gutes Bier freuen.

Orangefarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Für ein Weizenbier hat die Bernsteinweiße eine kleine Schaumkrone, die bis auf einen Rest schnell zusammenfällt. Dieser Rest bleibt aber lange erhalten.

Aromen nach reifer Banane, Karamell und Waldhonig steigen mir in die Nase, abgerundet durch würzige Noten, die an weißen Pfeffer erinnern.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine kräftige Kohlensäure aus. Auf der Zunge gesellt sich eine angenehme Fruchtigkeit zur Süße, die wie erwartet an Banane erinnert, aber auch ein leichter Birnengeschmack taucht jetzt mit einer minimalen Säure auf. Das Mundgefühl ist weich und voll. Die Birne kommt im Abgang noch etwas kräftiger zum Vorschein. Obwohl der Abgang wirklich mild ist, klingt der Geschmack überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Gerstenmalz Karamell, Weizenröstmalz, Hopfen (Tradition, Saphir), Hefe

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Schlossbrauerei Autenried GmbH
Bräuhausstr. 2
89335 Ichenhausen-Autenried
www.autenrieder.de

BierSelect

Lang-Bräu – SuperAle

Das Etikett des SuperAle ist schlicht gehalten und enthält außer der Zeichnung eines stilisierten Hopfenzapfens nur das Wappen der Brauerei als grafische Schmuckelemente. Bei der Auszeichnung dieses Bieres fällt mir eines auf: während die Brauerei über das Bier genauestens informiert und sogar auf dem Rückenetikett der Flasche mitteilt, welche Hefe verwendet wurde (was eine absolute Seltenheit ist), veröffentlicht sie über sich selbst, also über die Brauerei, keinerlei Informationen, die über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen. Schade. Gerade bei guten Bieren ist es doch immer schön, auch eine kleine Geschichte zur Herkunft des Bieres zu kennen. Und ich hoffe ja, dass ich jetzt ein gutes Bier vor mir habe. Schließlich bewirbt die Brauerei ihr Bier auf der Website mit folgenden Worten: „Ein naturtrübes, flaschengereiftes Superbier“.

Orangefarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist relativ klein, bleibt aber sehr lange erhalten. Daher gibt es an der Optik dieses Bieres nichts zu mäkeln.

Das Bier duftet frisch nach Biskuitteig und Karamell, dazu nach überreifen Birnen. Abgerundet wird das Aroma durch einige blumige Noten.

Der Antrunk ist süßer als erwartet und er überzeugt durch die sehr feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge kommt ein überraschend kräftiges freundliches Bitter zum Vorschein. Es sorgt zusammen mit der Fruchtigkeit für ein volles und weiches Mundgefühl. Im Abgang wird das Bier trockener und die Bittere klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz (Pilsner, Weizen hell, Caramünch Typ2®, Abbey Malt®,) Hopfen (Perle, Mittelfrüh, Tradition), Hefe (Ale-Hefe)

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Bittereinheiten:

22 IBU

Farbe:

12 EBC

Brauerei:

Lang-Bräu OHG
Bayreuther Str. 19
95632 Wunsiedel-Schönbrunn
www.lang-braeu.de

Kalea – Perlenzauber 2022

Einmal im Jahr geht Kalea auf Tour und braut als Gipsy Brewer den Perlenzauber. Im Jahr 2022 waren die Braumeister der Memminger Brauerei an der Reihe, ein unfiltriertes Kellerpils zu brauen. Dieses Bier steht jetzt vor mir und wartet auf seine Verkostung.

Golden und leicht opalisierend strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Darüber steht eine kleine Schaumkrone, die bis auf einen Rest schnell in sich zusammenfällt. Dieser Rest bleibt aber sehr lange erhalten.

Das Bier duftet nach Getreide, unterstützt durch den Duft von Zitronenschalen und -saft.

Der Antrunk zeichnet sich durch seine Spritzigkeit sowie eine verhaltene Süße aus. Auf der Zunge bildet sich ein für Pils sehr kräftiges Bitter, aber auch die Süße kommt noch zum Tragen. Leider wird die Fruchtigkeit überdeckt. Trotzdem ist das Mundgefühl angenehm weich. Im Abgang wird das Bier trockener. Das kräftige Bitter macht sich auch in der Kehle angenehm und es klingt dort sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen (Hallertauer Tradition, Mosaic, Ekuanot)

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Bittereinheiten:

34 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Memminger Brauerei GmbH
Dr.-Karl-Lenz-Str. 68
87700 Memmingen
www.memminger-brauerei.de

für

Kalea Deutschland GmbH
Schlenkenstraße 2
83395 Freilassing
www.kalea.com

Start der Hopfen-Ernte: Die schönsten Touren auf den Spuren von Bayerns „grünem Gold“

Schon die alten Ägypter entdeckten, dass Bier mit Hopfen besser schmeckt. Seitdem sind die Bitterextrakte der Hanfpflanze ein fester Bestandteil beim Bierbrauen. Besonders gefragt: Der Hopfen aus der bayerischen Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Hallertauer Hopfen wird heute in über 100 Länder der Erde exportiert, um den besten Bieren der Welt ihr einzigartiges Aroma zu verleihen. Im weltweit führenden Hopfenforschungszentrum in Hüll werden Anbau und Sorten ständig optimiert. Der Start der Hopfen-Ernte im August ist auch eine Touristen-Attraktion. Jedes Jahr im Spätsommer fahren die knapp 1.000 Hopfenbetriebe der Region fast 90 Prozent der gesamten deutschen Hopfenernte und mehr als ein Drittel der weltweiten Produktion ein.

2023 rechnet der Deutsche Verband der Hopfenerzeuger allerdings – wie auch 2022 bereites — mit keiner guten Ernte. Verantwortlich dafür sind herausfordernde Wetterbedingungen in den vergangenen Monaten mit extremer Trockenheit einerseits und schweren Gewittern andererseits, die den Hopfenpflanzen zusetzen. Dank hoher Lagerbestände müssen Bierliebhaber allerdings nicht damit rechnen, dass der Gerstensaft knapp wird, wie Branchenvertreter versichern.

Die mehr als ein Dutzend Hopfensorten der Hallertau – vom kraftvollen Hochalpha-Hopfen bis zu den feinsten Aroma-Hopfen – prägen heute die „Seele“ von Spitzen-Bieren auf der ganzen Welt. Noch bis in die 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde der Hopfen in der Hallertau von Hand gepflückt. Heute erledigen das Hightech-Maschinen, die weitgehend selbstständig pflücken, reinigen, trocknen, häckseln und konditionieren. Doch für die tausenden Touristen, die das Hopfenland Hallertau alljährlich besuchen, lebt die Jahrhunderte alte Tradition des Hopfenpflückens weiter.

Unterwegs umgeben sein von viel Natur und frischer Luft: Danach sehnen sich jetzt viele Menschen. Sanfte Hügel, romantische Flusstäler und endlose Hopfengärten, in denen die Hopfenpflanzen die meterhohen Spanndrähte erklimmen, sind in Bayerns Hallertau das Rezept, das immer mehr Menschen zu Entdeckern auf den Spuren des „grünen Goldes“ werden lässt.

Der Radrundweg Hallertauer Hopfentour, der auf rund 170 Kilometern entlang der Flusstäler der Abens und Ilm und durch die Hopfengärten verläuft, vereint leichte und anspruchsvolle Streckenabschnitte. Bäuerliche Hopfenhöfe, Weiler und Dörfer liegen auf der Runde, gekrönt von traditionellen Gasthäusern zur zünftigen Einkehr. Fünf Querverbindungen erlauben es, die Hallertauer Hopfentour beliebig zu ändern oder zu verkürzen. Die Tour ist im Internet unter www.hopfenland-hallertau.de beschrieben.

Auf dem rund 15 Kilometer langen Erlebnispfad Hopfen und Bier wandern Naturfans von Mainburg aus durch das Herz der Hallertau. Wissenswertes über das „Grüne Gold“ und das in der Region gebraute Bier erfahren sie auf 17 Informationstafeln entlang des Weges. Durch das idyllische Abenstal, vorbei an zahlreichen Hopfengärten und über beschattete Waldwege, führt der Erlebnispfad nach Ratzenhofen. Dort lädt der Biergarten des Schlosses zum Genuss bayerischer Schmankerl unter Kastanienbäumen ein, bevor es anschließend wieder zurück nach Mainburg geht.

Mehr Informationen: www.rauszeit.bayern/de/tour/themenweg/erlebnispfad-hopfen-bier/18988460

Radbrauerei Günzburg – Georg’s Helles

Das Bild auf dem Etikett zeigt den Braumeister beim Zapfen des Bieres aus dem Fass.Seit dem Jahr 1590 gibt es bereits die Radbrauerei im schwäbischen Günzburg. Traditionell wird dort hauptsächlich Weizen gebraut, aber wie es sich für eine Brauerei in Bayern gehört, bieten sie auch ein Helles an. Dieses Helle beschreibt die Brauerei auf ihrer Website wie folgt: „In leuchtendem Gold macht es seinem Namen alle Ehre. Doch nicht nur der erste Eindruck macht Appetit auf mehr, auch die inneren Werte stimmen. Der feine Malzkörper schmeichelt dem Gaumen, perfekt umrahmt vom edlen Aroma des Saphir- Hopfens. Fein-würzig-herb passt Georg’s Helles ausgezeichnet zu gekochtem Fisch, zu Geflügel oder auch zu frischen Salaten. Überzeugen Sie sich selbst!“ Na, das lasse ich mir nicht zweimal sagen und werde die Flasche jetzt öffnen.

Golden und gefiltert läuft das Bier ins Glas. Leider bildet sich dabei eine nur kleine Schaumkrone, die auch schnell in sich zusammenfällt. Die Optik kann mich nicht wirklich überzeugen.

Das Bier duftet nach Karamell und Kräutern, abgerundet durch einen Hauch Zitrone.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Süße sowie eine dazu passende Karbonisierung aus. Auf der Zunge gesellt sich ein freundliches Bitter dazu, das ebenfalls auf die Süße abgestimmt ist. Das Mundgefühl ist leicht. Im Abgang verwöhnen das Bitter und die Kräuternote meine Kehle, wo sie durchschnittlich lange nachklingen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Radbrauerei
Gebr. Bucher GmbH & Co. KG
Peter-Henlein-Str. 8
89312 Günzburg
www.guenzburger-weizen.de