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Hobbybrauerevent lockt Besucher aus ganz Deutschland nach Bayreuth

Am vergangenen Samstag war Bayreuth wieder Anlaufstelle für die deutsche Hobbybrauerszene: Aus dem gesamten Bundesgebiet reisten passionierte Heimbrauer zu Maisel & Friends, um ihre Biere zu präsentieren und sich mit anderen Bierbegeisterten auszutauschen. Die Besucher probierten sich durch die verschiedenen Braukreationen, ehe bei der Siegerehrung am Abend der Gewinner des Hobbybrauerwettbewerbs verkündet wurde. Pascal Wolke konnte die Jury mit seiner Einreichung zum Thema „Weizen IPA“ überzeugen und sicherte sich den begehrten ersten Platz.

Wie schon in den vergangenen Jahren war auch die vierte HOME BREW Bayreuth am 13. April 2024 ein erfolgreiches Event, das die Erwartungen von Hobbybrauern und Veranstalter mehr als erfüllte. Die Besucher kamen in Scharen und verkosteten die ausgefallenen Braukreationen von 24 Hobbybrauern. „Die ausschenkenden Hobbybrauer waren begeistert von der großen Nachfrage sowie der kreativen Atmosphäre und waren am Ende des Tages bis auf den letzten Schluck leer getrunken“, lässt Organisator und Maisel & Friends Biersommelier Michael König die Veranstaltung Revue passieren. Zum ersten Mal in diesem Jahr war mit der Budějovický Budvar aus Tschechien auch eine Brauerei zu Gast, die ihre original tschechischen Lagerbiere im Gepäck hatte.

Fachmesse und -vorträge für Bierbegeisterte und passionierte Hobbybrauer

Das größte Hobbybrauerevent Süddeutschlands wartete jedoch nicht nur mit schmackhaften Bieren auf, sondern bot allerlei Möglichkeiten, um sich bei einer Vielzahl an Fachausstellern über Hefe und Hopfen, aber auch über die Must-haves an Heimbrauer-Utensilien zu informieren. Wertvolle Informationen und Gelegenheit zum Austausch gab es auch im Rahmen von Fachvorträgen, die beim Fachpublikum auf große Nachfrage stießen.

Gewinner des siebten Hobbybrauerwettbewerbs 2024

Highlight des Tages war die Preisverleihung, bei der die Gewinner des Publikumspreises sowie der Sieger des Hobbybrauerwettbewerbs verkündet wurden. Die meisten Besucherstimmen gingen an „Die Lausbuam“, die sich damit den Publikumspreis sicherten. Der Gewinner des Hobbybrauerwettbewerbs wurde bereits am Vortag des Events im Rahmen einer ganztägigen Blindverkostung bestimmt: Die Jury aus 16 renommierten Bierexperten kürte als bestes Weizen IPA aus 147 Anmeldungen die Kreation von Pascal Wolke aus der Nähe von Stuttgart, der von seinem Sieg sichtlich überwältigt war. Im Herbst wird er ein weiteres Mal nach Bayreuth kommen, um gemeinsam mit den Maisel & Friends Braumeistern sein Bier auf dem professionellen 25-Hektoliter-Sudwerk nachzubrauen und an der Etikettengestaltung mitzuwirken, ehe es das Bier dann im Maisel & Friends Onlineshop zu kaufen gibt. Im November geht es für ihn nach Nürnberg, wo er sein Bier auf der BrauBeviale, der wichtigsten Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie, präsentieren darf. Die BrauBeviale und Maisel & Friends haben sich bereits 2018 zusammengetan, um der wachsenden Gemeinschaft der Heimbrauer mit dem Hobbybrauerwettbewerb eine passende Plattform zu bieten. „Wir sind stolz, dass wir den Wettbewerb bereits zum siebten Mal durchführen und weiter professionalisieren konnten. Durch unser neues Bewertungstool erhielten alle Teilnehmenden noch am Samstagabend ein umfangreiches und individuelles Feedback zu ihrem Bier. Das ist ein besonderes Qualitätsmerkmal für den Wettbewerb, dessen Beliebtheit von Jahr zu Jahr steigt“, freut sich Organisator Michael König von Maisel & Friends über den Erfolg.

Bayern feiert am 23. April den Tag des Bayerischen Bieres

Der „Tag des Bayerischen Bieres“ erinnert jedes Jahr an den Erlass des Bayerischen Reinheitsgebotes, das die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. am Georgi-Tag, dem 23. April, 1516, in Ingolstadt erließen. Bis heute sind Wasser, Malz, Hopfen und Hefe die einzigen Rohstoffe, die in Bayern für die Bierherstellung verwendet werden. Das Reinheitsgebot gilt zugleich als ein Qualitätsversprechen der Brauer und neben der einzigartigen Biervielfalt, der mittelständischen Struktur der Braubranche und ihrer langen Tradition die tragende Säule des weltweit herausragenden Rufes des Bayerischen Bieres.

Auf diesem Ruf und dem Bekenntnis der bayerischen Brauer zum Bayerischen Reinheitsgebot fußt auch die Eintragung der Bezeichnung Bayerisches Bier als „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.), durch die das Bayerische Bier in den Kreis des kulinarischen Erbes Europas aufgenommen wurde, was man am blau-gelben g.g.A-Siegel auf vielen Bierflaschen erkennt. Es weist das so markierte Bier als „Echtes Original“ aus.

In München sprudelt der Bierbrunnen vor dem Brauerhaus – Achtung, neu: Beginn 15:00 Uhr! Einer seit 1996 gepflegten Tradition folgend wird auch am Münchner Bierbrunnen der Geburtstag des Bayerischen Reinheitsgebotes heuer wieder mit 1.000 Litern Freibier gefeiert.

Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, zugleich Schirmherrin über den „Tag des Bayerischen Bieres“ und die „Bayerische Bierwoche“, eröffnet am Dienstag, dem 23. April 2024 ab 15:00 Uhr zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes Georg Schneider, dem Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dr. Thomas Geppert, der amtierenden Bayerischen Bierkönigin Mona Sommer sowie der Hallertauer Vize-Hopfenkönigin Anna-Lena Ostler den Bierausschank aus dem Bierbrunnen am Oskar-von-Miller-Ring 1.

Ganz Bayern feiert mit

Bayernweit begehen Brauereien den Geburtstag „ihres“ Reinheitsgebotes mit Festen. So feiert die Stadtbrauerei in Spalt (Mfr.) am 20. und 21. April ihr Brauereifest, die Brauerei Hofmann im mittelfränkischen Gutenstetten-Pahres lädt vom 19.-21. April zum Hofmann-Bierfest. Im unterfränkischen Ebern laden die Brauereien des Landkreises Hassberge am 20. April zum „Genussfestival“. Am selben Tag feiern die Brauereien aus Stadt und Landkreis Regensburg (Opf.) auf dem Haidplatz den Tag des Bieres.

Im Freilandmuseum Bad Windsheim (Mfr.) wird am 21. April in der 300-Jahre alten Kraisdorfer-Hofbraustelle und im Schlüsselfelder Kommunbrauhaus vorgeführt, wie Bier früher gebraut wurde und am Ort des Erlasses des Reinheitsgebotes, in Ingolstadt, wird vom 26. bis 28. April das „Fest zum reinen Bier“ gefeiert.

Die Freisinger können am 25. April auf dem Marienplatz bei Live-Musik den Tag des Bieres begehen.

Dies sind nur einige Beispiele, wie von Oberfranken bis ins Allgäu der „Tag des Bayerischen Bieres“ gefeiert wird. Welche Brauerei – z. T. in Zusammenarbeit mit der örtlichen Gastronomie – Veranstaltungen zum Tag des Bieres anbietet, können Sie den jeweiligen Veranstaltungskalendern und Veröffentlichungen im Internet, in den sozialen Medien oder Regionalzeitungen entnehmen.

Günther-Bräu – Bernstein

Das Etikett ist schlicht und nostalgisch gehalten und enthält außer einem Wappen keine grafischen Elemente.Günther-Bräu ist im oberfränkischen Burgkunstadt beheimatet wurde von den Brüdern Johann und Georg Günther gegründet. Sie betrieben die Gastwirtschaft im Ort und begannen im Jahr 1840, das Bier für die Wirtsstube im Kommunbrauhaus der Stadt zu brauen. Kommunbrauhäuser gab es damals in vielen Orten. Dort konnten sich die Bewohner anmelden und unter der Aufsicht eines Braumeisters Bier für den eigenen Bedarf oder Betrieb zu brauen. Erst später wurde eine eigene Brauerei gegründet. Bis heute achten die Brauer auf Rohstoffe aus der Region. Die sanften Hügel der Region sind sonnenverwöhnt und bringen bestes Getreide hervor, aus den Quellen wird das reinste Wasser gewonnen und die Hopfenanbaugebiete Spalt und Hallertau sind direkt um die Ecke. Jetzt steht das Bernstein Lagerbier der Franken vor mir und wartet auf seine Verkostung.

Orangefarben und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber zeigt sich eine schneewei0e Schaumkrone, die zwar zum Teil größere Blasen enthält, aber trotzdem lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist malzbetont nach Karamell, abgerundet durch einige fruchtige Noten.

Wie erwartet punktet der Antrunk durch eine angenehme Malzsüße. Dazu kommt eine sehr feinperlige Kohlensäure. Damit ist das Bier vom ersten Moment an sanft und süffig. Auf der Zunge gesellt sich eine leichte freundliche Bittere zur Süße; sie überdeckt aber den Karamellgeschmack des Malzes nicht. In der Kehle wird das Bier trockener und die Bittere legt noch einen Zahn zu. Der Geschmack klingt in der Kehle noch lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

11,9° Plato

Brauerei:

Günther-Bräu
In der Au 27
96224 Burgkunstadt
www.guenther-braeu.de

Braukunst trifft Street Art

Die drei Signature-Biere von Maisel & Friends haben jetzt farbenfrohe künstlerische Etiketten erhalten.Maisel & Friends zählt zu den Pionieren und Innovationsführern der modernen Bierszene in Deutschland. Diese Vorreiterrolle stellt die Brauerei erneut unter Beweis, denn es gibt Veränderungen im dauerhaften und national verfügbaren Sortiment der Brauer aus Bayreuth: Die Signature-Biere von Maisel & Friends präsentieren sich von nun an im farbenfrohen, exotischen und fantasievollen Outfit, das von internationalen Streetart-Künstlern gestaltet wurde.

Bierbrauen und Street Art vereint die kreative Fähigkeit, aus nur vier Zutaten etwas Besonderes zu kreieren. Für den Brauer sind es Wasser, Malz, Hopfen und Hefe, für den Künstler die vier CMYK-Grundfarben. „Wo Kunst drin ist, muss auch Kunst drauf,“ so Brauereiinhaber Jeff Maisel zur Idee, die Etiketten zur Leinwand werden zu lassen und eine Symbiose aus Street Art und Braukunst zu erschaffen.

Bereits seit 2012 werden die drei modernen Interpretationen internationaler Bierstiele in 0,75 Liter Belgien-Flaschen gefüllt und begeistern seitdem Bierliebhaber im In- und Ausland. Nach über zehn Jahren bleibt der beliebte und mehrfach Award-geschmückte Inhalt gleich, aber die Aufmachung der Biere hat sich verändert und sorgt ab sofort für einen aufmerksamkeitsstarken Blickfang in den Bierregalen.

Bavaria Ale

Jeffs Maisels Interpretation des bayerischen Nationalgetränks ist ein Fest für alle Sinne, zu dem Streetart-Künstler Iron Monkey eine bayerische Band aufspielen lässt. Wild und verrückt, so wie das Bier. Charakteristische Weissbier-Aromen von Banane und Nelke werden ergänzt durch fruchtige Cassisnoten und sorgen mit einem leicht erhöhten Alkoholgehalt für das ultimative Geschmackserlebnis.

Chocolate Bock

Kräftige, charakterstarke Biere sind Marcs Leidenschaft, was er mit seiner Braukreation eindrucksvoll unter Beweis stellt. In seinem unverwechselbaren Stil lässt Streetart-Künstler Ardif aus Paris dazu zwei Hirschböcke einen flammenden Kampf austragen. Durch eine Kombination von tiefen Aromen nach Zartbitterschokolade und Espresso, einer Nuance Waldbeeren und einem wärmenden Alkoholgehalt, entsteht ein magisches Geschmacksfeuerwerk.

India Ale

Indien ist ein fantasievolles, vielschichtiges Land – genau wie das Bier, das Braukünstler Markus kreiert hat. Die kanadische Streetart-Künstlerin Danae hat diesen Facettenreichtum und das Spiel der Aromen eindrucksvoll in ihrem Kunstwerk eingefangen. Fruchtige Zitrus- und Grapefruitaromen sowie dezente Honignoten werden von einem angenehmen Malzkörper getragen und sorgen für eine exotische Geschmacksexplosion.

Maisel & Friends lädt zur HOME BREW Bayreuth am 13. April

Am Samstag, den 13. April 2024, findet bei Maisel & Friends mit der HOME BREW Bayreuth Süddeutschlands größte Hobbybrauer-Veranstaltung statt.

Auch in diesem Jahr sind wieder über 25 Hobbybrauer vor Ort, die gegen eine Spende ihre selbstgebrauten Biere auf zwei Etagen zum Probieren anbieten. Die Besucher erwarten tolle Braukreationen und anregende Gespräche. Gleichzeitig können sie für ihre Lieblingsbiere abstimmen und so ihren Favoriten zum Gewinn des Publikumspreises verhelfen.Neben den Bieren der Hobbybrauer gibt es auch eine Auswahl an Maisel & Friends Bieren. Zum ersten Mal präsentiert in diesem Jahr auch eine andere Brauerei ihre Biere: Aus Tschechien ist die Brauerei Budějovický Budvar zu Gast und hat eine Auswahl ihres Sortiments dabei.

Ein weiteres Highlight sind etliche Vorträge zum Thema Brauen und zahlreiche Infostände verschiedener Aussteller für Brauzubehör und Rohstoffe wie Hopfen oder Hefe. Außerdem können die Besucher dabei zusehen, wie live vor Ort gebraut wird. Das Rahmenprogramm an Vorträgen bietet einen bunten Mix, der verschiedenste Interessen abdeckt. Hier können sich die Besucher beispielsweise über die Arbeit eines Beer Judge informieren oder den Maisel & Friends Braumeistern sämtliche Fragen zum Brauprozess stellen. Ausschank und Infostände sind bis ca. 21 Uhr geöffnet, um ca. 21.30 Uhr folgt der Höhepunkt des Tages: die Siegerehrung für Hobbybrauerwettbewerb und Publikumspreis. Bereits am Vortag verkostet die Fachjury aus Braumeistern, Journalisten und Hobbybrauern die eingesendeten Biere. Nach der Siegerehrung kann im Barbereich des Liebesbier Restaurants ausgiebig bei feinen Beats von DJ Burner gefeiert werden.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Am Eingang (über den Haupteingang am Liebesbier) erhalten die Besucher ihr Probierglas inkl. Marke für die Abstimmung zum Publikumspreis und ein Los (Gewinnerauslosung bei der Siegerehrung). Dafür werden 5 Euro Pfand fällig, sowie ein kleiner Unkostenbeitrag von 3 Euro.

Eine Auswahl an Bildern von der Veranstaltung im letzten Jahr finden Sie unter folgendem Link zum Download: https://maisel.pixxio.media/share/171076543562YJd7nTyuki1n.

Eine Übersicht aller Vorträge und Informationen zu den verschiedenen Fachausstellern finden Sie auf der Website von Maisel & Friends.

Lang-Bräu – Lager

Das rote Etikett ist modern und schlicht gestaltet.Selten gibt eine Brauerei im Internet so wenige Informationen über sich preis wie Lang-Bräu aus Wunsidel-Schönbrunn im Fichtelgebirge. Aber das Bier, das jetzt vor mir steht, wird im Rahmen der Zutatenliste vollständig beschrieben. Sogar die Hefe gibt die Brauerei an, was eine Seltenheit ist.

Das Lager, das ich jetzt beschreiben werde, bewirbt die Brauerei mit folgenden Worten: „Ein unfiltriertes, rundes Lagerbier mit einer ausgeprägten Edelhopfung, harmonischen Malznoten und dem internationalen Flair feinster Lagerhefe. In über 6 Wochen schonender Kaltreifung im Schönbrunner Eiskeller entwickelt unser Lager bei 0 Grad seine ausgewogene und doch so unverwechselbare Persönlichkeit.“ Na, dann will ich mal beginnen.

Golden und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die schneeweiße Schaumkrone ist gemischtporig, bleibt aber lange erhalten. Optisch geht das Bier schon mal in Ordnung.

Das Bier duftet nach Brotkruste, abgerundet durch würzige Noten und den Duft nach Kräutern.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße und die Spritzigkeit aus. Die Süße bleibt auch auf der Zunge herhalten, wobei die würzigen und kräuterigen Noten mehr in den Mittelpunkt treten. Eine Bittere ist nur dezent zu schmecken, aber eine leichte fruchtige Säure, die an Äpfel erinnert, rundet den Geschmack ab. Das Mundgefühl ist voll und weich. In der Kehle wird die Bittere etwas kräftiger, auch wenn sie zurückhaltend bleibt. Trotzdem klingt sie überraschend lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz (Pilsner, Carafa), Hopfen (Brewers Gold, Perle, Smaragd), Hefe (Lagerhefe Typ S-189)

Alkoholgehalt:

4,5 % Vol.

Stammwürze:

11,2° Plato

Bittereinheiten‍:

20 IBU

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Lang Bräu OHG
Bayreuther Str. 19
95632 Schönbrunn
www.lang-braeu.de

YONTEX installiert Beratergremium

YONTEX, der neue Messeveranstalter für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, sieht sich auf einem guten Weg: Nach der erfolgreich abgeschlossenen BrauBeviale 2023 haben die Vorbereitungen für die BrauBeviale 2024 sowie die drinktec 2025 bereits begonnen. Für die marktnahe Ausrichtung aller Aktivitäten unter der neuen Dachmarke ist ab März 2024 ein neu gegründetes Beratergremium eingebunden.

Damit steht das Team nun vor zwei ereignisreichen Jahren, denn mit der BrauBeviale 2024 (26. bis 28. November 2024, Nürnberg) und der drinktec 2025 (15. bis 19. September 2025, München) stehen die Getränke- und Liquid-Food-Industrie wieder die bekannten und benötigten Plattformen in Europa und weltweit zur Verfügung, um sich auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen gut einzustellen.

Neues Beratergremium installiert

Unterstützt wird YONTEX ab März 2024 von einem Beratergremium aus den Ausstellerkreisen und jeweiligen ideellen Trägern der Messen. Mit dem Verband Private Brauereien Bayern e.V. für die BrauBeviale und dem Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA e.V. für die drinktec erhält das Messeteam starke Unterstützung aus der Branche. „Der Fokus auf nachhaltige Partnerschaft und zielgerichtete Berücksichtigung der Branchenbedürfnisse wird mit diesem Gremium nochmals unterstrichen. Wir freuen uns, dass wir Expertinnen und Experten mit tiefem Fachwissen gewinnen konnten. Sie werden unsere Ausrichtung mit dem Blick aus der Praxis ergänzen“, betont Rolf M. Keller, Geschäftsführer der YONTEX. Das Beratergremium umfasst folgende Teilnehmer:

  • Dr. Rainer Brambach (Enviro Chemie GmbH)
  • Jan Friedrich Büchler (ADM )
  • Richard Clemens (VDMA e.V.)
  • Roland Demleitner (Private Brauereien Deutschland e.V.)
  • Roland Folz (Pentair)
  • Beatrix Fraese (VDMA e.V.)
  • Klaus Gehrig (Ziemann Holvrieka)
  • Martin Hammerschmid (Gernep)
  • Bastian Heuft (Heuft Systemtechnik)
  • Guido Klinkhammer (Schäfer Werke)
  • Marcus Ley (Ecolab)
  • Stéphane Meulemans (Fermentis by Lesaffre)
  • Kai Neubauer (Kaspar Schulz)
  • Caroline Pötzl (Kieselmann)
  • Thomas Raiser (BarthHaas)
  • Zhanna Shalygina (Siemens)
  • Stefan Stang (Private Brauereien Deutschland e.V.)
  • Markus Tischer (Krones)
  • Tobias Wetzel (KHS)

Weiterentwicklung der internationalen Präsenz

Für die verstärkte internationale Präsenz fokussiert sich das Team bei YONTEX derzeit auf die Aktivitäten im indischen Markt – basierend auf der Marke drink technology India – sowie im chinesischen Markt mit den Partnern der China Brew China Beverage. Beide Plattformen basieren auf den bisherigen Aktivitäten der drinktec in diesen Weltregionen. „Wir bieten maßgeschneiderte Plattformen für Kernregionen und erschließen damit Potenziale für unsere Aussteller, zusätzlich zu den Veranstaltungen BrauBeviale und drinktec auf den Weltmärkten“, erklärt Petra Westphal, Executive Vice President und Head of International Business. So verfüge nur YONTEX über das globale Netzwerk, das die gesamte Wertschöpfungskette der Beverage & Liquid Food Industrie abbildet. Die Branche erhält damit weltweit Lösungen für die Herausforderungen von heute und morgen. „Wir sehen diese Aktivitäten in den internationalen Märkten als wesentlichen Bestandteil unseres Komplettangebots für die Branche“, so Westphal

Hohenthanner – Tannen Hell Alkoholfrei

Das Etikett zeigt am oberen Rand das Logo der Brauerei und unten die Brauerei selbst.Von Hohenthanner habe ich bereits einige Biere verkostet und war noch nie enttäuscht. Allerdings sind alkoholfreie Biere noch eine ganz andere Nummer, da der Alkohol als wichtiger Geschmacksträger fehlt. Um ein alkoholfreies Bier zu brauen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Brauer in Hohenthann haben sich entschieden, zunächst ein Helles zu brauen und anschließend diesem Bier den Alkohol zu entziehen. Auch wenn viele alkoholfreie Biere daher eher langweilig schmecken, gibt es doch so einige Ausnahmen. Mal sehen, ob das Tannen Hell Alkoholfrei von Hohenthanner dazugehört.

Hell goldfarben und glanzfein präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige schneeweiße Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt sehr lange erhalten.

Das Aroma ist getreidig nach Brot, abgerundet mit einigen würzigen Noten sowie einem Hauch Zitrus.

Der Antrunk ist recht süß, dabei aber spritzig. Auf der Zunge bleibt die Malzsüße vorhanden und es gesellt sich eine zur Süße passende Bittere dazu. Leider bringt das Bier auch eine metallische Note mit. Trotzdem ist es recht vollmundig. Der Abgang ist mild und auch etwas kratzig. Von einem Bier aus Hohenthann hätte ich wirklich mehr erwartet.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

< 0,5%

Stammwürze‍:

8,5° Plato

Farbe:

6 EBC

Brauerei:

Hohenthanner Schlossbrauerei GmbH & Co. KG
Brauhausstraße 1
D-84098 Hohenthann
www.hohenthanner.de

Maisel’s Weisse – Alkoholfrei

Die obere Hälfte des Etiketts der Flasche ziert das Logo von Maisel's Weisse. Auffällig ist, dass das Wort Alkoholfrei größer gedruckt wurde als der Bierstil Hefe-Weissbier.Maisel’s Weisse Alkoholfrei wurde in den vergangenen Jahren wiederholt beim „European Beer Star“ mit Höchstplatzierungen ausgezeichnet. So ging 2022 und 2023 jeweils die Goldmedaille in der Kategorie „Non-Alcoholic Hefeweizen“ nach Bayreuth. Bei den „World Beer Awards“ erlangte das alkoholfreie Weißbier 2019 den Weltmeistertitel und ging als „World’s Best Wheat Beer Alcohol Free“ aus dem Wettbewerb hervor, bei dem es 2022 ebenfalls mit Silber prämiert wurde. 2023 erreichte Maisel’s Weisse Alkoholfrei 93 Punkte bei der „Finest Beer Selection“ und trug damit zur Sonderauszeichnung „Brauerei des Jahres national“ für die Brauerei Gebr. Maisel bei. Vermutlich kann ich also bei dieser Verkostung nicht enttäuscht werden. Das Bier wurde mir für die Verkostung durch die Brauerei zugeschickt.

Bernsteinfarben und mit kräftiger Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine voluminöse feste weiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Ein so schöner Schaum ist bei einem alkoholfreien Bier nicht selbstverständlich.

Das Bier duftet nach Biskuitteig, Banane und Kandis, abgerundet durch den Duft nach Gewürznelken.

Der Antrunk ist wie erwartet recht süß, dabei aber auch spritzig. Die Süße bleibt auch auf der Zunge erhalten, wo sich aber auch eine angenehme Fruchtigkeit dazugesellt. Ebenfalls kann ich jetzt eine sehr leichte Säure schmecken. Bitterstoffe kann ich nur sehr wenig feststellen, was aber auch stiltypisch ist. Das Mundgefühl ist schlank. In der Kehle ist das Bier mild, auch wenn jetzt die Bitterstoffe etwas deutlicher zu schmecken sind und sie konkurrieren mit der Fruchtigkeit, die lange nachklingt.

Maisel’s Weisse Alkoholfrei ist angenehm süffig und zeichnet sich durch einen frischen Geschmack aus. Mindestens als erstes Bier ist es ein hervorragender Dustlöscher.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

< 0,5% Vol.

Stammwürze:

7,65° Plato

Bittereinheiten:

10 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

7° – 10° Celsius

Brauerei:

Brauerei Gebr. Maisel GmbH & Co. KG
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.maisel.com

Nikl-Bräu – Weiße Eule

Das Etikett ist größtenteils in den bayrischen Farben weiß und blau gehalten und zeigt als einziges Schmuckelement eine kleine Eule.Inhaber von Nikl Bräu ist Mike Schmitt, ein ambitionierter, heimatverbundener, bodenständiger Brauer. Gemeinsam mit seiner Frau, seiner Mutter und seiner Schwiegermutter rockt er nicht nur seine Brauerei, sondern auch die dazu gehörende Gaststätte, die auch für eine gute fränkische Küche bekannt ist.

Bleibt nur noch zu klären, woher der Name Nikl-Bräu stammt. Er geht auf die Ahnen von Mikes Frau Alexandra zurück. Ihr Urgroßvater wurde in Pretzfeld nur der Nikl-Hans genannt, sein Vater wiederum war für alle der Nikl-Karl. Der erste Nikl der Reihe und letztendlich Namensgeber war der Großvater von Alexandras Uropa: Dieser hieß Nikolaus mit Vornamen und war der erste Nikl, an den dann die Namen seiner Söhne und Enkel angeschlossen wurden.

Mich verwundern etwas die Angaben auf dem Rückenetikett. In der Zutatenliste ist von untergäriger Hefe die Rede, ein Satz später schreiben die Brauer aber von einem „obergärigen Hefeweizen“. Eine Anfrage, was denn wohl richtig ist, ließ die Brauerei leider unbeantwortet. Da Weizenbier grundsätzlich obergärig gebraut wird, vermute ich, dass die Angabe in der Zutatenliste fehlerhaft ist. Kein Problem, so ein Flüchtigkeitsfehler (ich vermute, dass es einer ist) kann jedem passieren. Kommen wir also zur Verkostung der Weißen Eule

Orangefarben und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine feste schneeweiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Die Optik dieses Bieres ist schon toll.

Das Bier duftet nach Biskuit und Banane, nach Gras und Hefe. Abgerundet wird das Aroma durch einen Hauch weißen Pfeffers, gepaart mit einer leichten Fruchtigkeit, die an Orangenschalen erinnert. Da bekomme ich richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße aus. Die dazu passende Karbonisierung sorgt für die Spritzigkeit. Die Süße bleibt auch auf der Zunge erhalten, dazu kommt ein leichter Teiggeschmack, der wirklich angenehm ist. Auch die anderen Aromen, die ich bereits in der Nase festgestellt habe, spiegeln sich auf der Zunge wider. Gemeinsam sorgen sie für das volle und runde Mundgefühl. In der Kehle ist das Bier zunächst stiltypisch mild und langsam bildet sich eine leichte Bittere mit überraschend langem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Tettnang, Tettnanger), Brauhefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Brauerei Nikl
Inhaber Mike Schmitt
Egloffsteiner Straße 19
91362 Pretzfeld
www.brauerei-nikl.de