Schlagwort-Archiv: Bayern

Kuchlbauer – Alte Liebe

Das Etikett zeigt zwei Engel beim Kuscheln neben einem roten Herz.Die Brauerei Kuchlbauer ist nicht nur für ordentliche Biere bekannt, sondern auch für den Kuchlbauer-Turm auf dem Brauereigelände, der von Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde. Leider gelangen nur selten Biere aus Abensberg im niederbayrischen Landkreis Kelheim zu mir nach Norddeutschland, aber heute kann ich mal wieder ein Bier verkosten, ein dunkels Weißbier mit dem Namen Alte Liebe (und nein, nach meinem Wissen hat dieser Name nichts mit Hamburg zu tun).

Schwarz und fast blickdicht fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine sahnige elbenbeinfarbene Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Düfte nach Schokolade, gerösteten Haselnüssen und Kandis steigen mir in die Nase. Das für ein Weizenbier typische Bananenaroma hält sich dabei diskret im Hintergrund, sorgt aber für ein angenehm komplexes Aroma.

Der Antrunk ist überraschend süß und spritzig. Die Frische bleibt auch auf der Zunge erhalten, bei einem so dunklen Bier ist das nicht selbstverständlich. Der Schokoladengeschmack ist auch jetzt dominant, aber auch das Bananenaroma kommt auf der Zunge stärker zum Tragen als in der Nase. Trotz allem ist das Mundgefühl leicht und schlank. Der Abgang ist stiltypisch mild, die Röstaromen stehen jetzt im Mittelpunkt und klingen einige Zeit nach.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Stammwürze:

12,5° Plato

Brauerei:

Brauerei zum Kuchlbauer GmbH & Co KG
Römerstr. 5-9
93326 Abensberg
www.kuchlbauer.de

 

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Klosterbrauerei Kemnath – Helles

Das Etikett ist hauptsächlich in den bayrischen Farben weiß und blau gehalten und zeigt einen Mönch mit einer Maß Bier.Obwohl das Franziskanerkloster Kemnath bereits im Jahr 1802 aufgehoben wurde, gibt es die Klosterbrauerei Kemnath als Privatbrauerei bis heute. Von dort stammt das Helle, das jetzt vor mir steht. Dabei handelt es sich um das meistgetrunkene Bier aus der Klosterbrauerei.

Golden und glanzfein fließt das Bier ins Glas. Darüber steht eine feinporige weiße Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Besser kann sich ein Helles nicht präsentieren.

Das Bier duftet nach Brotkrume und Honig, abgerundet durch einige blumige Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie eine feinperlige und doch kräftige Kohlensäure aus. Auf der Zunge steht die brotige Süße im Mittelpunkt und obwohl ich kaum Fruchtigkeit oder Bittere feststellen kann, ist das Mundgefühl weich und angenehm. Auch in der Kehle ist das Bier zunächst sehr mild. Nur langsam kommt eine leichte Bittere zu Tage und klingt dann aber überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Klosterbrauerei Kemnath GmbH & Co. KG
Klosterhofstr. 6
95478 Kemnath
www.klosterbrauerei-kemnath.de

Hohenthanner – Holzhacker Hefe-Weiße dunkel

Das Etikett zeigt einen Holzhacker mit Axt und einem Bier.Aus dem niederbayrischen Hohenthann stammt das Bier, das jetzt vor mir steht. Es handelt sich um ein dunkles Hefeweißbier, das unter dem Firmennamen Holzhacker vertrieben wird, nicht unter dem Namen der Brauerei, der Schlossbrauerei Hohenthann. Weshalb dies so ist, ist mir nicht bekannt. Alle anderen Weißbiere werden unter dem Namen Hohenthanner angeboten. Na ja, irgendetwas wird sich die Brauerei schon dabei gedacht haben. Wenden wir uns also dem Bier zu.

Kupferfarben und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine cremige elfenbeinfarbene Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier eine sehr gute Figur.

Düfte nach Banane und Karamell steigen mir in die Nase. Das ist stiltypisch.

Der Antrunk offenbart eine für ein Weizenbier überraschend kräftige Süße. Dabei sorgt die Karbonisierung für eine angenehme Spritzigkeit.

Auf der Zunge dominiert der Geschmack nach dunkler Schokolade zusammen mit einer leichten Bitteren. Trotzdem wirkt das Bier frisch. Das Mundgefühl ist weich und voll. In der Kehle wird die Bittere etwas kräftiger und auch die Banane ist zu schmecken. Obwohl der Geschmack in der Kehle nicht übertrieben kräftig ist, klingt er doch überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Tradition, Perle), Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Brauerei:

Hohenthanner Schlossbrauerei GmbH & Co. KG
Brauhausstraße 1
84098 Hohenthann
www.hohenthanner.de

Roppelt – Märzen naturtrüb

Märzen oder auch Festbier genannt, wurde früher im März eingebraut. Das Bier war stärker als die üblichen Biere, denn es musste über die Sommerzeit haltbar sein, während der aufgrund fehlender Kühlmöglichkeiten nicht gebraut werden konnte. Die Brauerei Roppelt, die seit 1799 in der fränkischen Stadt Stiebarlimbach ansässig ist, hat ihre eigene Version des Märzen-Biers entwickelt. Diese Version hat einen Alkoholgehalt von 5,2 % Vol. und steht jetzt vor mir, um auf seine Verkostung zu warten.

Bernsteinfarben und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Die gemischtporige Schaumkrone ist relativ klein, bleibt aber lange erhalten. Die Optik ist also in Ordnung.

Das Bier duftet angenehm malzbetont nach Karamell und Nuss, abgerundet durch einige würzige Noten.

Ich hätte jetzt einen recht süßen Antrunk erwartet, aber die Süße ist überraschend zurückhaltend. Leider ist die sehr feinperlige Kohlensäure eher knapp dosiert; da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Auf der Zunge bleibt die Süße erhalten und die Würzigkeit kommt stärker zum Vorschein. Zusammen mit der geringen Bitteren ergibt sich ein angenehmes und weiches Mundgefühl. In der Kehle wird das Bier trockener und die Bittere etwas kräftiger. Der Geschmack klingt überraschend lange nach.

Das Roppelt Märzen naturtrüb ist ein angenehmes Bier ohne Ecken und Kanten, das sich jedem Essen anpasst.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Farbe:

16 EBC

Brauerei:

Brauerei Roppelt
Stiebarlimbach 9
91352 Hallerndorf
www.brauerei-roppelt.de

52 bierbegeisterte Damen aus ganz Bayern wollen Bayerische Bierkönigin werden

Dem Aufruf des Bayerischen Brauerbundes „Willst Du Bayerns Königin werden?“ sind 52 junge Frauen aus ganz Bayern gefolgt. Unter den Einsendungen waren Bewerberinnen aus allen bayerischen Regierungsbezirken vertreten. In einer internen Vorauswahl hat die Jury aus allen Bewerbungen 24 Kandidatinnen ausgewählt und zum Casting ins GOP Varieté-Theater nach München eingeladen.

Die Jury des Castings setzte sich aus verschiedenen Bereichen zusammen: Ralf Barthelmes, Hotelier und Vertreter des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA für den Bereich Gastronomie, Moderatorin Karin Schubert als Vertreterin der Medien sowie Elisa Berzaghi-Freymann, Dirndldesignerin bei Spieth & Wensky für den Bereich Ausstrahlung und Tracht sowie für den Bayerischen Brauerbund Dr. Michael Möller, Vizepräsident des Verbandes.

Im GOP Varieté Theater sammelten die Bewerberinnen erste Bühnenerfahrung und präsentierten sich einzeln vor der Jury. Die Entscheidung, welche sechs Kandidatinnen ab dem 8. April 2024 im Online-Voting um das Amt der Bayerischen Bierkönigin antreten, gab die Jury direkt im Anschluss an das Casting bekannt.

Die Kandidatinnen für das Online-Voting sind:

  • Bank, Selina, 22 J., wohnhaft und geboren in Erding (Obb), Moderatorin, Redakteurin, Social Media-Beauftragte
  • Gansneder, Anna Victoria, 26 J., München (Obb.), geb.in Starnberg (Obb.), Führungskraft bei der Bayerischen Versorgungskammer, berufsbegleitendes Master-Studium Wirtschaftsrecht, Mithilfe in der familieneigenen Zimmerei
  • Haberl, Nina, 21 J., Röhrbach (Ndb.), geb. in Passau (Ndb.), Kauffrau für Büromanagement im Baugewerbe
  • Klee, Linnea, 22 J., Jetzendorf (Obb.), geb. in Pfaffenhofen/Ilm (Obb.), Brauerin und Mälzerin
  • Pflug, Alisa Josefine, 31 J., wohnhaft und geboren in Berchtesgaden (Obb.), Gebietsverkaufsleiterin, Social Media-Beauftragte in einer Brauerei
  • Singer, Eva, 23 J., Gräfenberg (Ofr.), geb. in Forchheim (Ofr.), Erzieherin

Dr. Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, führte durch das Casting und bedankte sich bei allen Bewerberinnen für das große Interesse an der Aufgabe der Bayerischen Bierkönigin. Er betonte, wie schwer es doch sei, sich zwischen so vielen bierbegeisterten Damen für 6 Kandidatinnen entscheiden zu müssen.

In den nächsten Wochen werden die sechs Bewerberinnen auf einer Studienfahrt im Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach geschult und auf die mögliche Amtszeit als Bayerische Bierkönigin vorbereitet. Zudem lädt der Bayerische Brauerbund die Kandidatinnen zu einer professionellen Medienschulung ein.

Auf der Website der Bayerischen Bierkönigin www.bayerische-bierkönigin.de wird es ab dem 8. April 2024, ein Online-Voting für die 6 Bewerberinnen geben. Die vier Kandidatinnen, die beim Online-Voting die meisten Stimmen erhalten, stehen dann am 16. Mai 2024 im Finale. Dieses findet im Löwenbräukeller in München mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Kultur und Brauwirtschaft statt.

Letztendlich wird die Wahl zur Bayerischen Bierkönigin durch die Jurystimmen und durch die Stimmen der Gäste im Saal in der Wahlnacht zu je der Hälfte Gewichtung entschieden.

Karten für das Finale am 16. Mai 2024 im Löwenbräukeller können in Kürze über www.muenchenticket.de (Tel. 0 89/ 54 81 81 81) gebucht werden.

Alle Preise und die Partner der Wahl zur Bayerischen Bierkönigin 2024/ 2025 finden Sie unter www.bayerische-bierkönigin.de.

Lauterbacher – Helles Brotzeit Bier

Das Etikett zeigt einen fröhlichen Zecher, hinterlegt mit den bayrischen Rauten in weiß und blau.Aus Augsburg stammt das Bier, das jetzt vor mir steht. Es handelt sich um ein Helles, also um einen typisch bayrischen Bierstil.

Golden und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Die gemischtporige weiße Schaumkrone ist leider recht klein, bleibt aber lange erhalten.

Das Bier duftet nach Brotkrume, nach Gras und gelben Früchten, abgerundet durch gelbe Früchte

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus, die allerdings ziemlich zurückhaltend eingesetzt wurde. Auf der Zunge entfaltet das Bier seinen vollen Körper mit dem Aroma von Brotkruste und hellem Malz, abgerundet durch fruchtige Noten. Bis jetzt zeigt sich das Bier als sehr mild. Erst in der Kehle kommen erstmals leichte bittere Noten zum Vorschein, die nur kurz nachklingen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Lauterbacher
Frölichstraße 26
86150 Augsburg
www.lauterbacher.de

Reckendorfer Lagerbier Hell

Das Etikett mit der Grundfarbe Rot zeigt zwei Brauer bei der Arbeit.Das helle Lager, das jetzt vor mir steht, stammt aus der Reckendorfer Schlossbrauerei. Sollten Sie Reckendorf zufällig kennen und sich wundern, weil Reckendorf überhaupt kein Schloss hat – das Schloss gibt es wirklich nicht mehr, aber es stand einst dort, wo in der heutigen Zeit in jedem Jahr das große Kirchweihzelt steht. Genau dort baute im 14. Jahrhundert Eckart von Schefstal die erste Schlossanlage. Urkunden der Staatsarchive Bamberg und Würzburg belegen, dass spätestens ab 1597 das Schlossanwesen mit einer Schank- und Braugerechtigkeit ausgestattet war, die seit dieser Zeit ununterbrochen besteht und ausgeübt wird. So weit die Historie, kommen wir zum Bier.

Glänzend golden präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine schneeweiße feinporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier eine gute Figur.

Das Aroma ist malzbetont nach Brotkrume, abgerundet durch einige feinwürzige Noten.

Der Antrunk ist recht süß, dabei aber angenehm spritzig. Auf der Zunge gesellt sich zur Süße ein passendes Bitter. Gemeinsam sorgen sie für ein weiches Mundgefühl und eine gute Süffigkeit. Im Abgang wird das Bier trockener und ein leichtes Bitter kitzelt meine Kehle mit einem überraschend langen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Schlossbrauerei Reckendorf
Mühlweg 16
96182 Reckendorf
www.recken.de

 

Krug-Bräu – Lager

Das historisch gestaltete Etikett zeigt ein Fachwerkhaus, vermutlich die Brauerei.Bereits seit 1834 geht die Familie Krug dem Brauerhandwerk nach. Drei Generationen wohnen und arbeiten in der Traditionsbrauerei Krug unter einem Dach. Inzwischen vertreibt der Familienbetrieb das Bier, ohne groß Werbung zu machen, in ganz Deutschland. So ist jetzt eine Flasche des dunklen Lagerbiers auch zu mir gekommen und wartet jetzt auf seine Verkostung. Nebenbei bemerkt ist das dunkle Lagerbier für fast 80 % des Ausstoßes der Brauerei verantwortlich.

Dunkel bernsteinfarben und glanzfein fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine sahnige Schaumkrone, die einen Stich ins Beige aufweist. Der Schaum fällt nur langsam in sich zusammen.

Das Bier duftet nach Toffee und gerösteten Nüssen, nach Brotkrume und nach einem Hauch Schokolade. Abgerundet wird das Aroma durch eine leichte fruchtige Säure.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge bleibt die Süße erhalten und mischt sich mit dem Geschmack nach Kaffee und Karamell. Das Mundgefühl ist weich, aber auch schlank. In der Kehle wird die freundliche Bittere etwas kräftiger und dort klingt sie auch lange nach.

Zu diesem Bier kann ich mit sehr gut eine bayrische Brotzeit mit deftiger Wurst und Schinken vorstellen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Farbe:

16 EBC

Brauerei:

Konrad Krug Brauerei und Tanzsaal GmbH
Breitenlesau 1 b
91344 Waischenfeld
www.krug-braeu.de

 

Meinel-Bräu – Dunkel

Im Jahr 1688, also ein Jahr nach dem dreißigjährigen Krieg, ließ sich Johann Meinel der Ältere in der Vorstadt in Hof nieder. Ein Jahr später beendete er sein Singleleben und heiratete. Dadurch erhielt er das Bürger- und auch das damit verbundene Brau- und Schankrecht, das die Familie aber erst Mitte des 18. Jahrhunderts ernsthaft ausübte und damit eine Tradition begründete, die bis heute anhält.

Die Brauerei selbst beschreibt das dunkle Lager wie folgt: „A echts Dunkles, rötlich feurig, glänzend. Das Herz, ausgeprägt malzblumig, weckt Glücksgefühle, in ihm finden Tonkabohne, Malzkaramell und Zartbitterschokolade die verführerische Erfüllung. Malztriologie aus Dunkel, Karamell- und Röstmalz.“ Wenn das Bier so gut ist wie die Brauerei behauptet, kann jetzt ja nichts mehr schiefgehen. Mache ich jetzt also die Flasche auf.

Kupferfarben und glanzfein fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine elfenbeinfarbene feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Düfte nach Schokolade und Lakritz steigen mir in die Nase, dazu das Aroma von Sirup.

Der Antrunk ist vergleichsweise süß. Leider ist die sehr feinperlige Kohlensäure recht knapp dosiert. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Auf der Zunge ist das Bier mild. Die Süße bleibt vorherrschend. Das wiche und dabei schlanke Mundgefühl lässt das Bier fast wie ein alkoholfreies wirken. Erst in der Kehle kann ich eine schwache Bittere schmecken, die sehr kurz nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,2 % Vol.

Stammwürze:

11,9° Plato

Farbe:

20 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

7° – 8° Celsius

Brauerei:

Familienbrauerei Georg Meinel GmbH
Alte Plauener Straße 24
95028 Hof
www.meinel-braeu.de

Kundmüller – Weiherer Bock

Das rote Etikett wird von oben nach unten dunkler und enthält nur die wichtigsten Angaben. Es wirkt einfach durch seine Farbgebung edel.Die Brauerei Kundmüller GmbH ist eine Brauerei im oberfränkischen Weiher, in der Gemeinde Viereth-Trunstadt. Ihr Jahresausstoß beträgt mehr als 20.000 Hektoliter. Sie ist über die Grenzen Frankens hinaus bekannt für exzellentes Bier. Nicht umsonst wurde Kundmüller im Jahr 2020 von Meininger als Craft Brauer des Jahres ausgezeichnet.

Auch das Bockbier, das jetzt vor mir steht, hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den European Beer Star in Silber 2023, Finest Beer Selection 2023 mit 92 Punkten, im International Craft Beer Award Gold 2022 und beim World Beer Award Gold als bestes deutsches Bockbier 2021. Grund genug für mich, auch dieses helle Bockbier zu verkosten.

Golden und glanzfein fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Bereits die Optik lässt mich erahnen, weshalb dieses Bier so viele Auszeichnungen abgeräumt hat.

Düfte nach Honig und hellem Malz, nach Honig und einem Hauch weißem Pfeffer steigen mir in die Nase. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk zeichnet sich durch die stiltypische Malzsüße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Die Süße bleibt die gesamte Zeit erhalten und es gesellt sich noch eine leichte Bittere dazu. Während sich das Bier im Mund erwärmt, tauchen immer neue Aromen auf. Das Malz bleibt im Vordergrund, während Aromen nach Karamell und Honig auftauchen. Jetzt meine ich auch, eine deutliche Fruchtigkeit wahrzunehmen, die zusammen mit leichten Röstaromen auftaucht. Das Ganze sorgt mit dem intensiven Geschmack für ein weiches und volles Mundgefühl. In der Kehle wird die Bittere noch etwas kräftiger und sie klingt dort auch sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,6 % Vol.

Stammwürze:

16,3° Plato

Farbe:

8 EBC

Braurei:

Brauerei-Gasthof Kundmüller GmbH
Weiher 13
96191 Viereth-Trunstadt
www.brauerei-kundmueller.de