News

  • Bald alkoholfreies Bier aus Kleinbrauereien?

    Alkoholfreies Craft Beer? Mir ist erst eines untergekommen, das ü.NN. aus Hamburg. Ansonsten ist das Geschäft mit alkoholfreiem Bier bislang den großen Brauereien vorbehalten, da die Herstellung recht aufwändig ist. Nach einem Bericht des SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) ist es dem Zentrum für Verfahrenstechnik der Fachhochschule Nordwestschweiz gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, das es auch kleinen Brauereien ermöglicht, in dieses Business einzusteigen.

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    Gasthaus der Störtebeker Brauerei ausgezeichnet

    Über eine neue Auszeichnung darf sich das Braugasthaus der Störtebeker Braumanufaktur freuen: Nach eingehender Prüfung wurde das Braugasthaus in das europäische Netzwerk "Regionale Esskultur Europa" aufgenommen – eine Auszeichnung, die das regionale Engagement produzierender Unternehmen, Gastronomen und Lebensmittelbetrieben ehrt. Rügen ist als Region seit 1998 Mitglied des Europäischen Netzwerkes "Culinary Heritage Europe", das seit 2008 vom Rügen Produkte Verein e.V. gemanagt wird.

  • Brauerei Härle: Hauptsacheverfahren ab 22. Januar

    Im Sommer hatte der "Verband Sozialer Wettbewerb" die kleine Brauerei Härle abgemahnt, da sie einige ihrer Biere mit dem Begriff "bekömmlich" beworben hatte. Das Landgericht Ravensburg hatte im Eilverfahren die Abmahnung für rechtens erklärt und war der Meinung, dass das Wort "bekömmlich" eine gesundheitsbezogene Aussage sei.

  • Guinness goes Veggie

    Für Vegetarier ist es schon nicht einfach, sich abwechslungsreich zu ernähren. Dies gilt noch mehr für Veganer, bei denen nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts tierischen Ursprungs sein darf. Dass der Gänsebraten zu Weihnachten dabei auf der Strecke bleibt ist offensichtlich. Lakritze? Da wird häufig Bienenwachs als Trennmittel verwendet. Bei den Genussmitteln geht es weiter. Wein wird häufig mit Gelatine geklärt. Und Hardcore-Veganer achten sogar auf die Befestigung der Etiketten, nämlich darauf, dass kein auf Kasein basierender Klebstoff verwendet wird. Ganz ehrlich, mir wäre das zu aufwändig. Würde denn wenigstens das Bier in den Lebensentwurf der Veganer passen? Häufig nicht, denn einige Brauereien verwenden zum Klären des Biers geringe Mengen Hausenblase. Dieser aus einer Störart hergestellte Stoff wird dem Bier zugesetzt. Dabei reicht laut Wikipedia 1 Gramm je Hektoliter. Die Hausenblase sorgt dafür, dass die Trubstoffe ausflocken und sich am Boden absetzen, so dass das Bier eher abgefüllt werden kann. Da von der Hausenblase im abgefüllten Bier keine Rückstände vorhanden sind, ist die Hausenblase bei Bier von der Deklarationspflicht ausgenommen.

  • 27. 11. 2015 – 1. 5. 2016 Dortmunder Neu Gold – Bier, Kunst, Alchemie

    Im letzten Jahrhundert waren in Dortmund verschiedene Brauereien ansässig, die inzwischen aber nicht mehr vorhanden sind. Teilweise gibt es zwar die Marken noch, die Biere werden aber in anderen Brauereien hergestellt. Wenn wir mal von kleinen Pflänzchen der aufkommenden Craft Beer-Bewegung absehen ist Dortmund heute braustättenfrei. Trotzdem will Dortmund anlässlich des 500jährigen Bestehens des Reinheitsgebots für Bier im nächsten Jahr an der Tradition festhalten. Aus diesem Grund wird am 27. November 2015 die Ausstellung "Dortmunder Neu Gold – Bier, Kunst, Alchemie" eröffnet, die bis zum 1. Mai 2016 geöffnet bleibt.

  • Störtebeker: aus Whisky-Bier wird Scotch-Ale

    Ich weiß nicht, wie häufig ich das schon im Internet gelesen habe: jemand versucht Bier zu verkosten, stößt auf ein Whisky-Bier und wundert sich, dass in der Auflistung der Inhaltsstoffe kein Whisky zu finden ist. Diesen Menschen sei ein Blick auf das Rückenetikett empfohlen, wo meist ausgeführt wird, dass das Bier nicht mit Whisky gepanscht, sondern dass es mit Whiskymalz gebraut wurde.

  • Buddelship braut ein Sauerkraut-Bier

    Craft-Bier-Brauer gehen gerne an die Grenzen des Möglichen und manchmal überschreiten sie sie auch. Dass Biere mit Früchten oder Kräutern gebraut werden kennen wir bereits. Auch Getreidearten, die im deutschen Reinheitsgebot keine Erwähnung finden, werden gerne einmal verwendet. Die Brauer der Buddelship-Brauerei in Hamburg-Stellingen gehen jetzt noch einen Schritt weiter.

  • Der Südwestfunk bringt heute eine Sendung über Craft-Bier in Baden-Württemberg

    Die Craft-Bier-Szene wächst, vielleicht langsam, aber unaufhaltsam. Wenn in den Massenmedien ein Bericht über Craft-Bier erscheint, erscheinen diese leider häufig einigermaßen hilflos und in den Berichten wird versucht, zu definieren, was Craft-Bier überhaupt ist.

  • Die Technische Universität Hamburg-Harburg hat zum Brauwettbewerb geladen

    Vorm 4. bis 6. September richtete die Braugemeinschaft "Campusperle" der Technischen Universität Hamburg (TUHH) den 6. Internationalen Brauwettbewerb aus. Immerhin 16 studentische Teams mit über 120 Teilnehmern haben sich der Herausforderung gestellt. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz und stellten ihre Bierkreationen vor. Der Wettbewerb gibt Nachwuchsbrauern Gelegenheit, sich mit anderen Bierbegeisterten auszutauschen, das eigene Bier von einer Profi-Jury bewerten zu lassen und sich wertvolle Tipps zu holen.

  • Bekömmliches Bier? Das geht gar nicht

    Zumindest nicht nach der Meinung des Richters Harald Göller am Landgericht Ravensburg. Geklagt hatte der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) gegen die Brauerei Clemens Härle aus dem baden-württembergischen Leutkirch. Die regionale Brauerei hatte auf ihrer Internetseite drei ihrer Biere mit dem Adjektiv "bekömmlich" beworben. Deshalb hatte der VSW die Brauerei abgemahnt. Das Unternehmen argumentierte, dass es sich dabei um eine Angabe handele, die eine Verbesserung des Gesundheitszustands verspreche. Gegen diese Abmahnung hatte sich Gottfried Härle, Geschäftsführer der Brauerei, gewehrt.