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Härle für Integrationsarbeit geehrt

Die Clemens-Härle-Brauerei aus Leutkirch wurde durch den Kampf gegen einen Abmahnverein aus Berlin bundesweit bekannt, der meinte, die kleine Brauerei in Baden-Württemberg abmahnen zu müssen, weil sie damit geworben hatte, dass ihr Bier bekömmlich sei. Leider hat Härle den Prozess in letzter Instanz verloren, auch wenn das Urteil nicht nachvollziehbar ist. Aber Clemens Härle ist kein Prozesshansel, sondern er setzt sich auch aktiv für die Integration von Flüchtlingen ein. Für dieses Engagement hat er kürzlich bei der Verleihung des Lea-Mittelstandspreises in Stuttgart eine Urkunde erhalten.

Mit dem Mittelstandspreis zeichnen Diakonie, Caritas und das baden-württembergische Wirtschaftsministerium mittelständische Unternehmen aus, die sich sozial engagieren. Die Abkürzung „Lea“ steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. 290 Unternehmen aus Baden-Württemberg hatten sich beworben, 15 waren für den Preis nominiert, darunter in der Kategorie II die Härle-Brauerei. Der Preis wurde nach Unternehmensgröße gestaffelt vergeben: Kategorie I umfasste Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern, Kategorie II mit 20 bis 149 Mitarbeitern und Kategorie III mit 150 bis 500 Mitarbeitern. Den Preis in der Kategorie II gewann Johannes Jeuter Garten- und Landschaftsbau aus Göttingen.

Alle nominierten Unternehmen erhielten jedoch eine Urkunde als Anerkennung für ihr Engagement – überreicht in festlichem Rahmen von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger und dem badischen Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh. Die Urkunde für die Brauerei nahm im Stuttgarter Neuen Schloss Esther Straub entgegen. „Die Ministerin hat sich gefreut, dass eine Frau die Brauerei vertritt“, verriet Straub. Mit nach Stuttgart gereist waren aber auch Geschäftsführer Gottfried Härle und die Leutkircher Bürgermeisterin Christina Schnitzler.

Insgesamt fünf Flüchtlinge sind bei der Brauerei derzeit beschäftigt, drei aus Gambia, einer aus Syrien und einer aus Kamerun. „Wir unterstützen sie bei Behördengängen, der Wohnungssuche und allgemein bei der Bewältigung des Alltags in einem fremden Land“, schildert Esther Straub.

Deutschlands Ökobier-Pionierin führt Ostbayerns größte Stiftungsbrauerei

Die Zukunft der größten Stiftungsbrauerei Ostbayerns ist weiblich: Die 43-jährige Susanne Horn wird zum 1. April 2019 erste weibliche Geschäftsführerin der Regensburger Brauerei Bischofshof, zu der mit Weltenburg auch die nach eigenen Angaben älteste Klosterbrauerei der Welt gehört. Das teilte das Regensburger Unternehmen mit. Susanne Horn folgt auf Hermann Goß (64), der am 1. Juli 2019 in den Ruhestand geht. Er wird dann 18 Jahre an der Spitze des Unternehmens gestanden haben.

„Mit Susanne Horn wird die Brauerei Bischofshof auch in Zukunft große Ziele erreichen“, sagt Hermann Goß über seine Nachfolgerin. Bei einer gemeinsamen Sitzung des Brauereiverwaltungsrats und Diözesanvermögensverwaltungsrats überzeugte die designierte Geschäftsführerin auch den Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer: „Meinen Segen habts!“, sagte er.

Mit der Verpflichtung von Susanne Horn ist Bischofshof ein Coup gelungen: Sie gehört zu den ganz wenigen Frauen in Deutschland, die an der Spitze einer Brauerei stehen. Seit 2008 steht die studierte Betriebswirtin aus Hahnbach in der Oberpfalz an der Spitze von Neumarkter Lammsbräu. Die künftige Bischofshof-Geschäftsführerin ist verheiratet und Mutter eines Sohnes. Ihre Eltern betreiben einen Bio-Bauernhof. Unter ihrer Führung hat sich die Marke Neumarkter Lammsbräu als Marktführer im Bio-Markt etabliert.

Horn tritt ab Frühjahr 2019 in die Fußstapfen von Hermann Goß. Dieser machte aus der Stiftungsbrauerei im Eigentum der Diözese Regensburg ein Vorzeigeunternehmen. Schwerpunkte setzte Goß vor allem im Bereich der Nachhaltigkeit: Er schuf die Voraussetzungen, um Bischofshof zur ersten klimaneutralen Brauerei Bayerns zu machen. Zahlreiche Investitionen – wie unter anderem das modernste Sudhaus der Welt – helfen, Energie zu sparen. Erst vor kurzem siedelte Bischofshof auf seinem Brauereigelände eigene Bienenvölker an, um den Anspruch als nachhaltiges, verantwortungsbewusstes Unternehmen weiter zu untermauern.

Als Stiftungsbrauerei machte sich Bischofshof, 1649 gegründet, unter der Führung von Hermann Goß durch ihr soziales, kulturelles, gesellschaftliches und sportliches Engagement einen Namen. Mit Hermann Goß an der Spitze der Brauerei schaffte das Unternehmen mit heute 85 Mitarbeitern den Sprung von einer regionalen Regensburger Stiftungsbrauerei zu einem international tätigen und erfolgreichen Unternehmen, das weltweit Preise gewinnt. Zur bischöflichen Brauerei der Diözese Regensburg gehört mit der Klosterbrauerei Weltenburg auch die älteste Klosterbrauerei der Welt, gegründet im Jahr 1050 am Ufer der Donau. Die Biere aus Regensburg und Weltenburg sind vielfach mit DLG-Goldmedaillen, European Beer Stars und World Beer Cups ausgezeichnet worden und werden derzeit in knapp 30 Ländern der Welt vertrieben.

20. 7. – 22- 7. 2018: Lange Nacht der Münchner Brauereien

In diesem Jahr geht die Lange Nacht der Brauereien bereits in die dritte Runde. Die Craft-Brauer sorgen seit etwa einem Jahrzehnt für eine große Vielfalt in der Münchner Bierlandschaft. Letztes Jahr haben einige dieser Brauereien erstmals bei Giesinger Bräu die Lange Nacht der Münchener Brauereien veranstaltet. Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre gibt es vom 20. bis 21. Juli 2018 die dritte Auflage. Die Besucher können sich ein speziell für diese Veranstaltung gemachtes Glas kaufen und dann von Stand zu Stand ziehen, um die Geschmacksvielfalt der verschiedenen Bierstile zu erkunden.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. So gibt es neben dem Bier auch Steckerlfisch (was immer das auch sein mag) und andere bayerische Schmankerl.

Die teilnehmenden Brauereien:

  • Amperbräu
  • Braukraft
  • Bräu z‘ Loh
  • Broy
  • Crew Republic
  • Dirndlbräu
  • Frau Gruber
  • Hausfreund
  • Braumanufaktur Hertl
  • Hoppebräu
  • Isarkindl
  • Munich Brew Mafia
  • New Beer Generation Nürnberg
  • Olchinger Braumanufaktur
  • Open Your Mind Brewing
  • Pillmeier Bräu
  • Schillerbräu
  • Tilmans
  • Wildbräu Grafing
  • Wörthseer Craft-Bier
  • Yankee & Kraut
  • Zilz
  • Zombräu

Für die Unterhaltung sorgen nicht nur die Gespräche mit den Brauern und die unterschiedlichen Biere, sondern auf zwei Bühnen wird ein umfangreiches Programm mit Live-Musik angeboten. Die folgenden Gruppen haben zugesagt:

  • IRONHAND
  • die Isarthoren
  • The Horny Makarels
  • Dr. Will!
  • Coconami
  • zwoaBier
  • Zambo Prieto

Die Veranstaltung findet bei GIESINGER BIERMANUFAKTUR & SPEZIALITÄTENBRAUGESELLSCHAFT MBH, Martin-Luther-Str. 2, 81539 München statt

13. – 15. 7. 2018: 150 Jahre – Eine helle Freude – Brauereifest in Mürsbach

Ein 150jähriges Firmenjubiläum ist durchaus ein Grund zu feiern. An diesem Wochenende ist es in Mürsbach soweit, wo die Familie Schmitt sich darauf freut, möglichst viele Gäste zur 150 Jahrfeier begrüßen zu können. Dort wird es nicht nur die Biere der Brauerei geben, sondern die Veranstalter haben ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.

Freitag 13.07.

17:00 Uhr: Festanstich mit Gerd Backert’s Mini Big Band
22:00 Uhr: DJ Party mit DJ Hammer

Samstag 14.07.

17:00 Uhr: Sau am Spieß mit den Sendelbachtaler Musikanten
20:00 Uhr: „Best of Rockin‘ Music“ mit Wednesday Project

Sonntag 15.07.

10:00 Uhr: Frühschoppen mit der Blaskapelle Mürsbach
Danach: gemütlicher Festausklang

Zusätzlich wird täglich der Jubiläumssud in der nach Angaben der Brauerei ältesten historischen Flaschenabfüllung der Welt abgefüllt. Außerdem werden die Kreativbiere der Brauerei vorgestellt. Und für den Fall, dass Fußballfans zum Brauereifest kommen, ist auch eine Übertragung der Spiele um den dritten Platz sowie das Finale geplant.

BrauBeviale 2018 will Impulse setzen und inspirieren

Die BrauBeviale macht turnusmäßig alle vier Jahre eine Pause, aber 13. bis 15. November 2018 wird die internationale Getränkefachwelt in die Messehallen in Nürnberg eingeladen. Während der Pause hat die Messegesellschaft genutzt, um Feinheiten im Messekonzept anzupassen, sich im Markt umzuhören und aktuelle Themen aufzuspüren und für die kommenden drei Jahre aufzugreifen. So ist auch ein umfassendes Rahmenprogramm entstanden, das Impulse setzen möchte bei all den Herausforderungen, die die Getränkebranche gerade beschäftigen.

Konferenzprogramm vor dem eigentlichen Messestart

Die Anreise vor Messestart dürfte sich für viele Besucher auszahlen, denn bereits am Vortag der Messe gibt es mehrere interessante Weiterbildungsveranstaltungen: Bereits zum sechsten Mal findet das European MicroBrew Symposium der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) statt. Mit seinem Fokus auf technologische sowie Qualitätsaspekte richtet es sich an internationale Craft Brewer und Brewpub-Betreiber und wird daher auch in englischer Sprache abgehalten. Ein weiteres aktuelles Thema unter Brauern weltweit sind historische Braugersten, denen sich das Heirloom & Terroir Barley and Malt Symposium von RMI Analytics widmet. In diesem Rahmen wird auch der Heirloom Brewing-Award verliehen, der ausgesuchte Biere mit einem stimmigen Gesamtkonzept prämiert, die dann auch auf der BrauBeviale verkostet werden können.

Zuhören und mitdiskutieren

Die drei Messetage werden wieder unter dem Namen Forum BrauBeviale durch ein Konferenzprogramm begleitet. Der bewährte Mix aus Vorträgen, Präsentationen, Podiumsdiskussionen sowie Preisverleihungen lädt die Messebesucher ein, sich zu aktuellen Themen zu informieren und von spannenden Ideen und Ansätzen inspirieren zu lassen. Das Themenspektrum ist breit gefächert und reicht von Rohstoffen über Technologien bis zu Unternehmertum und Vermarktung. Die Sprache im Forum ist Deutsch, eine Simultanübersetzung ins Englische wird angeboten. Das detaillierte Programm gibt es rechtzeitig zur Messevorbereitung auf der Website der BrauBeviale. Auch im Forum: die Eröffnung am ersten Messetag mit einer Keynote der Food-Trend-Forscherin Hanni Rützler und der Verleihung des Bayerischen Bierordens. Ebenso am ersten Messetag, um 16 Uhr, können Interessierte dem Finale der Deutschen Meisterschaft der Biersommeliers beiwohnen.

Verkostungen von Getränkespezialitäten

Ein Highlight für das Erforschen der Vielfalt und den Genuss von Getränkespezialitäten ist die Craft Drinks Area – mit zuletzt rund 7.500 Teilnehmern an drei Messetagen eine folgerichtige Weiterentwicklung der Craft Beer Corner aus dem vergangenen Triple. Hier können die Besucher an insgesamt acht Bars an von unabhängigen Experten geführten Verkostungen teilnehmen und in zum Teil völlig neue Geschmackswelten eintauchen. Neben der Gläserbar, an der man die Auswirkung der Beschaffenheit des Glases auf den Geschmack erleben kann, gibt es je eine Bar für Mineralwässer, Spirituosen und innovative alkoholfreie Getränke. Dem Thema Bier widmen sich sogar vier Bars, die neben speziellen Ländern und Themen auch die Vielfalt alkoholfreier und alkoholreduzierter Biere aufzeigen.

Traditionell wird auch wieder der European Beer Star, der seit seinem „Geburtsjahr“ 2004 seine Messeheimat auf der BrauBeviale hat, verliehen. In 65 Kategorien, das sind fünf mehr als im Vorjahr, können Brauereien aus der ganzen Welt ihre Biere einreichen – zuletzt waren es 2.151 Biere, davon 60 Prozent aus dem Ausland – und an einem der bedeutendsten Bierwettbewerbe weltweit teilnehmen. Ins Leben gerufen wurde er von den Privaten Brauereien, dem ideellen Träger der Messe, dem deutschen und dem europäischen Dachverband. BrauBeviale-Besucher kommen wieder in den Genuss, am ersten Messetag aus den Goldmedaillengewinnern ihr Lieblingsbier zu küren, den Consumers‘ Favourite 2018 in Gold, Silber und Bronze.

Kompetente Partner für konkrete Belange

Unterschiedliche Themenpavillons präsentieren sich gezielt als Anlaufstelle für speziell auf bestimmte Besuchergruppen zugeschnittene Fragestellungen: Kleinst- und Kleinbrauereien sowie Heim- und Hobbybrauer finden bei Artisan und Craft Beer Equipment und brau@home umfassende Informationen zu Ausstattung, Zutaten und Lösungen sowie wertvolle Anregungen durch Kurzvorträge in der zugehörigen Speakers‘ Corner. Weitere Pavillons sind dem „Nachhaltigen Wassermanagement in der Getränkeindustrie“ und einer Sonderschau zu innovativen Getränkeverpackungen gewidmet.

Die Zukunft im Blick

Junge Unternehmen aus Deutschland, die innovative Produkte und Verfahren für die Getränkeindustrie entwickeln und in naher Zukunft auf den Markt bringen möchten oder dies gerade getan haben, präsentieren sich und ihre Ideen erstmals der Fachöffentlichkeit am Gemeinschaftsstand „Innovation made in Germany“. Die Teilnahme wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Schon mancher ehemalige Teilnehmer dieses Gemeinschaftsstandes ist mittlerweile eine feste Größe in der Getränkebranche geworden.

Blick über den Glasrand hinaus

Bei so viel Beschäftigung mit Themen rund um die Getränkebranche liegt es nahe, auch an andere kulinarische Genüsse zu denken. Passend zur BrauBeviale findet parallel vom 14.-15. November 2018 die SFC Street Food Convention statt. Sie präsentiert mit abwechslungsreichem Programm zum vierten Mal alles rund um die Themen Street Food, Foodtrucks, mobiles Catering und visionäre Esskultur – begleitet durch eine Sponsorenausstellung und Foodtrucks zur Verköstigung im Messepark.

29. 6. – 2. 7. 2018: Fürst Carl Bierfest Ellingen

Fürst Carl im fränkischen Ellingen feiert das Bier. Im wohl schönstem Biergarten weit und breit erleben Familien und Bierbegeisterte ein vielfältiges, abwechslungsreiches Programm rund um das Bier und das Fürstliche Brauhaus Carl. Als besonderes Highlight laden am Freitag sowie Samstag Foodtrucks und Craft-Bier-Brauer aus Nah und Fern zum Verkosten, Verweilen und Fachsimpeln ein.

Am Freitag, 29.06., ab 17.00 Uhr, startet das Bierfest. Ein erste Programmpunkt ist um 18.30 Uhr der Auftritt der mehrfach ausgezeichneten Sportakrobatik des UFC Ellingen! Der traditionelle Fürst Carl-Bieranstich folgt im Anschluss als Auftakt. Ab 18:00 Uhr beginnt die Livemusik. Dazu gibt es Biere der Fürst Carl Schlossbrauerei und den Craft Bier-Brauern aus Nah & Fern. Dabei sind Hechtbräu, Honig-Bräu, Bierspezialitäten aus dem Ellinger Craft Beer Corner, Brauerei Schobl, Brauerei Hertl und Brauerei Boumr. Für das leibliche Wohl sorgen die Leckerbissen im Ehrenhof der Brauerei oder im Bräustüberl.

Am Samstag, 30.06., ab 17:00 Uhrbeginnt das Kinderprogramm im Sudhaus: Kinderschminken, Ballontiere und Kasperltheater sorgen für die Unterhaltung der Kinder. Für alle Musikliebhaber rocken ab 18:00 Uhr live im Fürst Carl Biergarten Jump 5.

Für alle WM-Fans gibt es um 16:00 und 20:00 Uhr Public Viewing in der Flaschenfüllerei.

Am Sonntag, 01.07., ab 11:00 Uhr ist es Zeit für einen Jazzfrühschoppen im Biergarten. Zu original fränkischen Spezialitäten aus der Küche des Fürst Carl Bräustüberls geben Wolfgang Höhn & Friends beschwingten Jazz zum Besten.

Ebenfalls am Sonntag um 14:00 und 15:30 Uhr gibt es in der Ellinger Residenz speziell für Kinder eine eigene Führung: „Der Hofnarr plaudert aus seinem Schatzkästchen“. Der Beitrag für Kinder beläuft sich auf 2,00 EUR, die Erwachsenen benötigen eine Eintrittskarte.

Ab 18.00 Uhr spielen zum Sonntagabend die Gambrout Blouser auf. Ein Highlight des Tages ist die Fürst Carl-Brauereiführung mit Braumeisterin Nina Kolb und anschließender Bierverkostung mit Katalin Fürstin von Wrede um 18:00 Uhr im Sudhaus. Auch am Sonntag gilt für alle WM-Fans: Public Viewing um 16:00 und 20:00 Uhr in der Flaschenfüllerei.

Traditionell steht der Montag, 02.07., unter dem Motto „Abend der Betriebe“ – herzliche Einladung ergeht an alle Betriebe und Vereine aus und rund um Ellingen sowie an alle Interessierte. Ab 18:00 Uhr sorgt Jura Blech für musikalische Unterhaltung. Um 16:00 Uhr und 20:00 Uhr werden in der Flaschenfüllerei wieder die beiden WM-Spiele übertragen.

Ort: Fürst Carl Schlossbrauerei Ellingen

Riegele erneut beste Brauerei Deutschlands

In Anwesenheit der neuen Botschafterin für Bier, Bundesministerin Julia Klöckner, übergab Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, den Bundesehrenpreis in Gold an das Brauhaus Riegele Augsburg. Riegele verteidigt damit den Titel „Deutschlands Brauerei des Jahres“.

Bereits der „einfache“ Bundesehrenpreis gilt als besondere Qualitäts-Auszeichnung. Ihn erhalten die besten 12 Brauereien aus Deutschland. Den goldenen Bundesehrenpreis erhält der Beste unter den Besten aus diesem elitären Kreis. Schon 2017 gewann das Brauhaus aus Augsburg diese höchste Auszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft und schafft nun eine kleine Sensation. Die Titelverteidigung im Jahr 2018.

„Wir sind richtig stolz und freuen uns über die Aussage von DLG-Vizepräsident Dr. Diedrich Harms, dass Riegele Qualitätsmaßstäbe für die gesamte Branche setzt‘, sagt Brauereichef Dr. Sebastian Priller. Gleichzeitig weist er aber daraufhin, dass die DLG Prüfungen technisch-analytische Kriterien bewerten, die im Riegele Selbstverständnis zum Qualitätsstandard zählen. Vielleicht haben die Augsburger auch deshalb den Bundesehrenpreis bereits zum elften Mal in Folge erhalten.

Dennoch bleibt der Titel für die Augsburger Brauer eine einzigartige Auszeichnung, denn man hat den Anspruch das Perfektionsdenken konsequent weiter zu entwickeln. Damit wurde Riegele 2018, wie 2017 auch ‚Deutschlands Craft Brauer des Jahres‘ und trägt zudem den Titel ‚Bier des Jahrzehnt‘.

Die kleine Biermanufaktur aus Augsburg hat sich mittlerweile zu einer anerkannten Adresse für Bierliebhaber aus ganz Europa entwickelt.

Auf den Spuren des Biers durch Erlangen

Ich glaube, ich war mein Leben lang noch nicht in Erlangen. Daher kann ich zwar auch nicht sagen, ob sich ein Besuch in dieser mittelfränkischen Stadt lohnt. Jedenfalls zieht mich nicht allzu viel dort hin. Aber ab dem 14. September gibt es im Stadtführungsprogramm des Erlanger Tourismus und Marketing Vereins (ETM) wieder die beliebte BierKul-Tour, die auf unterhaltsame und genussvolle Weise die Geschichte der Bierstadt Erlangen beleuchten soll.

Man nehme begeisterte Braumeister, sechs Bierspezialitäten sowie ausgesuchte bierhistorische Stätten und mische wohl dosiert unterhaltsame Stadt- und Biergeschichte darunter – das Ergebnis: eine zünftige BierKul-Tour auf Erlanger Art! Der Vorverkauf für die Saison 2018/19 hat gerade begonnen. Die kulinarischen Führungen finden an 13 ausgewählten Freitagen von September bis November 2018 und von Februar bis Mai 2019 statt (alle Termine unter www.erlangen-marketing.de/bierkul-tour). Interessierte sollten aber schnell sein: Erfahrungsgemäß ist die Tour immer schnell ausverkauft.

Im Mittelpunkt steht selbstverständlich die Verkostung des in Erlangen gebrauten Biers. Sechs verschiedene Biere von drei Brauereien werden eingeschenkt, fachmännisch begutachtet und natürlich probiert. Ein kleiner Snack zum Start, eine Überraschungsstation, ein zünftiges Abendessen und ein Souvenir für jeden Teilnehmer machen die Tour, die 40 € pro Person kostet, zu einem besonderen Erlebnis. Natürlich darf ein Blick hinter die Kulissen der beiden Erlanger Traditionsbrauereien Steinbach und Kitzmann nicht fehlen. Wo die Überraschungsstation liegt, wird allerdings vorweg nicht verraten.

Start der circa dreistündigen Führung ist jeweils um 16:30 Uhr bei der Steinbach Bräu. „Dass die BierKul-Tour nun schon in die vierte Saison startet ist nicht verwunderlich“, berichtet Viola Raabe vom ETM. „Die Kombination aus kulinarischem Genuss, Bier-Know-How und unterhaltsam erzählter Stadtgeschichte kommt einfach sehr gut an.“

14. 7. – 17. 6. 2018: Frühlingsfest bei Mahrs Bräu Bamberg

Erstmals findet auf der Jahnwiese das Mahrs Bräu Frühlingsfest statt. Es soll ein Fest werden, wie man es schon früher oft auf den Bamberger Wiesen feierte. Mit historischem Zirkuszelt, Livemusik, Kettenflieger für die Kleinen, Losbude, Bungee-Trampolin, Schießbude und Schiffschaukel und natürlich kühlen Mahrs Bräu Bieren und internationalen Bieren befreundeter Brauereien. An der Cocktailbar serviert FruchtSiggis hausgemachte Drinks und Limonaden.

Doch damit nicht genug. Auch kulinarisch ist auf der Jahnwiese an diesen Tagen einiges geboten. Das Frühlingsfest lockt mit gegrillten Heringen und Makrelen, Bratwürsten und Steaks, Burgern und vegetarischen Leckereien, Pizza aus dem Holzofen, spanischen Spezialitäten, Flammkuchen, Baumstrietzeln und Naschereien wie Mandeln, Popcorn und Zuckerwatte.

Am Donnerstag, Freitag und Samstag entführt der Biersommelier der Brauerei die interessierten Gäste gegen 20:00 Uhr in die fabelhafte Welt des Bieres.

Von Donnerstag bis zum Frühschoppen am Sonntag gibt es Live-Musik. Handgemachtes Bier und handgemachte Musik – was will man mehr? Fußball. Am Sonntag findet das erste Deutschlandspiel der Fußball-WM statt und die Gäste des Festes sind vor der großen LED-Leinwand dabei, wo das Spiel ab 15 Uhr übertragen wird.

Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Störtebeker-Biere räumen bei Meiningers International Craft Beer Award ab

Die Störtebeker Braumanufaktur ist weiter auf Erfolgskurs: Nach Auszeichnungen beim European Beer Star sowie beim World Star of Packaging erhielten nun alle vier eigereiften Spezialitäten eine Medaille beim International Craft Beer Award des Meininger Verlags. Das Nordik-Porter wurde mit der Platin-Medaille geehrt und setzte sich damit als bester dunkler Doppelbock gegen 35 Konkurrenten durch.

Damit fuhr die Störtebeker Braumanufaktur ihr bisher bestes Ergebnis beim Meiningers Craft Beer Award ein. Insgesamt sechs Auszeichnungen gab es für die Brauer aus Stralsund. „Zum ersten Mal haben wir dabei eine der begehrten Platin-Medaillen bekommen, noch dazu für eines der Eisbock-Biere. Das macht uns sehr stolz“, freut sich Brauer Christoph Puttnies.

Die Konkurrenz war in diesem Jahr sehr stark: Insgesamt 1090 Biere in 21 Kategorien verkosteten die Jurymitglieder – im Vergleich: 2017 wurden insgesamt 970 Biere verkostet. Von den über 1000 Bieren wurden lediglich 26 mit Platin ausgezeichnet.

„Das zeigt, dass das tiefschwarze Nordik-Porter nicht nur bei den Konsumenten, sondern auch bei Experten, Brauern und Biersommeliers gut ankommt“, erzählt Puttnies weiter.

Medaillen für 5 weitere Brauspezialitäten

Neben dem Nordik-Porter überzeugten auch die anderen 3 Störtebeker Eisbock-Biere die 84-köpfige Jury: Das Störtebeker Eis-Lager erhielt Gold in der Kategorie Experimental Style Lager (bernsteinfarben). Mit Silbermedaillen wurden das Polar-Weizen (Weizendoppelbock hell) sowie das Arktik-Ale (Pale/Blonde Strong Ale) geehrt. „Ein krönender Erfolg für die Range der Eisbock-Biere“, erzählt Puttnies.

Neben diesen besonderen Genussbieren wurden auch eine weitere Störtebeker Brauspezialität sowie das Siegerbier der 1. Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer prämiert. Das helle Bockbier nach dem Rezept des Siegers Nico Leffler überzeugte die Verkoster in der Kategorie „Experimental Style Bock hell“ und gewann Gold. Silber gab es für das Baltik-Lager in der Kategorie Lager (bernsteinfarben).