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Teilnahmerekord bei Meininger’s International Craft Beer Award

Noch nie wurden so viele Biere beim Meininger’s International Craft Beer Award eingereicht wie in diesem Jahr. Rund 1.200 Biere werden am 14. und 15. Mai von einer Expertenjury in Neustadt/Weinstraße verkostet und bewertet. Damit wächst der Wettbewerb im sechsten Jahr seines Bestehens kontinuierlich weiter und erzielt in diesem Jahr eine Steigerung um 12 Prozent. Neues Mitglied im Vorstand ist die preisgekrönte Journalistin und Bier-Expertin Mareike Hasenbeck.

1229 Biere aus 31 Ländern konkurrieren beim 6. Meininger’s International Craft Beer Award um eine Auszeichnung. Eingereicht haben in diesem Jahr 250 Brauereien. Die geschmackliche Vielfalt umfasst 74 Kategorien und reicht dabei von holzfassgereiften Bieren, IPA, Pale Ale, helles Weizen über Freestyle Biere, Helles Pils, Kellerbier bis zu Export. Die Anzahl der alkoholfreien Biere beträgt knapp 50 (2018: 38). Der Anteil der internationalen Biere liegt bei 33 Prozent (2018: 23 Prozent). Unter anderem nehmen Biere aus USA, Tschechischen Republik, Taiwan und Dänemark teil. 93 Juroren aus 13 Ländern, darunter Brauer und Biersommeliers sowie Experten aus Forschung und Lehre, verkosten und bewerten die Biere an zwei Tagen.

Neues Vorstandsmitglied bei Meininger’s International Craft Beer Award ist Mareike Hasenbeck. Sie ist von der DLG als sensorische Sachverständige zur Bewertung von Getränken im Bereich Bier zertifiziert und diplomierte Biersommelière. Die gelernte Journalistin betreibt seit fünf Jahren das Portal feinerhopfen.com und war damit eine der ersten Bloggerinnen, die sich der jungen Craft-Bierbranche widmeten. Darüber hinaus schreibt sie als freie Journalistin für Medien wie Focus und Lust auf Genuss, für Meiningers CRAFT-Magazin sowie für die Onlineauftritte der Getränkemessen wie drinktec und BrauBeviale. Für ihre journalistische Tätigkeit ist sie bei den „Beerkeeper Awards“ als beste Bierjournalistin im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet worden.

Christoph Meininger, Geschäftsführende Gesellschafter Meininger Verlag: „Wir freuen uns außerordentlich mit Mareike Hasenbeck eine der profundesten Kennerinnen der BierBranche an Bord zu haben. Mit ihrem langjährigen Know-how und ihrer ausgezeichneten Expertise wird sie den Vorstand verstärken und neue Impulse setzen.“

Mareike Hasenbeck, Vorstand Meininger’s International Craft Beer Award: „Der Wettbewerb zählt nicht nur zu den größten in Europa, sondern ist in seiner Vielfalt auch einzigartig. Die Auszeichnungen sind in der Craft-Beer-Branche sehr begehrt. Deshalb freue ich mich, Teil des Teams zu sein und den Wettbewerb gemeinsam weiterzuentwickeln.“

Theresa Seidl ist Siegerin bei der bayerischen Brauermeisterschaft

Kürzlich haben etwa 100 Azubis ihre Lehre zum Brauer und Mälzer beendet. Zum Abschluss traten sie noch einmal gegeneinander um den Titel der Münchner und Südbayerischen Braumeisterschaft an. Aufgabe im praktischen Teil war es, ein untergäriges Münchner Dunkel zu brauen. Teresa Seidl, Auszubildende bei der Paulaner Brauerei, gelang dies am besten. Sie gewann die Wertung aus theoretischer und praktischer Prüfung.

Seit Jahren belegen die Auszubildenden von Paulaner vordere Plätze bei den Brauermeisterschaften. „Paulaner steht schon immer für höchste Qualität. Gut, Besser, Paulaner ist nicht nur ein Werbeslogan, sondern auch Richtschnur für jeden Mitarbeiter. Diese Brautradition wollen wir weitergeben und deswegen liegt uns die Ausbildung ganz besonders am Herzen. Wahnsinn, dass Teresa jetzt südbayerische und Münchner Meisterin geworden ist, wir sind unglaublich stolz“, so Susanne Weber, Leiterin der Brauer- und Mälzer Ausbildung bei Paulaner. Neben dem klassischen Brauhandwerk bekommen die Azubis in ihrer Lehrzeit einen Einblick in die Qualitäts- und Rohstoffkontrolle. „Uns ist es wichtig, eine ganzheitliche Ausbildung unserer Auszubildenden zu ermöglichen. Sie sollen alle Facetten des Brauereiwesens kennenlernen. So bekommt man das richtige Gespür für das Handwerk und das Produkt Bier“, erklärt Weber.

Teresa Seidl hat all dies mit in ihren „Meistersud“ eingebracht: „Das Besondere an meinem Bier ist, dass es mit Liebe gebraut ist. Mir macht es Spaß mit dem Bier ein Produkt zu kreieren, das für Zusammenhalt steht“, so Seidl auf der gestrigen Preisverleihung. Ihr Bier überzeugte die Jury durch eine hohe Schaumkrone und einen süffigen, vollmundigen Geschmack.

11. 5. – 12. 5. 2019: Spalter Brauereifest 2019

In diesem Jahr wird die Stadtbrauerei Spalt 140 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird an diesem Wochenende zünftig gefeiert. Dafür haben sich die Veranstalter ein umfangreiches Programm einfallen lassen.

SAMSTAG 11.Mai.2019

  • 17:00 Uhr – Beginn
  • 18:00 Uhr – Bieranstich mit unserer BierKönigin Elisa Meyer und den Böllerschützen aus Obererlbach
  • 18:00 Uhr – 0:00 Uhr CraftbierDorf Spalter & Friends – in der kleinen Festhalle
  • 18:00 bis 20:30 Uhr – THE Sharks aus Gunzenhausen – in der großen Festhalle
  • 21:00 bis 0:00 Uhr – THE Grandmas aus Oberösterreich – in der großen Festhalle
  • 21:00 bis 0:00 Uhr – DJ Burns – in der historischen Fasswichs
  • 21:00 bis 0:00 Uhr – TACUM Akkustik Rock – in der BockbierStube Alte Mälzerei
  • 01:00 Uhr Ende…

SONNTAG 12.Mai.2019

  • 10:00 Uhr – Vereinstag & Weißwurstfrühschoppen mit der Spalter Stadtkapelle
  • 10:00 – 18:00 Uhr CraftbierDorf Spalter & Friends – in der kleinen Festhalle
  • 11:00 Uhr – Familientag mit tollem Attraktionen für unsere kleinen
  • 14:00 bis 18:00 Uhr – The Heimatdamisch – aus Bad Tölz in der Festhalle
  • 15:00 Uhr Inthronisierung der neuen Spalter-Bierkönigin
  • 18:00 Uhr Ende…

Und damit alle Besucher sicher wieder nach Hause kommen, bietet die Brauerei ihnen einen kostenlosen Shuttleservice in Kooperation mit der VGN vom Bahnhof Georgensgmünd nach Spalt und zurück an.

7. 5. 2019: 8.Hobbybrauer-Stammtisch in der Bierothek® Nürnberg

Bereits zum 8. Mal richtet die Bierothek in Nürnberg ihren Hobbybrauer-Stammtisch aus. Jeder Hobbybrauer kann mitmachen und sich anmelden. Die Anmeldung ist kostenfrei. Einzig das eigene Bier sollte natürlich mitgebracht werden. Die Verkostung läuft im sehr lockeren und geschlossenen Rahmen der Hobbybrauer ab und jeder erklärt kurz etwas zu seinem Bier. Aufgrund von Platzkapazitäten ist es leider pro Hobbybrauer nur eine Begleitperson möglich.

Wenn Sie an diesem Event teilnehmen wollen, senden Sie Ihre Anmeldung an nuernberg@bierothek.de oder alternativ an Die Bierothek® Nürnberg über facebook. Bis spätestens sieben Tage vor der Veranstaltung benötigen die Veranstalter zudem die groben Daten des Bieres (Bierstil, Alkohol, eventuell IBU), damit eine kleine Verkostung aufgebaut können. Sie haben auch die Möglichkeit, das Bier ein paar Tage vorher in der Bierothek® vorbeizubringen, damit es zur Verkostung gut temperiert werden kann.

Am Abend selbst werden die angemeldeten Biere gemeinsam verkostet und die Teilnehmer diskutieren darüber.

Die Veranstalter hoffen, auf diese Weise die Hobbybrauer zusammenzubringen und natürlich einen schönen Abend mit spannenden Bieren zu genießen! Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr.

28. 4. 2019: Tag des Bieres im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim

Nur einmal im Jahr ist das kleine Brauhaus aus Kraisdorf in Betrieb. Es ist über 300 Jahre alt und noch voll funktionstüchtig. Hier wird noch alles von Hand gemacht. Aus dem Kommunbrauhaus nebenan von 1844 kommt das süffige Museumsbier als Zwickel und als Dunkles. Diese Brauerei aus Schlüsselfeld ist zum Teil schon technisiert. Hier wird das ganze Jahr gebraut. Im Wirtshaus am Kommunbrauhaus kann das Bier probiert werden…

Ort:

Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim
Baugruppe West

Beginn/Ende:

28. 4. 2019 von 9:00 Uhr bis etwa 16:00 Uhr

26. 4. 2019: Brewer’s Night mit Braumanufaktur Hertl

Der jüngste Braumeister Deutschlands sprüht nur so vor Energie und kreiert Bierkreationen mit Leib und Seele. Er bringt mind. 5 verschiedene Hopfenkreationen aus der kleinsten Brauerei Frankens mit nach Bayreuth in Maisel’s Bier-Erlebniswelt und die Besucher dürfen sie mit ihm verkosten.

Motoröl, Gurkengose und Whiskydoppelbock sind nur einige der außergewöhnlichen Craft Bier Kreationen aus der Braumanufaktur Hertl, der kleinsten Brauerei Frankens. In seiner Manufaktur lässt David Hertl Geschmacksgranaten entstehen, die nicht nur Bierkenner faszinieren. David Hertl ist derzeit Deutschlands jüngster Braumeister und Biersommelier sowie angehender Weinsommelier. Mit 22 Jahren schloss er seine Meisterausbildung ab, bevor er anschließend nebenberuflich die Weiterbildung zum Biersommelier absolvierte. Sein leidenschaftliches Interesse für das Brauen entdeckte er bereits als Teenager. Erste Bierexperimente in Mamas Küche führten dazu, dass der ehemalige Schweinestall auf dem elterlichen Hof kurzerhand zur Miniaturbrauerei umfunktioniert wurde. Mit seiner offenen und lustigen Art begeisterte er zuletzt bei „Das perfekte Dinner“ auf VOX die TV-Zuschauer.

Lassen Sie sich überraschen, welche interessanten Bier-Kreationen er an diesem Abend mitbringt.

Ort:

Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt
Kulmbacher Str. 40
95445 Bayreuth

Zeit:

20.00 Uhr Einlass
ca. 22.00 Uhr Ende

Tickets:

Die Tickets kosten 25 €. Es gibt sie in Maisel´s Bier-Shop – Andreas-Maisel-Weg 1, Bayreuth

Bischofshof: Wegbereiter für eine Revolution in der Bierabfüllung

Rund 15 Milliarden Flaschen Bier werden jedes Jahr allein in Deutschland für den Inlandsmarkt abgefüllt. Der Weg des Gerstensaftes in die Flasche steht aktuell vor einer Revolution: Eine neue, vom Weltmarktführer für Getränkeabfüllanlagen, der Krones AG aus Neutraubling bei Regensburg, entwickelte Technologie soll künftig rund um den Globus zum Einsatz kommen. Den ersten umfangreichen, rund zweijährigen Praxistest hat das neue System jetzt bestanden. Wichtigster Forschungspartner für den Pilotbetrieb der High-Tech-Maschinen war die Regensburger Traditionsbrauerei Bischofshof. „Wir sind stolz darauf, als mittelständisches Unternehmen für eine weltweite Innovation den Weg bereitet zu haben“, sagte Brauereidirektor Hermann Goß bei der offiziellen Vorstellung der neuen Abfüllanlage.

Die neue Technologie ist ein Quantensprung für Brauereien und Getränkehersteller. Denn sie macht den Abfüllprozess nach Angaben von Krones sauberer, schneller, sicherer und effizienter. Die neue Maschine mit dem Namen „Dynafill“ halbiert die zum Füllen und Verschließen benötigte Zeit, spart Wegstrecke beim Flaschentransport ein und braucht deutlich weniger Platz.

In fünf Sekunden vom Kessel in den Kasten

Der Schlüssel, an dem Ingenieure des bayerischen Unternehmens lange getüftelt haben: Füllen und Verschließen geschehen bei Dynafill in einem Schritt. So lässt sich eine Flasche innerhalb von nur einer halben Sekunde befüllen. Rechnet man das Verschließen hinzu, dauert der gesamte Prozess vom Kessel in den Kasten nur fünf Sekunden. Künftig entfällt in der Brauerei auch das so genannte Vorspannen: Dabei werden die Flaschen mit CO2 gefüllt, um denselben Druck wie im Kessel zu erreichen. Der Grund: Das Bier kann dann allein durch das eigene Gewicht in die Flasche laufen, ohne dabei zu schäumen und an Kohlensäure zu verlieren.

Sauerstoff ist bisher der natürliche Feind in allen Brauereien: Würde Restsauerstoff in einer Flasche eingeschlossen werden, würde das Bier oxidieren und schneller verderben. Um das zu verhindern, musste das Bier bisher kurz vor dem Verschließen zum Überschäumen gebracht und unmittelbar danach verschlossen werden.

Ein Gewinn auch für die Umwelt

Mit der neuen, in der Brauerei Bischofshof erstmals getesteten und weiterentwickelten Technologie fällt dieser Prozessschritt jetzt weg. Die neue Maschine verschließt die Flaschen in einem Vakuum, wo es keine Luft und damit auch keinen Sauerstoff gibt. Auch für die Umwelt ist das neue System ein Gewinn: Denn es spart rund ein Fünftel an Kohlendioxid ein. „Die intensive und professionelle Partnerschaft mit der Brauerei Bischofshof war für uns in den vergangenen zwei Jahren Schlüssel, um dieses mutige Vorhaben zur Marktreife zu entwickeln“, sagt Thomas Ricker, Vertriebsvorstand der Krones AG bei der offiziellen Vorstellung.

Mittelstand als Motor für Innovationen

„Diese Kooperation beweist einmal mehr, wie wichtig der Mittelstand als Motor für Innovationen ist“, so Brauereidirektor Goß. Die Stiftungsbrauerei Bischofshof, zu der mit Weltenburger auch die älteste Klosterbrauerei der Welt gehört, ist seit vielen Jahren Vorreiter in Sachen Innovation: 2006 weihte die Stiftungsbrauerei, die ihr Bier heute in rund 30 Länder rund um den Globus exportiert, das nach eigenen Angaben modernste Sudhaus der Welt ein. Es hilft, rund 40 Prozent an Primärenergie einzusparen und erhielt den Umweltpreis der Stadt Regensburg.

Seit 2013 arbeiten die Bischofshof-Mitarbeiter in einer neuen Arbeitswelt, die zusammen mit dem Fraunhofer-Institut entstand, eng ausgerichtet an ökologischen und ökonomischen Grundsätzen. Seit 2016 in Betrieb ist ein neuer Gär- und Lagerkeller mit einer deutlich effizienteren Kühlleistung. Zuletzt installierte die Brauerei auf ihrem Gelände Ladestatiionen für E-Fahrzeuge. Als eine der ersten Brauereien Deutschlands trägt Bischofshof das weltweit anerkannte Gütesiegel „FSSC 22.000“, eine der strengsten internationalen Normen für Transparenz im Herstellungsprozess von Lebensmitteln.

„Meilenstein auf dem Weg zur Brauerei der Zukunft“

In diesem Jahr geht auf dem Brauereigelände eine neue Photovoltaikanlage und eine Energiezentrale ans Netz, mit denen Bischofshof auch in Sachen Klimaschutz zum Vorreiter wird: Die Abwärme der Brauerei hilft künftig, ein neues Regensburger Wohnviertel zu beheizen. „Mit der neuen Abfüllanlage, von der unsere Kunden künftig profitieren, ist ein weiterer Meilenstein hin auf dem Weg zur Brauerei der Zukunft“, so Goß.

Erfolgreiche Premiere der „Home Brew Bayreuth“

Am letzten Wochenende fand erstmals die „Home Brew Bayreuth“ statt. Die Premiere war ein voller Erfolg. Mehr als tausend Besucher tummelten sich beim neuen Szenetreff der Hobby- und Heimbrauer im deutschsprachigen Raum. Während die Gäste auf drei Ebenen der Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt über 100 Biere von fast 30 ausstellenden Heimbrauern probierten, live beim Bierbrauen zusahen, Fachvorträge besuchten, sich mit den Hobbybrauern austauschten und über Heimbrauerbedarf informierten, führte eine zehnköpfige Fachjury die Blindverkostung zum 2. Hobbybrauerwettbewerb durch. Am Ende des Tages wurde Heiko Müller aus dem hessischen Reichelsheim mit seinem Kellerbier „Kaminfeuer“ feierlich zum Gewinner des Wettbewerbs gekürt.

Höhepunkt der „Home Brew Bayreuth“ war die Siegerehrung, bei der Andrea Kalrait von der BrauBeviale und Michael König von Maisel & Friends den Gewinner des 2. Hobbybrauerwettbewerbs zum Thema „Kellerbier – zwischen traditionell und modern“ verkündeten. Heiko Müller aus Hessen ist im normalen Leben Informatiker und hat 2012 mit dem Hobby Bierbrauen begonnen. Seit vier Jahren braut er im eigenen Keller, wo auch das Gewinnerbier entstand. Es ist ein klassisches Kellerbier mit einem Hauch von Rauchmalz und dem Namen „Kaminfeuer“. Der Gewinner Heiko Müller hätte nie mit dem ersten Platz gerechnet: „Ich bin total geflasht und freue mich riesig!“ Nicht nur die Expertenjury, bestehend aus Braumeistern, Biersommeliers, Fachjournalisten und Bloggern, war begeistert von Müllers Kellerbier. Auch die Besucher der „Home Brew Bayreuth“ kamen in den Genuss, das Gewinnerbier zu probieren und am Ende des Tages waren die 20 Liter komplett leergetrunken. Bis zum Herbst müssen die Fans noch warten, dann dürfen sie das „Kaminfeuer“ wieder genießen. Im Spätsommer wird Heiko Müller nämlich noch einmal die 300 Kilometer nach Bayreuth reisen, um gemeinsam mit dem Team von Maisel & Friends 25 Hektoliter seiner Eigenkreation nachzubrauen und bei der Etikettengestaltung mitzuwirken. Vom 12. bis 14. November 2019 wird der Gewinner sein Kellerbier auf der Nürnberger BrauBeviale den Besuchern und der Fachpresse im Hobbybrauerbereich „brau@home“ präsentieren. Das streng limitierte Bier wird ab diesem Zeitpunkt auch über den Onlineshop von Maisel & Friends erhältlich sein und Heiko Müller bekommt natürlich einige Kisten seines Kaminfeuers mit nach Hause. Die BrauBeviale als die wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie und die kreativen Brauer von Maisel & Friends haben sich bereits 2018 zusammengetan, um für die immer größer werdende Gemeinschaft der Heimbrauer eine passende Plattform zu bieten.

„Im Bayreuther Liebesbier gibt es für Hobbybrauer schon seit einiger Zeit einen regelmäßig stattfindenden Stammtisch. In gemütlicher Runde tauschen sich angehende und fortgeschrittene Hobbybrauer aus, es wird Bier verkostet und ich gebe einige Tipps aus der Praxis,“ so Braumeister Markus Briemle, der nicht nur beruflich, sondern auch in seiner Freizeit Bier braut. „Die Szene der Heimbrauer wächst immer weiter und es war uns wichtig, den Leuten mit dem wohl schönsten Hobby der Welt, einen passenden Rahmen zum Austausch und zur Präsentation zu schaffen.“ Platz 2 des Hobbybrauerwettbewerbs belegten die „Drei Frankinesen“ Markus Jahn, Ang Li und Alexander Tafel aus Erlangen mit ihrem „Zwoggl“. Auf den dritten Platz wählte die Jury den „Wandervogel“ von Hannes Exner aus Hörden in Niedersachsen.

Nicht nur die Teilnehmer des Hobbybrauerwettbewerbs kamen zur „Home Brew“ nach Bayreuth. Knapp 30 Hobbybrauer reisten aus der näheren Umgebung und sogar extra aus Hamburg, Mönchengladbach, Dortmund und Salzburg an, um sich den Bayreuther Bierinteressierten zu präsentieren und ihre Sude auszuschenken. Denn es gab auch Publikumspreise zu gewinnen. Der Heimbrauer mit den beliebtesten Bieren war Thomas Ernstberger aus Waldershof, Platz 2 erreichte Jörg Mönius aus Wirsberg und der 3. Platz ging an Marc Meyer und Richard Scheungrab aus Bernried.

Beim Szenetreffen konnten sich die Besucher über das Hobby Bierbrauen in aller Ausführlichkeit informieren. Es wurde an mehreren Stellen live Bier gebraut, verschiedene Anbieter von Heim- und Hobbybrauerbedarf stellten Braugefäße aus und zeigten die Hopfen- und Malzvielfalt. Außerdem konnten die eigenen sensorischen Fähigkeiten getestet werden und für die versierteren Heimbrauer wurden verschiedene Fachvorträge angeboten, beispielsweise ein Fehlaromen-Seminar.

Die neue Veranstaltung „Home Brew Bayreuth“ wird bereits jetzt als Pflichttermin für Hobby-, Heimbrauer und Bierinteressierte im deutschsprachigen Raum gehandelt. Branchenkenner, Biersommelier und Inhaber der Deutschen Bierakademie Markus Raupach bescheinigt der Veranstaltung großes Zukunftspotenzial: „Die Atmosphäre heute war wie bei den ersten Craftbeer Festivals vor zehn Jahren. Es ist ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu spüren, die Hobbybrauer tauschen sich aus und alle gehen freundschaftlich miteinander um. Dazu passen die Räumlichkeiten perfekt und das Team von der Brauerei Maisel hat wieder einmal Pioniergeist bewiesen.“ Das Event wird künftig jährlich stattfinden und die Heimbrauerszene näher zusammenbringen.

15. 4. 2019: Bayerische Hopfenspiele

Egal ob Helles, Pils oder Pale Ale: Hopfen muss in fast jedes Bier. Doch was die Pflanze mit den Dolden wirklich im Sud bewirkt, welche Unterschiede es bei mehr als 260 Sorten gibt, wie Hopfen eigentlich duftet und schmeckt und was er mit Cannabis gemein hat, erfahren Sie beim Tasting am 15. April. Erleben Sie eine informative und aromatische Reise durch die Welt der hopfigen Biere mit garantierten Geschmacksexplosionen und lasst euch von der vielfältigen Hopfen-Power überraschen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bei maximal 20 Teilnehmern ist Schluss. Die Kosten betragen inklusive Essen 59 Euro.

Anmeldungen bitte bei Maximilian Heisler unter maximilian.heisler@gmail.com oder per Telefon unter 0176/84034005.

12. 4. 2019: Bambierla – Genial, aber illegal!

Man muss seine Grenzen kennen, um sie sprengen zu können. Nichts, was an diesem Abend ins Glas kommt, entspricht dem angeblich ältesten Lebensmittelgesetz.

Aber bei allen sechs Kreationen handelt es sich eindeutig um Bier. Alle wurden in Deutschland, teils auch in Franken, gebraut und in Verkehr gebracht, obwohl dies eigentlich verboten ist. Ihre Brauer haben sich eine Ausnahmegenehmigung erkämpfen müssen oder riskieren eine Kollision mit der Lebensmittelaufsicht.

Martin Droschke und Norbert Krines, das Autorenteam von „111 deutsche Craft Biere, die man getrunken haben muss“ und anderen Bierbüchern, bringen historische Bierstile mit, wie die bereits um das Jahr 1000 dokumentierte, gesalzene Gose, „U-Boote“, bei denen der Status des Verbotenen gänzlich irritiert, weil man’s echt nicht für möglich gehalten hätte – und natürlich heiße Aromenkombinationen, bei denen Zutaten wie Kaffee, Kräuter und Früchte, Röstgerste oder Honig mit im Spiel sind.

Alle dargereichten Biere entsprechen dem „Natürlichkeitsgebot“, einem Siegel, das der Verband der Deutschen Kreativbrauer e. V., ein Zusammenschluss führender Craft Bier Künstler, als neues, zeitgemäßes Qualitätssiegel für rein natürliche Flüssiggaumenfreuden vorschlägt, bei denen nicht industriell getrickst wird.

An dem Abend werden 6-9 ausgewählte Craft Beer fachgerecht verkostet und erklärt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 34 Personen begrenzt, Anmeldung über info@ahoernla.de

Der Ticketpreis beträgt 30,00 € pro Person.

Ort und Zeitpunkt:

Ahörnla
Obere Sandstr. 24
96049 Bamberg
18:30 – 21:30 Uhr