Bayern und das Bier gehören schon seit jeher zusammen.
Normalerweise ist ein Maßkrug um die 20 cm hoch – in der Nähe der Stadt
Oberviechtach (Kreis Schwandorf) steht allerdings einer, der um einiges größer
ist. Stolze 3,80 Meter misst der größte Bierkrug der Welt und fasst ganze 4.718 Liter. Auf rund 14 Quadratmetern ist das beeindruckende Gefäß mit bayerischen Motiven bemalt. Am 11. August 2002 wurde der Bierkrug erstmals unter
notarieller Aufsicht befüllt, was ihm 2004 einen Eintrag ins Guinness-Buch der
Rekorde als „Größter Bierkrug der Welt“ sicherte. Besucher können den Bierkrug
ganzjährig kostenlos besichtigen.
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Markus Klössinger gewinnt Hobbybrauerwettbewerb auf der HOME BREW
Am vergangenen Wochenende herrschte reges Treiben bei Maisel & Friends in Bayreuth: Aus ganz Deutschland pilgerten Bierbegeisterte auf das Brauereigelände, um ein Bierfestival der Extraklasse zu erleben. 30 Hobbybrauer und neun professionelle Brauereien waren zu Gast und schenkten ihre Braukreationen aus. Krönender Abschluss war die Preisverleihung, bei der der Gewinner des Hobbybrauerwettbewerbs verkündet wurde: Markus Klössinger überzeugte die Jury mit seiner Version eines „Italian Style Pilsner“.
Die fünfte HOME BREW Bayreuth erwartete die Besuchenden mit einigen Neuerungen. Erstmals fand das beliebte Event an zwei Tagen statt und bot mit der neuen Craft Area noch mehr Biervielfalt als bisher. Nicht nur die Braukreationen passionierter Hobbybrauer erwarteten die Gäste, sondern auch Brauereien aus ganz Europa waren mit einem eigenen Ausschank vor Ort vertreten, darunter Gaffel aus Köln, Yankee&Kraut aus Ingolstadt und To Øl aus Dänemark. Das kam gut an: „Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen den Weg zu uns nach Bayreuth gefunden haben. Wir bekommen von unseren Gästen tolles Feedback zurückgespielt und fiebern schon jetzt der HOME BREW 2026 entgegen“, lässt Organisator und Maisel & Friends Biersommelier Michael Werner die Veranstaltung Revue passieren.
Fachmesse und -vorträge für Bierbegeisterte und passionierte Hobbybrauer
Das größte Hobbybrauerevent Süddeutschlands hatte nicht nur eine breite Auswahl an verschiedensten Bieren zu bieten, sondern auch zahlreiche Gelegenheiten, sich bei den vielfältigen Fachausstellern über Hefe, Hopfen und die essenziellen Utensilien für Heimbrauer zu informieren. Zudem konnten die Besucher in Fachvorträgen wertvolle Einblicke gewinnen und sich mit Gleichgesinnten austauschen, was auf großes Interesse beim Fachpublikum stieß.
Gewinner des achten Hobbybrauerwettbewerbs 2025
Krönender Abschluss eines bierintensiven Wochenendes war die Preisverleihung am Samstagabend, bei der die Gewinner des Publikumspreises sowie der Sieger des Hobbybrauerwettbewerbs verkündet wurden. So viele Besucher wie noch nie gaben ihre Stimmen ab, von denen die „Heidkamper Hüdden-Bräu“ sich die Mehrheit und damit den Publikumspreis sicherte. Der Gewinner des Hobbybrauerwettbewerbs, den Maisel & Friends gemeinsam mit der BrauBeviale ausrichtet, wurde bereits am Freitag im Rahmen einer ganztägigen Blindverkostung bestimmt: Die Jury aus 20 renommierten Bierexperten kürte aus 147 Einsendungen die Kreation von Markus Klössinger aus Rednitzhembach bei Nürnberg zum besten Italian Style Pilsner, der sich über seinen Sieg sichtlich freute. Im Herbst wird er Maisel & Friends ein weiteres Mal besuchen, um gemeinsam mit den Braumeistern sein Bier auf dem 25-Hektoliter-Sudwerk der Maisel & Friends Brauwerkstatt nachzubrauen. Auch an der Etikettengestaltung wird er mitwirken, ehe es sein Bier dann im Onlineshop von Maisel & Friends zu kaufen gibt. Außerdem wird eine Palette seines Biers zum Gewinner nach Hause geliefert. Im Anschluss an die Preisverleihung erhielten alle Teilnehmenden ein umfassendes Feedback zu dem Bier, das sie für den Wettbewerb eingesendet hatten.
HOME BREW Bayreuth 2026
Nach dem Festival ist vor dem Festival: Die sechste HOME BREW Bayreuth findet am 17. und 18. April 2026 statt. Auch dann wird es wieder spannend, wenn viele Hobbybrauer aus nah und fern beim Hobbybrauerwettbewerb gegeneinander antreten. Die Anmeldung wird voraussichtlich im November starten, das Wettbewerbsthema steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Weihenstephan zieht in Schubecks ehemaliges Restaurant ein
„Gekommen, um zu bleiben: Unsere Staatsbrauerei Weihenstephan kommt ans Münchner Platzl. Die älteste Brauerei der Welt zieht in die historische Umgebung der Münchner Altstadt – das passt perfekt: Eine Kombination wie Hopfen und Malz und ein echtes Upgrade fürs Platzl.“ Dies gab Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume am 28. März 2025 zusammen mit dem Direktor der Staatsbrauerei Prof. Dr. Josef Schrädler direkt am Platzl in München bekannt. „München ist die Bierstadt schlechthin. Und das Platzl ist unser Münchner Wohnzimmer. Da passt es perfekt, dass wir hier künftig die höchste Staatsbrauerei-Dichte der Welt haben. Weihenstephaner ist starker Botschafter Bayerns in der Welt. Die Brauerei exportiert ihr bayerisches Premiumprodukt in 60 Länder. Weihenstephaner ist in Freising daheim und jetzt auch in München zuhause“, so der Wissenschaftsminister. Die Staatsbrauerei Weihenstephan liegt in der Zuständigkeit des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Der Direktor der Staatsbrauerei Prof. Dr. Josef Schrädler betonte: „Für uns ist der Standort perfekt – nicht zu groß, nicht zu klein. Weihenstephan steht für höchste Qualität – deswegen wollen wir hier etwas Besonderes machen.“
Die Staatsbrauerei wird ab Anfang 2026 eine gastronomische Einrichtung am Platzl eröffnen. Das Konzept für das „Weihenstephaner am Platzl“ sieht einen Spezialausschank von Weihenstephan mit rund 180 Plätzen (plus Außenbereich) vor, der die anspruchsvolle Bierkultur und Biervielfalt mit feiner bayerischer Esskultur verbindet. Die künftigen Räumlichkeiten der Gastronomie befinden sich in einem Gebäude des Freistaats Bayern, das von der Bayerischen Staatsoper genutzt wird.
drinktec 2025 – Besucherregistrierung ist geöffnet
Rund sechs Monate vor Veranstaltungsbeginn öffnet die drinktec 2025 in München die Besucherregistrierung: Die Online-Registrierung unter https://www.drinktec.com/de-DE/besuchen/tickets/ ist bereits live geschaltet. Alle Branchenexperten können bereits jetzt ihre Reise zur drinktec nach München für den 15. bis 19. September 2025 planen und sich ihr Ticket sichern.
Alle wichtigen Besucherservices sind auf der Website bereits verfügbar: Besucher können sich bereits jetzt einen Überblick verschaffen, welche Aussteller in welchen Hallen platziert sind und ihre Planungen für den drinktec Besuch starten. Mit dem neuen Webauftritt der Aussteller- und Produktdatenbank erhalten die Besucher umfangreiche Auswahlmöglichkeiten, um mit Hilfe von Filtermöglichkeiten nach Hallen, Branche, Produktgruppen, Exportmarkt sowie den Einträgen im Lösungs- oder im Innovationsverzeichnis ihre Route auf der drinktec planen.
Selbstverständlich hat das Messeteam die Aussteller auf der drinktec 2025 wieder gemäß den Hauptproduktgruppen platziert. Somit lassen sich alle wichtigen Aussteller zu den jeweiligen Ausstellungsschwerpunkten gebündelt besuchen. „Wir möchten den thematischen Überblick so einfach wie möglich machen,“ erklärt Markus Kosak, Executive Director drinktec Cluster, „und platzieren deshalb unsere Aussteller nach Möglichkeit gemäß den Themenschwerpunkten in den passenden Hallen.“ Das dient einer schlüssigen Wegeführung und vereinfacht den Vergleich der verschiedenen Lösungsangebote.
The Next Big Thing – Zukunftslösungen
Ein Highlight – die Premieren-Plattform – wird für die Besucher mehr Info bieten, wenn die Aussteller ihre Innovationen teilen: „The Next Big Thing“ ist der Slogan für alle Teilnehmer des Innovation Guide. In dieser Übersicht sind alle Aussteller präsent, die eine Innovation beim Organisationsteam angemeldet haben. Kuratiert von einem Expertenteam, werden diese Innovationen auf einer Landingpage gebündelt. Erst direkt auf dem Messegelände sind dann die Detailinformationen zu den Innovationen für die Besucher über einen QR-Code freigeschaltet. So zeigt sich die Innovationskraft der Getränke- und Liquid-Food-Industrie schon im Vorfeld der Weltleitmesse – und trotzdem bleiben die Innovationen noch „verhüllt“. Markus Kosak: „Es bleibt spannend. Noch halten sich die Aussteller bedeckt, was ihre Neuheiten anbelangt, aber dieses Tool ist für alle unsere Besucher der Schlüssel dazu, dass sie auf der drinktec keine Innovation verpassen und schon in der Messevorbereitung sehen können, an welchen Ständen Weltpremieren warten.“
YONTEX schließt das erste Geschäftsjahr mit Erfolg ab
Im Jahr 2024 haben sich die BrauBeviale der Messe Nürnberg und die DrinkTec in München zusammengeschlossen. Jetzt hat das Gemeinschaftsunternehmen das erste Geschäftsjahr abgeschlossen und aus diesem Anlass die folgende Pressemitteilung herausgegeben:
Mit einer positiven Rückschau beschließt die im Juli 2023 gegründete YONTEX GmbH & Co. KG das erste volle Geschäftsjahr. Eine mit konstanten Besucherzahlen durchgeführte BrauBeviale 2024, die neu gebrandete drinktec India sowie die Kooperation mit der Messe Frankfurt für die US-amerikanische Messe EATS zeigen auf, dass die Fachkompetenz des Teams für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie ein starkes Pfund in der Messelandschaft ist.
YONTEX, zu jeweils 50 Prozent Tochtergesellschaft der Messe München und der NürnbergMesse, war im Juli 2023 gegründet worden: Mit der gebündelten Kompetenz der Messeteams der drinktec und der BrauBeviale wird den Anbietern von Lösungen für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie einerseits und den Anwendern, den Herstellern von Getränken und Liquid Food, andererseits ein komplettes Messeportfolio aus einer Hand angeboten. Rolf M. Keller, Geschäftsführer der YONTEX: „Eine erste Bilanz zeigt, dass wir mit unseren Messeangeboten auf dem richtigen Weg sind. Zielgerichtete Beratung und klare Marktorientierung ist für alle Aussteller essenziell. Neben der drinktec 2025 vom 15. bis 19. September in München– die Planung dazu ist bereits in vollem Gang – bietet unser Messeteam weitere passende Plattformen für den Austausch in der Getränke- und Liquid-Food-Branche auf nationaler und internationaler Bühne.“
BrauBeviale 2024 und Verbandssupport
Mit 30.821 Besuchern an den drei Messetagen im November 2024 knüpfte die BrauBeviale 2024 direkt an das Vorjahresergebnis an und zeigte mit einer Aufteilung von rund zwei Dritteln der Besucher aus Deutschland sowie einem Drittel aus Europa und internationalen Herkunftsregionen auch bei der Besucherherkunft hohe Konstanz. Ebenso bewegt sich die Messe im Hinblick auf die Besucherzufriedenheit etwa im gleichen Korridor wie die Vorveranstaltung. Insbesondere die Besucher, die mit einer Absicht zum Vertragsabschluss oder Kauf nach Nürnberg gereist waren, fanden sich in ihren Erwartungen bestätigt.
Das breite Knowhow für den Austausch innerhalb der Getränkebranche ist auch für Kooperationen ein starkes Argument: So hat YONTEX mit dem Deutschen Weinbauverband e.V. eine Partnerschaft vereinbart, die erstmals beim 65. Internationalen DWV-Kongress in Mainz (1. bis 3. Dezember 2025, Mainz) zum Tragen kommt und den Startpunkt für eine mehrjährige Zusammenarbeit bildet.
drinktec India 2024
Das Rebranding der bisher unter der Flagge drink technology India firmierenden Fachmesse mit dem Markennamen „drinktec India“ markierte im vergangenen Jahr einen wichtigen Meilenstein für die weitere Entwicklung des drinktec Clusters. Konstante Wachstumszahlen der seit 2007 im Portfolio integrierten Messe zeigen die Bedeutung der Messe für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie in dieser Region.
In der 2024er Ausgabe der Messe in Mumbai boten mehr als 300 indische und internationale Aussteller auf mehr als 18.000 Quadratmetern ihre Lösungen an. Mit 14.756 Besuchern konnte erneut ein Besucherplus erzielt werden. Die Strahlkraft dieser Plattform für den indischen Subkontinent reicht mittlerweile weit über dieses Einzugsgebiet hinaus und wird auch für Anwender aus der Getränke- und LiquidFood-, der Verpackungsbranche sowie für den Tee- und Kaffeesektor in dieser Region weiter an Attraktivität gewinnen. Im Jahr 2025 findet die drinktec India vom 13. bis 15. November 2025 erneut in Mumbai statt.
China Brew China Beverage 2024
Auch die China Brew China Beverage 2024 – schon seit vielen Jahren ein fester Faktor im drinktec Cluster – bewies erneut ihre Bedeutung für die chinesischen Anwender. Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 80.000 Quadratmetern und 55.828 Besuchern bündelte die Messe wieder ein umfassendes Informationspaket für die chinesische Getränkeindustrie. Auch für internationale Aussteller ist die Messe ein gutes Pflaster: Rund 20 % der Aussteller kommen aus internationalen Standorten und erschließen dort ihre Kontakte in den chinesischen Markt der Bier- und Getränkeindustrie. Die nächste Ausgabe der China Brew China Beverage ist für 12. bis 15. Oktober 2026 geplant.
Neu im Portfolio: eats 2025
Die eats – Equipment, Automation and Technology Show for the Food & Beverage – festigt ihre Position in der Branche mit der Unterstützung der drinktec. In enger Partnerschaft mit der drinktec, der Weltleitmesse für die Getränkeindustrie entwickelt die von der Messe Frankfurt veranstaltete Fachmesse eats ihr Getränkesegment und bietet den Besuchern ein starkes Paket für die Besucher aus der Getränkebranche. Die eats findet vom 28. bis 30. Oktober 2025 im McCormick Place Convention Center in Chicago statt.
Ab der Ausgabe 2025 der eats wird die Ausstellungsfläche nach Sektoren segmentiert. So können die Aussteller gezielt mit Fachleuten ihrer Branche in Kontakt treten und ihre Produkte auf dem richtigen Markt präsentieren. Ein starkes Beispiel für diese Branchenfokussierung ist der Beverage Sektor. Für Hersteller und Lösungsanbieter aus der Getränkeindustrie ist die Betreuung durch das drinktec-Team der Garant für eine passgenaue Messepräsenz.
drinktec 2025 setzt die Branchenimpulse
Direkt vor der Tür steht nun die Weltleitmesse drinktec 2025 vom 15. bis 19. September 2025 in München. Die bereits jetzt nahezu vollständig ausgebuchte drinktec 2025 bietet mit ihrem Innovationsangebot für die Branche weiterhin großen Spielraum. Bezogen auf die wirtschaftliche Lage in der Branche zeigen die Auswertungen des VDMA, die jüngst auf den ersten Stationen der drinktec Roadshow für Multiplikatoren weltweit präsentiert wurden, dass die Branche seit vielen Jahren ein kontinuierliches Wachstum aufweist und weiteres Investment für verbesserte Effizienz, Flexibilität und nachhaltige Produktion erwartet wird. Vor diesem Hintergrund wird auch von der drinktec erneut ein starker, in die Zukunft gerichteter Impuls ausgehen.
Statements der ideellen Träger
Richard Clemens, Geschäftsführer Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA e.V.:
„Zwei Messen aus einer Hand – drinktec in München und BrauBeviale in Nürnberg in den Händen von YONTEX. Ein richtiger Schritt für die Community, der Ausstellern und Besuchern gleichermaßen Vorteile bringt. Wir freuen uns schon auf den Weltwirtschaftsgipfel der Getränkeindustrie im September in München, die drinktec.“
Stefan Stang, Geschäftsführer Verband Private Brauereien Bayern e.V.
„Die Bündelung der beiden wichtigsten Messen in der Brau- und Getränkebranche – BrauBeviale und drinktec – in der Firma YONTEX war ein zukunftsweisender Schritt. Die geballte Getränkemessen-Kompetenz ist nun in einem Team vereint. Nach der erfolgreichen BrauBeviale im vergangenen Jahr freuen wir uns nun bei der drinktec auf ein gelungenes Branchentreffen im September in München.“
Rhaner – Maxi-Bock
Die Ursprünge der Brauerei Rhanerbräu reichen weit zurück. Erstmals wurde die Brauerei im Jahr 1283 erwähnt und befindet sich seit 1776 im Besitz der Familie Bruckmayer, die ihre Leidenschaft für gutes Bier in jeder Generation weitergegeben hat. Auf diese Weise hat sich Rhanerbräu im Laufe der Zeit einen Namen als traditionsbewusstes und gleichzeitig innovationsfreudiges Unternehmen erarbeitet. Eines der Biere, die aus der ostbayrischen Brauerei stammen, ist der Maxi-Bock, der jetzt vor mir steht.
Dunkel mahagonifarben präsentiert sich das Bier im Glas. Die elfenbeinfarbene Schaumkrone bleibt sehr lange erhalten. Optisch ist an diesem Bier schon mal nichts auszusetzen.
Noch besser als die Optik gefällt mir aber das Aroma. Ich rieche Karamell und Kaffee, dazu geröstete Haselnüsse, Vanille und Kandis. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.
Der Antrunk hält gleich eine Überraschung für mich bereit: auch wenn die Süße stiltypisch im Mittelpunkt steht, ist das Bier nicht so süß wie ich es aufgrund des Aromas erwartet habe. Dazu kommt noch die sehr feinperlige Kohlensäure. Der erste Eindruck, den der Maxi-Bock aus Rahn im Mund macht, ist einfach Eleganz. Auf der Zunge gesellt sich der Geschmack nach Karamell zur Süße und sorgt gemeinsam mit den Kaffeetonen für ein weiches Mundgefühl. In der Kehle ist das Bier überraschend mild und kurz kommt eine angenehme Fruchtigkeit auf, die an Kirschen erinnert.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Röstmalzbier, Hopfen
Alkoholgehalt:
6,5 % Vol.
Farbe:
28 EBC
Brauerei:
Rhanerbräu GmbH & Co. KG
Rhan 9
93488 Schönthal – Rhan
www.rhaner.de
Naabecker – Bock Hell
Mitten in einer malerischen Landschaft der Oberpfalz, umgeben von Geschichte und Tradition, liegt die Schlossbrauerei Naabeck – ein Ort, an dem jahrhundertealte Braukultur auf moderne Innovationsfreude trifft. Die Brauerei, die in einem liebevoll restaurierten Schloss untergebracht ist, begeistert mit einem unverwechselbaren Ambiente und einem Sortiment, das Tradition und Kreativität harmonisch vereint.
Ursprünglich wurde das Schloss Naabeck als Adelsresidenz erbaut und diente über die Jahrhunderte als kulturelles und gesellschaftliches Zentrum der Region. Heute bildet es den einzigartigen Rahmen für die Brauerei, in der die Kunst des Bierbrauens fortgeführt wird. Die Betreiber haben es sich zur Aufgabe gemacht, den historischen Charme des Schlosses zu bewahren und gleichzeitig mit modernen Brauverfahren neue Maßstäbe zu setzen. So verschmilzt das Beste aus beiden Welten: Die solide Basis traditioneller Rezepte und die Experimentierfreude eines zukunftsorientierten Betriebs.
Die Philosophie des Hauses lautet: Bier ist mehr als nur ein Getränk – es ist ein Erlebnis, das Geschichten erzählt. So spiegelt jede Biersorte der Schlossbrauerei Naabeck die Historie des Schlosses, die Leidenschaft der Braumeister und die Verbundenheit zur Region wider. Jetzt steht vor mir das helle Bockbier der Brauerei, bereit für seine Verkostung.
Intensiv goldfarben und kristallklar strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone bleibt sehr lange erhalten. Optisch ist das Bier auf jeden Fall 1a.
Das Bier duftet stiltypisch nach Brotkrume, abgerundet durch einige blumige Noten des Hopfens. Für ein helles Bockbier ist das Naanbecker eher schwach gehopft. Aber als Niedersachse habe ich wohl einen anderen Blick auf die Menge des verwendeten Hopfens als ein Bayer.
Der Antrunk ist recht süß und das Bier punktet mit einer angenehmen feinperligen Kohlensäure. Die brotige Malzsüße bleibt auf der Zunge erhalten und jetzt fehlt mir wirklich eine großzügigere Hopfengabe. Der intensive Geschmack des Malzes sorgt für ein weiches und rundes Mundgefühl. Erst in der Kehle kann ich eine freundliche Bittere feststellen, die dann aber recht lange nachklingt.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Alkoholgehalt:
6,4 % Vol.
Stammwürze:
16,7° Plato
Farbe:
10 EBC
Brauerei:
Schlossbrauerei Naabeck GmbH & Co. KG
Naabecker Straße 13
92421 Schwandorf
www.naabecker.de
Crew Republic – Jackpot
Die Brauerei Crew Republic aus Unterschlei0heim bei München gehört zu den Pionieren der deutschen Craft Bier-Szene und steht für Qualität. Von dort stammt das IPA, das jetzt vor mir steht.
Hellgolden und mit kräftiger Hefetrübung strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die schneeweiße Schaumkrone ist standfest und bleibt lange erhalten. Optisch macht das Bier also eine gute Figur.
Fruchtigkeit steht im Mittelpunkt des Duftes. Ich rieche Grapefruit und Orangenschale, abgerundet durch den Duft der Hefe und nach Waldhonig. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.
Der Antrunk ist spritzig mit einer angenehmen Malzsüße. Auch auf der Zunge präsentiert sich das Bier fruchtig-frisch mit einer für ein IPA geringen Bitteren. Der Körper ist schlank. Erst in der Kehle wird die Bittere etwas kräftiger, bleibt dabei aber immer freundlich und fruchtig und klingt sehr lange nach.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz (Pilsener), Weizenmalz, Hafermalz, Hopfen (Citra, Mosaic, Galaxy, Amarillo), Hefe
Alkoholgehalt:
5,0 % Vol.
Stammwürze:
11° Plato
Farbe:
6 EBC
Empfohlene Genusstemperatur:
6° – 8° Celsius
Brauerei:
CREW Republic Brewery
Andreas-Danzer-Weg 30
85716 Unterschleißheim
www.crewrepublic.de
Maisel & Friends – Bockville
Das Bockville, das jetzt vor mir steht, ist ein Kollaborationbrew, das Maisel & Friends in Zusammenarbeit mit der kalifornischen Brauerei Figueroa Mountain Brewing Co. hergestellt hat. Die Figueroa Mountain Brewing Company, benannt nach dem Berg, der vom Haus der Familie Dietenhofer in Los Olivos aus zu sehen ist, wurde in Buellton, Kalifornien, mit nur einer Handvoll Mitarbeitern gegründet. In nur wenigen Jahren hat sich das Unternehmen zu einer der am schnellsten wachsenden Handwerksbrauereien in Amerika entwickelt und beschäftigt heute über 200 Mitarbeiter. Da ich Maisel & Friends nicht mehr vorstellen muss, kann ich die Flasche öffnen und mit der Verkostung beginnen.
Wunderschön golden und hefetrüb strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die gemischtporige Schaumkrone ist zwar recht klein, bleibt aber sehr lange erhalten. Optisch macht das Bier also eine wirklich gute Figur.
Ein kräftiges Aroma steigt mir in die Nase. Ich rieche Grapefruit, Ananas und Orangenschale, abgerundet durch einen Hauch Waldhonig.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine dazu passend dosierte Kohlensäure aus. Auf der Zunge steht die Fruchtigkeit im Mittelpunkt und ich schmecke alle Aromen, die ich bereits in der Nase festgestellt habe. Jetzt gesellt aber eine krätige und freundliche Bittere dazu und sorgt für ein weiches und volles Mundgefühl. Die freundliche Bittere sorgt auch in der Kehle für einen langen Nachklang.
Ich habe das Bier zusammen mit einem kräftigen Hartkäse genossen. Das Bockville ist nicht nur erfrischend, sondern es ist auch in der Lage, einen Pilstrinker abzuholen, wenn dieser etwas besonderes sucht. Und wie bei allen Sondersuden gilt: wenn weg, dann weg. Also schnell noch ein paar Flaschen im Onlineshop der Brauerei bestellt.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Saphir, Mosaic, Simcoe, Callista, Herkules), Hefe
Alkoholgehalt:
7,3 % Vol.
Stammwürze:
16,5° Plato
Farbe:
8 EBC
Empfohlene Genusstemperatur
6° – 8° Celsius
Brauerei:
Brauerei Gebr. Maisel KG
Hindenburgstraße 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com
gemeinsam mit
Figueroa Mountain Brewing Co.
www.figmtnbrew.com
Bayreuther Brauhaus – Urstoff
Das Bayreuther Brauhaus ist eine Marke der bekannten Brauerei Maisel in Bayreuth und wer bereits etwas in meinem Blog gelesen hat, wird nicht verwundert sein, dass die Brauerei mir auch den Urstoff zugeschickt hat. Noch weniger überraschend ist, dass das Bayreuther Urstoff bereits mehrfach ausgezeichnet wurde: Das Bier erhielt 2024 bei der „Finest Beer Selection“ 91 von 100 möglichen Punkten. Außerdem erhielt es ebenfalls im Jahr 2024 bei den renommierten „World Beer Awards“ die Bronzemedaille. Dann will ich mal die Flasche öffnen und das Bier verkosten.
Golden und kristallklar fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch ist das Bier sehr ansprechend.
Das Bier duftet nach hellem Malz und Kräutern.
Der Antrunk zeichnet sich mit seiner mäßigen Süße durch seine Spritzigkeit aus. Die Kohlensäure ist sehr angenehm feinperlig. Auf der Zunge kommen neben der Süße deutlich die würzigen und kräuterigen Noten durch, begleitet durch eine freundliche Bittere. Insgesamt ist das Bier vollmundig. In der Kehle kommt die Bittere noch mehr zum Tragen und sie klingt lange nach.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Alkoholgehalt;
5,6 % vol.
Stammwürze;
12,8° Plato
Bittereinheiten:
19 IBU
Brauerei:
Bayreuther Bierbrauerei AG
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.bayreuther-brauhaus.de





