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In München am Start: Vinzentiner Bräu

Wenige deutsche Städte haben mehr Brauereien als München. Jetzt kommt noch eine Marke dazu: Vinzentiner Bräu. Mit einem naturtrüben Hellen startet die Marke Vinzentiner Biere ihr Marktdebüt. Mirco Hell, früher für die Energy Drink Marken Red Bull und 28 BLACK unterwegs, hat den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und seine eigene Biermarke kreiert. Für den Launch setzt Hell auf die Sorte Helles naturtrüb, die sich inzwischen als Trend und fester Bestandteil im deutschen Biermarkt etablieren konnte.

Wie es sich für Hell-Biere gehört, wird auch das Vinzentiner Hell naturtrüb in der 0,5 Liter Mehrweg-Flasche ab Mitte April im Handel erhältlich sein (20er Kasten und 6er Open Basket); für ein frisch Gezapftes steht Vinzentiner Hell naturtrüb der Gastronomie zusätzlich als Fassbier (30 Liter) zur Verfügung. Zur Markteinführung präsentiert sich Vinzentiner deutschlandweit auf zahlreichen Bierbörsen.

OK, streng genommen handelt es sich hier um ein helles Kellerbier, denn ein Helles ist per Definition gefiltert. Andererseits kommt mir das Nichtfiltern entgegen, da durch das Filtern einiges an Geschmack und damit Vollmundigkeit verloren geht. Da immer mehr Helle auch ohne Filterung auf den Markt kommen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass in naher Zukunft auch naturtrübe Biere als Helles anerkannt werden.

Hopfmeister – Way Out

Eigentlich ist Marc Gallo ja Grafik Designer und hatte lediglich vor, schöne Etiketten für Brauereien zu entwerfen. Doch dann kam alles anders … Mit den ersten Kontakten zu anderen Brauern und ersten Versuchen am Kessel war die Leidenschaft schnell entfacht. Nach der Bier-Sommelier-Ausbildung 2014 ging das anfängliche Projekt dann in die Zielgerade und mündete schließlich in der Gründung der Hopfmeister Braumanufaktur. Als Gypsy Brauer besitzt er keine eigene Brauerei, sondern er nutzt freie Kapazitäten in regionalen Braustätten. Auf diese Weise hat er mehr Zeit für seine wahre Leidenschaft: neues auszuprobieren um es vielleicht in die Flasche zu bringen, so wie jetzt das Way Out (das dieses Mal leider in der Dose abgefüllt wurde), ein naturtrübes IPA.

Golden und mit kräftiger Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die sahnige Schaumkrone ist etwas mehr als durchschnittlich groß und bleibt sehr lange erhalten. Top!

Das Bier duftet nach Grapefruit, Orange, Ananas und Vanille.

Der Antrunk ist fruchtig frisch und spritzig. Mir fällt die für ein IPA recht kräftige Malzsüße auf, die mir aber zusagt. Auf der Zunge schiebt sich schnell ein kräftiges und freundliches Bitter in den Vordergrund. Das Bitter ist so intensiv, dass es die Fruchtigkeit fast überdeckt. Das Mundgefühl ist voll und rund. Der Abgang zeichnet sich durch ein angenehmes Bitter mit langem Nachklang aus.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafermalz, Hopfen (Mosaic, Enigma, Galaxy, Citra), Hefe

Alkoholgehalt:

6,7 % Vol.

Stammwürze:

14° Plato

Bittereinheiten:

50 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

9° Celsius

Brauerei:

Hopfmeister
Schönchenstraße 4
81545 München
www.hopfmeister.com

Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan setzt auf klangvolle Werbekampagne

aDie neue Kampagne der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan feiert die beiden wahrscheinlich besten Dinge der Welt: spontane Geselligkeit und gutes Bier. Dabei werden – ganz nebenbei – auch Geschichten rund um das Bier und seine Herkunft erzählt. Denn alle Motive sind direkt in und um die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan entstanden. Unter dem Kampagnenmotto „Klingt gut“ werden zunächst in vier Motiven unterschiedliche Momente festgehalten, in denen Menschen zusammenkommen und auf etwas Gutes anstoßen. Das Besondere an der Kampagne ist, dass die Models authentische Fans der Weihenstephaner Bierspezialitäten sind und sich nach dem Aufruf der Brauerei hierfür beworben haben. Die Print- und Online-Kampagne wird zudem mit Radio-Spots im Großraum München unterstützt.

„Es war uns besonders wichtig, dass die Models persönlich von unseren Bierspezialitäten überzeugt sind und einen engen Bezug zur Brauerei aufweisen konnten. Zudem wollten wir auf diese Weise die unterschiedlichen Zielgruppen der Weihenstephan Fans authentisch präsentieren. Daher haben wir unsere verschiedenen Kommunikationskanäle genutzt und im Frühsommer 2021 einen Aufruf gestartet. Die Resonanz darauf hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen“, legt Karin Gürtner, Marketingleiterin bei der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, die Taktik offen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Mitwirkenden am Fotoshooting aus der Region stammt und sich am Weihenstephaner Berg bestens auskennt. Sie alle waren im Sommer beteiligt an der Entstehung von vier ersten Motiven der Kampagne, die längerfristig angelegt ist. Nach und nach werden weitere Geschichten als Motive entstehen, in denen über die Weihenstephaner Bierspezialitäten, ihre Herstellung, die einzigartige Tradition sowie die besondere Liebe und Perfektion, mit der in Weihenstephan Bier gebraut wird, erzählt werden soll.

Das Kampagnenmotto ist vielschichtig angelegt. Zum einen symbolisiert „Klingt gut“ das Zusammensein mit der Familie oder Freunden und die Besonderheit, die in den kleinen Momenten liegen, zum anderen schwingt natürlich auch der Ton mit, der beim Anstoßen zweier Gläser erklingt: Kling!

In der ersten Motivreihe geht es um die knapp 1.000 Jahre Geschichte und Geschichten rund um die Brauerei und Bierkultur, die man gern am Stammtisch oder im Biergarten erzählt und mit der Familie oder Freunden teilt. Es geht aber auch um das Bier, das wie Urlaub in Bayern schmeckt, und zwar so gut, dass es in vielen Ländern dieser Welt den Wunsch auf eine Reise zum Weihenstephaner Berg weckt. Und natürlich wird der Aspekt Geselligkeit intensiv thematisiert, denn ein Weihenstephaner Bier bringt mehr als nur vier Zutaten zusammen, es bringt Freunde zusammen – nicht zuletzt, wie hier, bei einer Brauereiführung. Im vierten Motiv wird die Verbindung der Braukunst mit dem wissenschaftlichen Aspekt angesprochen. Denn die älteste Brauerei der Welt ist nicht nur örtlich eng an die TU München-Weihenstephan gebunden, sondern arbeitet auch im regen Austausch mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen und ist damit bestens mit den neuesten technischen und technologischen Erkenntnissen versorgt.

Bei einem umfassenden Fotoshooting sind diese vier Motive entstanden, die ab Frühjahr 2022 Geschichten erzählen und die Besonderheiten der Bayerischen Staatsbrauerei kommunizieren. Sie werden in einer Printkampagne sowie in der Kommunikation über die sozialen Kanäle zum Einsatz kommen und durch begleitende Radio-Spots unterstützt.

Apostelbräu – 5 Korn

So, jetzt steht wieder einmal ein Bier von Apostelbräu in Hauzenberg vor mir. Dieses Mal ist es das 5 Korn. Diese Bezeichnung kennen wir vermutlich alle vom Bäcker, aber als Bier habe ich die Mischung von Gerste, Weizen, Dinkel, Roggen und Emmer noch nicht erlebt. Was ich erwarte? Die Brauerei teilt mit, dass sie das Bier wie ein Helles gehopft hat; dieses Bier dürfte also mild und malzbetont sein. Allerdings wird das 5 Korn im Gegensatz zum Hellen mit obergäriger Hefe vergoren.

Golden und mit leichter Hefetrübung läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine relativ kleine feinporige Schaumkrone, die durchschnittlich lange erhalten bleibt.

Ein malzbetontes Aroma steigt mir in die Nase. Ich rieche Karamell, Rosinen, Walnüsse und Honig.

Der Antrunk ist recht süß und er zeichnet sich durch eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge bleibt die Süße erhalten und die Aromen spiegeln sich. Bitter kann ich nicht feststellen. Daher wirkt das Bier eher lasch, erzeugt aber trotzdem ein volles Mundgefühl. Auch der Abgang ist mild. Erstmals kann ich ein leichtes Bitter feststellen, das dann aber überraschend lange nachklingt.

Zutaten:

Gersten-, Weizen-, Dinkel-, Roggen- und Emmermalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5%

Brauerei:

Apostelbräu
Eben 11 – 13
94051 Hauzenberg
www.apostelbraeu.de

Bayern bietet Entdeckertouren auf den Spuren des „grünen Goldes“

Schon die alten Ägypter wussten, dass Bier mit Hopfen besser schmeckt. Seitdem sind die Bitterextrakte der Hanfpflanze ein fester Bestandteil beim Bierbrauen. Besonders gefragt: Der Hopfen aus der bayerischen Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Hallertauer Hopfen wird heute in über 100 Länder der Erde exportiert, um den besten Bieren der Welt ihr einzigartiges Aroma zu verleihen. Die Pflanze, die dem Bier seine Würze gibt, entwickelt sich in Ostbayern zunehmend auch zur Touristenattraktion: Rad- und Wandertouren bieten ein außergewöhnliches Bild, eine phantastische Landschaft und für jede Kondition das passende Erlebnis.

Alljährlich verwandelt sich das „Hopfenland“ Hallertau in ein Meer aus bis zu sieben Meter hohen Hopfenpflanzen, die sich auf rund 17.000 Hektar Anbaufläche über das bayerische Hügelland zwischen Regensburg, Ingolstadt und München erstrecken. Mit dem Start der Ernte fahren die fast 1.000 Hopfenbetriebe der Region jährlich fast 40.000 Tonnen der gefragten Pflanze ein – das sind fast 90 Prozent der gesamten deutschen Hopfenernte und mehr als ein Drittel der weltweiten Produktion.

Unterwegs umgeben sein von viel Natur und frischer Luft: Danach sehnen sich jetzt viele Menschen. Sanfte Hügel, romantische Flusstäler und endlose Hopfengärten, in denen die Hopfenpflanzen die meterhohen Spanndrähte erklimmen, sind in Bayerns Hallertau das Rezept, das immer mehr Menschen zu Entdeckern auf den Spuren des „grünen Goldes“ werden lässt.

Der Radrundweg Hallertauer Hopfentour, der auf rund 170 Kilometern entlang der Flusstäler der Abens und Ilm und durch die Hopfengärten verläuft, vereint leichte und anspruchsvolle Streckenabschnitte. Bäuerliche Hopfenhöfe, Weiler und Dörfer liegen auf der Runde, gekrönt von traditionellen Gasthäusern zur zünftigen Einkehr. Fünf Querverbindungen erlauben es, die Hallertauer Hopfentour beliebig zu ändern oder zu verkürzen. Mehr Infos unter: https://www.hopfenland-hallertau.de/touren/.

Auf dem rund 15 Kilometer langen Erlebnispfad Hopfen und Bier wandern Naturfans von Mainburg aus durch das Herz der Hallertau. Wissenswertes über das „Grüne Gold“ und das in der Region gebraute Bier erfahren sie auf 17 Informationstafeln entlang des Weges. Durch das idyllische Abenstal, vorbei an zahlreichen Hopfengärten und über beschattete Waldwege, führt der Erlebnispfad nach Ratzenhofen. Dort lädt der Biergarten des Schlosses zum Genuss bayerischer Schmankerl unter Kastanienbäumen ein, bevor es anschließend wieder zurück nach Mainburg geht. Auch an Wanderer, die sich nach der Einkehr nicht mehr zu Fuß auf Weg machen wollen, haben Ostbayerns Touristiker gedacht: Im Sommer lässt sich der Rückweg auch bequem und komfortabel mit einem Freizeitbus zurücklegen. Mehr Informationen: www.rauszeit.bayern/de/tour/themenweg/erlebnispfad-hopfen-bier/18988460.

Maisel & Friends – Jeff’s Bavarian Ale

Den Bayern ist ihr Weißbier bekanntlich heilig. Trotzdem haben sich die Brauer von Maisel & Friends an diesen Klassiker gewagt und ihn vollkommen neu interpretiert. Herausgekommen ist Jeff’s Bavarian Ale, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet.

Bernsteinfarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist elfenbeinfarben und bleibt lange erhalten.

Düfte nach Banane und Brotkrume sowie nach schwarzen Johannisbeeren steigen mir in die Nase, abgerundet durch einige würzige Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße aus. Obwohl die feinperlige Kohlensäure eher knapp dosiert ist, passt sie doch zur Süße. Auf der Zunge kommt die Fruchtigkeit in den Vordergrund. Die Aromen siegeln sich, begleitet durch ein passendes Bitter. Das Mundgefühl ist rund und weich und die 7,1 Volumenprozent Alkohol wärmen. Der Abgang wird sowohl durch ein mildes freundliches Bitter als auch durch die Fruchtigkeit ausgezeichnet, wobei die Fruchtigkeit länger nachklingt als das Bitter.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

7,1 % Vol.

Stammwürze:

17° Plato

Bittereinheiten:

30 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

9° – 11° Celsius

Brauerei:

Maisel & Friends
Hindenburgstraße 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

Der Bierpreis auf der Wiesn steigt auch in diesem Jahr

Zwei Jahre lang musste das Oktoberfest aufgrund der Corona-Pandemie pausieren, 2022 stehen die Zeichen auf einen Neustart. Und prompt besinnen sich die Bayern auf ihre Traditionen, insbesondere auf zwei Traditionen, die ihnen vermutlich besonders wichtig sind:

In jedem Jahr wird das Bier auf der Wiesn teurer. Auch wenn der Preis der Maß in diesem Jahr noch nicht endgültig feststeht, ist nach Medienberichten doch bereits ziemlich sicher, dass der Literkrug mit dem Gerstensaft von 11,40 Euro im Jahr auf mindestens 12,50 Euro ansteigen wird. Ich vermute aber, dass auch diese Preiserhöhung die Münchner und ihre Gäste nicht vom reichlichen Konsum abhalten wird.

Die zweite Tradition besteht darin, sich über die Preiserhöhung furchtbar aufzuregen. Allerdings geht die Aufregung nicht so weit, dass ein Boykott der Wiesn ins Auge gefasst wird. Außerdem schreibt die Tradition vor, dass sich diese Aufregung rechtzeitig vor Beginn der Wiesn wieder gelegt hat.

Na dann: Prost.

Apostelbräu – Einkorn-Gourmet-Bier

Manche Brauereien suchen sich eine Nische, in der ihr wirtschaftliches Überleben gesichert ist. So auch die Brauerei Apostelbräu aus dem niederbayrischen Landkreis Passau. Dort haben sich die Brauer darauf eingeschworen, Biere aus alten Getreidearten zu brauen, die ansonsten vermutlich dem Vergessen zum Opfer fallen würden. Jetzt steht vor mir das Einkorn. Dieses Getreide stammt ursprünglich vom wilden Weizen ab (Quelle: Wikipedia)

Bernsteinfarben und nur leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die sahnige Schaumkrone ist durchschnittlich groß und elfenbeinfarben. Sie bleibt sehr lange erhalten.

Das Bier duftet nach Karamel und Pumpernickel, nach getrockneten Birnen und einem Hauch Honig. Das ist doch schon mal vielversprechend.

Der Antrunk ist mäßig süß und die feinperlige sanfte Kohlensäure ist leider nur sehr wenig vorhanden. Auf der Zunge dominieren die Geschmacksnoten nach Brotrinde und eine leichte fruchtige Säure gesellt sich dazu. Bitter kann ich nicht feststellen, aber das Mundgefühl ist angenehm weich. Der Abgang ist mild mit einer leichten Fruchtigkeit und kurzem Nachklang.

Mein Lieblingsbier wird das Einkorn mit Sicherheit nicht, aber ich kann durchaus nachvollziehen, dass es seine Fans hat. Immerhin hebt es sich wohltuend von der Masse der Biere ab.

Zutaten:

Wasser, Einkornmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Brauerei:

Apostelbräu
Eben 11-13
94051 Hauzenberg
www.apostelbraeu.de

Schlossbrauerei Irlbach – Wirtshaus Helles

Seit dem Jahr 1811 ist die Schlossbrauerei Irlbach im Besitz der Familie der Grafen von Bray-Steinburg bzw. der Freiherrn von Poschinger-Bray. Dort, wo das niederbayerische Hügelland in die Ebene der Donau fließt, reifen seit Generationen in den tiefen Kellern der Schlossbrauerei die Irlbacher Bierspezialitäten.

Seit mehr als 500 Jahren gehört das Bier aus der Schlossbrauerei Irlbach zu Altbayern. Gerste und Weizen stammen aus eigenem Anbau, der Hopfen stammt aus der Holledau und aus Tettnang und das Wasser stammt aus brauereieigenen Tiefbrunnen

Die Qualität unserer Biere kann sich sehen lassen. 2010 und 2011 erhielten Biere aus Irlbach Auszeichnungen beim European Beer Star:

  • European Beer Star 2010: In der Kategorie South-German Style Hefeweizen Dunkel wurde das Irlbacher Premium Schlossherrn Weisse Dunkel mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet.
  • European Beer Star 2011: In der Kategorie German Style Hefeweizen Hell erhielt das Irlbacher Premium Hefe-Weissbier den Bronze Award.

Jetzt steht das Helle aus der Irlbacher Brauerei vor mir und wartet auf seine Verkostung.

In hellem Gelb strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone ist recht klein, bleibt aber sehr lange erhalten. So soll ein Helles aussehen.

Das Aroma ist stiltypisch. Ich rieche Brotkrume mit einigen würzigen Noten.

Der Antrunk ist mäßig süß und mich erstaunt die sehr kräftige Kohlensäure. Auf der Zunge gesellt sich ein leichtes Bitter zur Süße. Das Mundgefühl ist schlank und ich finde das Bier eher langweilig. Aber so geht es mir bei vielen Hellen. Erst im Abgang wird das Bitter ein wenig kräftiger. Obwohl es für meinen Geschmack auch hier noch recht schwach ist, klingt es überraschend lange nach.

Das Wirtshaus Helle aus der Schlossbrauerei Irlbach ist etwas für Liebhaber sehr milder Biere.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Brauerei:

Schlossbrauerei Irlbach
94342 Irlbach

Fränkisches Bierfest in Nürnberg soll in diesem Jahr wieder stattfinden

Es ist mit Sicherheit eines der schönsten Bierfeste Deutschlands – das Fränkische Bierfest in Nürnberg. Allein schon, dass die Veranstaltung im mittelalterlichen Burggraben stattfindet, macht das Event zu etwas ganz Besonderen. Wegen Corona musste das Fest aber zwei Jahre lang ausfallen. Umso größer ist die Freude bei Brauern und Besuchern, dass es im Sommer wieder losgeht.

Mike Schmitt von Nikl Bräu in Pretzfeld erklärte gegenüber dem Onlinemagazin InFranken.de: „Das ist unten im Burggraben. Normalerweise sind dort rund 40 kleine, fränkische Brauereien vertreten – wegen Corona musste das Fest jedoch die letzten zwei Jahre ausfallen. Nach zwei Jahren Zwangspause freuen wir uns jedoch wahnsinnig, dass 2022 das Fränkische Bierfest wieder stattfinden kann.“

„Es gibt Musikbühnen und Essensbuden und natürlich viel Bier“, fährt Schmitt fort. „Das ist eines meiner Lieblingsfeste, weil das Ambiente im Burggraben wirklich toll ist.“ Was Schmitt besonders freut: „Das ist ein Bierfest, das heißt, es gibt fünf Tage lang wirklich viel Bier. In all den Jahren hat es dort jedoch noch nie Streit gegeben. Das ist so ein friedliches Fest, das ist wirklich unglaublich.“

Normalerweise gebe es bei derartigen Veranstaltungen „oft Stress und Schlägereien“ – das komme auf dem fränkischen Bierfest jedoch nicht vor. „Die Planungen der Kollegen laufen auf Hochtouren und die Zeit rast“, schreibt die Brauerei voller Vorfreude auf Facebook. „Das muss man einfach erlebt haben.“

Alle Infos zum Bierfest im Nürnberger Burggraben gibt es auch auf der Website der Veranstalter. Ach ja, bevor ich es vergesse: vom 15. bis 19. Juni soll es soweit sein.