Schlagwort-Archiv: Bayern

Hummel-Bräu – Märzen

Die Brauerei Hummel aus Merkendorf ist ein Familienunternehmen, das seit mehr als 175 Jahren Bier braut. Die Brauerei gibt es noch länger, weshalb sich ihre Expertise auf eine jahrhundertealte Brauhistorie stützt. Das Sortiment der Brauerei Hummels besteht aus einer soliden Sammlung an bodenständigen fränkischen Klassikern. Zu den beliebtesten Bieren der Auswahl zählt das Märzen. Es gibt diesen Bierstil in herkömmlicher Ausführung und als Variante mit Rauchmalz. Jetzt steht aber die herkömmliche Ausführung vor mir.

Golden und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die durchschnittlich große sahnige Schaumkrone fällt nur langsam in sich zusammen. Damit macht das Bier optisch schon mal einen guten Eindruck.

Das Bier duftet nach Karamell, frisch gebackenem Brot und leicht nach Haselnüssen. Einige blumige Noten runden das Aroma ab.

Durch die reichlich vorhandene kräftige Kohlensäure ist der Antrunk überraschend spritzig und absolut nicht so langweilig, wie es vor Allem Konsumenten aus Norddeutschland eventuell erwarten. Die Süße des Malzes kommt in den Vordergrund mit ihrem Geschmack nach frischem und kräftigem Brot und einer gewissen Nussigkeit. Dazu noch das angenehm weiche Mundgefühl. Zusammen sorgt das für eine ungeheure Süffigkeit dieses Märzen. Erst im Abgang kommt ein leichtes freundliches Bitter zum Tragen, das aber überraschend lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Hummel GmbH & Co. KG
Lindenstraße 9
96117 Memmelsdorf/Merkendorf
www.brauerei-hummel.de

Eschenbacher – Urtyp Hell

Bereits in der achten Generation führt Karl Wagner die Eschenbacher Brauerei in Eltmann-Eschenbach im unterfränkischen Landkreis Haßberge. Die lange Brautradition der Familie wie auch die Lage in Franken garantieren vermutlich eine angenehme Verkostung dieses Biers.

In hellem Gold und gefiltert flie0t das Bier ins Glas und bildet dabei eine kleine feinporige Schaumkrone, die aber lange erhalten bleibt. An der Optik dieses Hellen ist schon mal nichts auszusetzen.

Das Bier duftet angenehm nach Brotkrume, unterstützt durch florale Noten.

Der Antrunk ist frisch mit einer zurückhaltenden Süße sowie einer feinperligen Kohlensäure. Auf der Zunge kommt ein dazu passendes Bitter in den Vordergrund. Das Mundgefühl ist voll und rund. Im Abgang wird das Bitter schwächer, überrascht mich aber mit einem langen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,6 % Vol.

Stammwürze:

11,2 %

Brauerei:

Eschenbacher Privatbrauerei GmbH
Haus Wagner
Eltmanner Straße 12
97483 Eltmann–Eschenbach
www.eschenbacher.de

Zötler – Korbinian Dunkel

Am Fuße der Allgäuer Alpen hat die Familienbrauerei Zötler ihren Sitz, mitten in der Ferienregion Oberalpsee-Grünten im Ferienort Rettenberg. Das Unternehmen beschäftigt etwa 75 Arbeiter und Angestellte und wird von Niklas Zötler geführt, der es 2018 von seinem Vater übernahm.

Beim Brauen setzt das Familienunternehmen aus dem Allgäu auf heimische Rohstoffe: Gerste und Weizen für die Malze kommen aus Bayern, der Hopfen aus den Anbaugebieten Tettnang und Hallertau. Insgesamt werden sieben verschiedene Hopfensorten verwendet. Auf den Einsatz von Hopfenextrakt wird verzichtet.

Das Korbinian Dunkel, das jetzt bei mir auf seine Verkostung wartet, wird bereits seit mehr als 500 Jahren gebraut. Außerdem wird das Bier lange bei 0° Celsius gelagert, eine bessere Reifung gibt es wohl für ein Bier nicht. Es handelt sich also um ein Bier mit langer Tradition, das es vermutlich auch nicht so lange geben würde, wenn die Qualität nicht stimmen würde. Ich kann mich also auf eine angenehme Verkostung freuen.

Kastanienbraun, fast schwarz, präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine feinporige hellbraune Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Röstaromen steigen mir in die Nase, zusammen mit Düften nach dunkler Schokolade und einem Hauch Kaffee.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie eine feinperlige Kohlensäure aus. Wie erwartet stehen auf der Zunge die Röststoffe im Vordergrund, aber auch die anderen Aromen kommen zum Tragen und bringen ein angenehmes Bitter sowie ein weiches bis cremiges Mundgefühl mit sich. Der Abgang ist recht schlank, und obwohl das Bitter in der Kehle schwächer ausgeprägt ist als auf der Zunge klingt es lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,2 %

Stammwürze:

12,5° Plato

Bittereinheiten:

19 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

8° – 10° Celsius

Brauerei:

Privat-Brauerei Zötler GmbH
Grüntenstr. 2
87549 Rettenberg
www.zoetler.de

Zötler – 1447 Kellerbier

Das Zötler 1477 Kellerbier ist dem 570jährigen Bestehen der Brauerei gewidmet. Bei einem Alkoholgehalt von 4,9 Volumenprozent und 25 Bittereinheiten erwarte ich von diesem Kellerbier eine angenehme Süffigkeit.

Bernsteinfarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die durchschnittlich große weiße und feste Schaumkrone bleibt sehr lange erhalten. An der Optik habe ich daher nichts auszusetzen.

Das 1447 Kellerbier duftet nach frisch gebackenem Brot, abgerundet durch eine diskrete Hopfenwürzigkeit. Da bekomme ich richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist spritzig bei einer zurückhaltenden Süße. Auf der Zunge entwickelt sich ein kräftiges und fruchtiges Bitter, deutlich kräftiger als ich es anhand des Aromas erwartet habe. Das passt aber gut zum cremigen Mundgefühl, das dieses Bier erzeugt. Im Abgang wird das Bitter wieder milder, aber es klingt lange in der Kehle nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Bittereinheiten:

25 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

8° – 10° Celsius

Brauerei:

Privat-Brauerei Zötler GmbH
Grüntenstraße 2
87549 Rettenberg
www.zoetler.de

BierSelect

Maisel & Friends – Hopfenreiter #7

Der jährlich erscheinende Hopfenreiter ist ein Freundschaftssud. Das bedeutet, dass sechs Brauereien jeweils einen Hopfen spenden und anschließend in Bayreuth daraus ein Double-IPA brauen. Auf diese Weise entsteht ein Bier, das jedes Jahr anders ist. Aber eines haben alle Editionen gemeinsam: es ist in jedem Jahr ein wilder Ritt durch den Hopfengarten. In diesem Jahr kamen die folgenden Hopfensorten zusammen, aufgezählt mit den jeweiligen Brauereien:

  • Jester von der Samuel Smith’s Brewery (Großbritannien)
  • HBC 431 von True Brew Brewing Co. (Deutschland)
  • HBC 630 vom Braukollektiv (Deutschland)
  • Monroe von Kuehn Kunz Rosen (Deutschland)
  • Simcoe von Pivovar Zichovec (Tschechien)
  • Solero von Maisel & Friends mit freundlicher Unterstützung von Hopsteiner (Deutschland)

Bernsteinfarben und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feste weiße Schaumkrone bleibt lange erhalten. Optisch macht das Bier jedenfalls auch in diesem Jahr eine gute Figur.

Düfte nach Mango und Maracuja, Grapefruit und Holz steigen mir in die Nase. Dazu kommt eine leichte Süße, die an Ananas erinnert und sich mit Aromen paart, die an Bitterorangen erinnern. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Süße aus, die durch eine kräftige Kohlensäure begleitet wird. Die fruchtigen Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Dazu kommt das stiltypische freundliche Bitter von immerhin 70 IBU, das aber die Süße nicht vollständig überdecken kann. Das gefällt mir, insbesondere im Zusammenspiel mit dem samtigen Mundgefühl. Im Abgang wird das Bier trockener und das Bitter ist nicht so kräftig wie ich es erwartet hätte. Dafür klingt es sehr lange nach.

Den diesjährigen Hopfenreiter zu kaufen lohnt sich auf jeden Fall. Es gibt ihn im Brauereishop von Maisel, auch im Onlinehandel. Aber schnell sein lohnt sich, denn es gilt wie jedes Jahr: wenn weg, dann weg.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Jester, HBC 431, HBC 630, Monroe, Simcoe, Solero), Hefe

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Stammwürze:

18,8° Plato

Bittereinheiten:

70 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

Maisel & Friends
Brauerei Gebr. Maisel GmbH & Co. KG
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

Messe München: drinktec zieht positive Bilanz

International, innovativ und qualitativ auf höchstem Level: mit diesen Attributen beschreibt die Messe München die drinktec, die vom 12. bis 16. September 2022 auf dem dortigen Messegelände stattfand. Insgesamt 1.002 Aussteller aus 55 Ländern und knapp 50.000 Besucher aus 169 Ländern kamen zur Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie.

Mit einem internationalen Anteil von 65 Prozent bei den Ausstellern und mehr als 70 Prozent bei den Besuchern hat die drinktec eindrucksvoll ihren Status als Weltleitmesse untermauert. Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München: „Die drinktec zeigt: Weltmessen sind in Europa wieder möglich. Die meisten Besucher kamen aus dem Ausland und davon fast 40 Prozent von außerhalb Europas, wie zum Beispiel aus Mexiko, Brasilien, Südafrika, Japan oder Indien. Bezeichnend, dass das drittstärkste Besucherland nach Deutschland und Italien die USA sind.“ Volker Kronseder, Fachbeiratsvorsitzender der drinktec, ergänzt: „Wenn man durch die Hallen geht, sieht man eine Vielzahl an Neu- und Weiterentwicklungen, man sieht Menschen aus unterschiedlichen Nationen endlich wieder miteinander persönlich kommunizieren. Die Innovationsdichte ist auch in diesem Jahr wieder äußerst hoch.“

Richard Clemens, Geschäftsführer VDMA Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, resümiert: „Die Branche hat geradezu sehnsüchtig auf die drinktec gewartet. Die Stimmung ist exzellent. Die Aussteller sind begeistert von der Internationalität und der hohen Qualität der Besucher.“ Ein Fazit, dem sich Florian Schneider, Chief Commercial Officer bei ZIEMANN HOLVRIEKA, nahtlos anschließt: „Die drinktec ist zurück, und mit ihr unsere Kunden und Interessenten aus aller Welt. Zwar scheint die Anzahl insgesamt geringer zu sein als in der Vergangenheit. Aber die Qualität ist hoch. Die drinktec beweist einmal mehr, dass sie die wichtigste internationale Plattform ist.“

Diesem Anspruch wurde die drinktec auch bei den gezeigten Innovationen gerecht. Insgesamt mehr als 700 Neuheiten und Lösungen meldeten die Aussteller in den digitalen Angeboten „Innovation Guide“ und „Solution Guide“ an. Dr. Johannes T. Grobe, Geschäftsführer Sales und Service bei der KHS Gruppe, erklärt, warum gerade die drinktec der Ort für Premieren ist: „Als wichtigster Innovations- sowie Impulsgeber genießt die drinktec einen hohen Stellenwert in der Branche. Sie bietet die perfekte Gelegenheit, mit unseren Kunden und Partnern auf internationaler Bühne zusammenzukommen. Während der Messetage konnten wir zahlreiche Gespräche zu Neuinvestitionen führen.“ Marcus Ley, Vice President Global Accounts bei Ecolab, ergänzt, „dass die drinktec der führende Marktplatz ist, auf dem sich globale Branchenexperten und Entscheidungsträger treffen, um Innovationen und modernste Technologien zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftstätigkeit zu identifizieren. Wir konnten erneut mit hochkarätigen Besuchern der obersten Managementebene in Kontakt treten, um unsere Geschäftsziele voranzutreiben. Eine weitere unvergessliche Show!“ Und Reinhard Streit, Vice President und Managing Director Food & Beverage Europe bei CCL Label, fasst zusammen: „Ich mache es kurz: Die drinktec ist die beste globale Plattform, wenn Sie in der Getränkebranche tätig sind.“

Auch für die Besucher ist die drinktec die maßgebliche Networking-Plattform der Getränke- und Liquid-Food-Industrie, wie Gary Guo, Vice President, Global Supply Chain bei der Coca Cola Company, bekräftigt: „Es ist wirklich toll, nach fünf Jahren wieder hier in München auf der drinktec zu sein. Sie ist eine der wichtigsten Veranstaltungen in unserem Geschäftskalender und für uns ein Muss. Zusammen mit unseren globalen Abfüllpartnern nutzen wir die drinktec, um die neuesten Entwicklungen und Technologien in Bereichen wie Lieferkette, Fertigung, digitale Transformation und Nachhaltigkeit zu erkunden und nach Möglichkeiten zur Transformation unseres Geschäfts zu suchen. Die Veranstaltung ist dieses Jahr besser als je zuvor.“

Für Petra Westphal, Director drinktec, und ihr Team ist das Feedback der Kunden mehr als positiv, waren die Vorbereitungen für die diesjährige Veranstaltung „doch eine ziemliche Achterbahnfahrt. Die Auswirkungen der Pandemie und geopolitische Spannungen haben für volatile Rahmenbedingungen und Unklarheiten gesorgt. Und dann kommt der erste Messetag. Die Welt trifft sich nach fünf Jahren hier bei uns in München. Die Wiedersehensfreude ist unbeschreiblich. Auf allen Ständen werden die aktuellen Herausforderungen intensiv diskutiert und Lösungen aufgezeigt; hier wird die Zukunft der Branche gestaltet.“

Die nächste drinktec findet im Herbst 2025 statt. Der genaue Termin wird zeitnah bekannt gegeben.

Weitere Statements (in alphabetischer Reihenfolge)

Dr. Roland Folz, Group President, Pentair Industrial Solutions: „Es war großartig, wieder auf der drinktec zu sein, um sich zu treffen, Kontakte zu knüpfen und neue Partnerschaften zu schließen, während bestehende persönlich gepflegt werden.“

Monica Gimre, CEO and President, Sidel: „Die drinktec bot Sidel auch in diesem Jahr die Möglichkeit, Kunden zu treffen, die uns widerspiegelten, dass es großartig war, wieder mit all ihren Interessenvertretern an einem Ort in Kontakt zu treten. Wir haben an unserem Stand ein Erlebnis entworfen, das Kunden nach der Pandemie erfolgreich wieder willkommen geheißen und ihnen ein kollaboratives Umfeld geboten hat, in dem sie sich wieder treffen können.“

Thomas Ricker, Vertriebsvorstand, Krones AG: „Die ganze Welt der Getränke- und Liquid-Food-Industrie trifft sich in diesem Jahr endlich wieder und es herrscht eine tolle Atmosphäre. Ich würde sagen, alle sind froh, sich nach so langer Zeit wieder persönlich zu treffen. Auf der anderen Seite gibt es eine Menge Herausforderungen in der Welt: die aktuelle politische Situation, die wirtschaftlichen Situation und vor allem das Thema der nachhaltigen Zukunft. Wir können schon jetzt sagen, dass wir vom bisherigen Verlauf der drinktec äußerst zufrieden sind.“

Kai Schneiderwind, Senior Vice President, Process Automation Solution, Siemens AG: „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Teilnahme an der drinktec. Wir konnten viele Gespräche über unsere Innovationen mit unseren Kunden führen und bekamen wertvolles Feedback zu den smarten Technologien für die Getränkeindustrie, die die digitale Transformation beschleunigen. Die drinktec bleibt für uns und unsere Kunden auch im Jahre 2025 die Leitmesse der Branche für innovativen Lösungen einer nachhaltigen Produktion.“

Maisel’s Weisse Alkoholfrei holt zum dritten Mal Gold beim European Beer Star 2022

Gespannt blickte man in der Brauerei Gebr. Maisel am 14. September nach München, als dort die feierliche Verleihung des European Beer Star 2022 stattfand. Nach dem überragenden Erfolg für Maisel’s Weisse Alkoholfrei in den letzten Jahren – Gold in den Jahren 2021 und 2019 sowie Silber 2020 – war die Titelverteidigung die große Hoffnung des Teams der Familienbrauerei. Geschäftsführer Braubetrieb und erster Braumeister Marc Goebel war während der Verleihung persönlich vor Ort und erwartete mit großer Spannung die Kategorie der „Non-Alcoholic Hefeweizen“. Marc Goebel beschreibt den Moment der Verkündung: „Nach der Nennung der Bronze- und Silber-Platzierten dachte ich erst, dass es diesmal leider nicht geklappt hat. Doch das Unfassbare ist passiert und wir konnten mit unserem alkoholfreien Weißbier bei diesem Wettbewerb innerhalb von vier Jahren drei Mal die Bestplatzierung Gold erreichen.“

Anders als bei manch anderem Bierwettbewerb gibt es beim European Beer Star pro Kategorie jeweils nur eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille, was den Award zu einem sehr wertvollen und den Wettbewerb zu einem der härtesten macht. Das schätzt auch Brauereiinhaber Jeff Maisel: „Dass wir uns unter derart harten Wettbewerbsbedingungen erneut gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen konnten, macht mich unglaublich stolz. Dieser prestigeträchtige Preis bestätigt die exzellente Qualität unserer Maisel’s Weisse Alkoholfrei und die sehr gute Arbeit unserer Brauer und Braumeister.“

Fünftes Craft Brauer Festival von Maisel & Friends

Viel war geboten am 9. und 10. September bei Maisel & Friends in Bayreuth. Bierbegeisterte und Feierlustige erfreuten sich nicht nur an Bierspezialitäten elf nationaler und internationaler Brauereien, sondern auch an der Live-Performance fantastischer Artists, leckerem Essen und ausgelassener Stimmung.

Das erste Festival nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause – und dann gleich ein so spektakuläres. Mit dem Craft Brauer Festival zeigten Maisel & Friends auch 2022 wieder, welche Vielfalt moderne Bierspezialitäten bieten. Appetit ließ sich holen mit dem Äbbeltizer von Kuehn Kunz Rosen aus Mainz, bei Synde Bräu aus Leipzig kam nicht nur Ost-, sondern auch Südwind auf beim Probieren der gleichnamigen Biere. Hell and Back ging es mit dem so benannten hellen Lager von Zenglein Craft aus Haßfurt. Aus England konnten die Besucher u.a. ein Organic Chocolate Stout von Samuel Smith’s Brewery probieren und auch aus Schweden (Hyllie Bryggeri), München (True Brew Brewing Co.), Reckendorf (BroBier Brewing), Berlin (Unverhopft) und Italien (Birra del Bosco) gab es feine Kreationen. Außergewöhnlich wurde es bei Finix Brewing Co., ebenfalls aus Italien: Hier hatte der Braumeister mit dem Bier Oachakatzlschwoaf eine Bierkreation im Gepäck, die mit Speck, Sauerkraut und Knödeln gebraut wurde. Doch nicht nur das Handwerk des Brauens bekam am vergangenen Wochenende eine Bühne – auch das Kunsthandwerk begeisterte die Gäste aus nah und fern. Graffiti- und Tattoo-Artist Djoels aus Belgien und der französische Urban Art Künstler Seth Globepainter zeigten eindrucksvoll ihr Talent auf Leinwand und Hauswand. Das Duo In Motion sorgte mit beeindruckenden Tanzeinlagen für Staunen im Publikum. Auch kulinarisch wurden die Besucher bei Maisel & Friends gut versorgt. Für Gaumenfreuden sorgten das Liebesbier Restaurant und der prämierte Foodtruck von Jack’s Tasty. Dass bei diesem Programm eine ausgelassene Stimmung nicht auf sich warten ließ, mag wohl kaum überraschen. Für die musikalischen Festivalvibes sorgten gemütliche Palettenmöbel, Lichterketten, Pagodenzelte und nicht zuletzt feine Beats verschiedener DJs.

Ein besonderes Special gab es in diesem Jahr am Stand der Gastgeber Maisel & Friends zu entdecken: Noch vor Release gab es den diesjährigen Hopfenreiter exklusiv vom Fass zu probieren. Der besondere Freundschafts-Sud entstand 2022 bereits zum siebten Mal und konnte beim Festival Fans und Neuentdecker gleichermaßen begeistern. Gemeinsam mit fünf befreundeten Brauereien, die zum Teil auch im Rahmen des Craft Brauer Festivals ihre Biere ausschenkten, haben die Maisel & Friends Braumeister das limitierte und begehrte Double-IPA auch dieses Jahr wieder gebraut. Seit 2016 laden Maisel & Friends immer andere nationale und internationale Brauereien ein, die eine für sie besondere Hopfensorte zum Brautag mitbringen. Da sie diese selbst bestimmen, riecht und schmeckt das Double-IPA jedes Jahr anders – und begeistert seine Fangemeinde immer wieder aufs Neue. Mit dabei waren 2022 mit der Hopfensorte Monroe die Mainzer Brauerei Kuehn Kunz Rosen, True Brew Brewing Co. aus München mit dem Hopfen HBC 431 und Braukollektiv aus Freiburg mit HBC 630. Auch internationale Gäste waren wieder mit von der Partie: Aus England kam der Hopfen Jester von Samuel Smith’s Brewery, aus Nachbarland Tschechien fand der Hopfen Simcoe von Pivovar Zichovec seinen Weg in den Freundschafts-Sud. Mit freundlicher Unterstützung von Hopsteiner steuerte Maisel & Friends den Hopfen Solero bei. Seit dem 13. September ist das streng limitierte Double-IPA im Maisel & Friends Online-Shop und dem Bier-Shop in Bayreuth erhältlich. Wer noch nicht beim Festival zugeschlagen hat, dem kann ich nur raten, schnell zu sein. Inn den letzten Jahren war das beliebte Limited-Bier immer bereits nach kurzer Zeit ausverkauft.

Ein Bisschen Oktoberfest für Zuhause: fünf Wiesnwirte verraten, was es bei ihnen zum Bier gibt

In etwa einer Woche ist es so weit: nach zweijähriger Corona-Pause startet auf der Wiesn das Oktoberfest 2022. Vermutlich ist es das größte Bierfest Deutschlands, auch wenn es während dieses Events mehr auf die Quantität des Biers als auf den Guten und ausgefallenen Geschmack ankommt. Auch von der festen Nahrung auf der Wiesn habe ich bislang nicht viel Gutes gehört. Im Fernsehen habe ich immer nur halbe Hähnchen, Haxen oder den Ochsenbraten gesehen. Jetzt hat die Paulaner-Brauerei eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der fünf Wiesn-Wirte verraten, mit welchem Gericht sie das Wiesn Bier am liebsten kombinieren. Die entsprechenden Rezepte werden zum Nachkochen gleich mitgeliefert, was für mich ein Grund ist, diese Pressemitteilung zu veröffentlichen.

Aus dem Paulaner Festzelt: Vegane „Currywurst“ (aus Ackerbohne und Erbse) mit scharfer Soße, Röstzwiebel und Risolee-Kartoffel

das Lieblingsgericht von Arabella Schörghuber

Zutaten (für 4 Personen):

Vegane „Currywurst“:

  • 2-4 EL Paulaner Bier
  • 3 EL Rapsöl zum Braten
  • 3 TL Karotte
  • 2 TL Mais
  • 1 TL Lauch
  • 4 EL Erbenprotein (Erbsen)
  • 4 EL Ackerbohnenprotein (Ackerbohne)
  • 1-4 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Apfel
  • 1 EL Zwiebel
  • 1 TL Knoblauch
  • 2 TL Jalapeño
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Knoblauch
  • 1 TL Chili
  • 1 TL Paprika

Risolee-Kartoffel:

  • 20 Kleine Kartoffeln
  • 20 ml Olivenöl
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • 1 TL gehackter Schnittlauch

Scharfe Soße:

  • 500 ml Bio Ketchup
  • 100g Bio-Apfelmus
  • 1 TL Pfeffer weiß, gemahlen
  • 1 TL Curry-Pulver
  • 120g Paprika-Stücke
  • 1 TL Knoblauch
  • 2 TL Balsamico dunkel
  • 250g Gemüse-Brühe
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Sambal Oelek

Röst-Zwiebel:

  • 2-3 weiße Zwiebeln
  • 150g Mehl
  • 60g Paprikapulver
  • 2 TL Salz
  • Frittierfett oder Frittieröl
    (je nach Bedarf)

Gewürzmischung:

  • 2 EL Cur4ry-Pulver
  • 2 EL Paprika-Pulver
  • 2 EL Ingwer-Pulver
  • 2 EL Cayennepfeffer

Rezept von Tobias Bosch

Zubereitung:

Alle Zutaten für die vegane „Currywurst“ in die Küchenmaschine geben und nach und nach zu einer Masse zerkleinern. Dann das Verdickungsmittel dazugeben und fertig abschmecken. Tipp: Am Verdickungsmittel nicht sparen! Dann ca. 100g der Masse zu einer „Currywurst“ formen und in etwas Rapsöl rundherum knusprig in einer Pfanne anbraten.

Die Risolee-Kartoffeln schälen und leicht bissfest kochen. Dafür das Wasser salzen. Tipp: Eine Jalapeño verleiht dem Wasser eine

Grundschärfe!

Für die Soße die Paprika-Streifen in etwas Rapsöl anbraten, mit Curry-Pulver bestäuben, mit etwas Gemüse-Brühe ablöschen, dann die anderen Zutaten dazugeben und unter ständigem Rühren so lange kochen bis die Paprika noch etwas Biss hat. Fertig abschmecken und die Temperatur reduzieren.

Für die Röstzwiebeln einen Topf oder eine Fritteuse mit dem Fett oder Öl füllen und auf ca. 160° Celsius vorheizen. Die Zwiebeln in dünne Scheiben (ca. 2-3 mm) schneiden, mit Mehl und PaprikaPulver bestäuben und in dem heißen ÖL oder Fett goldbraun ausbacken. Auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und leicht nachsalzen.

Um dem Gericht zusätzlichen Pepp und Schärfe zu verleihen, vermischen wir Curry-, Paprika-, Cayennepfeffer und etwas IngwerPulver und geben es in einen Sieb-Streuer. Zum Schluss alle Bestandteile auf einem Teller nach Belieben anrichten, die Gewürzmischung über die vegane „Wurst“ mit der Soße streuen und fertig ist die etwas andere „Currywurst“ – und das ganz ohne Fleisch.

Aus dem Hacker-Festzelt: Rindertatar

das Lieblingsgericht von Thomas Roiderer

Zutaten (pro Person):

  • 200 g gewolfte Ochsenoberschale (Alternative: Rinderoberschale)
  • 2 TL fein gehackte Rote Zwiebeln
  • 2 TL geschälte und fein gehackte Essiggurke
  • 1/2 TL fein gehackte Kapern
  • 1-2 Eigelbe (je nach Größe)
  • 1-2 frische Stängel Petersilie

Zubereitung:

Zum Würzen (je nach Belieben) Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Rosenpaprika, Chilipulver, Senf, Ketchup. Alle Zutaten gründlich miteinander vermengen, nach Belieben würzen, gründlich abschmecken – fertig!

Anschließend das Tatar auf einem Teller anrichten und mit einem Stängel Petersilie garnieren. Dazu passt wunderbar frisch geröstetes Bauernbrot.

Zutaten (pro Person)

Aus dem Kufflers Weinzelt: Steak Frites | Zarte Steaks von Lämmern aus Freilandhaltung vom Gut Polting in Niederbayern mit knusprigen Pommes frites, Ratatouille und Kräuterbutter

das Lieblingsgericht von Sebastian Kuffler

Rezept von Freddy Gutierrez

Zutaten (für 4 Personen):

Steaks:

  • 8 Medaillons à 90 – 100 Gramm aus der Keule bzw. aus der großen und kleinen Nuss (Idealerweise aus Freilandhaltung)
  • 1 Knoblauchzehe, ungeschält und angedrückt
  • 1 Rosmarinzweig
  • Etwas Olivenöl und einige Butterflocken

Ratatouille:

  • Je 1 rote und gelbe Paprika, in kleinen Würfeln
  • 1 Zucchini, in kleinen Würfeln
  • 1 Aubergine, in kleinen Würfeln
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • Rosmarin, Salz, Pfeffer
  • Nach Belieben: Chili, Kreuzkümmel, Zitronenabrieb

Zubereitung:

Lammsauce

Sie können ohne weiteres ein gutes Fertigprodukt aus dem Glas verwenden. Falls Sie die Sauce in größerer Menge selbst zubereiten möchten, rösten Sie Lammknochen und -Abschnitte kräftig an, geben grob zerkleinertes, gewaschenes Röstgemüse dazu (Sellerie, Zwiebeln, Karotten) sowie etwas Tomatenmark dazu. Alles darf gut Farbe nehmen!

Nun löschen Sie mit Gemüse- oder Fleischbrühe, am besten sogar mit Lammfond aus dem Glas, ab. Lassen Sie die Sauce nun etwa zwei Stunden köcheln und dabei reduzieren, dann passieren Sie sie durch ein feines Sieb und schmecken sie mit etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb ab. Portionsweise eingefroren hält sie sich lange und kann nach Bedarf verwendet werden.

Ratatouille

Gutes Olivenöl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel anbraten. Danach erst die Paprika, dann Auberginen, zuletzt Zucchini zugeben und wenige Minuten mitbraten. Tomatenmark und stückige Tomaten beigeben und langsam kurz schmoren – das Gemüse soll gerade so gar sein. Mit feingehacktem Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Ganz nach Gusto bekommt das Ratatouille mit Chili oder Kreuzkümmel oder etwas Zitronenabrieb noch eine etwas andere, persönliche Note.

Die Lamm-Medaillons salzen und pfeffern. In Olivenöl kurz von beiden Seiten anbraten, dabei einen Rosmarinzweig und die

angedrückte Knoblauchzehe für den Geschmack dazu- bzw. auf das Fleisch legen. Eine Butterflocke mit den Steaks schmelzen lassen, das Fleisch mittels eines Esslöffels mit der flüssigen Butter übergießen (arosieren).

Richten Sie die Steaks mit Kräuterbutter auf dem Gemüse an und geben einen Löffel Lammsauce daneben. Wer möchte, serviert ein paar knusprige Pommes frites dazu – mit frischem, gutem Fett frittiert sind Pommes eine gute Beilage!

Aus dem Armbrustschützenzelt: Hirschgulasch mit Topfenspätzle und Preiselbeeren

das Lieblingsgericht von Peter Inselkammer

Zutaten (für 4 Personen):

Gulasch:

  • 1,2 kg Hirschschulter
  • 0,05 Pflanzenfett oder – öl
  • Salz
  • Pfeffer

Soße:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Kartoffel
  • 150g Sellerie
  • 100g Speck
  • 2 Knoblauchzehen (mit Schale), zerdrückt
  • 2 TL Puderzucker
  • 2 EL Preiselbeeren (aus dem Glas)

Spätzle Teig:

  • 300g Mehl
  • 100g Wiener Griesler Mehl
  • 100g Quark / Topfen
  • 6 Stk. Vollei
  • 2 Eigelb

Wildgewürze:

  • 3 Lorbeerblätter
  • Je 0,5 TL Senf-, Pfefferkörner und Thymian
  • 3 Nelken
  • 25 Wacholderbeeren (zerdrückt)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rotwein
  • 1l Wildfond oder -brühe

Zum Abschmecken:

  • Senf, Meerrettich, Preiselbeeren, Gin, Zartbitter Schokolade

Würze:

  • 1TL Salz
  • Muskat
  • 50g Butter

Preiselbeeren:

  • 200g Preiselbeeren
  • 100g Puderzucker

Zusatz:

  • 4 EL Crème Fraîche

Zubereitung

Hirschgulasch ansetzen

Das Fleisch von groben Sehnen befreien und in circa 4 cm große Würfel schneiden, in reichlich Mehl wenden und in nicht zu heißem Fett von allen Seiten anbraten. Die Zwiebeln, das Gemüse und den Knoblauch putzen und alles in grobe Stücke schneiden. Das Öl im Topf erhitzen, das Fleisch darin nach und nach anbraten und wieder herausnehmen. Den Ansatz mit etwas Rotwein ablöschen und für den Soßenansatz aufbewahren. Das restliche Öl erhitzen und das Gemüse behutsam rostbraun anrösten, mit Puderzucker bestäuben und karamellisieren lassen. Das Tomatenmark zufügen und mit anrösten lassen. Im Anschluss das Fleisch dazugeben, mit der Brühe und dem Bratenansatz auffüllen und langsam bei mittlerer Hitze unter dem Deckel schmoren lassen. Nach circa 1 Stunde fügen wir das Gewürzsäckchen hinzu und lassen das Ganze weiterhin für circa 1,5 Stunden bis das Fleisch schön weich ist vor sich hin simmern. Zum Schluss das Ganze mit Salz, Pfeffer, Preiselbeeren, Meerrettich, Senf, Schokolade und Gin abschmecken und gegebenenfalls noch etwas abbinden.

Topfenspätzle

Alle Zutaten vermengen und zu einem zähen Teig schlagen, bis der Teig blasen bildet. Nach Bedarf etwas Wasser zugeben. Mit einer Spätzlepresse oder einem Spätzlehobel in gut gesalzenes Wasser hobeln, kaltes Wasser als Gleitmittel verwenden. Ca. 2 – 3 Min. garen, herausnehmen, in kaltem Wasser abschrecken und auf einem Sieb abtropfen lassen, in Butter anschwitzen, nochmals würzen mit Salz und Muskat.

Preiselbeeren

Die gefrorenen Preiselbeeren mit dem Zucker zusammen in der Küchenmaschine so lange mit dem Knethacken rühren, bis eine sämige homogene Masse entsteht.

Anrichten

Das fertige Gulasch mit etwas Crème Fraîche, den Preiselbeeren und frischem Rosmarin garnieren, die angeschwitzten Topfenspätzle a part reichen.Außerdem sollten Sie noch separat etwas Preiselbeeren dazu reichen.

Aus der Bräurosl: Kronfleisch | Zart gesottenes Zwerchfell vom Rind, rosa serviert, mit Kartoffelgemüse und Kren

Das Lieblingsgericht von Peter Reichert

Rezept von Burkhard Metz

Zutaten (für 4 Personen):

Kronfleisch | Zwerchfell vom Rind:

  • 1 kg Kronfleisch
  • 100g Karotte geschält
  • 100g kleiner Knollensellerie (3/4)
  • 1 Zwiebel mit Schale
  • 100g Lauch (3/4)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 Stk. schwarze Pfefferkörner
  • 4 Stk. Wacholderbeeren
  • 3 Stück Nelken
  • Prise gemahlene Muskatnuss
  • Salz (nicht zu viel am Anfang)
  • 1 kleiner Bund glatte Petersilie
  • 1 kleiner Bund Maggikraut (Liebstöckl)
  • 30g frisch geriebener Meerrettich
  • Fertige Rinderbrühe leicht abgeschmeckt

Kartoffelgemüse:

  • 600g gewürfelte festkochende Kartoffeln
  • 100g Karottenwürfel
  • 100g Selleriewürfel
  • 100g Lauchwürfel
  • 100g Zwiebelwürfel
  • 50g Butter
  • 2 frische Lorbeerblätter
  • Fein in Streifen geschnittene glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Das Kronfleisch vom Fett und den Sehnen befreien, oder vom Metzger küchenfertig herrichten lassen. Die Rinderbrühe (zur Not kann man auch gekörnte Brühe verwenden) mit dem Gemüse und den Gewürzen aufkochen und simmern lassen.

Das vorbereitete Kronfleisch waschen, trockentupfen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. In einer Pfanne kurz von beiden Seiten anbraten und dann in die Rinderbrühe legen.Das Fleisch dort ca. 10 Minuten ziehen lassen. Wichtig: es sollte innen noch rosa sein.

In der Zwischenzeit das Kartoffelgemüse zubereiten, hierfür die Butter in einem Topf zergehen lassen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Topf nicht zu stark vorgeheizt ist, die Butter sollte nicht braun werden. Anschließend Kartoffelwürfel und Gemüsewürfel dazugeben, leicht anschwitzen, die Gewürze dazugeben und mit der Rinderbrühe auffüllen, damit das Gemüse leicht bedeckt ist.Das Kartoffelgemüse ungefähr 8-10 Minuten köcheln lassen.

Das Kartoffelgemüse sollte noch einen leichten Biss haben und leicht sämig sein.Zum Schluss nochmals mit Salz, Pfeffermühle und geriebener Muskatnuss abschmecken. Kurz vor dem Anrichten die geschnittene Blattpetersilie untermischen.

Das Kartoffelgemüse auf einen vorgeheizten Teller in der Mitte anrichten, das Kronfleisch aus dem Fond nehmen und entgegen der Faser in Scheiben schneiden.Das Kronfleisch auf dem Kartoffelgemüse anrichten, mit Fleur de Sel bestreuen und mit frischen geriebenen Meerrettich garnieren.

BrauBeviale: ab 2023 in neuem Gewand und mit neuem Termin

2023 kann kommen: Dann vereint die BrauBeviale, eine der führenden Investitionsgütermessen für die Getränkeindustrie, endlich wieder die Welt der Getränke im Nürnberger Messezentrum. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen. Nach der längeren Corona-bedingten Pause präsentiert sich die Fachmesse der Getränkebranche in neuem Gewand und zu einem neuen Termin: Vom 28. – 30. November 2023 geht die BrauBeviale mit klarem Profil und neuem Markenauftritt an den Start. Der Slogan „Das Wir verbindet Vielfalt.“ ist richtungsweisend für die Messe und ihr Programm.

„Wir können es kaum erwarten, die Welt der Getränke endlich wieder in unseren Messehallen versammeln zu dürfen“, freut sich Andrea Kalrait, Executive Director BrauBeviale und Beviale Family bei der NürnbergMesse, bereits jetzt auf 2023. „Wir hatten eine lange Pause, aber unser Ohr weiterhin nah an der Branche und haben mit vielen Unternehmen und Partnern gesprochen. Der Tenor dabei war ganz klar: Sowohl die Aussteller als auch die Besucher freuen sich schon jetzt auf ein Treffen mit Kollegen, Kunden und Fachleuten in Nürnberg. In kreativer Arbeitsatmosphäre werden wichtige Kontakte geknüpft, Netzwerke erweitert, konkrete Fragen erörtert, aus Interessenten Kunden. Die BrauBeviale inspiriert und setzt Impulse für die Getränkebranche.“

Um das auch in Zukunft zu gewährleisten, hat sich Andrea Kalrait mit ihrem Team und dem ideellen Träger, dem Verband Private Brauereien Bayern e. V., in den letzten Monaten intensiv mit der Positionierung der BrauBeviale auseinandergesetzt. Das Ergebnis: Die BrauBeviale geht 2023 mit einem geschärften Profil und einem neuen Markenauftritt an den Start. Der Slogan „Das Wir verbindet Vielfalt.“ hat die gesamte Getränkewelt im Blick. Er beschreibt einen wichtigen und entscheidenden Kernaspekt der Messe – nur wenn verschiedenste Akteure, vom Jungunternehmer bis zum erfahrenen Branchenkenner, unter einem Dach in familiärer Atmosphäre zusammenkommen, entsteht das gewisse Wir-Gefühl, das die BrauBeviale einzigartig macht. Gemeinsam Brücken zu schlagen, um Vielfalt zu vereinen, wird auch durch den modernen visuellen Auftritt transportiert. Hier schließt sich im wahrsten Sinne des Wortes der Kreis, der ein zentrales Element im neuen Erscheinungsbild der BrauBeviale ist und sich durch die Gestaltung der gesamten Messekommunikation, online wie offline, zieht. Beispielsweise im runden Key Visual: In ihm spiegelt sich die Diversität der verschiedensten Akteure und der unterschiedlichsten Getränke an einem Ort authentisch wider. Genau der Grund, warum auch die Farbwelt der Messe angepasst und das bewährte Grün – welches auch mit dem Thema Nachhaltigkeit assoziiert wird – um buntere, vielfältigere Farbtöne ergänzt wurde.

Neuer Termin: 28. bis 30. November 2023

Doch nicht nur das Erscheinungsbild der BrauBeviale hat sich verändert, auch der Termin ist neu: Die BrauBeviale findet vom 28. bis 30. November 2023 statt und bietet somit optimale Voraussetzungen, das Jahr gemeinsam mit der Branche abzuschließen sowie sich für das kommende Jahr inspirieren zu lassen und die richtigen Weichen zu stellen. Ein weiteres Schmankerl dieses Termins ist der weltbekannte Nürnberger Christkindlesmarkt, der just am Tag nach dem letzten Messetag traditionell vom Nürnberger Christkind eröffnet wird. Andrea Kalrait sieht darin einen klaren Vorteil: „Vor allem für unsere internationalen Gäste ist das eine wunderbare Gelegenheit, den Besuch der BrauBeviale mit einem Bummel durch den Nürnberger Weihnachtsbudenzauber abzurunden. Und natürlich ist es auch für die nationalen Gäste ein attraktiver Anreiz, noch ein, zwei Tage länger in Nürnberg zu bleiben. Nürnbergs Atmosphäre in der Adventszeit ist wirklich kaum zu überbieten.“

Die BrauBeviale auf der drinktec 2022

Doch bis nächstes Jahr Weihnachten muss niemand warten, der dem Team der BrauBeviale wieder live begegnen will. Vom 12. bis 16. September 2022 ist das BrauBeviale-Team nämlich auf der drinktec vertreten. Am Stand des Verbands Private Brauereien e. V. (A6.512) – ideeller Träger der BrauBeviale – freuen sich Andrea Kalrait und ihr Team nach so langer Durststrecke ganz besonders auf den persönlichen Austausch, interessante Gespräche sowie inspirierende Begegnungen mit alten Bekannten und neuen Kontakten. Selbstverständlich geben sie auch gerne Auskunft zu den Plänen für die BrauBeviale 2023 in Nürnberg.