Schlagwort-Archiv: Lagerbier

Altenauer – Harzer Urstoff

Aus dem im Oberharz gelegenen Altenau stammt das Bier, das jetzt vor mir steht, das Harzer Urstoff. Die Brauerei gehört zum Kloster Wöltingerode bei Goslar. Allerdings habe ich das Gerücht gehört, dass die Klosterverwaltung die Brauerei verkaufen will.

Golden mit leichtem Rotstich läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine leicht überdurchschnittlich große sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. An der Optik dieses Bieres gibt es schonmal nichts zu meckern.

Das Aroma ist malzbetont und erinnert an Brot, aber auch einige würzige Noten kommen nicht zu kürz.

Der Antrunk ist recht süß. Leider ist die feinperlige und sanfte Kohlensäure etwas sehr knapp dosiert. Auf der Zunge gesellt sich ein leichtes Bitter zur Süße, was zusammen mit dem weichen und runden Mundgefühl für eine ungeheure Süffigkeit sorgt. Im Abgang wird das Bitter noch etwas kräftiger und es klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, Caramalz), Hopfen (Bitterhopfen, Perle, Tradition), Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Kloster Wöltingerode Brennen & Brauen GmbH
Wöltingerode 1
38690 Goslar
https://www.woeltingerode.de/

Gordon – Finest Platinum 12

Ein Lagerbier mit 12 Volumenprozent Alkohol ist recht selten. Mit dem Gordon Fines Platinum 12 steht ein solches Exemplar jetzt vor mir. Die Brauerei beschreibt es so: „Ein XXXtra Strong Lagerbier, Gordon Finest Platinum, ein reines Juwel mit großem Charakter, steht ganz oben in der Kategorie des starken Lagers. Sein hoher Alkoholgehalt verleiht ihm einen kräftigen Geschmack und eine unbestreitbare Männlichkeit, die auf die berühmten Gordon Highlander Regimenter zurückgehen. Eine Kraft, mit der man rechnen muss, als ob sie aus Gesteinen gewonnen würde, die Millionen von Jahren alt sind. Versuche es, wenn du kannst!“ Na gut, die Beschreibung macht durchaus den Eindruck, als wäre sie etwas aus der Zeit gefallen. Aber gut, von der Theorie zur Praxis, öffnen wir die Flasche und schenken uns ein.

Intensiv goldfarben präsentiert sich das Bier im Glas. Während mir die Farbe wirklich gut gefällt, lässt der Eindruck der Schaumkrone doch zu wünschen übrig. Sie ist klein und fällt schnell in sich zusammen, und das schneller als ich es von anderen Bieren mit hohem Alkoholgehalt gewöhnt bin.

Das Aroma ist malzbetont mit einigen blumigen Noten. Dabei unterstützt der deutlich wahrnehmbare Alkoholgeruch die Aromen. Auch wenn ich deutlichen Alkoholgeruch in der Regel nicht schätze, ergibt sich hier doch ein recht rundes Aroma. Dieses Bier kann mich wirklich überraschen.

Der Antrunk ist recht süß und jetzt stört mich, dass die sanfte Kohlensäure sehr knapp dosiert ist. Da würde ich mehr erwarten. Auf der Zunge kommt zur Süße ein angenehmes Bitter, wobei der Alkohol immer deutlich zu schmecken ist. Trotz des hohen Alkoholgehalts ist das Mundgefühl mild, aber leider nicht so ganz rund. Vom Hopfen kann ich lediglich die Bitterstoffe schmecken, Aromen bleiben hier leider auf der Strecke. Auch der Abgang ist mild, überraschend wenig bitter und mit wirklich kurzem Nachklang. Der letzte Eindruck, den das Bier hinterlässt, ist ein leichtes Brennen des Alkohols auf der Zunge.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Hopfen

Alkoholgehalt:

12 % Vol.

Brauerei:

John Martin s.a
rue du cerf 191
1332 Genval
Belgien
www.anthonymartin.com

Hellers – Hopfengarten

In jedem Jahr braut Hellers in Köln ein Jahrgangsbier und jetzt steht eines dieser Biere vor mir, das Hopfengarten.

Bernsteinfarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist leicht überdurchschnittlich groß und bleibt lange erhalten. Die Optik des Hopfengartens gefällt mir schon mal.

Auch das Aroma kann mich überzeugen. Düfte nach Zitrone, Ananas und Mango steigen mir in die Nase. Das macht schon mal Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht trocken und dabei frisch und fruchtig. Die Fruchtigkeit bleibt auch auf der Zunge erhalten, dabei bleibt das Bier mild; die Bitterstoffe des Hopfens halten sich diskret im Hintergrund. Sie kommen erst im Abgang etwas mehr hervor, das Bitter ist freundlich und leicht, klingt aber trotzdem recht lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, Münchner Malz), Hopfen (Callista, Hallertau Blanc), Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Heller GmbH
Roonstr. 33
50674 Köln
www.hellers.koeln

Staffelberg-Bräu – Loffelder Dunkel

Franken ist ja bekannt für seine guten Biere, so dass ich mich auf die Verkostung, die jetzt ansteht, bereits freue und ich ohne weitere Vorrede die Flasche öffne und mir das Loffelder Dunkel aus der Staffelberg-Brauerei in Bad Staffelstein einschenke.

Kupferrot strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die elfenbeinfarbene Schaumkrone ist fest und bleibt lange erhalten. In Nürnberg würde dieses Bier als Rotbier verkauft, was mir das Bier wirklich sympathisch macht.

Das Aroma ist malzbetont nach Karamell, aber auch einige hopfenwürzige Noten steigen mir in die Nase. Anhand der Farbe hätte ich eventuell auch Aromen nach dunkler Schokolade und Kaffee erwartet, aber das ist hier nicht der Fall.

Der Antrunk ist erfrischend und voll. Das Malz bleibt auf der Zunge im Vordergrund und ein leichtes Bitter kommt dazu. Ich würde sagen, das Loffelder Dunkel ist ein echtes Muster für fränkisches Bier. Vollmundig und süffig ist es. Der Abgang ist zunächst mild und malzbetont, bevor sich ein Bitter mit langem Nachklang entwickelt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

12° Plato

Brauerei:

Staffelberg-Bräu GmbH & Co. KG
Mühlteich 7
96231 Bad Staffelstein
www.staffelberg-braeu.de

 

Genys – Tattoo Lager

Genys Brewing, beheimatet im litauischen Kauna, beschreibt sein Tattoo Lager wie folgt: „Tattoo Lager ist ein leicht zu trinkendes, sprudelndes Gefühl, das perfekt ist, um zu jeder Tageszeit mit so ziemlich jeder Art von Essen zu trinken. Nun, jederzeit nach Mittag.“ Nun ja, ein Lager ist wirklich ein Bier, das sich (fast) jedem Essen anzupassen weiß. Dafür muss es aber auch tadellos gebraut sein, denn auch wenn dieser Bierstil auf den ersten Blick kein allzu eindrucksvolles eigenes Profil aufzuweisen hat, verzeiht er doch keine Braufehler, so dass der Konsument jeden Patzer des Brauers gnadenlos präsentiert bekommt. Mal sehen, wie die Balten ihr Lager hinbekommen haben.

Golden und mit einer leichten Hefetrübung fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Bei der Optik hat die Brauerei schon mal keine Fehler gemacht.

Das Malz steht im Mittelpunkt des Aromas. Dabei wird es durch einige blumige und fruchtige Noten unterstützt, wie auch durch einen Hauch Kräuteraroma. Das lässt wirklich die Spannung steigen, wie sich denn wohl der erste Schluck so machen wird.

Der Antrunk ist frisch mit leichter Süße, was das Bier von Anfang an angenehm zu trinken macht. Auf der Zunge entwickelt sich die Süße noch weiter, dabei bleiben die Bitterstoffe deutlich im Hintergrund, so dass das Tattoo Lager wirklich mild ist, dabei leicht und trotzdem vollmundig. Leichte würzige und blumige Aromen unterstützen die Vollmundigkeit noch. Auch der Abgang ist sehr mild mit wenig Bitterstoffen und minimaler Säure, so dass der Geschmack auch nur kurz nachklingt.

Das Tattoo Lager ist wirklich ein Allround-Bier, ohne Ecken und Kanten, das sich nahezu jeder Speise anpasst. Dabei ist die Drinkability ungeheuer.

Zutaten:

Wasser, Malz (Pilsener), Hopfen (Saaz)

Alkoholgehalt:

4,0 % Vol.

Bittereinheiten:

15 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Genys Brewing, UAB
Juozapavičiaus av. 7H
45251 Kaunas
Litauen
www.genysbrewing.lt

Birra Moretti – L‘Autentica

Birra Moretti ist eines der bekanntesten Biere Italiens. Aber nicht nur dort: Die Brauerei exportiert ihren Gerstensaft mittlerweile in über 40 verschiedene Länder. Das Bier feiert weltweit große Erfolge und wird immer wieder für seinen exzellenten Geschmack ausgezeichnet. In internationalen Wettbewerben spielt Moretti bei den Top-Playern mit und muss sich hinter den Bierriesen wie Deutschland nicht verstecken. Und das schon seit mehr als 150 Jahren. Die Traditionsbrauerei eröffnete ihre Pforten im Jahre 1860 und braut seither ihr allseits bekanntes und beliebtes Bier.

Den bärtigen Biertrinker auf Birra Morettis Label kennt jeder, die Geschichte dahinter wahrscheinlich nicht. Als der Neffe des Gründers Luigi eines Tages beim Mittagessen in seiner Lieblings-Trattoria saß, erblickten seine fachmännischen Augen die Personifizierung des perfekten Biertrinkers. Authentisch, echt und traditionell: Ein gediegener Herr mit mächtigem Schnauzbart und bierlüsternem Blick. Wie ein fetter Kater mit prachtvollem Schnurrhaar eine Maus betrachtet, so schwelgt dieser schnauzbärtige Herr über einem Glas mit verlockendem Inhalt. Bauschiger weißer Schaum türmt sich über einem kühlen Blonden, Wasser perlt am eiskalten Glas herab und lädt zu einem herzhaften Schluck ein. Herr Moretti konnte dem Genießer nicht widerstehen und bat ihn um ein Foto. Im Gegenzug dafür verlangte der Bärtige nichts weiter als noch ein Glas Bier. Seither identifizieren sich scharenweise Männer mit dem Moretti-Mann.

Golden und klar strahlt mir das Birra Moretti aus dem Glas entgegen. Die durchschnittlich große gemischtporige Schaumkrone fällt leider schnell in sich zusammen, so dass die Optik doch ziemlich leidet.

Das Aroma wird durch das Malz dominiert. Der Duft nach Karamell steht im Vordergrund und wird durch würzige Noten sowie durch den Duft nach weißem Pfeffer abgerundet.

Als das Bier erstmals die Zunge berührt fällt mir die geringe Karbonisierung auf, wodurch das Bier beinahe etwas abgestanden wirkt. Außerdem ist es für ein Lagerbier recht süß. Vermutlich würde sich hier etwas mehr Kohlensäure wirklich bezahlt machen. Auf der Zunge kommt ein gut abgestimmtes Bitter dazu, so dass das Bier jetzt vollmundig und süffig ist. Das Bitter klingt im Abgang noch lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Mais, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,6 % Vol.

Bittereinheiten:

12 IBU

Brauerei:

Heineken International
Tweede Weteringplantsoen 21
1017 ZD Amsterdam
Niederlande
www.birramoretti.com

Yankee & Kraut – Transfusion

Nichts gegen auffällige und ungewöhnlich gestaltete Etiketten, aber das Etikett dieses Bieres ist doch sehr unübersichtlich, so dass ich einige Zeit benötigt habe, herauszufinden, wie das Bier überhaupt heißt. Aber da das Brauerduo aus Ingolstadt bekanntlich tolle Biere braut, gehe ich mal davon aus, dass dieses Bier das in meinen Augen misslungene Etikett mehr als wiedergutmacht.

Bernsteinfarben und mit geringer Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Der feinporige Schaum bleibt lange erhalten. Optisch gefällt mir das Bier schon mal.

Düfte nach Karamell und Zitrusfrüchten steigen mir in die Nase, abgerundet durch einige würzige Noten.

Der Antrunk ist recht süß, was mich doch ein wenig überrascht. Während sich das Bier auf der Zunge verteilt kommt ein leichtes Bitter dazu. Auch die Zitrusaromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Damit kann das Bier mir gefallen, auch wenn es keine Überraschungen bereithält. Der Abgang zeichnet sich durch ein leichtes Bitter mit kurzem Nachklang aus.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Caramünch, Pilsener), Hopfen (Callista, Comet, Hallertauer Perle), Hefe

Alkoholgehalt:

4,4 % Vol.

Stammwürze:

10° Plato

Brauerei:

Yankee&Kraut GbR
Donaustraße 3
85049 Ingolstadt
https://yankeeundkraut.de/

Isar Kindl – Wildhopfen Lager

In Zeiten von Craftbier und Gypsybrewing ist der Traum vom eigenen Bier gar nicht mehr so unerreichbar. Genau das haben sich vier Freunde aus München und Freising gedacht und ihren Traum umgesetzt.

Hinter dem jungen Label Isarkindl stecken vier kreative Köpfe. Simon Klur und Xaver Amler sind für’s Brauen zuständig, Rainer Pieknik ist der Meister der Zahlen und Nina Bachmann sorgt dafür, dass richtig gut aussehen. Die vier haben ihr Label 2015 gegründet, als sie noch sturdierten. Mit ihren eigenen Visionen von Lager, Weißbier, Märzen und Radler wollen sie den bayerischen Biermarkt aufmischen und eine neue Perspektive ins traditionsreiche Brauhandwerk bringen. Mit saisonalen Spezialitäten wie ihrem Wildhopfen Lager lockern sie ihr Sortiment auf und bringen Abwechslung in den Kessel. Und genau dieses Bier steht jetzt vor mir.

Klar leuchtend-gold läuft das Bier ins Glas. Die feinporige Schaumkrone ist nicht allzu ausgeprägt und sie fällt anfangs auch schnell zusammen. Ein Rest bleibt aber lange erhalten.

Das Aroma ist malzbetont, aber auch der Hopfen kommt deutlich zu seinem Recht und trägt grasige und würzige Noten bei.

Der Antrunk ist leicht süß. Mich stört zunächst etwas, dass die sehr feinperlige Kohlensäure ziemlich knapp dosiert ist. Überraschend intensiv entwickelt sich der Geschmack auf der Zunge. Die Süße wird etwas kräftiger und nimmt einen leichten Honiggeschmack an. Das Bitter ist passend dazu vorhanden und einige würzige Noten sorgen für ein vollmundiges und süffiges Bier. Der Abgang wird mit seinem langen Nachklang durch ein leichtes freundliches Bitter mit einigen grasigen Noten dominiert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Brauerei:

Isarkindl OHG
Fasanenweg 5
85356 Freising
www.isarkindl-bier.com

Mönchsambacher – Lagerbier

Bereits im Jahr 1808 wurde die Brauerei Zehendner in Mönchsambach gegründet Seit 1938 ist sie im Besitz der Familie Zehendner. Die Brauerei beschränkt sich auf ein recht kleines Sortiment. Neben den ganzjährig verfügbaren Bieren Export, ungespundetes Lagerbier und Hefeweizen gibt es jahreszeitlich noch den Weihnachtsbock ab dem 3. Adventswochenende und ab Ende April den Maibock. Jetzt steht das ungespundete Lagerbier vor mir und wartet auf seine Verkostung.

Honiggelb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große Krone aus gemischtporigem Schaum, der anfangs recht flott in sich zusammenfällt, aber ein Rest bleibt dann lange erhalten.

Düfte nach Karamell sowie hopfige Aromen steigen mir in die Nase, unterstützt durch einige blumige Noten. Ich glaube, bei der Auswahl der Hopfensorten haben die Brauer ein glückliches Händchen gehabt.

Der Antrunk ist leicht süß und spritzig. Auf der Zunge gesellt sich noch ein freundliches Bitter dazu. Das Mundgefühl ist vollmundig und weich. Im Abgang wird das Bitter kräftiger und es klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Zehendner GmbH
Mönchsambach 18
96138 Burgebrach
www.moenchsambacher.de

Kuehn Kunz Rosen – Kerlig Hell

In Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, hat Kuehn, Kunz, Rosen ihren Sitz. Aus dieser Brauerei stammt das Kerlig Hell, das jetzt vor mir steht. Mit diesem Bier haben die Jungs sich an den wohl schwierigsten Bierstil herangewagt, an das Helle. Auch wenn dieser Bierstil auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär erscheint, ist es doch der Stil, der Fehler beim Brauen am deutlichsten zeigt. Mal sehen, wie dieses Helle gelungen ist.

Leuchtend golden und leicht hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große sahnige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Die Optik haben die Brauer wirklich gut hinbekommen.

Das Aroma ist intensiv blumig-fruchtig. Düfte nach Biskuitteig, Zitrone, Grapefruit und Pfirsich steigen mir ebenfalls in die Nase. Das macht wirklich Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist frisch und durch die sehr feinperlige Kohlensäure auch angenehm spritzig. Auf der Zunge dominiert durchaus der Malzkörper, aber auch die Aromen spiegeln sich wider. Das Mundgefühl ist voll und rund, da auch das Bittere sich harmonisch in das Gesamtbild einbettet. Der Abgang zeichnet sich durch ein freundlich-fruchtiges Bitter mit langem Nachklang aus.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Carahell), Hopfen (Summit, Citra, Crystal), Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

12° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

5° – 7° Celsius

Brauerei:

K.K.R. GmbH
Weisenauer Straße 15
55131 Mainz
www.kuehnkunzrosen.de