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Was kostet das Bier im Stadion?

Dass es nicht ganz billig ist, ins Stadion zu gehen, dürfte wohl jedem klar sein. Eigentlich kommt es da auch nicht mehr auf den Preis für das Bier in der Pause an. Trotzdem hat Radio Bremen einmal nachgefragt, wie viel das Pausenbier denn wohl so kostet. Radio Bremen hat sich einmal die Mühe gemacht nachzufragen und ist zu folgendem Ergebnis gekommen:

Verein Biermarke Bier Bier alk.frei Softdrink
SV Darmstadt 98 Pfungstädter 5,00 5,00 5,00
SV Werder Bremen Haake Beck/ Becks 4,30 4,30 4,00
Eintracht Frankfurt  Krombacher 4,30 4,30 4,30
FC Augsburg Riegele 4,20 4,20 4,20
FC Bayern München Paulaner 4,20 4,20 4,10
Hamburger SV König Pilsener 4,20 4,20 4,20
Hertha BSC  Warsteiner 4,20*
TSG 1899 Hoffenheim Bitburger 4,13 4,13 4,00
Bayer 04 Leverkusen Gaffel/Bitburger 4,00 4,00 3,80
VfL Wolfsburg Veltins 4,00 4,39 3,80
FC Ingolstadt 04 Herrnbräu 4,00 4,00 3,80
Borussia Mönchengladbach Bitburger 4,00 4,00 4,00
1. FC Köln  Gaffel/Bitburger 4,00 4,00 4,00
1. FSV Mainz 05 Bitburger 3,90 3,90 3,80
FC Schalke 04 Veltins 3,90 4,50 3,90
SC Freiburg Rothaus 3,75 3,75 3,38
Borussia Dortmund Brinkhoff’s 3,70 3,70 3,50
RB Leipzig Ur-Krostitzer 3,50 3,50 3,00

Nur für den Fall, dass Sie sich fragen, was das Sternchen bei Hertha BSC zu sagen hat: Der Preis stammt aus der letzten Saison. Auffällig ist, dass Bier mir Alkohol und alkoholfreies Bier in fast allen Stadien den gleichen Preis haben. Nur Schalke und in geringerem Maße der VfL Wolfsburg kassieren für alkoholfreies Bier mehr als für „richtiges“ Bier.

Die Tabelle stammt von Radio Bremen. In der Untersuchung wurden auch die Preise für Bratwurst und Pommes Frites untersucht. Das vollständige Ergebnis der Umfrage finden Sie unter http://www.radiobremen.de/sport/fussball/werder/stadion-check100.html.

2. – 3. September 2016: Lingener Bierkultur

Sie kennen Lingen nicht? Diese Kleinstadt liegt ganz im Nordwesten Deutschlands im Emsland, direkt an der Grenze zu den Niederlanden. Und auch dort, abseits der großen Metropolen, wird die Bierkultur gepflegt. Seit dem letzten Jahr wird dort am ersten Wochenende im September die Lingener Bierkultur gefeiert. Und ja – auch die Norddeutschen können feiern. Auch wenn dieser Menschenschlag manchmal als stur angesehen wird – das stimmt nicht. Im Gegenteil, jedes Mal wenn ich aus dem Ruhrgebiet nach Norddeutschland fahre, freue ich mich, zu erleben, wie offen die Menschen dort häufig miteinander umgehen. Aber kommen wir nun endlich zur Lingener Bierkultur.

15 Brauereien aus ganz Deutschland, Dänemark und den Niederlanden werden vor Ort vertreten sein und sich selbst sowie ihre Biere vorstellen. Neben bekannten Brauereien wie der Kehrwieder Kreativbrauerei aus Hamburg und Riegele aus Augsburg kommen auch kleine Brauereien wie Onkel aus Düsseldorf und Mein Sudhaus aus Königswinter ins Emsland.

Dass der Veranstalter, die Markus Quad von der Gaststätte Alte Posthalterei einen Stand hat, dürfte sich wohl von selbst verstehen. Falls Sie die Gaststätte nicht kennen: dort gibt es ständig mehr als 100 Biere in einem ständig wechselnden Angebot. Alleine dieses Angebot sollte diese Location für einen Besuch empfehlen, wenn Sie einmal in Lingen sind. Während der Lingener Bierkultur verwöhnt Sie die Alte Posthalterei zusammen mit dem Gasthof Backers aus Twist mit Spezialitäten vom Grill, aus dem Kessel und dem Flammkuchenofen.

Es lohnt sich also, einen Wochenendausflug nach Lingen einzuplanen. Hier noch die Brauereien, die planen, ihre Brauspezialitäten vorzustellen:

Kehrwieder, Hamburg
Schoppe Bräu, Berlin
One Pint, Dänemark
Onkel, Düsseldorf
Gruthaus, Münster
Mashsee, Hannover
Uthoka, Niederlande
Craftbee, Kassel
Mein Sudhaus, Königswinter
Lemke, Berlin
Riegele Brauhaus, Augsburg
Kraftbräu, Trier
Liquit Hops, Augsburg
Emsland Brauhaus, Lülle

26. – 27. August 2016: 4. Basler Biermarkt

Bereits zum vierten Mal findet am Freitag, 26. und Samstag, 27. August 2016 der Biermarkt auf dem Vogesenplatz beim Bahnhof St. Johann in Basel statt. Nach dem großen Erfolg im nächsten Jahr wurde der Basler Biermarkt in diesem Jahr auf zwei Tage verlängert. Zwei Dutzend Brauereien aus der Region der der gesamten Schweiz werden an den beiden Tagen sich und ihre Biere vorstellen. Bei diesen vielen Brauereien gibt es also viel zu verkosten. Selbstverständlich ist auch für eine Vielzahl an kulinarischen Angeboten gesorgt.

Da nicht alle Brauereien an beiden Tagen vor Ort sein werden, lohnt es sich bestimmt, den Biermarkt an beiden Tagen zu besuchen. Welche Brauereien vor Ort sein werden, können Sie auf der Homepage des Basler Biermarkts nachlesen. Aufgrund der Vielzahl der Anbieter verzichte ich hier auf eine Auflistung. Auf der Homepage sind auch die Websites der meisten Brauereien verlinkt, so dass Sie sich bereits im Vorfeld über das Angebot informieren können.

Soll das Bier aus dem Computer kommen?

Wenn Sie diesen Blog lesen, gehören Sie sicher wie ich zu den Menschen, die gerne ein Ihnen unbekanntes Bier kaufen, es genießen und sich über die Kreation der Brauer freuen oder sich darüber ärgern. Regionale Biere und Craft Beer sind nunmal kein Einheitsgebräu, sondern es handelt sich um individuelle Biere, in die die Brauer ihre Persönlichkeit gelegt haben. Diese Biere können und wollen nicht jedem gefallen, damit gehören Sie aber zu einer (zum Glück wachsenden) Minderheit, die immer wieder neugierig ist auf neue Geschmackserlebnisse. Wenn Sie jetzt die Möglichkeit hätten, Ihr eigenes Bier zu kreieren, würde das wahrscheinlich nicht beim ersten Versuch der große Erfolg werden, aber das Experiment vermutlich würde zu einem ungewöhnlichen Ergebnis führen.

Nein, genau das bekommen Sie nicht. Aber in London haben sich zwei Unternehmer vorgenommen, etwas Ähnliches anzubieten. Sie haben ein von menschlichen Braumeistern vier Biere kreieren lassen und stellen ihren Kunden über den Facebook Manager viele Fragen zu diesem Bier. Die Kommentare werden ausgewertet und fließen in den nächsten Sud ein.

Dieses Verfahren nennen die beiden Automated Brewing Intelligence, kurz ABI. Es wurde von Rob McInerney entwickelt, einem Experten für Maschinenlernen. Dabei arbeitet er mit dem Marketingmenschen Hew Leith zusammen, mit dem er IntelligentX Brewing Co. gegründet hat. Beworben wird das Ergebnis als „das erste Bier der Welt, das mit Künstlicher Intelligenz gebraut wird“.

Rob McInerney erläutert: „Künstliche Intelligenz hilft bei Entscheidungen, und beim Bierbrauen gibt es eine Menge Entscheidungen zu treffen“. Das richtige Malz muss ausgewählt werden, in vielen Fällen mehrere Malze, für den Hopfen gilt das gleiche. Da die britischen Brauer sich nicht an das deutsche Reinheitsgebot halten müssen, stehen zusätzlich Entscheidungen über weitere Zutaten an. Auch der Brauprozess selbst ist nicht durch komplizierte Handlungen geprägt, sondern durch Entscheidungen, wann der einzelne Arbeitsschritt abgeschlossen ist.

Die beiden Unternehmer haben mit ihrem Bier noch großes vor: Hew Leith sagt, dass es eines der Ziele von IntelligentX sei, mit dem Bier irgendwann einen Preis zu gewinnen. Das mag wohl klappen, ich habe aber meine Zweifel, ob es ein Preis für ein exzellentes Bier sein wird. Ich vermute eher, dass es sich um einen Preis für den kreativen Einsatz künstlicher Intelligenz handeln wird.

Aber vielleicht bin ich ja zu pessimistisch, was die Qualität des Biers betrifft. Ich habe gerade eine Mail nach London geschickt und nachgefragt, ob es möglich ist, dass mir die angebotenen Biere zugeschickt werden, damit ich sie verkosten kann. Sollten die Biere zu mir kommen, werde ich an dieser Stelle darüber berichten.

Mit Material von heise.de.

So feiert die Elite in Nordkorea

Die Wiesn in München kommt immer näher. Aber nicht nur dort gibt es das Oktoberfest (auch wenn es nur in München das Original gibt), fast überall findet der durstige Suchende inzwischen Plagiate dieses größten Bierfestes der Welt. Selbst mitten im Ruhrgebiet gibt es inzwischen ein Oktoberfest – in einer Sporthalle in Mülheim/Ruhr. Seien wir ehrlich – das ist wie Karneval in Celle – das braucht kein Mensch.

Da kann Kim Jong-un, jüngster Spross der Diktatordynastie in Nordkorea, selbstverständlich nicht widerstehen und er hat ebenfalls ein Oktoberfest ausgerufen, diesmal in Taedonggang. Und wie es sich für einen ordentlichen Diktator gehört, versucht er selbstverständlich, das Original zu übertrumpfen. Da sich die Besucherzahlen vermutlich nicht toppen lassen, versucht er es zumindest mit der Länge der Veranstaltung. Das „Taedonggang Beer Festival“, so der offizielle Name des Events, geht nicht wie die Münchner Wiesn über 17 Tage, sondern dafür sind satte 20 Tage eingeplant.

Serviert wird das Bier im Übrigen von zierlichen Koreanerinnen in Stewardessen-Uniformen. Damit muss Nordkorea sich zumindest nicht vorwerfen lassen, das Original aus München eins-zu-eins kopiert zu haben. Im Übrigen – das Bier soll lt. Max Boller, seines Zeichens Tourist in der Urlaubshochburg Pjöngjang und Deutschlandchef von Nestlé-Professional, recht gut sein. Die Süddeutsche Zeitung zitiert ihn: „Das Bier ist fantastisch, das schmeckt wie zu Hause“.

Genaue Informationen über die ausgeschenkten Biere habe ich nicht. Finenews.ch schreibt, dass es neben dem in Nordkorea üblichen Lagerbier auch Biere mit Kaffee- und Schokoladengeschmack gäbe. Darüber, ob diese Geschmacksrichtungen durch Zusätze oder den kreativen Einsatz der richtigen Malzsorten erreicht wurden, schweigt sich Finews leider aus. Dafür gibt es aber zumindest Informationen über die Preise: den halben Liter Bier gibt es für umgerechnet € 2,25, umgerechnet auf die Maß kostet das Bier also € 4,50. Im Vergleich zu den mehr als zehn Euro für ein Bier auf dem Oktoberfest in München klingt das erst einmal günstig, auch wenn wir einrechnen, dass das Fest in Pjöngjang noch drei Euro Eintritt dazukommen. In München ist der Eintritt frei.

Aber die Süddeutsche Zeitung hat einmal nachgerechnet. Dort ging die Redaktion davon aus, dass die Löhne in Deutschland in etwa die 40fache Höhe der Löhne in Nordkorea haben. Umgerechnet auf das gleiche Verhältnis der Oktoberfestpreise in Deutschland würde der Eintritt schon mal 120 Euro betragen und der Liter Bier würde mit 416 Euro zu Buche schlagen. Auch wenn diese Rechnungen sicherlich eine unzulässige Vereinfachung darstellen, zeigen sie doch an, dass das Oktoberfest in Nordkorea keinesfalls eine Veranstaltung für die Volksmassen sein soll, sondern dass es sich um eine geschlossene Veranstaltung für die Elite handelt. Das Regime in Nordkorea scheint wirklich kein Fettnäpfchen auslassen zu wollen.

13. August 2016 – Craftival in Freiburg/Breisgau

Nachdem das Craftival im letzten Jahr ein toller Erfolg war, wird es am 13. August eine Neuauflage der Veranstaltung geben. Sie beginnt um 12 Uhr in Schmitz-Katze & Decker Garage. Was Sie dort erwartet, verraten die Veranstalter leider nicht. Die URL http://www.craftival.de verweist lediglich auf eine Facebookseite, auf der auch nicht mehr steht, als dass die Veranstaltung stattfindet. Schade.

12. – 14. August 2016: London Craft Beer Festival

OK, London liegt nicht unbedingt um die Ecke, aber das vierte London Craft Beer Festival ist ein Event der Superlative. Mehr als 30 der weltbesten Brauereien stellen über 250 Biere vor. Hier trifft sich die Avangarde der Craft Beer-Szene. Da gibt es viel zu probieren. Dazu Street Food aus regionalen Grundstoffen der Saison und ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm – 11 Gruppen und DJs werden dafür sorgen, dass auch in den Pausen zwischen den Verkostungen keine Langeweile aufkommt. Aber im Mittelpunkt steht selbstverständlich das Bier. Da gibt es wirklich was zu entdecken. Die Liste der Brauereien liest sich wirklich wie das Who-is-Who der Craft Beer-Szene:

  • Canediguerra, Italien
  • Bermondsey, London
  • Ebeltoft Gaardbryggeri, Dänemark
  • Lervig Aktiebryggeri, Norwegen
  • Howling Hops, London
  • Alpha State, Großbritannien
  • Siren Craft Brew, Großbritannien
  • Partizan Brewing, Großbritannien
  • Redemption, Großbritannien
  • Moor Beer Co., Großbritannien
  • Stone & Wood, Australien
  • Gipsy Hill Brewing Company, Großbritannien
  • Pressure Drop, Großbritannien
  • Thornbridge Brewery, Großbritannien
  • Wild Beer Co., Großbritannien
  • AEgir Bryggeri, Norwegen
  • To Øl, Dänemark
  • Anspach & Hobday, Großbritannien
  • Sierra Nevada, USA
  • Tilmans Biere, Deutschland
  • Wiper and True, Großbritannien
  • Sori Brewing, Estland
  • Magic Rock, Großbritannien
  • The Kernel Brewery, Großbritannien
  • Brewdog, Großbritannien
  • Beavertown, Großbritannien
  • Fuller’s, Großbritannien
  • Omnipollo, Schweden
  • Brew by Numbers, Großbritannien
  • Cloudwater, Großbritannien
  • Buxton Brewery, Großbritannien
  • Weird Beard, Großbritannien

Sie kennen die Brauereien nicht und wollen etwas mehr Informationen haben? Das ist kein Problem. Auf der Website des London Craft Beer Festivals finden Sie eine Kurzvorstellung aller vertretenen Brauereien und auch eine Begründung weshalb die Brauereien eingeladen wurden. Wechseln Sie auf der Site einfach auf die Seite Beer. Dort sind die Logos aller Brauereien aufgelistet. Durch einen Klick auf das Logo einer Brauerei öffnen Sie eine Seite, auf der Sie die Angaben zur jeweiligen Brauerei finden.

Es passiert mir selten, dass ich wirklich bedaure, zu einer Veranstaltung nicht fahren zu können. Beim London Craft Beer Festival ist das anders, aber aus irgendeinem Grund habe ich von diesem Event zu spät erfahren. Mal sehen, ob ich es zur 5. Auflage dieser Veranstaltung schaffe. Eines sollte aber klar sein. Ein so umfangreiches und aufwändiges Programm gibt es nicht zum Nulltarif. Die Tickets können im Internet bestellt werden und kosten zwischen 33,50 und 38,50 Pfund.

5. – 7. August 2016: Craft Beer, Streetfood, Live-Musik – WeldeFest 2016

Die Menschen in Plankstadt und Umgebung wissen es selbstverständlich schon lange. Auch in diesem Jahr startet der August mit dem traditionellen WeldeFest im Lustgarten in Plankstadt. Das Genuss-Fest beginnt am Freitagabend um 18 Uhr mit dem dritten Craft Beer Tapday. Foodtrucks und Lustgarten laden an allen drei Tagen zu leckerem Essen und bestem Bier von Hier ein, und auf der Bühne stehen unterschiedliche Live-Bands. Am Samstag und Sonntag veranstaltet die Welde Bierwelt Verkostungen und Brauereiführungen, die kleinen Besucher haben Spaß bei Mitmachzirkus und Hüpfburgen. Der Eintritt zum Fest ist wie immer frei.

Mit dem dritten Craft Beer Tapday eröffnet die Braumanufaktur Welde am Freitagabend ihr jährliches Sommerfest. Der Begriff Tapday kommt aus der US-amerikanischen Craft Beer Szene. Bei einem Tapday präsentieren verschiedene Craft Beer Brauereien ihr Biere bei einer Verkostung, die Brauer sind anwesend und stehen Rede und Antwort rund um ihre Biere. „Wir haben dieses Jahr sechs interessante Craft Beer Brauereien aus ganz Deutschland zu Gast. Und natürlich sind auch unsere Craft Biere im Ausschank,“ berichtet WeldeBraumeister Stephan Dück. Die Gast-Brauereien haben ihre Craft Biere im Gepäck, die sie persönlich ausschenken. Mit dabei wird der ein oder andere eigens für das WeldeFest eingebraute Sud sein. Für Freunde von Craft Beer oder solchen, die es werden wollen, ist der Craft Beer Tapday eine gute Gelegenheit, verschiedene Bierstile von Welde und den Gast-Brauereien kennenzulernen und in entspannter Atmosphäre mit den Brauern zu sprechen.

Im Lustgartenausschank und den vielen weiteren Getränkeständen gibt es Pils, Hefeweizen und weitere Welde-Biere vom Fass und aus der Flasche. Eine Auswahl an alkoholfreien Bieren, Fassbrause und anderen Getränken rundet das Getränkeangebot ab. Da Cocktails auch auf einem Brauereifest nicht fehlen sollen, offeriert Luciano Gastro einen Stand, an dem es Caipi und Co. gibt.

Neu ist in diesem Jahr, dass an allen Festtagen neben Leckereien aus der Lustgartenküche verschiedene Foodtrucks in der Sudhausstraße Stellung beziehen und ihre Snacks anbieten. Passend zu unterschiedlichen Bieren haben die Foodtrucker eine kleine, aber feine Auswahl an Gerichten dabei. Zubereitet wird alles direkt vor den Augen der Genießer. Von verschiedenen Burgervariationen, Tacos und Burritos über Maultaschen bis zum Crêpe reicht die Speisekarte. Gyros und Döner fehlen natürlich auch nicht. Und selbstredend sind Leckereien wie Veggie Bowls und Süßkartoffelpommes für Vegetarier und Veganer dabei.

Beim gemütlichen Zusammensitzen und dem Genuss von Craft Beer mit Burger oder einem gepflegten Pils zum Burrito darf die Musik nicht fehlen. Der Freitagabend wird musikalisch begleitet von „Matze&Tim“ und „ROXXFRECH“. Die beiden Popakademiker Matze&Tim eröffnen den Abend um 18 Uhr, sie haben sich dem Schlager verschrieben. Mit Haut und Haar und ziemlich speziell: sie bringen Mallorca-Beat mit. „ROXXFRECH“ rockt danach deutschsprachig und mischt frech alle musikalischen Stile durcheinander. Die Band interpretiert die Songs auf ihre ganz eigene Weise. Gecovert wird quer Beet – Songs der Toten Hosen und Rammstein, Tic Tac

Am Samstag öffnet das Festgelände in Plankstadt um 15 Uhr. Das Team von Luciano Gastro bietet Flammkuchen, Bratwurst und Co. in der WeldeLustgarten-Küche an und sorgt für kühle Getränke. Mexikanische Taccos, frische Salat- und Gemüsebowls und Maultaschenspezialitäten stehen in den Foodtrucks in der Sudhausstraße bereit. Die WeldeBierwelt öffnet ihr Tore für Brauereiführungen. Am Craft Beer Stand können Bierspezialitäten kennengelernt und verkostet werden.

Ein besonderes Highlight werden die Craft Beer Verkostungen samstags und sonntags in der WeldeBierwelt sein. Von der Reise durch die „Welt der Craft Biere“ geht es über die „holzfassgereiften Biere“ bis hin zu „Sauerbieren“. Am Samstagabend um 20 Uhr entführen „Männerabend“-Bierblogger Dennis Spahn und Biersommeliére Candy Sierks in ihr weites Craft Beer Universum. Die beiden Bierexperten sind zu Gast beim WeldeFest 2016. Die Verkostungen finden im Zwickelkeller der Braumanufaktur statt, Tickets gibt es, solange der Vorrat reicht, beim Fest direkt in der WeldeBierwelt und vorab auf www.welde.de/WeldeWelt.

Nicht nur schauen, sondern selbst Hand anlegen kann, wer ein Ticket für den WeldeFest-Braukurs mitbringt. René Kaufmann von „hopfenkind“ bietet von 15-19 Uhr einen Workshop an. Das selbstgebraute Bier kann von den Teilnehmern nach einer Lagerzeit von 3 Wochen direkt in der Brauerei abgeholt werden. Die Tickets für den Kurs gibt es nur online auf www.welde.de. Im Preis von € 89,- pro Person sind der Kurs, Kursunterlagen, Getränke, Imbiss und natürlich das Bier enthalten.

Für die kleinen Besucher wird eine richtige Zirkusarena aufgebaut. Jonglieren, Seiltanz und all so was selber ausprobieren – das geht unter fachkundiger Anleitung beim Mitmachzirkus Paletti. Wer sich zwischendurch richtig doll auspowern möchte, kann nach Herzenslust in einer der beiden Hüpfburgen toben. Für durstige Kinderkehlen haben die Getränkestationen alkoholfreie Getränke wie Säfte, Mineralwasser und Fassbrause im Sortiment.

Ein hoffentlich lauer Sommerabend beginnt um 18 Uhr mit einer musikalischen Reise mit spanischer Gitarre. Das „DUO GITANO“ bringt mit Flamenco, Buleria und Tango gitano iberisches Lebensgefühl á la Gypsi Kings nach Plankstadt. Tänzerinnen, die rauhe Stimme von Angel Huertas und die erdig- melancholischen Gitarren-Falsetas des Duos versetzen die Gäste in die Patios der Gitanos und in die engen Gassen Granadas.

Anschließend greift Silke Hauck zum Mikro und wird mit ihrer Band einheizen. Jemand schrieb einmal, Silke Hauck sei ein Naturereignis – und hatte recht damit. Die unglaublich vielseitige, temperamentvolle und exzessiv agierende Sängerin bringt mit ihrer hervorragenden Band Soul, Rock und Pop auf die Bühne. Da darf man sich auf einen echt heißen Auftritt freuen!

Der WeldeFest-Sonntag fängt in jeder Hinsicht schön und gemütlich an. Ab 11 Uhr stehen Stände und Foodtrucks für kulinarische und bierige Genüsse bereit, in der Craft Beer Area warten aromenreiche Spezialbiere auf Bier-Entdecker. Die WeldeBierwelt ist geöffnet, erneut werden Touren und Verkostungen angeboten. Der Mitmachzirkus ist Tummelplatz für Zirkuskinder und in Hüpfburgen kann getobt werden.

Für Interessierte bietet „Hopfenkind“ Renè Kaufmann von 11-15 Uhr wieder seinen Braukurs an. Tickets gibt es nur vorab und online auf www.welde.de.

Passend zum entspannten Frühschoppen spielen die „Bohemians“ zum Auftakt auf: das sind Tobias, Elias, Daniel und Jeroen zusammen mit einer Gitarre, einem Kontrabass, einer Ukulele, drei bis vier Stimmen und Jonglage. Lieder zum Mitsingen, Zuhören, Erinnern und Genießen. Die „Bohemians“ spielen nicht auf der Bühne, sondern mal hier, mal dort zwischen den Gästen.

Dem größten Grandseigneur der deutschsprachigen U-Musik huldigt die „Udo Jürgens (Cover) Band“ im Anschluss. Von „Siebzehn Jahr“ über „Griechischer Wein“ bis „Der Mann ist das Problem“ und „Liebe ohne Leiden“ bringt die Band die Hits aus sechs Jahrzehnten auf die Bühne. Mit dem Sound der neunköpfigen Besetzung, stimmlich und klanglich direkt am Original, entfaltet sich die magische Wirkung der unvergesslichen Lieder von Udo Jürgens.

Die „Ipanemitas“ kommen direkt aus dem brasilianischen Rio de Janeiro. Die Musikerinnen Lica, Gisa und Ana zaubern mit ihren eigenen Songs und mehr einen Hauch von Samba und südamerikanischer Lebensfreude in die Kurpfalz.

Zum krönenden Abschluss des Live-Musik-Programms kommt „Cris Cosmo“ mit seiner hoch-energetischen Pop-Latino-Reggae-Live-Show auf die Bühne. Zusammen mit seinem Drummer Tobi Nessel feiert er den Sommer und die Liebe mit einem Hauch von Revolution. Auf den Bänken und am Bierglas hält es da die wenigsten, dazu ist Cris viel zu mitreißend.

Danach kann, wer möchte, den Sonntagabend im Lustgarten ganz entspannt bei bestem Bier von hier und einem Snack aus der Lustgartenküche ausklingen lassen und sich auf das WeldeFest 2017 freuen – das beste Fest des Sommers im Rhein-Neckar-Delta.

Das WeldeFest 2016 findet von Freitag, 5. August bis Sonntag, 7. August statt. Freitag beginnt das Fest um 18:00, Samstag um 15:00 und am Sonntag pünktlich zum Frühschoppen um 11 Uhr

Was wäre ein Brauereifest ohne Verkostungen? Die WeldeBierwelt hat da eine Menge geplant:

Samstag, 6.8.2016

– 15 Uhr – „Holzfassgereifte Biere“ mit Braumeister und Biersommelier Stephan Dück

– 16.15 Uhr – „Die Welt der Craft Biere“ mit dem Bierpadre

– 17.30 Uhr – „Sauer macht Lustig“ mit Malte Brusermann

– 20 Uhr – „Bloggers Craft Beer-Universum“

mit den Biersommeliers und Bloggern Dennis Spahn und Candy Sierks

Sonntag, 7.8.2016

– 14 Uhr – „Holzfassgereifte Biere“ mit Braumeister und Biersommelier Stephan Dück

– 15.15 Uhr – „Die Welt der Craft Biere“ mit dem Bierpadre

– 16.30 Uhr – „Sauer macht Lustig“ mit Malte Brusermann

Eintritt € 10,- pro Person und Verkostung inkl. Biere. Dauer pro Tasting ca. 45 Minuten. Teilnahme ab 18 Jahren, begrenzte Teilnehmerzahl.

Tickets im Vorverkauf auf www.welde.de/Führungen und – sofern noch verfügbar – beim WeldeFest im Shop der WeldeBierwelt. Mehr Infos auf www.welde.de und auf www.facebook.com/weldebier

Braukurs mit René Kaufmann, „hopfenkind“

Sa. 6.8.2016, 15-19 Uhr + So 11-15 Uhr

Tickets € 89,- pro Person inkl. MwSt., Getränke, Imbiss, selbstgebrautes Bier.

Nur online erhältlich auf www.welde.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Schnell sein lohnt sich, denn ich könnte mir vorstellen, dass die Tickets schnell weg sind.

3. August 2016 – Left Hand Tasting II

Ist das schon ein Bierfest? Ja und nein. Auf jeden Fall ist es ein Event, wie wir es in Deutschland nicht jeden Tag erleben. Bei diesem Event geht es nicht um Biervielfalt. Es geht bei diesem Event auch nicht um eine Brauerei und ihre Biere. Es geht nicht einmal um ein Bier. Nein. Es geht um eine Kiste Bier. Das ist nämlich die gesamte Menge, die vom Left Hand Wicked Juju in Deutschland importiert wurde. Und diese exklusive Kiste wird am 3. August im Let It Be, Treptowerstr. 90, 12059 Berlin, verkostet. Dazu gibt es den ebenfalls exklusiven Bier-Burger, was immer das sein mag. Nun ja, das ist das erste Mal, dass ich in diesem Blog über eine einzelne Kiste Bier schreibe, die außerdem bald nur noch eine Bierkiste ist. Aber ein solch exklusives Ereignis konnte ich Ihnen selbstverständlich nicht vorenthalten. Dieses Event hat nur einen Nachteil – ich kann leider nicht dabei sein.

3. – 6. August 2016: Bierfest Braunschweig

Bereits zum dritten Mal findet am Wochenende das Bierfest auf dem Platz der Deutschen Einheit in der Löwenstadt im östlichen Niedersachsen statt. Auch in diesem Jahr reisen wieder viele illustre Brauer an, um sich und ihre Biere vorzustellen. Kurz und gut, hier liste ich mal die Brauereien auf, von denen ich weiß, dass sie nach Braunschweig reisen:

  • Sierra Nevada Brewing Company
  • Corona
  • Steamworks Brewpub – Vancouver, Canada
  • Maisel and Friends – Bayreuth
  • Störtebeker Braumanufaktur – Stralsund
  • BrewDog – Aberdeen, Schottland
  • Grevensteiner – Grevenstein im Sauerland
  • Freigeist Bierkultur – Köln
  • Hoegaarden – Belgien
  • Stone Brewing – San Diego, USA
  • Põhjala Brewery – Estland
  • Lervig Aktiebryggeri – Norwegen

Ich bin mir nicht sicher, ob das alle Brauereien sind, die das Fest in Braunschweig ausrichten. Vielleicht fehlt ja noch die eine oder andere, das ist aber kein böser Wille von mir, sondern dann habe ich es einfach nicht gewusst. Aber bereits mit diesem Dutzend Brauereien kommt eine gute Auswahl der Bierkultur nach Niedersachsen.