Archiv der Kategorie: Dies und Das

28. 4. 2017 und 29. 4. 2017: Bier – das Bamberger Herzblut

Bamberg ist wohl unbestritten die deutsche Bierhauptstadt. Die fränkische Stadt hat zwar nur etwa 73.000 Einwohner, kann aber mit mindestens acht Brauereien auftrumpfen (so viele sind mir jedenfalls bekannt). Aber nicht nur die Anzahl der Brauereien kann sich sehen lassen, sondern auch die Qualität der dort hergestellten Biere. Einige der dort hergestellten Biere finden Sie bei Versendern von Craft Beer. Aber wie ich kürzlich selbst feststellen konnte, würden auch etliche der Biere aus Bamberg, die Sie nur vor Ort genießen können, in einem Craft Beer Store eine wirklich gute Figur machen. In Bamberg gibt es regelmäßig geführte Stadtrundgänge zum Thema Bier. Wandeln Sie auf den Spuren jahrhundertealter Braukunst und lernen Sie die heimliche Hauptstadt des Bieres kennen. Besuchen Sie den Originalschauplatz des Bamberger Bierkrieges, schauen Sie beim Säufermännla vorbei und tauchen Sie bei einer moderierten Bierprobe in die Geschmackswelt des guten Bamberger Bieres ein. Eine Reservierung ist sicher sinnvoll, denn als ich in Bamberg war, habe ich leider keinen der begehrten Plätze mehr ergattern können. Es scheint sich also zu lohnen.

Hier noch einige weitere Termine:

04.05.2017 bis 06.05.2017

11.05.2017 bis 13.05.2017

17.05.2017 bis 20.05.2017

25.05.2017 bis 27.05.2017

01.06.2017 bis 03.06.2017

23. April 2017: Familien-Straßenfest zum Tag des Bieres in Fürstenwalde

Fürstenwalde feiert seine Geschichte. Am Sonntag, den 23. April, ab 9 Uhr laden die Fürstenwalder Brau-Freunde mit ihrem Familienfest zum Tag des deutschen Bieres Groß und Klein auf dem Markplatz ein, die 566jährige Brauereigeschichte der Stadt zu feiern. Und die Oldtimerfreunde der Legende starten mit ihren Museumsstücken vom Markt in Fürstenwalde in die diesjährige Saison.

In Fürstenwalde wurde schon Bier gebraut, da hatten die Bayern das Reinheitsgebot noch nicht mal geschrieben. Die 566 Jahre Brautradition sollen richtig gefeiert werden. Und welcher Tag wäre dazu besser geeignet als der Tag des deutschen Bieres? Am 23. April jährt sich die Veröffentlichung des deutschen Reinheitsgebots zum 501. Mal. „Die Fürstenwalder haben einiges zu feiern.“ so Vereinsvorsitzender Gernot Geike von den Brau-Freunden. „In den Glanzzeiten war Fürstenwalde zweitgrößte Brauereistadt im Land Brandenburg mit über hundert Brauhäusern. Diese Geschichte wollen wir als Verein mit unserer Arbeit erforschen, aufarbeiten und würdigen. Hierin liegt auch unser Bestreben das Brauereimuseum zu führen und mit Leben für die Fürstenwalder zu füllen.“

Gemeinsam mit dem Zunfthaus 383, dem THW, dem Feuerwehrverein und der Rathausbrauerei soll es am kommenden Sonntag Angebote für die ganze Familie geben. Von der Hüpfburg bis zum Kisten klettern, Wasserspritzbahn und Straßenspiele über Livemusik mit Burkhard und Andreas und den Oldtimern der „Legende“ ist für jeden etwas dabei. Und dann gibt es auch noch ein neues Bier der Rathausbrauerei. Brauer Oliver Wittkopf lässt die Katze schon mal aus dem Sack, „Wir wollten dieses Jahr mal ein richtiges Frühjahrsbier brauen. Nach dem „Hell“ und dem „Krüger Kersten“ in den vergangenen Jahren haben wir dieses Mal ein „Mai-Bock“ gebraut. Das neue Bock wird rechtzeitig zum Familienfest seine 4wöchige Lagerzeit beenden und dann direkt am Bierwagen gezapft.“ Und für den Hunger stehen das Zunfthaus und der Feuerwehrverein mit Grill und Riesenpfanne bereit.

„Es wird Zeit, den Staffelstab vom Stadtmuseum zu übernehmen und das Brauereimuseum im Rathauskeller weiter zu beleben.“ so Bernd Norkeweit vom Vorstand der Fürstenwalder Brau-Freunde. „Wir haben der Stadt und den Stadtverordneten unser Konzept zur Führung des Brauereimuseums unterbreitet und wollen es auf unseren Veranstaltungen den Fürstenwaldern näher bringen“ so Norkeweit weiter. Er betont: „Es gibt sehr viel Unterstützung von allen Seiten zu diesem Projekt. Und mit dem privaten Biermuseum Mord&Bosse, dem Zunfthaus383, dem THW, den Streetworkern, dem Stadtmuseum und dem Tourismusverein haben wir tolle Partner.“ Das Konzept der Brau-Freunde ist am Sonntag am Infostand zum Brauereimuseum einzusehen. Auch kann das Brauereimuseum besucht werden.

Und dann gibt es da noch die brandenburgische Bierstraße direkt durch Fürstenwalde. „Wir brauen seit fast fünf Jahren das Rathausbräu“ so Peter Seifert von der Brauerei, die Mitglied im Verein der Kleinbrauereien in Brandenburg ist. „Der Verein hat auf der diesjährigen „Grüne Woche“ ihre Bierstraße einem breiten Publikum vorgestellt und wurde für das Projekt von Proagro ausgezeichnet. Jeder kann sich mit einem Bierpass, den er sich am Sonntag am Bierwagen holen kann, auf die Bierstraße begeben.“ Und Andreas Rösner vom THW ergänzt: „Zum Herrentag wird der Biergarten, den der THW-Helferverein baut, hier auf dem Marktplatz durch den neuen Bierwagen der Bierstraße eingeweiht.

31. 3. 2017 – 2. 4. 2017: Hopfen und Happen in Hildesheim

Irgendwie hängt Hildesheim diesmal ziemlich hinterher, aber jetzt ist es so weit: Hildesheim hat sein erstes Craft Beer-Event. Vom 31. März bis zum 2. April findet in der Fußgängerzone, also in der Almsstraße und auf dem Hohen Weg „Hopfen und Happen“ statt. Auch wenn der Schwerpunkt der Veranstaltung auf Streetfood liegt, ist sie aber auf jeden Fall auch für Bierliebhabe interessant, denn es kommen auch einige regionale Craft Beer-Brauer, von denen ich teilweise nur gehört habe, während andere mir bislang noch vollkommen unbekannt waren. Im Einzelnen sind folgende Brauer vertreten:

  • Boglers Braustube aus 31311 Krätze
  • Crabbs aus 38106 Braunschweig
  • Hildesheimer Braumanufaktur
  • Mashsee Brauerei aus Hannover, vermutlich die bekannteste Brauerei auf dem Event
  • Robens Craft Beer GmbH, aus 31832 Springe
  • Schwarzes Huhn aus 31188 Grasdorf

Auch wenn nur sechs Brauer vertreten sind, gibt es doch sicher für jeden Besucher einige bislang unbekannte Biere zu verkosten. Und dann gibt es ja noch die Angebote der 24 Food-Trucks, die Spezialitäten aus aller Welt anbieten. Zur Feier des Tages öffnen am Sonntagnachmittag auch die Geschäfte in der Innenstadt von Hildesheim.

Öffnungszeiten:
Freitag 13:00 – 20:00
Samstag 11:00 – 20:00
Sonntag 13:00 – 18:00

Japaner will seine Landsleute für Weißbier begeistern

Kenta Yoshimoto will in seinem Heimatland Japan eine eigene Brauerei eröffnen. Damit sein Lebenstraum wahr wird, ist er extra nach Niederbayern gezogen – um dort die Geheimnisse der bayerischen Braukunst zu erforschen.

Gut möglich, dass künftig in Japan nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut wird. Zwar liegen etwa 9.169 Kilometer Luftlinie und gut zwölf Flugstunden zwischen der japanischen Millionenmetropole Osaka und dem niederbayerischen 1.500-Seelen-Ort Großköllnbach im Landkreis Dingolfing-Landau. Doch seit kurzem verbindet die Vorliebe beider Nationen für den goldgelben Gerstensaft die beiden Welten auf ungewöhnliche Weise: Kenta Yoshimoto ist aus der japanischen Großstadt nach Niederbayern gezogen, um dort seinem Lebenstraum einer eigenen Brauerei in seiner Heimat näher zu kommen. Der 33-Jährige will in Osaka Bier brauen, das sich streng nach dem traditionellen, 500 Jahre alten bayerischen Biergesetz richtet. Seit September lernt der junge Mann aus dem Reich der aufgehenden Sonne in der 1920 gegründeten Privatbrauerei Heinrich Egerer tief in Niederbayern den Beruf des Brauers und Mälzers.

Zusammengefunden haben die Traditionsbrauerei und der Gast aus Japan über ein EU-Projekt. Möglich wurde Kentas Ausbildung über das EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci. Brauerei-Geschäftsführer Franz Egerer wurde auf den besonderen Bewerber über einen Newsletter des Brauerbundes aufmerksam. So kam es, dass sich der frühere Reiseleiter Kenta zusammen mit seiner 27-jährigen Frau Ayako aus dem Land der aufgehenden Sonne nach Niederbayern aufmachte.

Das Paar stammt ursprünglich aus der Präfektur Shiga nähe Kyoto, einer Gegend, die ähnlich grün und hügelig ist wie Niederbayern. Nach einer Probezeit von zwei Wochen schloss die Brauerei mit dem Nachwuchs-Brauer einen Ausbildungsvertrag. Seine Entscheidung, im fernen Deutschland einen Handwerksberuf zu lernen, traf Kenta auch wegen des dualen Ausbildungssystems, erzählt er. Fachwissen mit gleichzeitiger praktischer Ausbildung im Betrieb – das sei für viele Teilnehmer des Bildungsprogramms so wichtig, dass sie dafür Eltern, Familie und Freunde zurückließen.

Mittlerweile haben die Yoshimotos eine kleine Wohnung bezogen. Bei den Behördengängen half Betriebsinhaber Franz Egerer den Neu-Zugezogenen. Im Vorfeld besuchten die beiden Japaner ein halbes Jahr eine Sprachschule in Köln. Die Brauerei ist hochzufrieden mit dem besonderen Azubi: „Kenta bewegt sich in der Arbeit so, als ob er nie was Anderes gemacht hätte, erzählt der Ausbilder.

„Ich will alle Kniffe, alle Prozesse, Geschmack, Farbe und Geruch von Bier und allen anderen Getränken kennenlernen und beeinflussen können“, sagt der ungewöhnliche Lehrling. Nach seiner Rückkehr nach Japan in zwei Jahren will er dort selbst eine Brauerei eröffnen und vorrangig auf Grundlage des strengen bayerischen Reinheitsgebots arbeiten. „Es ist sehr wichtig, erst einmal das Handwerk richtig zu lernen, darauf kann ich dann aufbauen“, betont er. Den Ausbildungsberuf Bierbrauer gebe es in Japan nicht, sagt Kenta.

In Japan werde heute zu 90 Prozent Pils getrunken, weiß der angehende Brauer. Der Kontrast zwischen der japanischen und der bayerischen Bierwelt mit ihren 600 Braustätten könnte größer nicht sein: In seinem Heimatland gebe es nur vier ganz große Brauereien, die überdies auch keine Spezialbiere in kleinen Mengen herstellen, sagt Kenta. Er will versuchen, seinen Landsleuten das Weißbier, seinen Favoriten, schmackhaft zu machen. „Deshalb wollte ich in eine kleine Brauerei, weil hier noch viele verschiedene Biersorten zu finden sind.“ Gerade in diesem Spezial-Segment sehe er seine Chance. Bier aus Bayern habe in Japan unter Kennern bereits heute einen sehr guten Ruf.

26. 1. 2017: Senatsbockanstich bei Blockbräu in Hamburg

Es soll ja eine uralte Tradition in Hamburg sein und heute ist mal wieder der entscheidende Tag: die Hanseaten den diesjährigen Anstich des Senatsbock, der gemeinschaftlich von unterschiedlichen Hamburger Brauereien gebraut worden ist, und das direkt an den Landungsbrücken, wodurch ein hervorragender Blick auf den Hafen und die Elbe gewährleistet ist, auch wenn in diesem Jahr das Wetter etwas trübe sein dürfte. Ab 18 Uhr gehen die Türen des Blockbräu an den Hamburger Landungsbrücken auf, der große Anstich der ersten Fasses ist für 19:00 Uhr geplant. Dazu gibt es Grünkohl, Kassler und Livemusik. Eintritt im VVK 12,90 €, Essen und das erste Glas Bier inklusive.

Ein göttliches Bier: Bayerns brauende Klosterschwester

Im niederbayerischen Kloster Mallersdorf braut sich Woche für Woche etwas ganz Besonderes zusammen: Dort mixt seit mehr als drei Jahrzehnten eine von deutschlandweit nur drei brauenden Klosterschwestern einen göttlichen Gerstensaft. Zum Brauen kam Schwester Doris wie die Jungfrau zum Kind: Als sie mit 16 ins Kloster kam, gab es im Brauhaus noch Arbeit. Doch schnell wurde der Nonne ihr Schicksal zur Leidenschaft. Als einzige Frau ihres Jahrgangs wurde Schwester Doris vor über 38 Jahren an einer Fachschule in Ulm zur Braumeisterin – als Jahrgangsbeste.

Die Brau-Tradition des Klosters Mallersdorf reicht bis ins 16. Jahrhundert. Doch seit Schwester Doris in der Brauerei das Sagen hat, ist die moderne Braukunst hinter den altwehrwürdigen Klostermauern eingezogen. „Das alte Klosterrezept ist ein Mythos und nur ein Werbespruch“, beichtet die brauende Nonne. Das Bier von damals wolle heute aber auch keiner mehr trinken.

Doch trotz technischer Tricks liegt die Qualität des Klosterbiers auch heute noch zum Großteil in Gottes Hand: „Das Wetter im April und die folgende Gerste-Ernte sind entscheidend“, sagt Schwester Doris. Verarbeitet wird das Getreide aus eigenem Anbau in einer beauftragten Mälzerei außerhalb der Klostermauern.

Bei aller Modernität läuft in der Klosterbrauerei aber doch noch einiges anders. „Bei uns ist Bier ein Frische-Produkt“, sagt Schwester Doris. Nach sechs bis acht Wochen sollte es getrunken sein – denn in Mallersdorf wird das Bier nicht steril gefiltert wie beim üblichen Gerstensaft aus dem Getränkemarkt. Dadurch bleiben viele gesunde und geschmacksgebende Inhaltsstoffe erhalten.

Einmal wöchentlich ist „Sudtag“ im Kloster Mallersdorf: Dann ist Schwester Doris ab halb vier Uhr morgens im Einsatz, um mit ihrem Gesellen rund 70 Hektoliter für etwa 700 Kästen „göttliches Bier“ zu brauen. Das füllt die Nonne anschließend auch höchstpersönlich ab. Produziert wird Helles und naturtrübes Zoigl. Das Bier hat zwölf Prozent Stammwürze und fünf Prozent Alkoholgehalt. Im Advent und in der Fastenzeit kommt noch ein helles Bockbier dazu.

Verkauft wird das besondere Bier täglich direkt ab Kloster und in ausgewählten Märkten in der Region, beispielsweise in Straubing, Landshut und Regensburg. Doch auch die rund 500 Nonnen von der Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen im Kloster Mallersdorf sind ihrem eigenen Bier nicht abgetan: Etwa ein Fünftel der Jahresproduktion von rund 3000 Hektolitern trinken sie selbst.

Ihrer Berufung als brauende Klosterschwester will die 66-jährige Doris Engelhard – so Gott will – noch mindestens 20 Jahre nachkommen. Eine Nachfolgerin ist bisher nicht in Sicht. „Im Kloster wird gearbeitet und gestorben“, sagt Schwester Doris.

TV-Tipp: 45 Min

Wie viel Brautradition steckt noch im norddeutschen Industriebier? Wie aktuell ist das Reinheitsgebot für Bier noch? Wem gehören die norddeutschen Brauereien? Diesen und anderen Fragen geht der Beitrag aus der Reihe 45 Min nach, der im Auftrag des NDR produziert wurde.

Mit viel Engagement haben die Macher des Beitrags nicht nur bei den Großbrauereien wie AB InBev gedreht, sondern es kommen auch mehrere familiengeführte Brauereien zum Zug. So hat das Team auch bei der Flensburger Brauerei und bei Barre in Ostwestfalen gedreht und stellt damit auch einige Brauereien vor, die wirklich aus der Region stammen und nicht von Investmentbankern im Ausland gemanagt werden. Und auch die Craft Beer-Brauereien bleiben nicht unerwähnt. Insgesamt ein sehr sehenswerter Beitrag, der mir nur in einer Szene sauer aufgestoßen ist. Da ist das Team mit einigen Flaschen Industriebier im Gepäck nach New York geflogen und mit diesen Bieren in eine Craft Beer-Bar gegangen, um norddeutsches Industriebier mit amerikanischem Craft Beer zu vergleichen. Dass die deutschen Biere bei diesem Vergleich keine Chance haben können, war mir vorher klar. Aber das nur nebenbei, ansonsten hat mir der Beitrag gut gefallen. Er wird noch zweimal wiederholt, am 5. Januar um 23:00 Uhr und am 7. Januar um 11:15 Uhr, jeweils auf tagesschau24. Unbedingt einschalten!

4. – 6. 11. 2016: Fisch & Feines in Bremen

Drei Tage lang geht es in der Messe Bremen um nachhaltigen Genuss. Regionale Produkte können verkostet werden und traditionelle Spezialitäten werden den Besuchern wieder in Erinnerung gebracht. Und wenn es um gutes Essen und Trinken geht, darf selbstverständlich auch das Craft Beer nicht fehlen.

Brauereien aus Brandenburg, Bremen, Hamburg und Niedersachsen stellen ihre Biere vor. Eine recht große Auswahl an Bieren verkosten zu können ist für sich allein bereits sehr reizvoll. Aber in Bremen gibt es noch mehr.

Die Craft Beer-Szene bietet viele neue Kreationen und überrascht immer wieder mit neuen Geschmacksrichtungen. Schnell ist der Konsument überfordert. Welches Bier reichen wir zu welchem Essen? Welches Bier zu Schweinebraten, zu Fisch, vegetarischen Gerichten oder zum Dessert? Die Qual der Wahl will ein Foodpairing-Seminar erleichtern, das es auf der Messe von den Brauern abgehalten wird.

Aber selbst das ist noch zu toppen und in Bremen wird dieses Angebot noch überboten. Hunderte Hopfensorten verleihen dem Bier seine besonderen Noten. Wenn es dazu noch in ehemaligen Whisky- oder Rumfässern reift, gesellen sich weitere Aromen hinzu. Was Bierspezialitäten charakterisiert? Auf dem Aromen-Parcours der Berufsschullehrer Boris von Schaewen und Jens Kummert schulen Besucher ihre Nasen und entdecken die Aromen bei Verkostungen wieder (Stand 1 Ü 20/Westfoyer Süd, Freitag: 16 Uhr, Samstag: 13 & 16 Uhr, Sonntag: 13 & 16 Uhr, Teilnahmepreis jeweils pro Person 5 Euro).

Die Tore der Messe sind täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9,00 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Am Freitag gibt es ab 15:00 Uhr auch noch ein Nachmittagsticket für 5,00 Euro. Zeitgleich finden auch die Messen Reiselust und Caravan Bremen statt, zu denen die Besucher mit dem Ticket für Fisch & Feines ebenfalls Zutritt haben.

Foto: Messe Bremen

29. 10. 2016 – Berlin: Tante Frizzante feiert Geburtstag

Tante Frizzante ist ein Getränkemarkt in der Hermannstr. 95 in Berlin-Neukölln. Er will mehr sein als nur der Getränkemarkt um die Ecke: das selbstgestellte Ziel ist es, durch neue Geschmäcker zu begeistern. Die Vielfalt hochwertiger Getränke macht Tante Frizzante zu einem einzigartigen Ort der Genüsse. Auf 130 qm Ladenfläche bietet der Drinks Concept Store ein breit gefächertes Sortiment aus über 200 verschiedenen alkoholfreien Drinks und mehr als 120 Bieren und Craft-Bieren. Auch Wein und Cidre wurden nicht vergessen. Auch diese Angebote bieten etwas Besonderes. So gibt es auch biologische und vegane Weine. Es gibt dort halt die Getränke, die uns der Supermarkt an der Ecke nicht bieten kann oder will.

Nun wird der der Markt, den www.hopfenhelden.de als Kiosk bezeichnet, ein Jahr alt – Grund genug für eine ordentliche Party. Ab Samstag um 14:00 Uhr ist zunächst Tag der offenen Tür mit Verkostungen und Musik. Abends ist dann Party und die Veranstalter versprechen, dass es an den Getränken nicht mangeln soll.

21. – 23. 10. 2016: Street Food Festival mit Craft Beer in Mosbach

Irgendwie gehören Street Food und Craft Beer zusammen – beide sind geeignet, den Gaumen zu erfreuen. So verwundert es auch nicht, dass es beim 1. Mosbacher Street Food Festival mit Craft Beer beides gibt. Viele Brauereien werden ihre Kreationen vorstellen. Welche Brauereien dabei sein werden verrät der Veranstalter im Vorfeld nicht. Nur das Bad Uracher Kleinbrauhaus wird auf der Facebook-Seite des Veranstalters erwähnt. Aber nicht nur für den Magen wird gesorgt, sondern auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz. Am Freitag geht es um 19.30 Uhr Mit dem Duo Ashley Whited und Franky Rogers los, die die Besucher mit Rock, Country und Pop unterhalten. Am Samstag ab 12.00 Uhr und Sonntag ab 14 Uhr tritt das Duo Maryben mit Bass und Gesang auf und am Samstagabend ab 19.00 Uhr sorgt DJ Nutsgroove für gute Stimmung.

Der Eintritt ist frei. Sie können aber für 2 Euro ein Probierglas erwerben, mit dem Sie die Brauspezialitäten verkosten können.