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25. 8. – 27. 8. 2017: Bierbörse Karlsruhe

Bereits zum 16. Mal öffnet die Karlsruher Bierbörse ihre Tore – oder besser gesagt die vielen Biere. Von Freitag, den 25. bis zum Sonntag, den 27. August 2017, findet im Karlsruher Schlossgarten das größte Bierfest Baden-Württembergs statt.

Mit rund 60 Ständen und zwei Live-Bühnen lockt die Karlsruher Bierbörse jährlich zahlreiche Bierbörsenfans in den Schlossgarten. Von Freitag bis Sonntag können die Besucher mehr als 500 traditionelle und exotische Biersorten im Maßkrug oder im praktischen „ProBIERglas“ verkosten. Im allergrößten Biergarten der Fächerstadt feiern seit vielen Jahren Jung und Alt gemeinsam die Bierbörse. Die Karlsruher Bierbörse ist ein Geheimtipp für Junggesellenabschiede und Vereinsausflüge und gehört ganz sicher zu den attraktivsten und beliebtesten Festen der Region. An zahlreichen Spezialitätenimbissen gibt es die richtige Grundlage für eine fröhliche Reise durch die Welt der Biere.

25. 8. – 26. 8. 2017: 5. Basler Biermarkt

(Craft)-Bierfeste gibt es viele, aber der Biermarkt in Basel, der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal durchgeführt wird, weist doch einige Unterschiede zu vielen ähnlichen Veranstaltungen auf. Das fängt bereits beim Veranstalter an. Das Event wird vom Verein St. Johannsmarkt organisiert und sowohl die Organisatoren als auch die Helfer und Helferinnen beim Markt erledigen die Arbeit ehrenamtlich. Ich hoffe, dass sie dann wenigstens durch die Brauereien entschädigt werden, die auf dem Vogesenplatz ihre Produkte vorstellen können.

Auch der Markt unterscheidet sich von anderen Bierfesten. Nicht alle Brauer stehen die ganzen zwei Tage dort, sondern ein guter Anteil der Anbieter steht entweder am Freitag oder am Samstag auf dem Markt. Es lohnt sich also auf jeden Fall, das Event an beiden Tagen zu besuchen. Außerdem ist die Auswahl wo umfangreich, dass es nicht möglich ist, alle Biere an einem Tag zu verkosten. Immerhin bieten an den beiden Tagen insgesamt 25 Brauereien ihre Produkte an.

Hier die Brauereien am Freitag im Einzelnen:

  • ArliBrau, Arlesheim
  • Baselbieter Bier, Ziefen
  • BrauBudeBasel, Basel
  • Doppelleu, Winterthur
  • Em Basler sy Bier, Basel
  • Gleis 1, Basel
  • Kitchen Brew, Basel
  • Landskroner Bräu, Hofstetten-Flüh
  • Roscha Bräu, Frenkendorf
  • ruecherei, Bubendorf
  • Simmentaler Bier, Lenk
  • Stadtmauer Brauer, Basel
  • St. Johannsbräu, Basel
  • Stocha Bräu, Rodersdorf
  • Sunnegg Brau/Haus, Grächen
  • Ueli Bier, Basel
  • Unser Bier, Basel
  • Volta Bräu, Basel
  • White Frontier, Verribier
  • Zur Grünen Amsel, Riehen

Und diese Brauereien bieten ihre Produkte am Samstag an:

  • ArliBrau, Arlesheim
  • Baselbieter Bier, Ziefen
  • Beer Guerrillas, Pratteln
  • BrauBudeBasel, Basel
  • Chastelbach, Himmelried
  • Doppelleu, Winterthur
  • Die Bierbarone, Basel
  • Em Basler sy Bier, Basel
  • Kitchen Brew, Basel
  • Landskroner Bräu, Hofstetten-Flüh
  • Roscha Bräu, Frenkendorf
  • Rössli Bier, Füllinsdorf
  • Schwarzbuebe Bier, Nuglar
  • Simmentaler Bier, Lenk
  • St. Johannsbräu, Basel
  • Stocha Bräu, Rodersdorf
  • Ueli Bier, Basel
  • Unser Bier, Basel
  • Volta Bräu, Basel
  • White Frontier, Verribier
  • Zur Grünen Amsel, Riehen

Das Fest wirkt wirklich anziehend. Schade, dass es nicht einen Monat später stattfindet; dann bin ich in Basel und würde auf jeden Fall dort vorschauen.

Der Basler Biermarkt findet am 25. 8. Und 26. 8. Jeweils von 16:00 bis 23:00 Uhr auf dem Vogesenplatz beim Bahnhof St. Johann in Basel statt.

24. 8. – 27. 8. 2017: Hopfenfest in Bochum

Das Hopfenfest in Bochum feiert das Bier mit all seinen Aromen und Variationen auf dem RIFF Gelände am Bermuda3Eck. Das Bermuda3Eck ist das größte und bekannteste Gastronomieviertel im Ruhrgebiet mit der angeblich höchsten Kneipendichte bundesweit. Hier gibt es zahlreiche Restaurants, Straßencafés, Biergärten und Bars, die genau wie das Hopfenfest zu einer kulinarischen Reise einladen – also der perfekte Ort für die Bierexpedition „Hopfen sei Dank“ in Bochum.

Vier Tage lang präsentieren zahlreiche  Aussteller auf dem RIFF Gelände (Craft-)Biere aus Deutschland, Europa und Übersee in entspannter Atmosphäre. Über 100 unterschiedliche Biersorten vom traditionell hergestellten Pils bis zum obergärigen Starkbier können Bierfans hier testen und dabei ausgiebig über Aromahopfen und Brauverfahren diskutieren. Street Food Trucks sorgen mit einem breiten Angebot für passende Speisen und kleine Snacks. Dazu gibt es viel Musik mit DJs und Live-Acts.

Das angeblich älteste Klosterbier der Welt: seit fast 1000 Jahren ein göttlicher Genuss

Ostbayern hat nicht nur die größte Brauereidichte in Bayern. Mit der Klosterbrauerei Weltenburg glänzt die Region auch mit der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Die atemberaubend schöne Lage dieser besonderen Braustätte direkt am weltberühmten Donaudurchbruch und das vor 967 Jahren zum ersten Mal gebraute „Barock Dunkel“ locken jedes Jahr eine halbe Million Menschen in das malerische Bierparadies am Ufer der Donau.

Wer in der Klosterschenke des Weltenburger Klosters eine Halbe malzig-vollmundiges Barock Dunkel genießt, kann es kaum glauben: Dieses Bier ist bereits vor fast 1.000 Jahren zum ersten Mal gebraut worden. Heute ist der „göttlich“ schmeckende Klostertrunk eine Weltmarke und wird in fast 30 Ländern rund um den Globus verkauft. In Brasilien werden sogar vier Weltenburger Biersorten in Lizenz gebraut. Weltenburger Bier wurde auch in diesem Jahr wieder bei den Bregenzer Festspielen ausgeschenkt, wo Brauereidirektor Hermann Goß sogar mit dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen stilecht mit Weltenburger anstieß. In diesem Jahr eröffnete die Klosterbrauerei Weltenburg zudem eine eigene „Botschaft“ in der Toskana: In Grosseto südlich von Florenz gibt es jetzt einen „Weltenburger Bierstadel“. Und als die Schweizer Garde im Vatikan ihren 500. Geburtstag feierte, bestellte der inzwischen emeritierte Papst Benedikt XVI., der ja auch jahrelang in Regensburg lebte und Weltenburger kennt, zum Jubiläumsfest 80 Hektoliter für seine Wachmannschaften.

Nachweislich 967 Jahre nachdem im Jahr 1050 das erste Weltenburger Barock Dunkel in den Sudpfannen der damaligen Klosterbrauerei reifte, ist die Nachfrage nach dem typisch bayerischen, aromatischen, lieblich und karamellig schmeckenden Klassiker größer als jemals zuvor. Weil unvergleichlicher Geschmack und große Tradition aber auch den geschäftlichen Erfolg im hart umkämpften Biermarkt brauchen, haben die Weltenburger Benediktinermönche schon vor 40 Jahren eine kirchliche Allianz geschmiedet – mit einer nicht weniger erfolgreichen Brauerei in Kirchenhand: der Brauerei Bischofshof. Die Verbindung lag und liegt nahe: Bischofshof ist als Stiftungsbrauerei im Besitz der Diözese Regensburg, zu der auch Kloster Weltenburg gehört.

Im Kloster Weltenburg leben heute noch 14 Mönche. Seit 1998 ist Thomas Maria Freihart Abt des Klosters. Die Mönche arbeiten unter anderem als Seelsorger und betreuen die Gäste in der Begegnungsstätte St. Georg. Die Wurzeln und das Geheimnis des weltweiten Erfolgs liegen bis heute hinter den dicken Mauern des Weltenburger Klosters: „Seit 1050 wird hier Gerstensaft in Tradition der Benediktinermönche gebraut. Dieser ehrwürdigen Tradition fühlt sich die Klosterbrauerei auch heute noch verpflichtet“, sagt Brauereichef Goß. Das weltbekannte bayerische Reinheitsgebot wurde erst mehr als 450 Jahre später zum obersten Qualitätsgebot der deutschen Bierbrauer.

Was vor Jahrhunderten schmeckte, findet auch heute noch begeisterte Fans in aller Welt. Professionelle Prüfungen bestätigen zudem Jahr für Jahr den hervorragenden Geschmack der Weltenburger Klosterbiere: In Amerika beispielsweise gewann das Weltenburger Barock Dunkel bereits dreimal den World Beer Award in San Diego und damit die Auszeichnung als bestes Dunkelbier der Welt. Dieser Preis wurde gegen riesige Konkurrenz errungen: 800 Brauereien kämpfen dort jedes Jahr mit 4.000 Bieren um Ruhm und Spitzenplatzierungen.

966 Jahre nachdem das Brauhaus der Weltenburger Mönche erstmals urkundlich erwähnt wurde (vermutlich wurde dort aber bereits viel früher Bier gebraut), trifft das Weltenburger ganz offensichtlich immer noch den Trend der Zeit und den Geschmack seiner Liebhaber. Die Nachfrage steigt und so fließen an Brautagen bis zu 10.000 Liter frisches Bier in die Gärtanks. Das Brauwasser stammt aus einem 80 Meter tiefen Brunnen im Fels und die Holledau mit ihrem weltberühmten Hopfen liegt direkt vor den Klostertüren. Seine Reife bekommt der Gerstensaft der Mönche, der heute von bestens ausgebildeten weltlichen Braumeistern gebraut wird, in einem rund 50 Meter tiefen Felsenkeller, der 2016 umfassend renoviert und erweitert wurde. Im frisch renovierten Lagerkeller finden sich jetzt drei neue Biertanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 38.000 Litern Bier.

Um die hohe Qualität der Biere zu gewährleisten, installierten die Brauer eine neue Klimaanlage im Felsenkeller. Sie garantiert ganzjährig eine optimale Temperatur von etwa null Grad. Experten erneuerten auch den Boden, reinigten das Gestein und brachten eine völlig neue moderne LED-Lichttechnik an, die den Keller bei Führungen ins rechte Licht setzt. Nur eines blieb unverändert erhalten: die direkte Bierleitung in die Weltenburger Klosterschenke, „in der das Bier immer noch einen Tacken besser zu sein vermag“, sagt der Weltenburger Braumeister Ludwig Mederer. Noch in diesem Jahr weiht die Klosterbrauerei eine neue, gemütliche Verkostungsecke ein. Dort sollen Gäste in uriger Atmosphäre die frischgezapften Weltenburger Spezialitäten probieren können.

19. 8. – 20. 8. 2017: erstes Westerwälder Bierfest

An diesem Wochenende findet in Höhr-Grenzhausen im Stadtteil Grenzau erstmals das Westerwälder Bierfest statt. Dass dieses Bierfestival im Kannenbäckerland stattfindet ist kein Zufall. Die Gegend hat eine lange Biertradition, Seit 1676 gibt es die Fohr-Brauerei in Ransbach-Baumbach. Aber auch die Weltunternehmen in Sachen (Bier)-Glasdesign, die Firmen Rastal und Sahm haben dort ihre Heimat. Veranstalter ist die Plattform „Bierland Westerwald“, die den Gästen an diesem Wochenende die heimatlichen Biere nahebringen möchte.

Sechs regionale Brauereien nehmen an dem Fest teil und bieten den Besuchern die Möglichkeit, sich mit den Brauereien und anderen Besuchern über die verschiedenen Geschmäcker auszutauschen. Auch an die musikalische Unterhaltung ist gedacht. Am Samstag tritt von 18:00 – 23:00 Uhr die „Brucher Blues Band“ auf. Los geht es Samstag, 19. August um 18 Uhr und Sonntag, 20. August ab 11 Uhr am Hotel Zugbrücke Grenzau. Übrigens: Am Sonntag von 11 bis 18 Uhr ist auch in Grenzau Handwerkermarkt. So lohnt sich der Besuch doppelt!

Und nicht zu vergessen: der Eintritt ist frei.

19. 8. 2017: Biermesse in Raab/Österreich

Das Innviertel ist in Österreich eine bekannte Bierregion. Kein Wunder, dass es im Innviertel auch eine Biermesse gibt, die an diesem Samstag stattfindet. Die Bierliebhaber kommen dort voll auf ihre Kosten. Acht unterschiedliche Brauereien aus der Bierregion Innviertel präsentieren im besonderen Ambiente der Gröppe ihre Spezialitäten. Der Eintritt kostet 15 Euro. Dafür erhalten die Gäste ein Bierglas und können sich in den kühlen Gewölben – ähnlich den Kellergassen bekannter Weinbaugebiete – nach Herzenslust durch die regionale Bierlandschaft trinken. Außerdem ist im Eintritt ein Gewinnspiel enthalten, das mit tollen Preise winkt. Für das leibliche Wohl sorgen Innviertler Jausenschmankerl. Beginn ist um 14 Uhr. Die Bierreise dauert bis etwa 20 Uhr. Neben den Verkostungen gibt es Führungen im Bräustüberlmuseum und im Biersandkeller. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

13. 8. 2017: Oberschwäbischer Biertag im Museumsdorf Kürnbach

Gibt es ein schöneres Ambiente zum Probieren regionaler Bierspezialitäten als historische Gebäude aus der Gegend? Das hat sich wohl auch das Museumsdorf Kürnbach bei Karlsruhe gesagt und richtet am Sonntag den oberschwäbischen Biertag aus. Von 10 bis 18 Uhr können Sie die Vielfalt regionalen Bieres entdecken.

Filtriert und naturtrüb, ober- und untergärig, Pils und Bock: Auch Schwaben bietet viele Bierspezialitäten. Beim Oberschwäbischen Biertag präsentieren die vier noch bestehenden Traditionsbrauereien im Landkreis Biberach ihr flüssiges Gold – das Bräuhaus Ummendorf, die Brauerei Blank aus Zwiefaltendorf, die Kronen-Brauerei Laupheim und die Schussenrieder Erlebnisbrauerei. Hinzu stößt auch dieses Jahr wieder die Hausbrauerei des Café Weichhardt aus Biberach und die Schlossbrauerei Aulendorf.

Das Verkosten gehört selbstverständlich dazu: Im Eintrittspreis sind Kostproben der Brauereispezialitäten (oder Nichtalkoholisches) inbegriffen. Fassanstich ist um 11 Uhr.

Vor 150 Jahren gab es im Gebiet des heutigen Landkreises Biberach mehr als 180 Brauereien, dazu brauten Hunderte daheim ihr eigenes Bier für den Hausgebrauch. Seitdem hat sich nicht nur die Brauereienlandschaft verändert, vielmehr wurde der ganze Brauprozess durch technische Neuerungen revolutioniert: Ohne Kühlungstechnik hätten Pils und Helles ihren Siegeszug nicht antreten können. Auf die Historie des Gerstensafts wird der Präsident des „Vereins zur Förderung der oberschwäbischen Bierkultur“ Hans-Georg Rimmele kenntnisreich und unterhaltsam in zwei Vorträgen um 13 und 15 Uhr mit integrierten Bierverkostungen eingehen. Ebenso informieren Ausstellungseinheiten über die regionale Biergeschichte sowie das Zusammenspiel von Hopfen und Malz.

Das Museumsdorf hat einen schattigen Biergarten zwischen strohgedeckten Bauernhäusern und bietet damit den passenden Rahmen für einen gemütlichen Sonntag. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: der Festbetrieb Rauscher, die Vesperstube samt Biergarten und die Rißtaler Trachtengruppe sorgen für eine ausreichende Grundlage und die Blasmusikkapelle des Musikvereins Mühlhausen sorgt für die musikalische Untermalung. Der Wetterbericht sagt für den Mittag 22° bei wolkenlosem Himmel voraus, es gibt also die besten Voraussetzungen für einen angenehmen Sonntag bei toller Atmosphäre. Sollte sich aber das Wetter nicht an die Vorhersage halten, steht auch ein Festzelt zur Verfügung.

Die Besucher können mit den Braumeistern reden oder sich vom Hobby-Brauer Frank Bittner erklären lassen, wie man sein eigenes Bier zuhause im Keller herstellt – Probieren seiner eigenen Bierkreation inklusive. Einen weiteren Hingucker bildet der Emminger Jürgen Heiß mit seiner mobilen Brauerei, der an diesem Tag auf offenem Feuer im Kessel Bier wie anno dazumal herstellt. Zudem erhellen unterschiedliche Informationseinheiten die Kulturgeschichte von Hopfen, Malz und Gerstensaft.

Mit Material von www.schwaebische.de

4. 8. – 6. 8. 2017: 21. Internationales Berliner Bierfestival

Die Genießer-Biermeile am ersten Augustwochenende, vom 4. bis 6.8.2017, ist seit 1997 zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Hauptstadt herangewachsen. Bei der alljährlichen Touristenattraktion werden wieder über 800.000 friedlich feiernde Besucher aus aller Welt mitten im Herzen von Berlin erwartet. Das 21. Internationale Berliner Bierfestival findet auf 2,2 Kilometern zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor an der Karl-Marx-Allee statt.

Jedes Jahr steht ein Land, eine bestimmte Region oder ein spezielles Thema im Mittelpunkt des Festivals. So zum Beispiel 2008 die Tschechische Republik, 2009 Belgien, 2010 Vietnam, 2011 wurde zum 15. Internationalen Berliner Bierfestival ein neuer GUINNESS WORLD RECORDTM aufgestellt, 2012 Biere der Ostseeregion, 2013 Polen, 2014 Craft Beer – handwerklich gebraute Bierspezialitäten, 2015 „Erlebnistour der Bier- und Burgenstraße“ und 2016 lautete das Motto: 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot. Zurückschauend auf diese erfolgreichen Jahre lässt sich auf den ersten Blick die Themenvielfalt der beliebten Veranstaltung erkennen.

In diesem Jahr stehen zwei Traditions-Brauereien aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt des Geschehens. Die Privatbrauerei Ernst Barre feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum und stellt mit der Bierspezialität Barre Pilsener ein Festivalbier. Barre Bräu ist eine Brauerei im ostwestfälischen Lübbecke aus dem Kreis Minden-Lübbecke im Wiehengebirge. Die 1842 von Ernst Johann Barre gegründete Traditions-Brauerei ist überall im Barre-Land ein bedeutendes Markenzeichen. Die Erzquell Brauerei Bielstein bringt mit dem Zunft Kölsch ein weiteres Festivalbier mit nach Berlin. Bielstein ist eine Ortschaft der Stadt Wiehl im Oberbergischen Kreis. Die Brauerei ist seit vier Generationen im Familienbesitz. Sie wurde im Jahr 1900 als Adler Brauerei GmbH gegründet. Einen zweiten Standort gibt es mit der über 125-jährigen Erzquell Brauerei in Siegtal am Fuße des Giebelwalds. Im längsten Biergarten der Welt präsentieren sich 344 Brauereien aus 87 Ländern, mit 2400 einmalig vertretenen Bieren. Es gibt kulinarische Spezialitäten und 19 Bühnen mit Live-Musik, mit nationalen und internationalen Künstlern, bei freiem Eintritt.

Öffnungszeiten:

Freitag, 4. August: 12 bis 24 Uhr
Sonnabend, 5. August: 10 bis 24 Uhr
Sonntag, 6. August: 10 bis 22 Uhr

Und noch ein kleiner Tipp zum Abschluss: Selbst an drei Tagen lassen sich nicht alle Biere verkosten, die auf dem längsten Biergarten der Welt angeboten werden. Es ist also sinnvoll, sich vorzubereiten und im Vorfeld bereits zu überlegen, welche Biere verkostet werden sollen. Die Veranstalter haben das auch erkannt und unter http://www.bierfestival-berlin.de/biermeile.html?1501605878 alle Biere aufgelistet, die am Wochenende ausgeschenkt werden. Es lohnt sich wirklich, sich einmal durch die 57 Seiten zu klicken, über die Vielfalt zu staunen und eine Liste zu erstellen, welche Brauereien besucht werden sollen.

4. 8. – 6. 8. 2017: WeldeFest in Plankstadt

Nur noch zwei Tage sind es bis zum Brauerei-Fest im Lustgarten in Plankstadt. Das Sommer-und-Genuss-Fest startet am Freitagabend um 18 Uhr mit dem mittlerweile vierten Craft Beer Tapday Rhein-Neckar. Weil es immer mehr Liebhaber der besonderen Biere gibt, hat die Braumanufaktur das nordbadische Craft Beer-Eldorado auf zwei Tage ausgedehnt. Interessante Brauereien aus der Region und ganz Deutschland bringen ihre Bierspezialitäten mit, Welde bietet neben den hauseigenen Craft Bieren eine kleine Menge einer exklusiven Holzfassrarität an. Für kulinarische Grundlagen sorgen erneut verschiedene Foodtrucks und die Lustgartenküche. Auf der Bühne stehen Live-Bands, die Musik von Pop und Rock über New Orleans Brass bis Samba performen. Am Samstag und Sonntag bietet die WeldeBierwelt Verkostungen und Brauereiführungen an, die kleinen Besucher haben Spaß als Fassbrause-Forscher, beim Mitmachzirkus Paletti und Hüpfburgen. Der Eintritt zum Fest ist wie immer frei.

Eröffnet wird das Fest am Freitagabend um 18 Uhr mit dem vierten Craft Beer Tapday, bei dem verschiedene Brauereien aus Nah und Fern ihre Spezialitäten zur Verkostung präsentieren. Die Brauer sind höchstpersönlich anwesend, schenken die Biere aus und stehen Rede und Antwort rund um ihre Kreationen. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder interessante Craft Beer Brauereien aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich und Kanada zu Gast“, berichtet Braumeister Stephan Dück. Er selbst hat mit seinem Team eine besondere holzfassgereifte Köstlichkeit vorbereitet. „Bei der letzten Holzfasslieferung war ein Single Malt Fass von der schottischen Insel Islay dabei. Das musste ich einfach für eine kleine Sonderedition Bockbier nutzen, um das herrlich torfige Aroma exklusiv mit der malzigen Süße des Bieres zu verbinden“, berichtet der Braukünstler. Er freue sich auf BRLO und Lennys Artisanal Ales aus Berlin, auf Tilmans Biere aus München und auf die Biere der lokalen Freunde wie dem Mannheimer „Taproom“, Hopfenstopfer aus Bad Rappenau und der Eppinger Palmbräu. Gespannt ist er auch auf die Spezialitäten von Next Level Brewing aus Wien und Steamworks aus Vancouver. Natürlich gibt es auch am Sonntag Craft Beer, dann aber nur noch das von Welde. Für Craft Beer Enthusiasten und Bier-Interessierte ist der Craft Beer Tapday Rhein-Neckar in Plankstadt immer wieder eine gute Gelegenheit, unterschiedliche Bierstile von Welde und den Gast-Brauereien kennenzulernen und in entspannter Atmosphäre mit den Brauern zu sprechen.

Welde No1 Slow Beer Pils: Zum Fest im neuen Design

Rechtzeitig zum WeldeFest zeigt sich das Welde No1 Slow Beer Pils der Braumanufaktur im neuen Design. Die Braumanufaktur Welde wurde bereits 2015 mit dem Slow Brewing Siegel für exzellente Produktion und herausragende Bierqualität ausgezeichnet. Eine besondere Zertifizierung erhielt nun das Welde No1 Pils aus Plankstadt: das Slow Brewing Institut zertifizierte es als „Slow Beer“. „Darauf sind wir echt stolz, denn der Weg zur Auszeichnung war lang und steil – aber auch gut und richtig“, erklärt Braumeister Stephan Dück. Deshalb dürfe sich das Bier ab sofort und mit Fug und Recht „Welde No1 Slow Beer Pils“ nennen. „Das Bierrezept selbst haben wir nicht angetastet, unser No1 wird nach wie vor aus besten Rohstoffen gebraut und darf in aller Ruhe sechs Wochen kältereifen“, so Dück weiter.

Unterstützt wird die Anpassung des Markennamens durch ein neues Erscheinungsbild – das bekannte silbrig glänzende Etikett ist einem aus weißen, umweltfreundlichen nicht metallbedampftem Papier mit plakativem, schwarzem Schriftbild gewichen. Die Änderung des Namenszusatzes erfolge auch und vor allem deshalb, weil die Brauerei sich mit dem Begriff Premium nicht mehr identifizieren könne. Premium sei mittlerweile weit davon entfernt, Garant für geprüft beste Qualität zu sein. Es sei im Gegensatz zum Slow Brewing Siegel kein echtes Qualitätssiegel und keine offizielle Bewertung durch eine neutrale Instanz, erklärt Welde-Chef Hans Spielmann. „Slow Beer ist das ECHTE Premium!“, konstatiert Spielmann.

Was ist Slow Brewing?

Das Slow Brewing Institut mit Sitz in Freising ist das konsequenteste Gütesiegel am internationalen Biermarkt. Es bewertet Bier und Brauerei. Nicht nur der konstant herausragende Geschmack, sondern der gesamte Herstellungsprozess unterliegt der strengen Kontrolle durch die unabhängigen Experten des Slow Brewing Instituts. Diese Kontrollen werden regelmäßig und in kurzen Intervallen durchgeführt.

Einer strengen Prüfung unterzogen werden Produktionsqualität und Geschmack, eingesetzte Rohstoffe, Unternehmensführung und -kultur. Die Zertifizierung erfolgt durch unabhängige Experten. Das harte, unabhängige Audit erfolgt durch technisch fundierte Prüfverfahren.

Weitere Infoszum Slow Brewing Institut finden Sie unter www.slow-brewing.com.

Essen & Trinken

Pils, Hefeweizen und weitere Welde-Biere gibt es vom Fass und aus der Flasche im Lustgartenausschank und an den vielen weiteren Getränkeständen, die der Lustgarten-Wirt betreibt. Eine Auswahl an alkoholfreien Bieren, Fassbrause und anderen Getränken rundet das Getränkeangebot ab. Da Cocktails und legale Muntermacher auch auf einem Brauereifest nicht fehlen sollen, offeriert Luciano Gastro außerdem Caipi & Co. und Kaffeespezialitäten an einem Stand in Bühnennähe.

Was sich bewährt hat kommt gern wieder: an allen Festtagen beziehen neben Leckereien aus der Lustgartenküche verschiedene Foodtrucks in der Sudhausstraße Stellung und bieten ihre Snacks an. Passend zu den unterschiedlichen Bieren haben die Foodtrucker eine kleine, aber feine Auswahl an Gerichten mit und ohne Fleisch dabei. Zubereitet wird alles direkt vor den Augen der Genießer. Von verschiedenen Burgervariationen, Tacos und Burritos über Maultaschen und Currys aus Sri Lanka reicht die Speisekarte. Auch die Klassiker Gyros und Döner fehlen nicht.

Beim gemütlichen Zusammensitzen und dem Genuss von Craft Beer mit Burger oder einem gepflegten Pils zum Chicken-Curry darf die Musik nicht fehlen. Der Freitagabend wird eröffnet von „Coulord Rain“, gefolgt von der mitreißenden „Night Live Band“. Die drei Jungs von „Coulord Rain“ stehen auf handgemachter Musik und bringen ab 18 Uhr Coversongs aus Pop, Rock, Schlager und Country und eigene Songs zu Gehör. „The Night Live Band“ will ab 20.30 Uhr den Lustgarten mit Partyhits aus den letzten Jahrzehnten, Rock, Soul und Funk zum Kochen bringen.

Samstag: Touren, Kinderspaß, Genuss und Musik

Am Samstag öffnet das Festgelände in Plankstadt um 15 Uhr. Das Team von Luciano Gastro bietet Flammkuchen, Bratwurst und Co. in der WeldeLustgarten-Küche an und sorgt für kühle Getränke. Burgervariationen, mexikanische Taccos, gewürzbetonte Currys mit Basmatireis und Maultaschenspezialitäten stehen in den Foodtrucks in der Sudhausstraße bereit. Die WeldeBierwelt öffnet ihr Tore für Brauereiführungen. Am Craft Beer Stand können Bierspezialitäten von verschiedenen Brauereien kennengelernt und verkostet werden.

Ein besonderes Highlight werden die Craft Beer Verkostungen samstags und sonntags in der WeldeBierwelt sein. Braumeister Stephan Dück widmet sich „holzfassgereiften Bieren“, mit Biersommelier Max Spielmann kommt Schokolade von der Manufaktur Chocami aus Heidelberg als Begleiter zum Craft Beer ins genussvolle Spiel. Malte Brusermann, ebenfalls frischgebackener Biersommelier, verbindet Craft Beer mit dem Eis vom Altlußheimer Eiscafé Negri. Welche Aromen sich bei „Craft Beer & Käse“ entfalten, weiß Käsepapst Lothar Müller aus Hockenheim am allerbesten. Am Samstagabend um 20.30 Uhr stellt die Biersommeliére und Bierbloggerin Mareike Hasenbeck Deutschlands ungewöhnlichste Biere vor. Die Bierexpertin aus München schreibt den renommierten Bierblog „feinerhopfen.com“ und ist zu Gast beim WeldeFest 2017. Die Verkostungen finden im Zwickelkeller der Braumanufaktur statt, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mehr Informationen und Tickets gibt es, solange der Vorrat reicht, im Vorverkauf auf www.welde.de/WeldeWelt. Mögliche Restbestände können beim Fest direkt im Eingangsbereich der WeldeBierwelt erworben werden.

Die kleinen Besucher lädt die WeldeBierwelt zur betreuten Fassbrause-Forschungsreise ein und der Mitmachzirkus Paletti baut seine Zirkusarena auf. Jonglieren, Seiltanz und mehr aus der Welt der Artisten selber ausprobieren – das geht unter fachkundiger Anleitung bei dem Zirkus aus Mannheim. Wer sich zwischendurch richtig doll auspowern möchte, kann nach Herzenslust in einer der beiden Hüpfburgen toben. Für durstige Kinderkehlen haben die Getränkestationen alkoholfreie Getränke wie Säfte, Mineralwasser und Fassbrause im Sortiment.

Der Wetterbericht sagt einen lauen Sommerabend mit 25° C voraus. Er beginnt um 18 Uhr mit „Soul on“. Die Jungs um Bandleader Steven Neuhaus bringen beim Fest ihre Songs unplugged auf die Bühne. Rap und Soul verbinden sich mit rockigen Singer/Songwriter-Lyrics, rheinhessisches Herz mit New Yorker Visionen, fertig ist dynamisches Crossover.

Anschließend greift Fatma Tezegül zum Mikro und wird mit ihren Entertainer-Qualitäten, ihrer kraftvollen, tiefen und warmen Stimme und mit ihrer Band „Fatma2Soul“ ordentlich einheizen. Jemand schrieb einmal über die Band: „Eine explosive Mischung aus Professionalität und wahrer Spielfreude“ – und hatte recht damit.

Genuss, Spiel und Spaß auch am Sonntag

Schön und gemütlich soll der WeldeFest-Sonntag anfangen. Ab 11 Uhr stehen Stände und Foodtrucks für kulinarische und bierige Genüsse bereit, in der Craft Beer Area warten aromenreiche Spezialbiere von Welde auf Bier-Entdecker. Die WeldeBierwelt ist geöffnet und bietet erneut Touren und Verkostungen an. Der Mitmachzirkus Paletti wird mit dem angrenzenden Hüpfburg-Areal Tummelplatz für Zirkuskinder und Springmäuse. In der WeldeBierwelt gehen Fassbrause-Forscher auf Expedition.

Passend zum entspannten Frühschoppen spielt „Brass2Go“ auf: das sind sieben StudentInnen und AbsolventInnen der Musikhochschule Mannheim, die eine Brass Band im Stil der New Orleans Brass Band Tradition auf die Beine gestellt haben. Gekleidet in knallrote Anzüge, spazieren sie mit Susafon, Trompeten, Posaunen und Schlagzeug über das Festgelände und verbreiten mit richtig viel Spaß gute Laune zum Mitsingen.

Den Nachmittag läuten Marco und Dario aus Hockenheim ein. Mit ihrer Band „Used“ lassen sie den unbeschwerten Sixties Sound neu aufleben und präsentieren neben ihren eigenen Kompositionen auch Songs von Ray Davies, Paul McCartney und vielen anderen. Die Zwillinge sind schon in Kindertagen der Musik verfallen und studierten beide an der Popakademie in Mannheim.

Zum Abschluss entführen die Musiker von „Havana Coastline“ die Gäste mit einer bunten Show in die Karibik. Die Band bringt die klassischen Musikstile Soca, Calypso und Reggae aus Trinidad und Tobago auf die Bühne und die Gäste zum Tanzen.

Danach kann, wer möchte, den Rest des Sonntagabend im Lustgarten ganz entspannt bei bestem Bier von hier und Snacks aus der Lustgartenküche ausklingen lassen und sich auf das WeldeFest 2018 freuen – das vielleicht beste Fest des Sommers im Rhein-Neckar-Delta.

Die flüssige Urlaubspostkarte

Auf den ersten Blick erscheinen Postkarten aus dem Urlaub irgendwie altbacken. Dabei haben wir uns darüber früher immer gefreut. Eine SMS mit Urlaubsgrüßen kann die Postkarte nicht ersetzen. Aber vielleicht ein Karton mit Bier, dessen Etiketten einen Urlaubsgruß enthalten. Diese Möglichkeit bietet die Klosterbrauerei in Neuzelle. Machen Sie Familie und Freunden doch mal so eine Freude. Es ist ganz einfach.

Damit rufen Sie den Shop auf. Im Menü auf der linken Seite finden Sie den Link „Bier mit persönlichem Etikett“. Klicken Sie darauf. Es folgt ein Klick auf die Schaltfläche „Her geht’s los“. Auf der folgenden Seite suchen Sie eine Vorlage aus. Im nächsten Schritt suchen Sie sich ein Bild aus, das auf Ihrem Rechner gespeichert ist. Das Bild sollte im Hochformat vorliegen. Laden Sie das Bild hoch, indem Sie auf Weiter klicken. Jetzt müssen Sie nur noch Ihr Bild in die Vorlage einpassen (keine Angst, das geht ganz einfach). Nun können Sie einen Text für den oberen und den unteren Teil des Etiketts eingeben. Klicken Sie noch einmal auf Weiter, wählen Sie das gewünschte Bier und die Menge aus, überprüfen Sie noch einmal Ihre Eingaben und wenn alles so ist wie Sie es wünschen, ist Ihre Bestellung für die Lieben daheim schon erledigt.