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14. 6. – 15. 6. 2019: Craft Market Hamburg

Der Craft Market ist kein reines Bierfest, sondern dort finden Sie auch viele andere handwerklich hergestellte Produkte. Deshalb finden Sie dort nicht nur etwa 30 deutsche und internationale Brauereien, sondern auch elf Food Trucks, viele Spirituosen und Softdrinks sowie ausgewählte Designer. Außerdem finden sich dort viele Aussteller für E-Mobilität und die Besucher können auch den passenden Camper für den bevorstehenden Urlaub finden. Alles in Allem also ein rundes Programm.

Der Craft Market findet direkt an der Rindermarkthalle St. Pauli (Neuer Kamp 31) statt. Er ist auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, am besten mit der U3 oder den Buslinien 3 und 6. Von der Station Feldstraße sind es nur wenige Meter bis zur Location. Parkplätze sind ausreichend im Parkhaus der Rindermarkthalle vorhanden.

​Die Veranstaltungsfläche ist teilweise überdacht, was die Craft Beer Area und den Designmarkt einschließt, die Besucher auch beim sprichwörtlichen Hamburger Schietwetter die Veranstaltung in entspannter Atmosphäre besuchen können.

Aber Ihnen geht es vermutlich in erster Linie ums Bier. Daher hier die Liste der teilnehmenden Brauereien:

  • Birrificio Shanghait
  • Blech.Brut
  • Bunthaus
  • Brauer & Co. Leipzig
  • Brauminator
  • Hohmann’s Brauerei
  • Kuehn Kunz Rosen
  • Landgang Brauerei
  • RavenKraft
  • Reepbana
  • Rehbocks Braumanufaktur
  • Rügener Insel Brauerei
  • Simian Ales
  • Vagabund Brauerei
  • Wittorfer Brauerei
  • Beavertown
  • Beerbliothek
  • De Moersleutel
  • Göteborgs Nya Bryggeri
  • Lervig
  • Northern Monk
  • Omnipollo
  • Pohjala
  • Siren
  • The Pineridge Brewery
  • The Sisters Brewery
  • To Øl
  • The White Hag
  • Wild Beer

Am Freitag ist der Markt ab 16:00 Uhr und am Samstag ab 13:00 Uhr geöffnet, Schluss ist an beiden Tagen um Mitternacht. Eigentlich war die Veranstaltung für drei Tage geplant, aber leider hat die Stadt Hamburg den Markt am Sonntag nicht genehmigt.

Brau Union setzt auf heimische Rohstoffe

Bier ist ein natürliches Getränk und kann nur so gut sein wie die Rohstoffe, aus denen es besteht. Klares Wasser von bester Qualität, feinster Hopfen und beste Braugerste. Grundsätzlich wird in Österreich zu wenig Braugerste angebaut, um den gesamten Biermarkt des Landes zu versorgen. Dabei ist die Rede von der sogenannten Sommerbraugerste. Klimatisch bedingt wird es in Österreich immer schwieriger, Sommergerste als Braugerste zu erhalten. Daher hat sich die Brau Union Österreich schon in verstärktem Maße auf die Verwendung von Wintergerste aus Österreich geeinigt, um die Herkunft und Deckung des Bedarfs aus Österreich weitgehend zu sichern.

„Unser Bemühen ist, die langjährige Zusammenarbeit mit heimischer Landwirtschaft zu erhalten und auch auszubauen, damit wir unsere Rohstoffe aus Österreich beziehen können, sofern Qualität und Verfügbarkeit gewährleistet werden können. Soweit es hinsichtlich unserer Ansprüche an das Produkt Bier vertretbar ist, erweitern wir auch unsere Qualitätsgrenzen und nehmen den Landwirten die Ernte nicht optimaler Braugerste trotzdem zum vereinbarten Vollpreis ab. Die Brau Union Österreich ist der mit Abstand größte Abnehmer heimischer Braugerste von Österreichs Bauern. Wir tun das, um Bier seine Heimat zu geben und auch, um kurze Transportwege zu haben, was sich wiederum positiv auf den CO2-Footprint und einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt auswirkt“, so Harald Raidl, der als Supply Chain Director der Brau Union Österreich die gesamte österreichische Produktion und Logistik verantwortet.

Pro Jahr benötigt die Brau Union Österreich knappe 110.000 Tonnen Braugerste. Dabei ist die Zielsetzung, für den Großteil österr. Braugerste einzusetzen. Im Jahr 2017 war das auch so, mit 91.000 Tonnen. „Wir hätten auch mehr Gerste im Inland gekauft. Leider war keine Gerste mit „Braugerstenqualität in dieser vollen Menge verfügbar“, ergänzt Raidl.

Reichen die österreichischen Rohstoffe für den notwendigen Bedarf nicht aus, wird mit kompetenten Partnern aus den angrenzenden Ländern kooperiert. Dies war bspw. im Jahr 2018 aufgrund einer schlechten Ernte in ganz Österreich der Fall. Da musste bis zum 30% aus dem angrenzenden EU-Ausland importiert werden. Eine volle Deckung mit österreichischen Rohstoffen war schlichtweg nicht möglich. Dies hat den gesamten Biermarkt im Land betroffen, womit nur ein Teil der importierten Braugerste von der Brau Union Österreich verarbeitet wurde bzw. wird.

Hopfen – die Seele des Bieres

Beim Hopfen werden 85-90% aus heimischem Anbau abgedeckt. Für diesen Rohstoff werden langfristige Verträge mit österreichischen Bauern abgeschlossen, deren Preise deutlich über dem europäischen Schnitt liegen.

Die Hauptanbaugebiete von Hopfen in Österreich sind im Mühlviertel (139,9 ha), in Leutschach in der Südsteiermark (94,7 ha) sowie im Waldviertel in Niederösterreich (17,1 ha). Der Gesamtbedarf an Hopfen der Brau Union Österreich kann mit heimischen Sorten nicht gedeckt werden, da es Sorten gibt, die in Österreich aufgrund des Klimas nicht wachsen, aber für die Herstellung spezieller Biersorten wie etwa des Pale Ale nötig sind.

Als 100% österreichisch werden nur jene Biersorten von Marken der Brau Union Österreich deklariert, bei denen dies auch der Fall ist und die AMA-zertifiziert sind. (Quelle: Pressemitteilung der Brau Union)

7. 6. – 8. 7. 2019: 5. Craftival Freiburg

Zum fünften Mal findet an diesem Wochenende das Craftbeer-Festival in Freiburg statt. 2015 organisierten die Brauerei Decker und das Braukollektiv das erste Craftival und seitdem gehört es mit einem Angebot aus Musik, Foodtrucks und internationalen Brauereien zum festen Sommerprogramm in der Stadt. Diesmal sind 18 Brauereien aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich dabei und sie werden etwa 100 verschiedene Biere anbieten.

Hier das Lineup:

  • Braukollektiv (Freiburg)
  • Decker Bier (Freiburg)
  • Brauhandwerker (Freiburg)
  • Emma (Freiburg)
  • Martinsbräu (Freiburg)
  • Brauwerk/Fürstenberg (Donaueschingen)
  • Brasserie 3 Mats (Strasbourg)
  • Brasserei Boum’R (Colmar)
  • CAST (Stuttgart)
  • Brewheart (Otterfing)
  • Higgins Ale Works (München)
  • Atelier der Braukünste (Romrod)
  • Blech Brut (Bamberg)
  • Lost River Brewing (Stuttgart)
  • Freistil (Tübingen)
  • Kitchenbrew (Allschwil)
  • Markgräfler Brauwerk (Kandern)
  • Tilmans (München)

Los geht es am Freitag um 16 Uhr (bis 24 Uhr), und weiter am Samstag ab 15 Uhr (bis 23 Uhr). Der Eintritt kostet 4 Euro plus 3 Euro Glaspfand.

Die Champions der Schweizer Craft-Bier-Szene

Craft Beer aus der Schweiz können wir in Deutschland nur selten kaufen. Grund dafür sind die recht hohen Preise. Das ist schade, denn die Schweizer Craft-Bier-Szene hat in den letzten Jahren einen fast unvergleichbaren Boom erlebt. Doch da nicht nur Quantität, sondern auch Qualität zählt, braucht es eine Qualitätskontrolle mit konstruktivem und sachverständigem Feedback. Am Brau- und Rauch Beer Contest, dem Schweizer Beer Award mit den meisten Einsendungen, beurteilte eine fachkundige Jury unabhängig und durch das „Double Blind“-Verfahren unvoreingenommen die eingereichten Biere. In diesem Jahr hat das Lagerbier von Torkelbräu aus Niederlenz die Jury am meisten begeistert und gewinnt als Gesamtsieger.

Wer in der Schweiz den Überblick über alle Bierfestivals, Biermärkte und Bierwanderungen behalten will, hatte in den letzten paaren Jahren ein anstrengendes Leben, denn sie sind wie Pilze aus dem Boden geschossen. Was einige stören mag, zeigt eigentlich nur, wie das Thema Craft-Bier in der Schweiz in den letzten Jahren an Dynamik und Bedeutung gewonnen hat.

Vielleicht ist es diese gewonnene Bedeutung, vielleicht die über 1000 registrierten Brauereien in der Schweiz, welche dazu geführt haben, dass dieses Jahr mit 335 Bieren ein neuer Rekord an Eingaben am vierten Brau- und Rauch (B&R) Biercontest erzielt wurden. Damit ist dieser Wettbewerb die grösste Prämierungsveranstaltung der Schweiz.

Unter allen Einsendungen wird ein Gesamtgewinner erkoren. Diesen Prestigepreis konnte sich 2019 Sven Heider von Torkelbräu aus Niederlenz mit seinem Lagerbier sichern. Neben Ruhm und Ehre erhält der Gewinner einen personalisierten Bierkühler von Lindr im Wert von fast 800 Franken. Zudem wird er auch eingeladen, an der nächsten Ausgabe des Bierfestivals Wortspiele seine Biere auszuschenken.

Nur drei Gewinner pro Kategorie

Mit der inzwischen vierten Auflage ist der B&R Beer Contest schon fast ein Urgestein in der Schweizer Craft-Bier Szene. Auch bei den Bierawards sind neue hinzugekommen, doch der B&R Beer Contest unterscheidet sich in wichtigen Bereichen von anderen Awards, wie z.B. der Swiss Beer Award des Schweizer Brauereiverbandes. „Wir sprechen mit unserem Contest speziell Craft-Brauereien von der Größe Mikro, Nano oder Pico an sowie Heimbrauer, bei welchen Bier brauen noch als ein Handwerk stattfindet und welche nicht über die finanziellen Mittel für interne Qualitätskontrolle und teure Laboranalysen verfügen“, sagt Organisatorin Silvia vom Brau- und Rauchshop.

Im Gegensatz zu anderen Awards, bei welchen fast alle Biere, die eingereicht werden, eine Gold- und Silberauszeichnung erhalten oder Awards, wo jedermann sich einen Juryplatz kaufen kann, gibt es bei diesem Contest pro Kategorie jeweils nur einen ersten, zweiten und dritten Platz, ähnlich dem European Beer Star, und zudem ein Gewinner über alle Kategorien. „Wer hier gewinnt, hat eine Bestätigung, dass sein Bier einem hohen Niveau entspricht“, sagt Laurent Mousson, unabhängiger Bierexperte und Leiter der Judges am B&R Biercontest „aber auch alle, die nicht auf den vorderen Plätzen der Kategorien landen, haben etwas von der Eingabe“. Damit spielt er darauf an, dass jedes Bier von den Judges nicht nur bewertet wird, sondern dass der Brauer zudem ein ausführliches Feedback über das Geschmacksprofil erhält und, sollten Braufehler vorliegen, auch einen Hinweis erhält, wie er diese vermeiden kann.

„Damit trägt der Biercontest auch aktiv zu einer Verbesserung der Bierqualität in der Schweiz bei“, meint Christian Jauslin von bierversuche.ch, Doemens Biersomelier und Judge am B&R Biercontest. Er fügt an, dass bei weiter steigendem Angebot langfristig nur die Brauereien überleben werden, die neben Lokalpatriotismus auch den Qualitätsansprüchen genügen können. „Und diese werden mit zunehmender Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten der Biertrinker in der Schweiz in Zukunft sicherlich steigen.“ Deswegen setzt sich die Jury aus professionellen Brauer, Hobbybrauern und Biersommeliers, Personen aus der Gastronomie sowie erfahrene Bierliebhabern zusammen. Diesen Personen sei es möglich Biere nach internationalen und aktuellen Standards zu bewerten, ergänzt Christian.

Maximale Unvoreingenommenheit

Dass gewisse Brauereien gegenüber solchen Contests Vorbehalte bezüglich der Neutralität der Judges bei der Bewertung haben, ist schwierig nachzuvollziehen. Die Biere werden nämlich im sogenannten „Double Blind“-Verfahren bewertet. Das heißt, die Judges, welche an unterschiedlichen Tischen unterschiedliche Bierstile bewerten und so die Eingaben untereinander vergleichen können, wissen erstens nicht, welche Brauereien und Brauer Biere eingereicht haben und zweitens auch nicht, welche Biere ihnen gerade ausgeschenkt wurden. Damit ist eine maximale Unvoreingenommenheit und ein reiner Fokus auf die Qualität und das Geschmacksprofil der bewerteten Biere garantiert.

Umso mehr können sich die Gewinner also über ihren Titel freuen, denn weder der Name noch die gute Beziehung zu einem der 18 Judges hat das Resultat beeinflusst. In diesem Jahr wurden die folgenden Biere ausgezeichnet:

Kategorie 1. Platz 2. Platz 3. Platz
Amber Pablo Guirado, Brauerei Kraftstoff (Sissach) Alain Cathélaz, Artisan Brasseur Cathélaz (Yvorne) Andre Stolpmann, Stollo’s Best Festbierbrauerei (Zufikon)
Brettanomyces / Lacto Dr. Brauwolf GmbH (Zürich) Lukas Thomann, einheitsbier.ch (Winterthur) Tom Edwardson, Homebrewer
Bock/Doppelbock Andre Stolpmann – Bock, Stollo’s Best Festbierbrauerei (Zufikon) Pawel Leskiewicz – Doppelbock, Homebrewer Lukas Thomann – Bock, einheitsbier.ch (Winterthur)
Belgian Strong Ivo Rutz, Homebrewer (Liestal)

Markus Friederich, Ahoi Bier (Schlieren)

  Sven Lange, Black Peak Brauerei (Davos)
Cider & Perry Philipp Jäggi, Tucho Brew (Solothurn) Ranka Feller, Ciderfairy (Thun) Jan De Ruijter, El Caballero Brewing (Schöflisdorf)
Double IPA/Strong Ale Manuel Garcia, Viking Brew Lab (Winterthur)

Philipp Jäggi, Tucho Brew (Solothurn)

  Richie Waldis, NordSud (Rheinfelden)
Fruit Marc Robert, Homebrewer (Grolley) Christoph Lüthi, Homebrewer Alain Cathélaz, Artisan Brasseur Cathélaz (Yvorne)
Ginger/Met Bertrand Papilloud – Ginger, Homebrewer (Aven)

Eckert Metsiederei – Met, Wohlen bei Bern

Eckert Metsiederei – Met, Wohlen bei Bern

   
Wood GibbonBräu GmbH (Tecknau) Philipp Jäggi, Tucho Brew (Solothurn Yann Bulciolu, Microbrasserie La Cave (Genf)

Mathias Beysard, Homebrewer

Lukas Thomann, einheitsbier.ch (Winterthur)

IPA Flavio Foiada, Taket al Turbo! Homebrewing (Liebefeld) Tim Sutton, Brauerei Sutton (Dallenwil) Schlachthuus GmbH (Lufingen)
Imperial Stout Dr. Brauwolf GmbH (Zürich) Luca Siegrist, Homebrewer Kevin Kuster, Brauerei Marmot Cervisiam (Jenins)
Juicy and Hazy Tobias Löffel, Kwär (Zürich) Marc Robert, Homebrewer (Grolley) Richie Waldis, NordSud (Rheinfelden)
Kölsch Michel Huebscher, Hektor Bier (Zofingen) Kevin Kuster, Brauerei Marmot Cervisiam (Jenins) Kurt Hintermann, Kudi Bräu (Buchser Bier) (Buchs, AG)
Lager Sven Heider, Torkelbräu (Niederlenz) Markus Friederich, Ahoi Bier (Schlieren) Andre Stolpmann, Stollo’s Best Festbierbrauerei (Zufikon)
Märzen Jungfraubräu AG (Schwanden bei Brienz) Anthony Miller, Bella Vista Brewery Anthony Miller, Bella Vista Brewery

Gesamtsieger über alle Kategorien war diese Jahr Sven Heider von Torkelbräu aus Niederlenz.

15. 6. – 12. 10. 2019: Global Bier in Murau

Die steirische Stadt Murau geht in die zweite Auflage ihrer Biennale, diesmal mit Ausstellungen, eigenen Kulturproduktionen und kulinarischen Events. Der Titel: „Global Beer“. Die Inhalte: Bierkultur rund um den Globus, die Braugeschichte der Stadt, Murauer Bier und weitere Stars auf der Bierbühne.

„BIER“ ALS KULTUR-SPAZIERGANG

6000 Jahre Bier, von den Sumerern bis in die Gegenwart, kurzweilig erzählt. Die größten Bierkonzerne der Welt und deren Bosse, dazu die kultiviertesten Brauereien Österreichs und amüsante Einblicke in die Welt der Bierwerbung. Die Altstadt von Murau wird erfüllt sein von hunderten, kompakt erfassten Storys, feinfühlig inszeniert in Räumen, detailliert auf den Straßen, großflächig an Häuserfassaden und berauschend entlang der Murpromenade.

„BIER“ THEATRALISCH UND MUSIKALISCH

muraubiennal hat für das Jahr 2019 Kunstschaffende eingeladen, um individuelle Produktionen vorzubereiten. Ausstellung, Film, Kabarett, Konzert, Lesung und Theater sind die Genres, die in Murau gezeigt werden. Meist Uraufführungen, die das kulturelle Selbstbewusstsein der Stadt weiter stärken werden.

„BIER“ UND DIE KULINARIK

Es ist der Leberkäse, der zum Hauptnahrungsmittel wird in den vier Monaten von „Global Beer“. Kreiert von Haubenköchen, produziert in Murau. Dazu gibt es eigens zu Leberkäse Gebrautes von Murauer Bier. An bestimmten Tagen werden die Gäste von „Global Beer“ Pilsner und Köstlichkeiten von der Waterkant serviert bekommen, wenn norddeutsches Pils mit Matjes eingetroffen ist.

ERÖFFNUNG AM 15. JUNI

Dieser Samstagnachmittag wird eine Musik-Show mit tiefen Blicken in das gesamte Programm von „Global Beer“. Die Murauerinnen und Murauer feiern mit ihren Gästen! Ein Fest mit Stars der Kleinkunst-Szene, mit der Stadtkapelle Murau, zahlreichen Prominenten und reichlich Murauer Bier.

MURAU – DIE PERLE AN DER MUR

Die Ernennung von Murau zur Stadt wurde im Jahr 1298 verbrieft. In dieser Stadterhebungsurkunde finden sich bereits Hinweise auf das Bierbrauen, explizit erwähnt sind „Maße und Preise“ für das Malz-Hopfen-Getränk, um die Produktion und den Konsum schon damals einigermaßen zu reglementieren. 1495 schließlich kommt es zur Gründung von Murauer Bier. Diese mittelständische Privatbrauerei besteht bis heute und ist seit dem Jahr 1910 eine Genossenschaft. Murauer Bier beschäftigt aktuell rund 180 Mitarbeiter, die Jahres-Produktionsmenge an Bier und Limonade beträgt etwa 280.000 Hektoliter. Damit zählt Murauer Bier zu den großen Privatbrauereien in Österreich, die nicht von einem Konzern aufgekauft worden sind. Murauer Bier ist Mitglied der Gruppe der CulturBrauer – ein Marketingverband mit acht österreichischen Qualitätsbrauereien.

MURAUBIENNAL, EINE ERKLÄRUNG

Die Stadt Murau hat sich im Jahr 2017 entschieden, das Ausstellungsfestival muraubiennal ins Leben zu rufen, das jeweils für 4 Monate im Sommer in der Altstadt seine Pforten öffnet. Der gezeigte Inhaltsmix dieses Kulturhöhepunktes von Murau besteht aus den vier Themen Alltags- und Gegenwartskultur, Bierkultur, Handel und Handwerk sowie Schwarzenberg, wobei je Biennale ein Inhalt zum Leitthema wird.

2017 zeigte Murau „400 Jahre Schwarzenberg in Murau“, für 2019 ist Bierkultur auf dem Programm, der Titel des Ausstellungsfestivals lautet „Global Beer – die süffige Braukultur“. Für 2021 sind Alltags- und Gegenwartskultur in Planung, für 2023 Handel und Handwerk.

29. 5. – 31. 5. 2019: Craft Beer Festival Regensburg

Bereits zum vierten Mal findet Ende Mai das Craft Beer Festival Regensburg statt. Die Veranstalter versprechen, dass es sich um ein echtes Stadtfest handelt, das sich um die Bierkultur dreht. Dabei bemühen sich die Veranstalter, eventuell Berührungsängste der Besucher abzubauen. Bei freiem Eintritt können die Besucher sich über etwa 50 unterschiedliche Bierstile informieren, sich mit den Brauern austauschen und die Bands und Musiker auf der Bühne genießen. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt und auch die Kinder wurden von den Veranstaltern nicht vergessen.

Die Veranstaltung, die von den Initiatoren als Kulturfestival bezeichnet wird, findet vom 29.05. bis einschließlich 31.05.19 am Neupfarrplatz statt. Mehr als vierzig regionale, nationale und internationale Brauereien bilden eine Erlebniswelt für die Geschmacksnerven. Die Bühnengäste, Informationsstände sowie Broschüren leisten Aufklärungsarbeit zum Thema (Craft-) Bierkultur.

Im Mittelpunkt des Craft Bier Festivals Regensburg soll die Wissensvermittlung und der Genuss mit der dazugehörigen Trinkkultur stehen, also Alkohol als Genussmittel, nicht zur Betäubung.

Wenn Sie sich schon einmal über die Brauer informieren wollen, können Sie dies anhand der folgenden Liste tun:

  • Atelier der Braukünste
  • BBQ Rocker
  • Brauhaus am Schloß
  • Braukraft
  • Brewheart
  • Brewmafia
  • Brewpaganda
  • Bergmann
  • Hohmanns
  • Ravenkraft
  • Veto
  • Eichhofener Schloßbrauerei
  • Erlbräu
  • Flammkuchen Bourigalt
  • Genossenschaftsbräu Regensburg
  • Golden Goass
  • Hausfreund München
  • Hofmark Brauerei
  • Hohenthanner Schlossbrauerei
  • HOP CODE
  • Hopfenhäcker
  • Hoppebräu
  • Hopster
  • Josef Langwieser’s Edelbierschmiede
  • Karmeliten
  • Kühn Kunz Rosen
  • Pivovar Raven
  • Rhaner
  • Schneider Weiße
  • Spitalbrauerei
  • Tilmans
  • Zombräu
  • Zwanziger Brauerei

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch und Freitag um 14:00 Uhr, Donnerstag um 12:00 Uhr, Ende der Veranstaltung ist jeweils um 21:45 Uhr.

24. 5. – 26. 5. 2019: Dresdner Bierfestival

Zum zweiten Mal findet an diesem Wochenende das Dresdner Bierfestival statt. Auf dem Gelände hinter dem Hygienemuseum bieten dann 47 Händler 250 unterschiedliche Biere an. Davon stammen 170 Biere aus Deutschland, der Rest aus Europa. Dabei beschränkt sich die Auswahl nicht auf Craft Beer, das an 14 Ständen ausgeschenkt wird, sondern auch Biere, die der geneigte Konsument aus dem Getränkemarkt kennt, werden angeboten. Beispiele dafür sind das Pilsener Urquell und Guinness. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Es gibt Streetfood von afrikanischen Speisen über Langos bis Bratwurst. Für die Kleinen gibt es eine Kinderecke und womöglich aufkommende Langeweile (die aber wohl nicht aufkommen wird) vertreiben das Bühnenprogramm sowie verschiedene kleine Wettbewerbe. Und nicht nur das Wetter verspricht sein bestes zu geben, sondern auch der Eintritt ist ausgesprochen verbraucherfreundlich – er ist nämlich frei.

Das Dresdner Bierfestival ist am Freitag von 18:00 Uhr bis Mitternacht, am Samstag von 13:00 Uhr bis Mitternacht und am Sonntag von 12 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

25. 5. 2019: Tag der offenen Brauereien Forchheim

Dass aus Franken gute Biere stammen ist eine Binsenweisheit. Da können wir uns gut vorstellen, dass die Bierfeste in dieser Gegend immer ein besonderes Event sind. So auch in Forchheim. Am 25. Mai 2019 zwischen 13:00 und 18:00 Uhr findet der Tag der offenen Brauereien in Forchheim statt. An diesem Tag können Sie sich mit dem Zug „as Kunnerla“ auf die Spuren des Bieres der ortsansässigen Brauereien begeben und von Brauerei zu Brauerei fahren. In den Brauereien Neder, Hebendanz, Eichhorn und Greif können Sie die verschiedenen Biere verkosten. Auch Fragen zu Rohstoffen und den Brauvorgang nach dem bayerischen Reinheitsgebot werden von den Brauern selbstverständlich gerne beantwortet. Auch die neue Forchheimer Bierkönigin wird an diesem Tag anwesend sein, genau wie Gambrinus, der legendäre Bierkönig, der ein umfangreiches Wissen über die Braukunst aber auch allerlei Wissenswertes rund um die Forchheimer Altstadt zu erzählen weiß.

Brauerei-Shuttle:

Der Brauerei-Shuttle fährt zwischen 13.00 und 18.00 Uhr von Brauerei zu Brauerei. Die Mitfahrt ist kostenlos!

Infostand:

Am Rathausplatz finden Sie einen Infostand der Tourist-Information. Dort erhalten Sie alle wichtigen Informationen und Tipps zum Tag der offenen Brauereien in Forchheim!

Das Programm in den Brauereien

Brauerei Hebendanz

Bei der Brauerei Hebendanz findet vor der Brauerei Schaubrauen statt. Es werden die einzelnen Schritte gezeigt, wie Bier hergestellt wird. Dazu werden zahlreiche verschiedene Sorten Hebendanz Bier ausgeschenkt.

Brauerei Neder

In der Brauerei Neder werden Sudhausbesichtigungen und Bierverkostungen angeboten. Schwarze Anna Bier-Eis und Grillspezialtäten runden das kulinarische Angebot ab. Livemusik gibt es ab 13.00 Uhr und am Abend findet noch ein eigenes Brauereifest statt.

Brauerei Eichhorn

Im Biergarten der Brauerei Eichhorn werden „Bierige Gerichte“ wie Forchheimer Biergulasch mit Achhörnla Braunbier, Treberschnitzel, Kaiserfleisch in Malzbiersoße und dazu die unterschiedlichen Biere der Brauerei Eichhorn angeboten.

Brauerei Greif

Bei der Brauerei Greif können Sie an unterschiedlichen Brauereiführungen teilnehmen. Zudem können Sie alle Greif Biere probieren und es gibt wieder ein besonderes Bier zum Tag der offenen Brauereien, das „Hopfstar“ – ein kaltgehopftes leicht fruchtiges Kellerbier. Dazu können Sie bei Livemusik Bratwürste & Steaks vom Grill genießen.

24. 5. – 25. 5. 2019: 6. Bremer Craft Bier Tage

Bereits zum 6. Mal treffen sich an diesem Wochenende Craft-Bier-Fans, Brauer, Heimbrauer und Brauereien, also die gesamte Craft Bier-Szene in der Union Brauerei Bremen zu den 6. Bremer Craft Bier Tagen. Die Veranstaltung findet drinnen und draußen statt. Im Braugarten können die Besucher zahlreiche Biere von tollen Handwerksbrauereien verkosten. Im Braugasthaus gibt es – ganz festivallike – ein Line-up an Bands und zusätzlich, auch ein bisschen passend zum Thema „Selbstgemacht“ die großartige Golden City Lokalrunde mit RamonaRamonRammé, was immer das auch sein mag. Auf dem Brauereihof wird wie in den letzten Jahren auch leckeres Streetfood angeboten.

Das Starterpaket am Eingang für 10 € beinhaltet 5 € Eintritt und 5 € Glaspfand. Im Eintritt enthalten ist die Teilnahme an einer Deichbier-Verkostung mit 3 Probeschlucken. Die 5€ Glaspfand erstatten die Veranstalter bei der Rückgabe eines unbeschädigten Glases und Vorlage der Pfandmarke.

Zusätzlich findet auch wieder ein Heimbrauerwettbewerb statt. Die Frist für die Einreichungen ist leider schon vorbei. Aber die Prämierung können die Besucher der Craft Bier Tage erleben. Sie ist für den Samstag um 18 Uhr geplant. Der Heimbrauwettbewerb-Gewinner (m/w) kann sein/ihr Bier dann auf der Anlage der Union Brauerei Bremen mit den Braumeistern nachbrauen. Zusätzlich erhält er/sie 20 Liter dieses Sudes geschenkt.

Folgende Brauereien und Craft-Getränkehersteller sind dabei:

  • Buddelship Brauerei
  • Brauzimmer
  • Bremer Heimbrauer
  • Camba Bavaria
  • Kehrwieder Kreativbrauerei
  • Überquell Brauwerkstätten
  • Mashsee Brauerei
  • Welde Brauspezialitäten
  • Brewer’s Tribute
  • Grebhan’s
  • Störtebeker
  • Elbpaul
  • BrewDog
  • Privatbrauerei Thomas Bannas
  • Union Rösterei
  • Freie Brau Union Bremen
  • Piekfeine Brände
  • Stileismanufaktur Fiev Sinn

Streetfood bieten die folgenden Unternehmen an:

  • Foodtoura – handmade Falafel und andere köstliche vegetarische Spezialitäten aus Flensburg
  • Bali’ku – Bremens leckerstes balinesisches Essen
  • Afrikanische Spezialitäten von der Küchencrew der Union Brauerei
  • Union Burger & Fritten

Und hier das Lineup der Live Musik:

Freitag:

  • 17:30-18:30 – Phil Sznyck
  • 18:45-19:45 – Rubber Tea
  • 20:00-21:00 – Die Golden City-Lokalrunde
  • 21:15-22:45 – WEZN

Samstag:

  • 16:00-17:00 – Malu
  • 17:15-18:30 – Essenzen
  • 18:45-20:00 – Lucy
  • 20:15-22:00 – „Secret Act“

Die 6. Bremer Craft Bier Tage finden am Freitag von 16:00 Uhr bis Mitternacht und am Samstag von 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr statt.

Und hier noch die Adresse:

Union Brauerei Bremen GmbH
Theodorstraße 13
28219 Bremen

19. 5. 2019: Schmankerlmarkt Handwerk & Genuss Nürnberg

Der Schmankerlmarkt ist kein reines Bier-Event, auch wenn selbstverständlich einige Brauereien daran teilnehmen. Tatsächlich präsentiert sich dort das mittelfränkische Lebensmittelhandwerk mit seinen besten Produkten. Die Ausstellerliste lässt auf ein ganzheitliches Event des guten Geschmacks hoffen. Unter dem Motto „frisch, regional, schmackhaft“ zeigen mittelfränkische Lebensmittel-Handwerker am Schmankerlmarkt auch in diesem Jahr an über 40 Ständen wieder ihr Können. Sie präsentieren zahlreiche lukullische Spezialitäten: Verwöhnen Sie Ihren Gaumen unter anderem mit deftigen Schlot-Engele, veganer Fruchtschokolade, würzigem Walnussbrot oder einem süffigen Holunderbier.

Der Schmankerlkönig wird dieses Jahr aus den Reihen der Metzger gewählt: Wählen Sie Ihren Publikumsliebling mit der besten Stadtwurst – Hausmacher geräuchert und kreativ. Zu gewinnen gibt es einen kulinarischen Gutschein.

Für zusätzliche Unterhaltung für Groß und Klein sorgt das Programm auf der Bühne.

Und hier die Aussteller:

  • Handwerkskammer für Mittelfranken
  • Bio-Konditorei J. Langgartner
  • Brauerei Wiethaler
  • Bäcker BOCK
  • Allegra Schokolade
  • Bratwurscht89.de
  • Orca brau
  • Sandybel
  • Metzgerei Herrler
  • Deinzer – der Holzofenbäcker
  • Pralinenpoesie
  • Metzgerei Weinmann
  • Die kleine Schleckerei
  • 1. Altenberger Brauhaus
  • Metzgerei Trumpp
  • Brauerei & Gasthof Zwanzger
  • Brauerei Gundel
  • Eiskreationen Paolo Eis
  • Hausbrauerei Schober – Craft Beer aus Zirndorf
  • Bäckerei Tränkenschuh
  • Goldjunge Bäckerei
  • Bäckerei Windsheimer
  • Metzgerei Rösch GmbH Festzeltbetriebe
  • Marx’s himmlische Genüsse
  • Brauerei Kanone
  • Der Beck
  • Törtchenwelt
  • Eppelein & Friends Craftbier-Manufaktur
  • Metzgerei Bernd Wechsler
  • Backhaus Lederer
  • Maueröders Kuhles Eis
  • Hechtbräu Zimmern
  • Fräulein Gusti süsses Handwerk
  • Dreykorn Bräu
  • Metzgerei Eiden e.K.
  • Brezen Kolb
  • Bäckerei Wimmer Bad Windsheim
  • Naturmetzger Seefried
  • German Ade
  • Frimobil Onlineshop
  • Pferdemetzgerei Georg Haller

Da sollte doch für jeden etwas dabei sein. Der Schmankerlmarkt findet am ^19. Mai von 9:00 bis 17:00 Uhr im Amerikahaus Nürnberg, Gleißühlstr. 9 in Nürnberg statt.