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Oktoberfestbieranstich in den Zeiten von Corona

An Traditionen soll man ja bekanntlich festhalten und auch wenn am 19. September kein Wiesnanstich erfolgen wird, gibt es auch in diesem Jahr ein Wiesnbier. Wie in jedem Jahr verkosteten die Braumeister von Hacker-Pschorr (Rainer Kansy) und Paulaner (Christian Dahncke) das Oktoberfestbier ihrer Brauereien gemeinsam mit den Festzelt-Wirten und stellten ihnen die Besonderheiten vor.

Paulaner Braumeister Christian Dahncke zum Wiesnbier:

„Uns ist wieder ein ganz besonderes Paulaner Wiesnbier dieses Jahr gelungen. Es besticht durch eine perfekte Balance zwischen leichten Malzaromen und dezenten Hopfennoten im Aroma und hat eine sehr milde und feine Bittere die im Hintergrund bleibt. Der Körper des Paulaner Oktoberfestbieres ist abgerundet und sündhaft süffig, im Abgang ist es samtweich und harmonisch. Die Farbe ist ein sattes Gold-Gelb. Ideal für die Wiesn daheim“

Das Paulaner Oktoberfestbier:

Stammwürze: 13,6%

Alkoholgehalt: 5,9%

Farbe (EBC): 9

Bittere (EBU): 20

Paulaner und das Oktoberfest

Die tiefe Verbundenheit zu München zeigt sich auch in der starken Präsenz auf dem Oktoberfest – für Paulaner eine echte Herzensangelegenheit. Das Logo mit dem Mönchskopf prägt das Erscheinungsbild der Wiesn ebenso wie der berühmte Paulaner-Turm mit dem überdimensionalen Maßkrug auf der Spitze. In drei großen Zelten wird Paulaner Oktoberfest Bier ausgeschenkt, neben dem Paulaner-Feszelt in der Armbrustschützen-Festhalle und Käfer’s Wies’n-Schänke sowie in zahlreichen kleineren Zelten. Das Paulaner Oktoberfest Bier gehört zu den beliebtesten seiner Art. Es ist das meistverkaufte Oktoberfest Bier im Handel sowohl national als auch international.

Hacker-Pschorr Braumeister Rainer Kansy zum Wiesnbier:

„Zwei Sude haben wir speziell für unseren Wiesnwirt Thomas Roiderer und auch einige Gaststätten gebraut. Es ist ein Wiesnbier mit dem wir sicher die Konkurrenz in diesem Jahr weit hinter uns gelassen hätten.

Das Hacker Pschorr Oktoberfestbier ist sehr vollmundig und durch den Einsatz von Münchner Malz kräftig malzaromatisch, markant aber ebenso ausgewogen. Im Gesamteindruck hat es einen vollen und abgerundeten Körper, mit einer sehr deutlichen Hopfennote und -geprägt vom Aromahopfen – einer angenehmen Hopfenbittere. Im sogenannten Abgang ist es einfach nur süffig. Farblich ist es traditionell sehr kräftig bronzefarben.“

Das Hacker-Pschorr Wiesnbier:

Stammwürze: 13,7%

Alkohol:6,0%

Farbe (EBC): 11

Bittere (EBU): 22

Die Pschorrs auf der Wiesn

Schon seit 1830 gibt es nachweislich „Pschorr“ auf dem Oktoberfest und Kommerzienrat Georg Pschorr war 1893 der erste, der ein Gespann mit Pracht-Pferdegeschirren auf die Wiesn schickte. Diese hatten ihn auf einer Reise nach Wien begeistert und er schickte seinen Sattlermeister zu Studienzwecken dorthin. Die Aufmerksamkeit beim Wiesneinzug war ihm und seinem Gespann gewiss. 1901 überraschte die Pschorr-Brauerei die Wiesn-Besucher mit einem elektrisch beleuchteten Zelt, der „Bräurosl“. Heute genießt man das Hacker-Pschorr Oktoberfestbier im „Hackerfestzelt“, in der „Bräurosl und zahlreichen kleineren Zelten.

Das älteste Klosterbier der Welt geht auf Zukunftskurs

Die Wurzeln und das Erfolgsgeheimnis des Biers aus der nach eigenen Angaben ältesten Klosterbrauerei der Welt liegen bis heute hinter den dicken Mauern des Weltenburger Klosters: Seit 1050 wird dort Gerstensaft in Tradition der Benediktinermönche gebraut. Dieser ehrwürdigen Tradition fühlt sich die Klosterbrauerei auch heute verpflichtet und führt die große Geschichte jetzt mit einem zukunftsgerichteten Aufbruch fort: Aufbauend auf den Werten und fest verwurzelt in den Überzeugungen, die die Bierspezialitäten seit vielen Jahrzehnten national und international erfolgreich machen, präsentieren sich die Weltenburger Biere in einer neuen Optik und mit einem Sortiment, das sich noch stärker an den Vorlieben der Liebhaber kraftvoller Weltenburger Biere orientiert.

„Weltenburger schafft als älteste Klosterbrauerei der Welt seit jeher besondere Genussmomente, um neue Kraft zu schöpfen“, sagt Susanne Horn, die Geschäftsführerin der Klosterbrauerei. Die große Tradition in Verbindung mit gelebter Weltoffenheit, die Beständigkeit, aber auch der – vielfach prämierte – Qualitätsanspruch bilden das Fundament für die fast 1.000 Jahre währende Weltenburger Erfolgsgeschichte, die jedes Jahr fortgeschrieben wird.

Gelebte Qualitätstreue als Garant für die Zukunft

Die Brauerei überzeugt seit Jahrzehnten regelmäßig Bierkenner in Deutschland und rund um den Globus. Bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewannen Weltenburger Biere inzwischen mehr als 100 Medaillen – von mehrfachen Siegen beim World Beer Cup bis hin zum dreifachen Gewinn des European Beer Stars. Ganz aktuell wurden das Weltenburger Barock Dunkel und das Märzenbier Anno 1050 mit DLG-Gold prämiert!

„Diese große Geschichte, unsere Grundwerte wie unsere christlichen Wurzeln, unsere anpackende und zupackende Denkweise, Regionalität und unser Verantwortungsbewusstsein werden uns erfolgreich in die nächsten Jahre und Jahrzehnte führen“, sagt Susanne Horn. Ein umfassender Prozess, in den auch die Mitarbeiter intensiv eingebunden waren, sei das breite Fundament für diesen kraftvollen Start in das neue Jahrzehnt, den die Weltenburg-Liebhaber jetzt auch im Bierregal sehen und im Glas schmecken können.

Klares strukturiertes Sortiment

Weiterentwickelt haben die Brauer das Weltenburger Erscheinungsbild. Die Etiketten präsentieren sich jetzt in einer einheitlichen Linie in einem starken Weltenburger Blau. Bierliebhaber finden seit Juni im Handel ein klarer strukturiertes Sortiment. Der Inhalt jedoch ist genauso geblieben, wie es die Genießer in Deutschland und anderswo zu schätzen gelernt haben: große Brautradition und das vollmundige Genusspotenzial, das man schmeckt. Das Weltenburger Brauwasser stammt aus einem 80 Meter tiefen Brunnen im Fels und die Holledau mit ihrem weltberühmten Hopfen liegt direkt vor den Klostertüren. Seine Reife bekommt der Gerstensaft der Mönche, der heute von bestens ausgebildeten weltlichen Braumeistern gebraut wird, auch nach wie vor in dem rund 50 Meter tief liegenden, klostereigenen Felsenkeller.

„Wer Weltenburger trinkt, taucht ein in die mystische Atmosphäre und das kraftspendende Naturerlebnis seines Ursprungs, der Weltenburger Enge im Herzen Bayerns“, sagt Ludwig Mederer, der Braumeister. „Wer schon einmal in Weltenburg war, der spürt diese Urkraft, die von diesem besonderen Fleckchen Erde ausgeht. Dieser Urkraft und dem Ursprung verleihen wir noch mehr Klarheit und Ursprünglichkeit“, macht Geschäftsführerin Susanne Horn deutlich. „Insgesamt erstrahlen die Weltenburger Biere jetzt noch reiner, klarer und genussvoller“, betont sie.

Bewährtes in die Zukunft führen

Jede Sorte ist im Weltenburger Rahmen und dem starken Weltenburger Blau eingebettet und sortentypisch dargestellt. Bewährtes bleibt: Das „Barock Dunkel“ beispielsweise als typisch bayerischen, aromatischen, lieblich und karamellig schmeckenden Klassiker, den „Asam Bock“ oder das Märzen „Anno 1050“ finden Bierliebhaber auch künftig unter demselben Namen im Biergarten oder im Getränkehandel.

Mehrere Bierspezialitäten führt Weltenburger mit klareren Bezeichnungen in die Zukunft: Aus dem „Barock Hell“ wurde etwa das „Spezial Festbier“ für besondere Anlässe. Aus dem „Urtyp Hell“ wurde das „Weltenburger Hell“ als elegantes bayerisches Helles mit klassischer Rezeptur, das künftig auch in der 0,33-Liter-Flasche erhältlich ist – als „kleines Weltenburger Helles zum Anstoßen“, wie Braumeister Ludwig Mederer hervorhebt. Insgesamt umfasst das künftige Sortiment 13 verschiedene Bierspezialitäten, darunter auch saisonale Klassiker wie den „Winter-Traum“, aber auch das besonders im Sommer beliebte „Dunkle Radler“.

18. 9. – 19. 9. 2020: Zweites Bierfestival St. Gallen

Am Wochenende vom 18. und 19. September 2020 treffen sich die Ostschweizer BierLiebhaber in St.Gallen zum zweiten Bierfestival «Bierprobier». Nationale, regionale und lokale Brauereien laden zur Verkostung ihrer Bierkreationen ein. Das Bierfestival St.Gallen ist ein wiederkehrender Event der Olma Messen St.Gallen für Bierfans.

Bierparadies Schweiz

Kaum ein Land hat so viele Brauereien pro Einwohner wie die Schweiz. 2019 waren es 1’179 registrierte Brauereien, fast tausend davon sind Klein- und Microbrauereien. Damit ist die Schweiz absoluter Spitzenreiter in Europa. Diese Brauereien sind denn auch für die riesige Biervielfalt zuständig, die in den letzten Jahren enorm gewachsen ist und auch das Verständnis für das Bier als jahrtausendealtes Kulturgut fördern.

Bier in allen Facetten für Liebhaber und Entdecker

Mit Biergenuss und Food in lockerer und stimmiger Atmosphäre wird mit dem Bierfestival ein einmaliges Erlebnis rund ums Bier angeboten. An zwei Tagen laden 16 Brauereien die Besucher auf eine Bier-Entdeckungsreise ein. Vor Ort können über 100 Biersorten probiert werden. Die Brauer stehen für Infos gerne Rede und Antwort und geben Einblick in die Geheimnisse ihrer Braukunst und Produkte. Das Festival findet in einem großzügig gestalteten Innenbereich (Halle 9.1) mit den Brauereien und einem wettergeschützten Außenbereich mit Sitzgelegenheiten und Essensangeboten statt.

Plattform für kleine und große Brauereien

Das Bierfestival «Bierprobier» versteht sich als regionale Vermarktungsplattform für das Bier. Der Brauereibranche und -szene wird damit die Möglichkeit geboten, Bier als Genussmittel bekannter zu machen und auch das Verständnis für das Kulturgut Bier zu fördern.

Erlebnisse rund um die Themen Genuss und Nahrung sind dieses Jahr, wegen vielen abgesagten Messen und Festivals, zu kurz gekommen. Mit der Durchführung des Bierfestivals schaffen die Olma Messen St.Gallen den Spagat zwischen Normalität und Gesundheitsschutz – wobei auch alle Besucher aufgefordert werden, die aktuellen Covid-19 Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Bierprobier: Informationen und Tickets

Das «Bierprobier» – Bierfestival findet am Freitag, 18. und Samstag, 19. September 2020 in der Halle 9 sowie im Biergarten der Außenhalle 9 statt. Alle Informationen zum Bierfestival sowie Tickets gibt es unter www.bierprobier.ch. Um ein sicheres Erlebnis zu ermöglichen, verfügen die Olma Messen St.Gallen über ein Covid-19-Schutkonzept (vgl. auch Kasten unten). Die wichtigsten Massnahmen für Besucher sind:

  • Hygiene: Für jedes Bier und jede Degustations-Portion erhalten Besucher ein sauberes Glas und es stehen Möglichkeiten zur Händedesinfektion zur Verfügung.
  • Ausreichend Platz: Es hat genügend Platz mit Steh-/Sitzgelegenheiten, um die Abstandsregeln einzuhalten.
  • Vorverkauf: Tickets müssen online gekauft werden und jeder Besucher wird dabei registriert.
  • Cashfree: Bezahlung der Konsumation vor Ort nur mit Debit- oder Kreditkarte möglich (kein Bargeld!)

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Veranstalters.

Karlsberg kommt im ersten Halbjahr gut durch die Corona-Krise

Die Karlsberg Brauerei GmbH (Unternehmensanleihe, WKN: A2AATX) hat ihre Zahlen zum ersten Halbjahr 2020 bekanntgegeben. Nach einem sehr guten Start in das laufende Geschäftsjahr, wirkte sich die Covid-19-Pandemie im Berichtszeitraum nachteilig auf den Umsatz (nach Abzug von Verbrauchssteuern; Biersteuer) aus, der einen Rückgang um 7,8 Mio. Euro auf 57,7 Mio. Euro verzeichnete. Der Umsatzrückgang resultierte in der Hauptsache aus Fassbierrückgängen in der Gastronomie, Hotellerie und bei Festveranstaltungen. Nach Lockerung der Covid-19-Vorsichtsmaßnahmen in der Gastronomie wurden im Juni bereits erste Erholungstendenzen verzeichnet.

Positiv entwickelte sich weiterhin die Marke MiXery mit einer mengen- und wertmäßigen Steigerung. Unter Fortführung des nationalen Distributionsausbaus im Handel wurde ein Umsatzanstieg (nach Abzug von Verbrauchssteuern; Biersteuer) erreicht und die Position als nationaler Marktführer im Markt der Biermischgetränke nach Absatz entsprechend behauptet. Auch die Marktführerschaft mit Karlsberg URPILS im regionalen Kernabsatzgebiet Saarland konnte aufgrund einer positiven Entwicklung im Handel nach Absatz im ersten Halbjahr 2020 weiter ausgebaut werden.

Durch eine erneut verbesserte Rohertragsmarge von 61,7 % (erstes Halbjahr 2019: 60,2 %), frühzeitigen und konsequenten Kosteneinsparungen sowie Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung wurden trotz der Umsatzverluste im ersten Halbjahr ein adjustiertes Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (adj. EBITDA) in Höhe von 11,6 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2019: 11,3 Mio. Euro) und ein adjustiertes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (adj. EBIT) in Höhe von 7,4 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2019: 6,3 Mio. Euro) erreicht. Dementsprechend wurde die Ertragskraft mit deutlich verbesserter adj. EBITDA-Marge von 20,2 % (erstes Halbjahr 2019: 17,2 %) sowie adj. EBIT-Marge von 12,8 % (erstes Halbjahr 2019: 9,6 %) trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen abermals erhöht.

Christian Weber, Generalbevollmächtigter der Karlsberg Brauerei KG Weber: „Mit unserer Performance in den schwierigen Monaten der Covid-19-Pandemie sind wir insgesamt zufrieden. Das Team der Karlsberg Brauerei hat die Herausforderungen des ersten Halbjahres 2020 gut gemeistert. Auch die im Vergleich zum Gesamtmarkt solide Entwicklung unserer Marken bestätigt uns in unserem Fokus auf das Markengeschäft und unterstreicht unsere Krisenfestigkeit.“

Obwohl die ursprüngliche Umsatzprognose fürs Gesamtjahr 2020 voraussichtlich nicht erreicht wird, bestätigt Markus Meyer, Geschäftsführer der Karlsberg Brauerei GmbH, die bisherige Ergebnisprognose und erwartet für das Geschäftsjahr 2020, dass unter Berücksichtigung aller eingeleiteten Initiativen die operative Kennzahl adj. EBITDA zwischen 16 und 19 Mio. Euro liegen wird. Die Marketing- und Vertriebsaktivitäten der Karlsberg Brauerei GmbH werden sich auf den weiteren Ausbau des Markengeschäfts fokussieren. Ein neuer Markenauftritt für die Marke Karlsberg, die Integration der Marke Gründel’s unter dem Karlsberg-Markendach und weitere Maßnahmen im laufenden Jahr wie die Neueinführung von Karlsberg Grapefruit alkoholfrei sowie die Erweiterung in das Segment der Limonaden sollen zusätzliche Impulse in alle Vertriebsschienen bringen.Es wird erwartet, dass MiXery seinen Distributionsausbau und sein Wachstum auch im zweiten Halbjahr fortsetzen wird.

Der Halbjahresabschluss der Karlsberg Brauerei GmbH ist auf der Unternehmenswebseite unter https://karlsberg.de/investoren/ im Bereich Finanzpublikationen abrufbar.

Beginn der Hopfenernte ist ein Touristenmagnet

Schon die alten Ägypter entdeckten, dass Biere mit Hopfen besser schmecken. Seitdem sind die Bitterextrakte der Hanfpflanze ein fester Bestandteil beim Bierbrauen. Heute besonders gefragt: Der Hopfen aus der bayerischen Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Hallertauer Hopfen wird heute in über 100 Länder der Erde exportiert, um den besten Bieren der Welt ihr einzigartiges Aroma zu verleihen. Im weltweit führenden Hopfenforschungszentrum in Hüll werden Anbau und Sorten ständig optimiert. Der Start der Hopfen-Ernte ist auch eine Touristen-Attraktion.

Mit dem Start der Ernte fahren die fast 1.000 Hopfenbetriebe der Region jährlich etwa 40.000 Tonnen der gefragten Pflanze ein – das sind immerhin fast 90 Prozent der gesamten deutschen Hopfenernte und mehr als ein Drittel der weltweiten Produktion. Die über 16 Hopfensorten der Hallertau – vom kraftvollen Hochalpha-Hopfen bis zu den feinsten Aroma-Hopfen – prägen heute die „Seele“ von Spitzen-Bieren auf der ganzen Welt. Noch bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde der Hopfen in der Hallertau von Hand gepflückt. Heute erledigen das Hightech-Maschinen, die weitgehend selbstständig pflücken, reinigen, trocknen, häckseln und konditionieren. Doch für die tausenden Touristen, die das Hopfenland Hallertau alljährlich besonders zur Erntezeit des „grünen Goldes“ besuchen, lebt die Jahrhunderte alte Tradition des Hopfenpflückens weiter.

Unterwegs umgeben sein von viel Natur und frischer Luft: Danach sehnen sich jetzt viele Menschen. Sanfte Hügel, romantische Flusstäler und endlose Hopfengärten, in denen die Hopfenpflanzen die meterhohen Spanndrähte erklimmen, sind in Bayerns Hallertau das Rezept, das immer mehr Menschen zu Entdeckern auf den Spuren des „grünen Goldes“ werden lässt.

Der Radrundweg Hallertauer Hopfentour, der auf rund 170 Kilometern entlang der Flusstäler der Abens und Ilm und durch die Hopfengärten verläuft, vereint leichte und anspruchsvolle Streckenabschnitte. Bäuerliche Hopfenhöfe, Weiler und Dörfer liegen auf der Runde, gekrönt von traditionellen Gasthäusern zur zünftigen Einkehr. Fünf Querverbindungen erlauben es, die Hallertauer Hopfentour beliebig zu ändern oder zu verkürzen.

Auf dem rund 15 Kilometer langen Erlebnispfad Hopfen und Bier wandern Naturfans von Mainburg aus durch das Herz der Hallertau. Wissenswertes über das „Grüne Gold“ und das in der Region gebraute Bier erfahren sie auf 17 Informationstafeln entlang des Weges. Durch das idyllische Abenstal, vorbei an zahlreichen Hopfengärten und über beschattete Waldwege, führt der Erlebnispfad nach Ratzenhofen. Dort lädt der Biergarten des Schlosses zum Genuss bayerischer Schmankerl unter Kastanienbäumen ein, bevor es anschließend wieder zurück nach Mainburg geht. Auch an Wanderer, die sich nach der Einkehr nicht mehr zu Fuß auf den Weg machen wollen, haben Ostbayerns Touristiker gedacht: Im Sommer lässt sich der Rückweg auch bequem und komfortabel mit einem Freizeitbus zurücklegen. Mehr Informationen: www.rauszeit.bayern/de/tour/themenweg/erlebnispfad-hopfen-bier/18988460.

27.8. – 30. 8. 2020: 1. Hamburger Beer Weekend

Im 16. Jahrhundert gab’s in Hamburg über 500 Brauereien. Alles drehte sich hier ums Bier. Es war das Hopfengetränk, das die Hansestadt reich machte. Und heute? Heute ist die Stadt eines der größten Zentren der kreativen Bierkultur in Deutschland. Das wollen die Hamburger Brauer, Gastronomen und Stores, feiern: Mit dem Hamburg Beer Weekend!

Was ist das Hamburg Beer Weekend?

Das Hamburg Beer Weekend (#HHBW) ist ein dezentrales Bierfest, das vom 27.08 -30.08.2020 stattfinden wird. Warum dezentral? Weil auf diese Weise sowohl den Hygienevorschriften und auch den eigenen Sicherheitsansprüchen der Veranstalter gerecht wird.

Erdacht und umgesetzt wird es von einem kreativen Kollektiv von Brauereien, Stores und Gastronomien.

Die Initiatoren der #HHBW:

  • Jens Hinrichs, Bunthaus Brauerei
  • Udo Spallek, Emilienbier
  • Brian Schlede, BrewCraft
  • Daniel Hertrich und Axel Ohm, ÜberQuell Brauerei

Was ist geplant?

Das gibt es so nur an der Elbe: Über 20 Gastronomien, Stores und Brauereien laden an diesem Wochenende dazu ein, neue Geschmackswelten zu erkunden. Die Programminhalte sind so vielfältig wie die Hamburger Bierwelt selbst.

Einige Beispiele:

  • Donnerstag, 27.08.20: Kick-off und Fassanstich des Hamburg Beer Weekend, Bootstour nach Wilhelmsburg und After Cruise Event im Bunthaus Schankraum auf dem Kulinarischen Campus im Wasserwerk. Highlight des Abends: Showcase mit Emilienbier.
  • Freitag, 28.08.20: Das ÜberQuell feiert den 500. Geburtstag von Hamburgs wohl ältestem Beerlover und Bierautoren Henricus Knaust mit dem Web-TV-Beer Talk „Spaß im Glas“ und einer Verköstigung von nach historischem Vorbild gebrauten Bieren.
  • Sonnabend, 29.08 & Sonntag, 30.08.20: Ganz neu dabei in der Hamburger Bierszene: Die Baby Goat-Crew präsentiert ihre Biere in ihrem frisch eröffneten Brewpub.

Weitere Highlights:

  • Die Landgang Brauerei bietet die Möglichkeit ein eigenes Etikett zu designen
  • Der Bierspezialitäten-Store Beyond Beer holt die belgischen Sauer- und Champagnerbiere aus dem Safe: Es wird prickelnd mit 3Fonteinen.
  • Die Kehrwieder Kreativbrauerei lässt einen Blick hinter die Kulissen zu und krönt die Einblicke mit einer Verkostung.
  • Italienische Momente im Brewpub Malto in Altona: Inhaber und Brauer Francesco Ludovico reicht Käse aus seiner Heimat zu den eigenen Bierspezialitäten.
  • In der Bar Oorlam trifft Craft Genever auf Craft Beer. Eine Hochzeit der Sinne unter fachkundiger Anleitung.
  • Anlässlich der #HHBW wird es einen Collaboration Sud – ein gemeinsam gebrautes Festbier von allen teilnehmenden Brauereien im originellen Design geben.

Das ist nur eine Auswahl der sensorischen Abenteuer, die die Veranstalter ihren Gästen bereiten werden. Im Mittelalter war Hamburg das Brauhaus der Hanse. An diesem Wochenende soll daran angeknüpft werden.

Veranstaltungsprogramm und alle weiteren Infos finden Sie auf der Webseite der Veranstalter: www.beerweek.hamburg.

7.8.20: Turmklause Luckenwalde – Internationaler Tag des Bieres

Lang, viel zu lang, war die Pause, die uns Corona aufgezwungen hat. Nun geht es langsam wieder los. Allerdings ist es nicht die Frage, ob Corona wieder zuschlagen wird, sondern die Frage ist nur, wann, wo und wie stark die nächsten Corona-Ausbrüche sein werden. Informieren Sie sich also auf jeden Fall bei den Veranstaltern der hier vorgestellten Events bevor Sie sich auf den Weg machen, ob die Veranstaltungen wirklich stattfinden. Wenn ich von einer Absage erfahre werde ich es hier veröffentlichen, ich kann aber keine Garantie dafür übernehmen, dass ich von jeder Absage erfahre.

Die erste Veranstaltung findet am internationalen Tag des Bieres, also am 7. August, in der Turmklause, Baruther Str. 21 in Luckenwalde statt. Die Veranstalter haben sich für den Eintrittspreis von 45,00 Euro einiges einfallen lassen. Es gibt:

  • einen Begrüßungscocktail
  • ein 3-Gang-Menü
  • eine Brauereiführung
  • eine Bierverkostung
  • sowie viel Wissenswertes rund ums Thema Bier und ein
  • kleines Bierquiz mit Gewinnchance auf einen Braukurs

Wäre das nicht etwas für Sie? Dann reservieren Sie sich schnell einen Platz über die Mailadresse reservierungen@turmklause.de und vergessen Sie nicht, in der Mail Ihre Telefonnummer sowie Ihren vollständigen Namen anzugeben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

18. 7. 2020: Braulabor – zu Hause mit Online-Begleitung

Die Campus Brauerei trotzt dem aktuell geltenden Kontaktverbot! Am 18. Juli 2020 bringt die Brauerei der Universität Hannover die Bierbrauenthusiasten in der digitalen Welt zusammen und organisiert Deutschlands größtes digitales Braulabor! Angeleitet von erfahrenen Bierbrauern wird es einen Hands-On Braukurs geben, welcher in der jeweils eigenen Küche stattfindet. Umspannt wird dieses Event durch Experteninterviews, digitale Unternehmensführungen, Lehrvideos sowie eine moderierte Bierverkostung.

Hier der Ablauf des Tages mit dem Rahmenprogramm:

11:00 – 13:30    Maischen

  • Begrüßung durch Moderatoren Eckhard Stasch (Technik Salon) und Christoph Digwa (Campus Brauerei)
  • Einführung in den Brauprozess mit Christoph Digwa
  • Fachbeitrag von B. Eng. Markus Ernst (Flüssiger Genuss Markus Ernst) zum Thema Brauwasser und dessen Aufbereitung
  • Fachbeitrag von Kevin Goltz (Avangard Malz AG, Betrieb Bremen) zum Thema Malz und Vermälzung
  • Bierverkostung mit Biersommelier Dipl.-Ing. Oliver Wesseloh, Kehrwieder Kreativbrauerei
  • Beantwortung von Fragen aus dem Publikum mit Oliver Dietrich (Brau-Partner)
  • Bierverkostung mit Biersommelier Dipl.-Braumeister Markus Berberich, Rügener Insel-Brauerei GmbH

13:30 – 14:30    Würzekochen

  • Bierverkostung mit Biersommelier Christoph Digwa, Campus Brauerei
  • Fachbeitrag von Dr. Christina Schönberger (BarthHaas GmbH & Co. KG) zur Hopfensorte Cascade, deren wichtigsten Anbaugebieten und Verarbeitung

14:30 – 15:30    Kühlen und Schlauchen

  • Fachbeitrag von Dipl.-Ing. (FH) Uwe Tittel (Kelvion Germany GmbH) zum Thema Plattenwärmeübertrager in der Brauerei
  • Bierverkostung mit Biersommelier-Weltmeisterin Elisa Raus, Störtebeker Braumanufaktur GmbH
  • Fachbeitrag von Florian Burkhardt (Doemens e.V.) zum Thema Bierhefe

Für dieses Event ist eine Anmeldung unter info@brauerei.uni-hannover.de erforderlich. Nach der Anmeldung gibt es weitere Infos.

2. 7. – 4. 9. 2020: Ottakringer Bierfest

Viel Platz, wenig Einschränkungen, trotzdem genießen. Dieses Motto gilt in diesem Sommer am Gelände der Ottakringer Brauerei in Wien. Anstelle der Ottakringer Braukulturwochen mit über 60.000 Besuchern im letzten Jahr feiert die Brauerei heuer das „Ottakringer Bierfest“. Aufgrund der aktuellen Situation in reduzierter Form und einem CoVid19 Präventionskonzept, aber selbstverständlich mit dem frischesten Bier der Österreichischen Hauptstadt. Das „Ottakringer Bierfest“ beginnt am 2. Juli um 18 Uhr mit einem Bieranstich und „Wiener Wahnsinn“ in kleinerer Besetzung.

Matthias Ortner, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei: „Heuer ist für Alle alles anders. Zunächst sind wir davon ausgegangen, dass unser Brauereigelände im Sommer für Gäste geschlossen bleiben muss. Da wir aber Schritt für Schritt zur Normalität zurückkehren war für uns völlig klar, dass wir eine Alternative zu unseren schon sieben Jahre lang etablierten Braukulturwochen bieten wollen. Uns kennt man als Gastgeber einzigartiger Events und daher öffnen wir auch diesen Sommer unser Brauereigelände. Zwar in reduziertem Rahmen und aufgrund der aktuellen Verordnungen auch mit weniger Gästen, dafür aber auch heuer natürlich mit dem frischesten Bier der Stadt, darunter ein paar Besonderheiten unserer Braumeister aus dem eigenen Keller.“

Die Biere beim ‚Ottakringer Bierfest‘: Die gesamte Sortenvielfalt der Ottakringer Brauerei und des Ottakringer BrauWerks an zwei Bierständen sowie der mehrere Sondersude unter dem Namen „Braumeister-Spezial“: dahinter verbergen sich über den Sommer verteilt fünf verschiedene, kellerfrische Zwicklbiere, die so nur vor Ort beim Ottakringer Bierfest erhältlich sind. Gestartet wird mit einem Zwickl des Wiener Originals, dessen Malzmischung nun zu einem Hauptteil aus Wiener Braugerste besteht. Weiter wird es das Ottakringer Pils, das Ottakringer Helles, das Ottakringer Gold Fassl Spezial und das Ottakringer Bio-Pur als exklusive Zwickl-Abfüllungen zu verkosten geben. Dazu kommen noch Sondersude aus dem Ottakringer BrauWerk, z.B. Tomaten Gose, MinzPils und Uhudler Pale Ale.

Öffnungszeiten

Vom 2. Juli bis zum 4. September – Dienstag bis Samstag von 16:00 bis 24:00 Uhr

Was gibt es sonst noch?

  • Moderne, urbane Relaxzone auf der Terrasse für chilliges Biertrinken
  • Überall bargeldlose Zahlung möglich

Erlaubte Gästeanzahl + „Check in“

  • Im Juli max. 500 Gäste gleichzeitig
  • „Check in“ erfolgt am Infopoint beim Eingang, wo auch die Tisch-/Sitzplatz-Zuweisung vorgenommen wird
  • Tischreservierungen sind möglich; Anfragen an bierfest@ottakringer.at

Sollten aufgrund neuer Verordnungen der Bundesregierung Änderungen im Veranstaltungskonzept notwendig werden, wird die Ottakringer Brauerei selbstverständlich darauf reagieren.

Die Speisengastronomie

  • Zwei Stände mit Burgern und Wiener Schmankerln
  • Getränke und Speisen sind in Selbstbedienung

Kleine Bühne

Für kleine Musikgruppen und „one man-Bands“. Die Details zu den Auftritten gibt es auf www.ottakringer.at

Das CoVid19-Präventionskonzept

  • Desinfektionsspender beim Eingang
  • Tisch Desinfektion zwischen den wechselnden Kunden
  • Abstandsmarkierungen
  • Sicherheitshinweise am ganzen Bierfest-Gelände

Die Neuzeller Brauerei gibt 20 % Rabatt auf drei Biere

In diesem Jahr ist der Urlaub im eigenen Zuhause sicherlich eine Variante, die viele Menschen den Einschränkungen in den klassischen Urlaubsorten vorziehen. Was dann noch fehlt ist ein ordentliches Bier, das sich von dem Einheitsbrei im örtlichen Getränkemarkt abhebt. Dabei will Ihnen die Klosterbrauerei in Neuzelle helfen und bietet an diesem Wochenende 20 % auf alle Bestellungen von Neuzeller Pils, Neuzeller Bock und Gourmet Pils an. Dafür müssen Sie lediglich bei Ihrer Bestellung den Gutscheincode PILS2020 eingeben und einige Tage später kommt das Bier versandkostenfrei per DHL zu Ihnen. Zum Onlineshop der Brauerei kommen Sie durch einen einfachen Klick auf das folgende Banner: