Archiv der Kategorie: Dies und Das

Warsteiner wird Kooperationspartner des Ruhrtal-Radwegs

Die Warsteiner Brauerei und der RuhrtalRadweg starten zum Beginn der neuen Fahrradsaison eine Kooperation. Die Familienbrauerei hat ihren Hauptsitz im Sauerland gelegenen Warstein, nur wenige Kilometer vom RuhrtalRadweg entfernt. Der Schwerpunkt der Kooperation liegt auf gemeinsamen Marketingaktionen.

Platz für ein paar Radler?

„Warsteiner hat in den Gastronomiebetrieben entlang des RuhrtalRadwegs mit seinen Produkten eine starke Präsenz“, so Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH. „Wir freuen uns, dass wir ein in der Region fest verankertes Familienunternehmen als Kooperationspartner gewonnen haben und sind sehr gespannt auf die Projekte, die wir langfristig zusammen umsetzen werden.“ Die Kooperation ist vorerst für ein Jahr vereinbart, eine Verlängerung wird von beiden Partnern angestrebt.

Jetzt losradeln und Stempel sammeln

Im Rahmen der zentralen Marketingaktion können Gäste des RuhrtalRadwegs in diesem Jahr erstmalig Warsteiner-Stempel in ausgewählten Gastronomiebetrieben entlang des bekannten Radfernwegs sammeln. Wer nach der Tour über den RuhrtalRadweg mindestens fünf Stempel gesammelt hat, kann den Stempelpass einsenden und hat damit die Chance ein VIP-Wochenende auf der Warsteiner Internationalen Montgolfiade 2022 zu gewinnen. „Radurlaube werden immer beliebter und wir möchten durch gemeinsame Aktionen, die Fahrt auf dem RuhrtalRadweg für Fahrradfahrende noch spannender gestalten. Ein erfrischendes Warsteiner – mit oder ohne Alkohol – gehört bei der Fahrt auf dem RuhrtalRadweg einfach dazu, gleichzeitig wird dadurch die Gastronomie am Radfernweg in diesen schwierigen Zeiten unterstützt“, erklärt Patrick Onofrietti, von der Warsteiner Brauerei.

Die Warsteiner-Stempel-Aktion ergänzt in diesem Jahr das Stempelsammeln mit dem altbekannten ergotec®-RuhrtalReisepass, welcher sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich etabliert hat. Alle Details zu den Teilnahmebedingungen, dem Einsendeschluss und weitere Informationen unter: ruhrtalradweg.de.

Die Warsteiner-Stempel-Aktion ergänzt in diesem Jahr das Stempelsammeln mit dem altbekannten ergotec®-RuhrtalReisepass, welcher sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich etabliert hat. Alle Details zu den Teilnahmebedingungen, dem Einsendeschluss und weitere Informationen unter: ruhrtalradweg.de

Braumeisterfrühstück Schwarzer Abt

Bier lässt sich bekanntlich nicht nur trinken, sondern es ist auch möglich, richtig gute Gelees daraus herzustellen. Daran versuchen sich etliche kleine Brauereien und so verwundert es nicht, dass auch die Klosterbrauerei im brandenburgischen Neuzelle sich daran versucht. Bevor ich das Biergelee mit dem Schwarzen Abt beschreibe noch ein kurzer Hinweis: Die Brauerei verschickt zwar ihre Biere ab sechs Flaschen portofrei, aber die beiden Biergelees gibt es nicht online, sondern ausschließlich im Brauereiladen, der direkt an der Einfahrt zur Brauerei liegt und gegenüber dem Eingang zum Kloster, das ebenfalls einen Besuch wert ist. Aber kommen wir zum Braumeisterfrühstück.

Wie erwartet ist das Gelee dunkelbraun. Die Farbe stammt vom Schwarzen Abt. Das Bier steuert 52 % des Inhalts des 230 g-Glases bei. Jede andere Farbe wäre auch überraschend und irritierend gewesen. Auch im Aroma ist das Bier vorherrschend. Der Duft nach dunklem Malz, angereichert durch süße Noten, steigt mir in die Nase. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider. Der Geschmack ist nicht so süß wie bei den meisten Gelees, sondern das Malz kommt durchaus zu seinem Recht. Auch die Zitronensäure hat ihre Daseinsberechtigung, rundet sie den Geschmack des Bieres doch angenehm ab. Mit einem solchen Aufstrich auf dem Toast oder dem Brötchen kann der Tag doch gut beginnen.

Zutaten:

52 % Schwarzbier (Wasser, Gerstenmalz, Invertzuckersirup, Hopfen), Zucker, Säuerungsmittel (Zitronensäure), Geliermittel (Pektin)

Brauerei:

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH
Brauhausplatz 1
15898 Neuzelle
www.klosterbrauerei.com

Hundertwassers Weißbiertraum in Abensberg

Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit“, soll Friedensreich Hundertwasser einmal gesagt haben. Im niederbayerischen Abensberg hatte der vor 18 Jahren verstorbene österreichische Künstler einen Seelenverwandten gefunden: den Besitzer der Traditionsbrauerei Kuchlbauer, Leonhard Salleck. Gemeinsam erträumten der Brauerei-Chef und der wohl berühmteste „Gegner der geraden Linie“ eine Hundertwasser-Welt für das Industriegelände am Stadtrand von Abensberg, wo jedes Jahr allein mehr als 100.000 Hektoliter Weißbier gebraut werden. Nach dem Tod Hundertwassers im Jahr 2000 setzte der Brauereichef alles daran, den gemeinsamen Traum in die Tat umzusetzen – mit überwältigendem Erfolg. Seit der Fertigstellung des Hundertwasserturms 2009 und des Kunsthauses im Sommer 2014 lassen sich jedes Jahr bis zu einer halben Million Menschen von der bunt-verspielten Architektur faszinieren.

„Krumm bauen kostet viel mehr Geld wie gerade – und dauert mindestens dreimal so lang“, hat Brauerei-Seniorchef Salleck zur Eröffnung des Kunsthauses einem Journalisten in den Block diktiert. Über die genauen Baukosten schweigt er sich bis heute aus – genau wie schon zuvor bei dem 34 Meter hohen architektonisch verspielten und mit fließenden Linien gestalteten Hundertwasser-Turm mit vergoldeter Kuppel. Dieser beherbergt die mehr als 4.000 Gläser umfassende Bierglas-Sammlung seines inzwischen 75 Jahre alten Erbauers. Der Brauereichef übergab die Geschäfte im Frühjahr 2018 an seinen 25-jährigen Sohn Jakob Horsch. „Wir haben mit dem Hundertwasserturm, Kunsthaus sowie unseren Märkten einen Besuchermagnet, der 500 000 Touristen pro Jahr anlockt“, sagte Salleck stolz zur Übergabe. Beim Bierausstoß selbst liegt Kuchlbauer heute auf Platz 37 der bayerischen Brauereien.

Nicht wenige hielten den Traum Sallecks von einer Hundertwasser-Erlebniswelt anfangs für eine Spinnerei. Acht Jahre musste er gegen Bayerns Denkmalpfleger und Behörden kämpfen, bis der Bau endlich beginnen konnte. Allerdings stutzten die Verwaltungsbeamten den Turm auf die Hälfte der ursprünglich geplanten Höhe zurück. Dem Erfolg tut das keinen Abbruch: Seit dem ersten Tag brummt das Geschäft mit Turm und angeschlossener Erlebnisgastronomie. Mittlerweile sind die Kritiker von damals verstummt.

Die Begeisterung inspirierte den Brauer zu einem weiteren Projekt – ganz im Sinne der großen Pläne, die er mit Hundertwasser einst gesponnen hatte: Die Stadtvilla neben dem Brauerei-Areal – dort wohnten einst Sallecks Großeltern – ließ er zu einem Kunsthaus im Hundertwasser-Stil umbauen. Der Hundertwasser-Schüler Peter Pelikan ließ die Vision Wirklichkeit werden: mit den typischen farbenfrohen Mosaiken aus Fliesen, Wolkenmotiven, glitzernden Kugeln und Bändern aus Keramik, die sich mit Leichtigkeit über die Fassade ziehen und an ihr nach oben ranken.

Gekrönt wird der Bau durch einen knapp 20 Meter hohen schiefen Turm, dessen Äußeres Schuppen trägt, die an einen Drachenrücken erinnern. Auch das Innere ist eine Hommage an den großen Künstler: Fast das gesamte graphische Werk Hundertwassers ist auf knapp 300 Quadratmetern und über zwölf verschiedene Ebenen verteilt erlebbar – wie die Brockhaus-Enzyklopädie, die er Ende der achtziger Jahre entwarf. Im Untergeschoss des Museums findet sich ein kleiner Kinoraum, der Einblicke in das Leben des Künstlers Friedensreich Hundertwassers bietet. Von zentraler Bedeutung sind auch die Eiche, die mitten im Haus steht, und der vergoldete Nussbaum, der den Eingang ziert. Die Verbindung aus Natur, Ökologie und Architektur war für Hundertwasser zeit seines Lebens zentral. Wenn er noch leben würde, er hätte wohl einen Riesenspaß an dem Wirklichkeit gewordenen „Weißbiertraum“.

Wenn Sie einmal in der Nähe sind, lohnt es sicher, sich das Ergebnis einmal anzusehen.

Foto: obx-news/Kuchlbauer

Entdeckertouren auf den Spuren von Bayerns „grünem Gold“

Schon die alten Ägypter entdeckten, dass Bier mit Hopfen besser schmeckt. Seitdem sind die Bitterextrakte der Hanfpflanze ein fester Bestandteil beim Bierbrauen. Besonders gefragt: Der Hopfen aus der bayerischen Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Hallertauer Hopfen wird heute in über 100 Länder der Erde exportiert, um den besten Bieren der Welt ihr einzigartiges Aroma zu verleihen. Die Pflanze, die dem Bier seine Würze gibt, entwickelt sich in Ostbayern zunehmend auch zur entspannenden Touristenattraktion: Rad- und Wandertouren bieten ein außergewöhnliches Bild, eine phantastische Landschaft und für jede Kondition das passende Erlebnis.

Alljährlich verwandelt sich das „Hopfenland“ Hallertau in ein Meer aus bis zu sieben Meter hohen Hopfenpflanzen, die sich auf rund 17.000 Hektar Anbaufläche über das bayerische Hügelland zwischen Regensburg, Ingolstadt und München erstrecken. Mit dem Start der Ernte fahren die fast 1.000 Hopfenbetriebe der Region jährlich fast 40.000 Tonnen der gefragten Pflanze ein – das sind fast 90 Prozent der gesamten deutschen Hopfenernte und mehr als ein Drittel der weltweiten Produktion.

Unterwegs umgeben sein von viel Natur und frischer Luft: Danach sehnen sich jetzt viele Menschen. Sanfte Hügel, romantische Flusstäler und endlose Hopfengärten, in denen die Hopfenpflanzen die meterhohen Spanndrähte erklimmen, sind in Bayerns Hallertau das Rezept, das immer mehr Menschen zu Entdeckern auf den Spuren des „grünen Goldes“ werden lässt.

Der Radrundweg Hallertauer Hopfentour, der auf rund 170 Kilometern entlang der Flusstäler der Abens und Ilm und durch die Hopfengärten verläuft, vereint leichte und anspruchsvolle Streckenabschnitte. Bäuerliche Hopfenhöfe, Weiler und Dörfer liegen auf der Runde, gekrönt von traditionellen Gasthäusern zur zünftigen Einkehr. Fünf Querverbindungen erlauben es, die Hallertauer Hopfentour beliebig zu ändern oder zu verkürzen. Mehr Infos unter: https://www.hopfenland-hallertau.de/touren/.

Auf dem rund 15 Kilometer langen Erlebnispfad Hopfen und Bier wandern Naturfans von Mainburg aus durch das Herz der Hallertau. Wissenswertes über das „Grüne Gold“ und das in der Region gebraute Bier erfahren sie auf 17 Informationstafeln entlang des Weges. Durch das idyllische Abenstal, vorbei an zahlreichen Hopfengärten und über beschattete Waldwege, führt der Erlebnispfad nach Ratzenhofen. Dort lädt der Biergarten des Schlosses zum Genuss bayerischer Schmankerl unter Kastanienbäumen ein, bevor es anschließend wieder zurück nach Mainburg geht. Auch an Wanderer, die sich nach der Einkehr nicht mehr zu Fuß auf den Weg machen wollen, haben Ostbayerns Touristiker gedacht: Im Sommer lässt sich der Rückweg auch bequem und komfortabel mit einem Freizeitbus zurücklegen. Mehr Informationen: www.rauszeit.bayern/de/tour/themenweg/erlebnispfad-hopfen-bier/18988460.

Destillerie-Kunst der höchsten Stufe: Heiß erkämpfte Spitzenplätze

Mit Familie Hochstrasser aus Mooskirchen (Waldhimbeerbrand, Holy Gin Kräuter, Kürbiskern-Cocktail) sowie Alfred Dunst vom Hödlhof aus Stubenberg am See (Weichsellikör, Alter Apfel, Alter Muscat Bleu) stehen zwei der bekanntesten Namen in der steirischen Brennerszene mit jeweils drei Landessiegen ganz an der Spitze der heurigen Landesbewertungen der Landwirtschaftskammer (LK) Steiermark, dicht gefolgt von den beiden Doppellandessiegern Bernhard Berger (Anger Marillenbrand, Marillenbrand Barrique), der seine Marillen in der wohl edelsten Form präsentiert, und Rupert Hütter aus Wollsdorf (Vogelbeerbrand, Whisky), der zwar zum ersten Mal, aber ebenfalls gleich mit einem Doppellandessieg zugeschlagen hat.

Großer Run auf den landesweiten Destillerie-Wettbewerb

„Die Herstellung von Edelbränden ist für die heimischen Obstbauern eine wachsende Nische, mit der immer mehr ein Standbein zur Absicherung ihre Betriebe finden“, sagt Herbert Muster, Leiter des Obstbaureferates in der LK. Dies spiegelt sich auch bei der Landesprämierung für Edelbrände wider: Nach dem absoluten Einreichrekord von 601 Proben im vergangenen Jahr hatte die 16-köpfige Expertenjury heuer genau 602 Edelbrände zu bewerten – also um eine mehr – und das trotz der Unwägbarkeiten der Corona-Krise. Insgesamt stellten sich 130 Betriebe diesem Qualitätswettbewerb – was nach 121 im Vorjahr ebenfalls ein neuer Rekord ist. „Die Landessieger kommen aus allen Teilen der Steiermark, und noch nie gab es ein derartiges ‚Kopf-an-Kopf-Rennen‘ an der absoluten Spitze. Insgesamt wurden in 23 Kategorien die allerbesten der besten Edelbrände gekürt“, sagt Verkostungschef Georg Thünauer.

Klassische Brände dominieren, Liköre und in Holz gereifte Edelbrände sind trendige Nische

„Die Dominanz der begehrten Edelbrände aus Äpfeln, Birnen, Weichseln, Zwetschken oder Quitten ist nach wie vor ungebrochen. Als spannende Nischen haben sich in den vergangenen Jahren auch softe Liköre, Gin oder auch in Holz gereifte Brände etabliert“, so Thünauer.

Mehrfachlandessieger

Vollendung in Geschmack und Geruch, Frucht, Typizität, Sauberkeit und Harmonie sind die alles entscheidenden Kriterien, um Landessieger zu werden. Die preisgekrönten Sieger heißen: Dreifachsieger Alfred Dunst vom Hödlhof aus Stubenberg am See (Weichsellikör, Alter Apfel, Alter Muskat Bleu), Dreifachlandessieger Gerald und Gerlinde Hochstrasser von der Destillerie Hochstrasser aus Mooskirchen (Waldhimbeerbrand, Holy Gin Kräuter, Kürbiskern-Cocktail), Doppellandessieger Rupert Hütter aus Wollsdorf (Vogelbeerbrand, Whisky), Doppellandessieger Bernhard Berger aus Anger (Marillenbrand, Marillenbrand Barrique). Die weiteren Landessieger sind Helmut Pronegg aus Leutschach (Williams Zigarrenbrand), Franz und Theresia Heigl aus Kitzeck (Kriecherlbrand), Franz Simon aus Fehring (Birnenbrand), Günter Peer aus Leitring (Kronprinz Rudolf Apfelbrand), Robert Selinschek aus Pichla bei Mureck (Traubenbrand Muskat), Barbara Harling aus Groß St. Florian (Zwetschkenbrand), Barbara Hainzl-Jauk aus Frauental (Schilcher Gelägerbrand), Ulrich Steinbauer aus Rassach (Weichselbrand), Daniela und Markus Holzer aus Vorau (Hirschbirnenbrand), Herbert Mayerhofer aus Untertiefenbach (Zirberl), Karl-Heinz Schlagbauer aus Pöllau (Maschanzker Apfelbrand), Franz und Gertrude Semlitsch aus Klöch (Williamsbirnenbrand) sowie Otmar Trunk aus Leutschach (Quittenbrand).

Das Rennen geht weiter: Im Sommer Kür „Edelbrenner des Jahres“

Es bleibt spannend: Die Mehrfachlandessieger stellen sich mit ihren Top-Produkten der Kür „Edelbrenner des Jahres“. Gemeinsam mit dem „Saftproduzenten des Jahres“ und dem „Mostproduzenten des Jahres“ präsentiert die Landwirtschaftskammer im Sommer den „Edelbrenner des Jahres“.

Auszeichnungsplakette auf Flaschen und Hoftafeln

Die prämierten Obstveredler dürfen ihre erlesenen Produkte mit der runden Auszeichnungsplakette „Landessieger 2021“, „Gold bei der Landesbewertung 2021“ oder „Ausgezeichnet bei der Landesbewertung 2021“ kennzeichnen. Außerdem erhalten die Landessieger eine goldene Hoftafel mit der Aufschrift „Landessieger 2021“ sowie alle prämierten Betriebe die allseits bekannte grüne Hoftafel, die über ihre Leistungen informieren. Mehr Informationen unter www.stmk.lko.at.

5 Jahre Kraftpaule / Die virtuelle Kraftpaule-Jubiläumsshow „The future is now“

Nun sind wir bereits im zweiten Corona-Jahr und ein Ende ist immer noch nicht abzusehen. Vielen von uns fehlen die Kontakte, die wir bei Offline-Bierfesten, bei Verkostungen und in der Kneipe geknüpft haben. Die Online-Verkostungen, die jetzt viele Brauereien und Bierhändler anbieten, können nur ein schwacher Trost für den Verlust sein. Aber es geht noch mehr. Das will die Craft Beer-Bar Kraftpaule aus Stuttgart am nächsten Samstag unter Beweis stellen. Wie das?

Zunächst ein kleiner Rückblick:

Wir schreiben das Jahr 2015. Die Stuttgarter Region leidet an Industriebierüberflutung und massivster Unterhopfung. Doch die Rettung naht: Die Biernerds vom Kraftpaule eröffnen die erste Craft Beer Bar am Stuttgarter Stöckach!

Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen, der Kampf gegen die finanziell schwer bewaffnete Bierindustrie und die regionale Unterhopfung ist eine ‚neverending story‘, aber aus der Eckkneipe mit Schwerpunkt Craft Beer ist mittlerweile eine feste Größe in der Stuttgarter Ausgehkultur geworden, mit eigenen, schmackhaften Biersorten, einer großartigen Fangemeinde und einem bunten Veranstaltungsprogramm.

Wir schreiben heute das Jahr 2021 und der Kraftpaule wird fünf Jahre jung! „Wir hätten nicht gedacht, dass es nach den ersten drei turbulenten Jahren mit der aktuellen Pandemie noch wahnsinniger werden könnte“, schildert Kraftpaule-Kopf Thorsten Schwämmle. „Aber noch einmal lassen wir uns unsere Jubiläumsfeier nicht nehmen und feiern deshalb ganz futuremäßig online!“ Wie auch bei unserer „Virtuellen Kneipe“ wird es die passende Tastingbox mit 10 Bieren zum mitmachen geben. Diese könnt ihr euch unter www.kraftpaule.de zur Abholung oder Lieferung nach Hause bestellen. Passend zum Anlass natürlich mit allen verfügbaren Kraftpaule-Bieren, unter anderem auch dem neuen „Sensationellen Pils“ und „Dunkles“, sowie ausgesuchten Spezialitäten von treuen Wegbegleitern der letzten Jahre. Wie immer liebevoll zusammengestellt unter der Prämisse:“Geringer Trinkwiderstand und höchster Geschmack“.

Selbstverständlich darf auch die passende Livemusik nicht fehlen! Mit BÖLTER wurde ein Blues & Folkmusiker der Extraklasse eingeladen, der 2013 als Teilnehmer der TV-Casting-Show „The Voice of Germany“ einem Millionenpublikum bekannt wurde. Ein Gitarrenvirtuose, der unter anderem den Robert-Johnson-Guitar-Award und den Deutschen Rock-&-Pop-Preis gewonnen hat. Wie es der Zufall will, ist er aktuell im Studio und wird dementsprechend mit seinem Trio einen Mix aus alten und richtig neuen Songs spielen.

Das soll aber noch nicht alles sein, denn wir werden befreundete Brauer live zuschalten, es wird ein Gewinnspiel geben und selbstverständlich allerlei Schabernack. Es erwartet die virtuellen Besucher also eine bunte Kraftpaule-Feierei. In diesem Sinne: „The future is now!“

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.kraftpaule.de/5Jahre

Das Event wird am Samstag, 20.03.2021, ab 20 Uhr auf www.kraftpaule.de stattfinden.

3. 3. 2021: Die Salvator-Probe 2021 – Maximilian Schafroth hält die Fastenpredigt live auf dem Nockherberg – ohne Gäste

Ja es gibt sie, aber in ungewöhnlicher Form: Am 3. März um 20:15 Uhr wird Maximilian Schafroth die Bühne am Nockherberg betreten und seine Rede halten – ohne Gäste, aber live vom Bayerischen Fernsehen übertragen. Das traditionelle Singspiel wird nicht stattfinden.

„Wir halten an der Tradition dieser Veranstaltung fest und freuen uns, dass Maximilian Schafroth den Mut hat für seine zweite – eigentlich schon dritte – Rede, etwas ganz Neues zu wagen. In den letzten Wochen haben wir am Konzept gearbeitet, inklusive eines sehr umfangreichen Hygieneplans, und freuen uns, jetzt ankündigen zu können: Ja es gibt eine Salvator-Probe, am traditionellen Ort, zur traditionellen Zeit. Natürlich hätten wir sehr gerne auch ein Singspiel auf die Nockherberg-Bühne gebracht. Aber das hätte unter Corona-Bedingungen nicht funktioniert. Ich kann verraten, gute Ideen hätten Richard Oehmann und Stefan Betz auch dieses Jahr gehabt,“ so Paulaner Geschäftsführer Andreas Steinfatt.

Jetzt geht es an den Feinschliff der Rede und der Umsetzung, um mit Distanz „sauber zu derblecken“. Über die genauen Details informieren wir demnächst, aber der Fernsehsessel für die Übertragung am 3. März kann schon reserviert werden. Und selbstverständlich haben die Paulaner Braumeister – wie in jedem Jahr – einen hervorragenden Salvator gebraut.

Zahlen und Fakten zum European Beer Star 2020

Trotz der erschwerten Bedingungen hat auch in diesem Jahr der European Beer Star stattgefunden. Zwar war die Jury in diesem Jahr aufgrund der Reisebeschränkungen deutlich kleiner, trotzdem war der Wettbewerb auch in diesem Jahr ein Erfolg. Insgesamt wurden 2.036 Biere eingereicht, 39 % der Biere kamen aus Deutschland, 61 % von internationalen Brauereien. Damit wurden immerhin 82 % der Einreichungen im Rekordjahr 2019 erreicht. Die Biere stammten aus den folgenden 42 Ländern: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Costa Rica, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kasachstan, Liechtenstein, Litauen, Malta, Mexiko, Moldawien, Myanmar, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Russland, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien, Ukraine, USA und Weißrussland.

Zum ersten Mal gab es 70 Kategorien, die vom 8.bis zum 10. Oktober 2020 in der Doemens Akademie in Gräfelfing bei München verkostet wurden. In diesem Jahr waren es 74 Verkoster (2019: 145). Aufgrund der strengen Hygieneanforderungen und der Reisebeschränkungen musste die Größe der Jury im Vergleich zum Vorjahr halbiert werden. Die Experten kamen in diesem Jahr zum größten Teil aus Deutschland, dazu aus Österreich, der Schweiz, Italien, Finnland, Schweden und Liechtenstein.

Erstmals wurde über drei Tage verkostet. Das Expertenteam war in diesem Jahr besonders gefordert. Im Vergleich zu 2019 musste etwa die Hälfte der Fachleute annähernd so viele Biere verkosten wie im Vorjahr. Daher dauerte die Verkostung auch einen Tag länger als die Jahre zuvor.

Der European Beer Star ist ein Projekt von

  • Private Brauereien Deutschland e. V.
  • Private Brauereien Bayern e. V.

Hier noch einige weitere Fakten zum European Beer Star Er

  • fand 2020 zum siebzehnten Mal statt
  • ist offen für die ganze Welt. Jede gewerbliche Brauerei aus allen Ländern der Welt und von allen Kontinenten kann Biere einreichen
  • zeichnet besondere authentische Biere aus, die geschmacklich und qualitativ überzeugen und die Sortenkriterien am besten erfüllen
  • bewertet die Biere nach rein sensorischen Kriterien
  • ist einer der härtesten Wettbewerbe weltweit
  • vergibt im Sinne des „Olympic Pricing“ – nur die erstplatzierten drei Biere jeder Kategorie erhalten einen Preis. Das macht Gold, Silber und Bronze beim European Beer Star besonders wertvoll.

Dies sind die Partner des European Beer Star:

  • Barth-Haas
  • BrauBeviale
  • Brauwelt
  • Doemens
  • KALEA
  • Kaspar Schulz
  • Micro Matic
  • Rastal

Es bleibt zu hoffen, dass der European Beer Star im nächsten Jahr wieder im gewohnten Umfang stattfinden kann.

Heute ist Weltmännertag

Heute ist Weltmännertag. Ja, den gibt es wirklich und er sollte nicht mit dem 19. November verwechselt werden, denn das ist der Internationale Männertag. Da ist es doch der richtige Zeitpunkt sich einmal den Bierkonsum der Männer anzusehen. Verlässliche und aktuell Zahlen liegen mir nur aus Österreich vor. Aber so groß sind die kulturellen Unterschiede zwischen den Deutschen und unseren südlichen Nachbarn nun auch wieder nicht. Der Blick auf den männlichen Bierkonsum anlässlich des Weltmännertages ist wenig überraschend: Dreiviertel sind regelmäßige Bierkonsumenten und Bier hat in vielen Situationen mehr Bedeutung für Männer als für Frauen.

Nach dem Sport greifen 16 % der Männer zu Bier. Zur alkoholfreien Variante sogar 19 %. Und dabei tun sie auch ihrem Körper etwas Gutes. Denn die im Bier enthaltenen Inhaltsstoffe wie Maltodextrin, Kalium und Magnesium sorgen für Mineralstoffnachschub und revitalisieren den Körper. Ansonsten ist der Hauptgrund alkoholfreies Bier zu trinken für sechs von zehn Männern das Autofahren.

Regelmäßiger Bierkonsum

Darüber hinaus überrascht der männliche Bierkonsum wenig. Dreiviertel der österreichischen Männer (77 %) trinken regelmäßig Bier, also zumindest mehrmals pro Monat. Jeder Zweite ist zudem wenig probierfreudig und greift eher zu einer ihm bekannten Biersorte. An Neuheiten in der Bierszene, wie etwa an neuen Bierlokalen, privaten Verkostungen, Bierreisen, Festivals rund um Bier und Biermuseen, sind Männer hingegen wieder überdurchschnittlich interessiert.

Mehr Bedeutung als für Frauen

Bier spielt bei Männern in vielen Situationen eine wichtigere Rolle als für Frauen: beim Frühschoppen, beim Feiern, beim abendlichen Fortgehen und Treffen mit Freunden. Auch den Feierabend zu Hause begeht ein Viertel der Männer gerne mit dem Genuss von Bier, im Gegensatz zu 9 % der Frauen. Entsprechend ist auch der Bierkauf für den Haushalt vorwiegend in Männerhand. Doppelt so viele Männer (15 %) wie Frauen (7 %) kaufen mindestens 1x pro Woche Bier für den Haushalt ein.

Dieser Artikel wurde mit Material der Brauunion Österreich verfasst.

Wie ticken die Österreicher?

Welches Bundesland genießt am häufigsten ein Gläschen Bier und wer hat den größten Biervorrat zu Hause? Wo und zu welchen Anlässen greift man in den Bundesländern zum Lieblingsgetränk der Nation? Und wer achtet beim Kauf am meisten auf Herkunft oder Preis? Infos und Antworten aus den neun österreichischen Bierregionen liefert eine aktuelle Bundesländerumfrage des österreichischen Brauereiverbandes anlässlich des Tages des österreichischen Bieres am 30.09. Unterdessen ist die wirtschaftliche Lage der Biernation auch an ihrem Nationalfeiertag weiter angespannt, laufende Umsatzrückgänge in der Gastronomie von bis zu 50 % trüben die Bilanzen. Die Forderung nach einer Senkung der Biersteuer wird einmal mehr bekräftigt.

„Trotz schwieriger Umstände wollen wir Brausilvester, den Tag des österreichischen Bieres, feiern und unsere gesellschaftlich fest verankerte Bier- und Genusskultur im Bierland Österreich hochleben lassen“, so Jutta Kaufmann-Kerschbaum, Geschäftsführerin des Brauereiverbandes. „Vom Neusiedler- bis zum Bodensee sorgen die aktuell 314 heimischen Braustätten dafür, dass bei weit über 1.000 österreichischen Bieren kein Wunsch von Konsumentin oder Konsument offenbleibt. Und neben dem täglichen Einsatz unserer Brauer möchten wir uns auch bei unseren Partnern aus Landwirtschaft und Gastronomie für die hervorragende Zusammenarbeit – trotz erschwerter Bedingungen – herzlich bedanken.“

Österreicher lieben Genussmoment und feiern Geschmack mit Familie und Freunden

Am liebsten genießen die Österreicher ihr Lieblingsgetränk in geselliger Runde mit Familie und Freunden (62,5 %). Auf Platz zwei folgt die Gastronomie (52,8 %) sowie die eigenen vier Wände (36,5 %). Als genereller Anlass wird der Genussmoment mit 39,3 % am häufigsten genannt. Dahinter folgt die Entspannung nach der Arbeit (18,5 %) sowie der Belohnungscharakter nach einer erledigten Aufgabe (11,5 %).

Werden die Österreicher zu wichtigen Aspekten beim Bier befragt, so dominiert der Geschmack (95 % Zustimmung), vor passender Trinktemperatur (92,7 %), Natürlichkeit von Rohstoffen (85,7 %), gefolgt von dezidierter Herkunft aus Österreich (78,6 %) sowie nachhaltiger Gebindeform (73,3 %). Kaufmann-Kerschbaum: „All diese Attribute sprechen für das ausgeprägte Wissen rund ums Bier und der umweltbewussten Grundeinstellung der Biergenießerinnen und Biergenießer. Diese Ergebnisse freuen uns daher umso mehr.“

Vorarlberger genießen am häufigsten Bier, Steirer haben den größten Biervorrat

So unterschiedlich wie Sortenvielfalt und Geschmack des österreichischen Bieres, so unterschiedlich sind auch die Bier- und Genussgewohnheiten der Konsumenten in den Bundesländern.

Betrachtet man den (zumindest) wöchentlichen Biergenuss, nimmt Vorarlberg mit 42,5 % Platz eins ein, gefolgt von Salzburg (38,5 %) und der Steiermark (35,8 %). Fragt man nach dem Biervorrat, den Biergenießer im Haushalt haben, erklimmen mengenmäßig die Steirer mit rund 18 Bier-Flaschen oder -Dosen das höchste Treppchen. Auf den weiteren Plätzen folgen die Vorarlberger sowie auf einem geteilten dritten Platz die Salzburger und die Burgenländer.

Oberösterreicher genießen am liebsten beim Wirt, Wiener gerne in Ruhe

Einige Ergebnisse stechen in den Bundesländern hervor. Österreichweit trinken die Oberösterreicher ihr Bier am liebsten beim Wirten (58,7 %). In der Kategorie „zu Hause“ wiederum führen die Vorarlberger mit 45,8 %. Für 13,1 % der Kärntner – und damit top in Österreich – ist Bier nach dem Sport die erste Wahl. Und im Bundesländervergleich genießen die Wiener wiederum am liebsten ein Bier in Ruhe alleine (12,9 %).

Herkunft für Steirer und Vorarlberger wichtig, Preis für Kärntner und Wiener

Bei detaillierter Betrachtung lassen sich zudem weitere Besonderheiten in den Bundesländern erkennen. So ist die Herkunft des Bieres aus Österreich den Steirern am wichtigsten. 52,9 % erachten diese als „sehr wichtig“. Bei der Herkunft aus dem eigenen Bundesland / der eigenen Region führen wiederum die Vorarlberger das Ranking an. Diese ist für 35,6 % der Biergenießer aus dem Ländle „sehr wichtig“ – das markiert den höchsten Wert von ganz Österreich in dieser Kategorie. Die enthaltenen Rohstoffe bzw. die Natürlichkeit von Bier spielen österreichweit für die Salzburger mit 51,4 % die wichtigste Rolle. Auf den Preis wiederum achten die Kärntner (für 33,3 % „sehr wichtig“) sowie die Wiener (für 29,1 % „sehr wichtig“) am meisten.

Runter mit der Biersteuer

Bei aller Feierlaune durchleben Österreichs Brauer aktuell wirtschaftlich äußerst angespannte Zeiten. „Die wieder strenger werdenden Corona-Maßnahmen für die heimischen Gastronomen – von Sperrstundenregelungen bis zu verpflichtenden Gästelisten – treffen gerade auch die Braubranche sehr hart. Die Brauereien verzeichnen in der Gastronomie durchschnittliche Umsatzrückgänge von 35 – 50 % im Vergleich zum Vorjahr“, weist Brauereiverbandsobmann Sigi Menz einmal mehr auf die prekäre Lage hin. „Hinzu kommen fehlende Feste und Veranstaltungen sowie der schwächelnde Tourismus; Umstände, die sich auch in naher Zukunft nicht ändern werden. All das belastet unsere Brauereien noch zusätzlich. Denn darüber hinaus sind wir mit einer sehr hohen Biersteuer konfrontiert, die zum Beispiel 2,5 Mal höher als jene in Deutschland ist. Mit dieser diskriminierend hohen Abgabequote muss nun endlich Schluss sein. Sie gehört rasch auf ein faires Niveau gesenkt“, so Menz abschließend.

Dieser Artikel ist mit Hilfe einer Pressemitteilung des Bierlands Österreich entstanden, dem Kommunikationsauftritt des Verbandes der Brauereien Österreichs.