Archiv der Kategorie: Dies und Das

20. 1. 2024: Brrrewda! in Breda

Brrrewda! Brewdas Winterbruder kommt zurück! Und was können Sie erwarten? Eine Fülle (60+) fantastischer Craft-Biere von lokalen und internationalen Brauereien. Musik, die die Füße vom Boden abhebt. Einzigartige Speisenkombinationen. Eine tolle Atmosphäre, die Sie nirgendwo anders finden werden. Dies ist der Ort, um sich mit Freunden zu treffen, neue Geschmacksrichtungen zu entdecken und Erinnerungen zu schaffen, die ein Leben lang halten werden!

Eintritt:

27,99 € (inkl. Glas und 2 Münzen)

Tickets erhalten Sie unter shop.yourticketprovider.nl.

Veranstaltungsort:

Bierbrouwerij Breda
Takkebijsters 37A
4817 BL Breda
Niederlande

2. 2. – 3. 2. 2024: 9. Stuttgarter Craft Beer Festival

Bereits zum 9. Mal richtet Kraftpaule im Februar das Stuttgarter Craft Beer Festival aus. Die Veranstaltung gehört zu den großen Craft Beer-Events in Deutschland. Es sind die folgenden Brauereien vor Ort (hier in alphabetischer Reihenfolge) und stellen ihre Biere vor:

  • Atelier Vrai
  • Bevog Brewery (AUT)
  • Birdy Beer
  • Blech.Brut
  • Braukollektiv
  • Brobier
  • Camba Bavaria
  • Cannstatter Keller
  • Enigma (Bel)
  • Eremita Braukunst
  • Funky Fluid (PL)
  • Fürst Wiacek
  • Hertl Braumanufaktur
  • Hey Joe Brewing
  • Higgins Aleworks
  • Hoppebräu
  • Kehrwieder
  • Kraftpaule
  • Les Fauves (Frau)
  • Les Intenables (FRA)
  • Liquid Story Brewing
  • Maltgarden (PL)
  • Maryensztads (PL)
  • Mashsee
  • Moonlark (PL)
  • Munich Brew Mafia
  • Nepomuncen (PL)
  • Orca Brau
  • Pinta Barrel Brewing (PL)
  • Quellmalz
  • Rossknecht
  • Salama Brewing Co. (FIN)
  • Satori Brewing (LUX)
  • SinghBräu
  • Tankbusters (PL)
  • Testbräu
  • Tilmans Biere
  • Tiny Brew
  • Two Chefs Brewing (NL)
  • Zwanzger

Selbstverständlich geht es nicht nur um den Kontakt zu den Brauern und das Trinken der Biere, sondern es gibt auch zehn geführte Tastings, Workshops und zum Abschluss eine Karaoke Show.

Die Tickets kosten zwischen € 12,50 und € 24,60 für die Veranstaltung und € 19,00 für die Tastings.

Ort der Veranstaltung: Wizemann, Quellenstraße 7, 70376 Stuttgart. Alle weiteren Infos finden Sie im Web unter www.kraftpaule.de/cbfs.

27. 1. 2024: Erstes Eberswalder Mini Craft Beer Festival

Neben feinem, hauseigenem und regionalen Bier gibt es in der KATI Hausbrauerei Eberswalde leckeres Essen und Lagerfeuer, Live Musik und viele nette Menschen. Zudem kann das Bier zweier weiterer regionaler Brauereien, der „Bernauer Braugenossen“ und das Bier der „Die Braut“ aus Steglitz/Uckermark, zweier weiterer regionaler Brauereien, verkostet werden.

Veranstaltungsort:

Kati Hausbrauerei Eberswalde
Coppistrasse 3
16227 Eberswalde

Beginn ist am 27. Januar 2024 um 12:00 Unr.

Die Braumanufaktur Härke hat zum Jahresende ihren Betrieb eingestellt

Die Braumanufaktur Härke hat zum Jahresende ihren Betrieb eingestellt. Solche Meldungen kommen in letzter Zeit häufiger und dass Brauereien ins Straucheln geraten, kann jedes Unternehmen treffen, unabhängig davon, ob es sich um eine Traditionsbrauerei mit mehreren Jahrhunderten Geschichte handelt oder um eine erst vor wenigen Jahren gegründete Craft Beer-Schmiede. Auch die Qualität des Bieres spielt nicht immer eine Rolle. Ich erinnere mich beispielsweise an die Berliner Bier Fabrik oder das Labieratorium in Cottbus. Beide Brauereien haben hervorragende Biere hergestellt und sind trotzdem vom Markt verschwunden. Für das Verschwinden vom Markt gibt es andere Gründe, die wir als Außenstehende nicht kennen.

Die Brauerei Härke in Peine hat eine lange und zumindest zeitweise erfolgreiche Geschichte. Gegründet wurde sie im Jahr 1868 von Wilhelm Härke, der damals noch als Bierbrauer arbeitete. Schnell erlangte die Brauerei einen guten Ruf für ihre qualitativ hochwertigen Biere. Im Laufe der Jahre expandierte das Unternehmen immer weiter und konnte sich auch überregional etablieren. Besonders während des Wirtschaftswunders in den 1950er Jahren erlebte die Brauindustrie einen enormen Aufschwung – so auch Härke.

Weshalb schreibe ich ausgerechnet über die Einstellung des Betriebs der Brauerei Härke? Nun, gerade die Brauerei Härke hat mich durch mein gesamtes bisheriges Leben begleitet. In meiner Kindheit in den 1960er Jahren war die Härke in den Gaststätten Hildesheims einer der Platzhirsche. Die Brauerei hatte sogar ein Auslieferungslager am Moritzberg in der Brauhausstraße, dort wo jetzt das Altenheim steht. Das Lager war in den Berg gebaut und hatte einen unterirdischen Gang auf die halbe Höhe des Moritzbergs. Knapp unterhalb der Gaststätte Treppchen, der damaligen Brauereigaststätte der Härke, kam der Gang wieder ans Tageslicht. Jedenfalls war das Lager sehr beliebt bei den Hildesheimern und auch mein Großvater holte sich dort sein Bier, immer zwei Kisten auf einmal. Damals handelte es sich noch um Holzkisten, in denen die Steinie-Flaschen transportiert wurden. Und da die vollen Bierkisten immer bei meinem Großvater im Keller standen, weiß ich auch, dass das erste Bier, das ich in meinem Leben getrunken habe, ein Härke war.

Wenn ich mich richtig erinnere, gab es damals nur zwei Bierstile, die die Härke herstellte – Pils und Export. Andere Bierstile waren in den 1960er und 1970er Jahren in Hildesheim unbekannt, wenn wir einmal vom Bockbier aus Einbeck absehen. In den 2000er Jahren kamen noch so einige Bierstile dazu. Da gab es dann das Härke 1890, das Amber Ale, Härke Dein Bier, Härke Dunkel, Härke Landbier, Härke Tradition, Härke Weizen, Härke Zwickel und eventuell noch andere Biere, die ich jetzt nicht auf dem Schirm habe. Vermutlich war diesen Bieren nicht der große Erfolg beschieden, denn zuletzt habe ich im Getränkemarkt nur noch das Härke Pils gefunden.

Im Jahr 2013 ging musste Härke Insolvenz anmelden und wurde damals vom Einbecker Brauhaus übernommen und damit vorerst gerettet. Auch diese Übernahme hat wohl nicht die erwarteten Erfolge gebracht, so dass zum Jahreswechsel Schluss war. Die Marke Härke soll erhalten bleiben, aber das Bier soll dann in Einbeck gebraut werden. Auch wenn ich die Biere aus Einbeck wirklich schätze, ist das Härke aus Einbeck nicht das gleiche wie das Härke aus Peine. Die Brauanlage ist eine andere und das Wasser ebenfalls. Ob das die Fans des Härke zufriedenstellen wird bleibt abzuwarten. Für mich hat mit der Schließung der Brauerei in Peine ein Stück meines bisherigen Lebens geendet.

Bieriger Jahreswechsel: was kommt und was bleibt

Der Bierkulturbericht belegt: Feste im Jahreskreis werden bierig begangen, bewusster werdender Bierkonsum befeuert Trends wie Bio und Mehrweg, aber auch alkoholfrei.

Der Jahresausklang ist ein gängiger Zeitpunkt, um das Jahr Revue passieren zu lassen, aber auch nach vorne zu schauen. Die repräsentative Studie zum 15. Bierkulturbericht aus Österreich ermöglicht hier einige Einblicke, wann uns Bier das Jahr 2023 besonders versüßt hat, aber auch, von welchen Trends wir 2024 mehr hören werden.

Bier im Jahresverlauf: Schwerpunkte im Sommer, aber auch zu Weihnachten und Silvester

Bier ist für viele eine typische Erfrischung im Sommer. 44 Prozent meinen, dass sie in den warmen Monaten mehr Bier trinken. Dem stehen nur 6 Prozent gegenüber, die im Winter vermehrt zu Bier greifen, und 42 Prozent die angeben, dass sie das ganze Jahr über in etwa gleich viel Bier genießen. Gewisse Gelegenheiten verbinden die Österreicher das ganze Jahr über fix mit Bier: Für 39 Prozent gehört es zu Feiern, auf Partys oder Feste. Feiertage im Jahreskreis wie Weihnachten und Silvester sind für 27 Prozent ein Anlass, zu dem Bier auf den Tisch gehört.

Auch bei den saisonalen Spezialitäten zeigt sich: Besonders Weihnachtsbock hat einen hohen Stellenwert, es ist die beliebteste saisonale Spezialität. 37 Prozent unserer Landsleute greifen darauf zurück – besonders gerne die älteren Semester ab 60 Jahren mit 53 Prozent.

Bewusster werdender Bierkonsum: Bio, Mehrweg, alkoholfrei

„Anhand unserer Studie, die es nun bereits 15 Jahre gibt, können wir uns natürlich viele interessante Aspekte unserer Bierkultur im Zeitverlauf ansehen, das erlaubt interessante Einblicke und auch einen vorsichtigen Blick in die Zukunft“, erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich.

Ein bieriges Thema, das deutlich an Bedeutung gewonnen hat und wohl noch nicht am Ende seiner Entwicklung steht, ist Bio. Haben 2016 noch 22 Prozent der Befragten angegeben, schon einmal ein zertifiziertes Bio-Bier versucht zu haben, sind es 2023 schon 27 Prozent. Vor allem Jüngere geben das an, somit ergibt sich hier einiges an Potenzial, meint Straka: „Bei den 30 bis 39-Jährigen sind es 34 Prozent, die bereits Bio-Bier getestet haben. Auch der Beitrag zum Klimaschutz und für die heimische Landwirtschaft sprechen für die Befragten für Bio-Bier.“ Je 34 Prozent würden sich außerdem in Handel und Gastronomie eine größere Auswahl an Bio-Bieren wünschen.

Ein Thema, das ebenfalls – nicht zuletzt angesichts der kommenden Quote – wichtiger wird, ist Mehrweg. Bier wird traditionell gerne in Mehrweggebinden gekauft. Bei der Brau Union Österreich haben Mehrweg-Glasflaschen mit über 48 Prozent den größten Anteil am Verpackungsmix. Auch die Bierfässer für die Gastronomie werden natürlich wiederverwendet – sie machten 2022 gut 14 Prozent im Verpackungsmix der Brau Union Österreich aus. Der aktuelle Bierkulturbericht belegt: 76 Prozent der regelmäßigen Biergenießer bevorzugen Mehrwegflaschen, bei den sporadischen Biertrinkern sind es immer noch 58 Prozent. Bei der Landbevölkerung bevorzugen 77 Prozent Mehrweg, bei den Städtern sind es 57 Prozent. 61 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass Bier generell nur in Mehrwegflaschen verkauft werden sollten – bei den über 60-Jährigen sind dies sogar 69 Prozent.

Für viele angesichts der Neujahrsvorsätze relevant – auch alkoholfreies Bier ist weiter am Vormarsch. 2023 gaben schon 27 Prozent an, alkoholfreies Bier sehr gern oder eher gern zu trinken – 2017 waren das mit 17 Prozent noch um 10 Prozentpunkte weniger.

Diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Bierkulturbericht hervor, wofür die Brau Union Österreich jährlich beim Market Marktforschungsinstitut eine repräsentative Studie in Auftrag gibt, um aktuellen Entwicklungen und Trends in der österreichischen Bierkultur auf den Grund zu gehen.

Vodka – vom neutralen Wässerchen zum charakterstarken Genuss

Dieser Artikel wurde von Jürgen Deibel von der Messe Düsseldorf geschrieben. Ich übernehme ihn hier, da ich den Eindruck habe, dass er das Produkt Wodka und auch die Verbindung von Wodka und Craft gut beschreibt. Würde ich einen Artikel zu diesem Thema schreiben, wäre er sicherlich nicht besser. Also viel Spaß beim Lesen.

Vodka, auch Wodka geschrieben, gehört zu den meistverkauften Spirituosen der Welt. In Deutschland war Vodka im Jahr 2022 mit einem Absatz von über 76,4 Millionen Flaschen (0,7 Liter) die absatzstärkste Spirituose. Das kleine Wässerchen erlebt derzeit eine Wandlung vom ausschließlich neutralen, klaren Destillat zum charakterstarken Geschmack mit einem ausdrucksstarken Auftritt. Dabei stehen verschiedene Trends innerhalb der Vodka-Kategorie für die Wandlung dieser Spirituose. Zu erleben und probieren gibt es diese Trends auf der ProWein 2024 vom 10. bis 12. März in Düsseldorf.

Zurück zum Ursprung – die Craft-Vodka Bewegung

Vielleicht die deutlichste Veränderung erkennt man im Bereich der Craft-Vodka Bewegung. Nachdem jahrzehntelang die Neutralität glänzte, konzentrieren sich Craft-Produzenten heute immer stärker darauf, dem Vodka mehr Ursprünglichkeit zu verleihen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei das Konzept „vom Feld zur Flasche“. Alle Schritte der Herstellung werden selbst in der Hand gehalten, von der Ernte bis zur Abfüllung.

Für den Geschmack des Vodka bedeutet das: Man hat verstanden, dass bereits die Auswahl des Getreides, das Schroten und auch das Ansetzen der Maische sowie die anschließende Fermentation Einfluss auf das finale Destillat nehmen. Ganz zu schweigen von dem Destillationsvorgang und der möglichen Abrundung des finalen Destillates. Die Hersteller kontrollieren und beeinflussen diese Vorgänge heute ganz genau. Beispiele für kleine und große Craft-Vodka Marken sind unter anderem Tito’s Handmade Vodka aus den USA (Halle 5, G10) oder die Marke Stalinskaya aus Rumänien (Prodal 94 SRL, Halle 5, B43). Xellent Vodka von der Schweizer Firma Diwisa (Halle 5, K42) verwendet dafür lokal angebauten Roggen, eine kontrollierte Destillation und reinstes Gletscherwasser.

Das Resultat sind aromatische Vodkas mit prägnanten Geschmacksprofilen. Für jeden Hersteller steht damit die Kunstfertigkeit und Liebe zum Handwerk im Vordergrund. Es versteht sich von selbst, dass natürlich auch zumeist nur in kleinen Chargen produziert wird und Experimente mit seltenen Rohstoffen auf diese Weise möglich sind. Eine neue Aromenvielfalt erreicht so die Vodkawelt.

Nachhaltigkeit ist Trumpf

Einhergehend mit dieser Entwicklung wird das Stichwort Nachhaltigkeit immer wichtiger und beeinflusst kleine wie große Hersteller gleichermaßen. Nachhaltige Produktion, regionale Anbieter und möglichst kurze Transportwege sind heute wichtige Stichworte. So tauchen vermehrt ökologische Vodkas wie der Koskenkorva Climate Action auf. Die finnische Destillerie arbeitet nicht nur mit Bioenergie und erreicht durch konsequent durchgeführte Kreislaufwirtschaft eine Recycling-Quote von 99,9 Prozent. Darüber hinaus erfolgt auch der Anbau der Gerstensorten für den Vodka in regenerativer Landwirtschaft. Das heißt, der Anbau bindet CO2! Selbst die Gerstenschalen, die während des Destillationsprozesses übrigbleiben, werden zur Stromerzeugung verwendet (Anora, Halle 5, D26).

Premiumisierung

Ein weiterer Trend innerhalb des Vodka-Segments ist die starke Premiumisierung der letzten Jahre. Premium-Spirituosen werden immer mit Luxus, Handwerkskunst und einer anspruchsvollen Trinkkultur assoziiert. Diese Punkte ermöglichen die Ansprache neuer, gehobener Zielgruppen. Die Hersteller versuchen, sich durch besondere Geschmacksprofile, aufwendige Destillations- und Filtermethoden sowie hochwertige Inhaltsstoffe voneinander abzuheben. Ein Beispiel dafür ist der von der estnischen Firma Liviko (Halle 5, D10) hergestellt Höbe Vodka mit einer besonderen Silberfiltration. Auch in der Flaschenoptik erkennt man diesen Trend: Die Flaschen werden edler, die Formen puristischer und die Designs kunstvoller.

Aromatisierte Vodka im Zentrum

Eine weitere Entwicklung in der Vodka-Kategorie ist ungebrochen: Die Nachfrage nach „Flavoured“-Vodkas. Endverbraucher mögen diese Kategorie, ermöglicht sie doch ein einfaches Mixen an der Hausbar. Zudem eröffnen sie durch eine breite Palette an Aromen wie Beeren, Zitrusfrüchten und Vanille bis zu würzigeren Noten wie Pfeffer, Ingwer oder Kräutern neue Geschmackshorizonte. Auch Barkeeper schätzen diese Gattung zur Erstellung kreativer Cocktails. Vorreiter war und ist hier die schwedische Marke Absolut Vodka, die das Segment früh für sich beanspruchte und mit ikonischen Flaschendesigns Maßstäbe setzte. Bekannte Flavoured Editions liefert beispielsweise Gorbatchow (Halle 4, E10, Henkell & C. Sektkellerei KG Henkell-Freixenet) oder der u.a. mit Timutpfeffer aus dem Himalaya aromatisierte UKO Vodka (Halle 7, C60).

„Flavoured“ kann auch gereift bedeuten, wie der polnische Debowa Premium Vodka zeigt (Halle 5, E58). Die Marke ist seit vielen Jahren bekannt für cremigen, sehr weichen Geschmack mit einer dezenten Eichenholznote.

Low ABV – Die neue Leichtigkeit

Gesunder Lebensstil macht auch vor der Vodkakategorie nicht halt. Weniger Zucker, geringerer Alkoholgehalt und eine bewusste Ernährung finden ihre Äquivalente auch im Vodka. Der Trend geht hier besonders zu niedrigen Alkoholkonzentrationen (Low ABV – Low Alcohol by Volume).

Low Alkohol Vodka wird damit zum idealen Partner in Mixgetränken, da dieser, anders als seine Mixpartner Liköre oder Bitters, weniger Kalorien enthält. Die Reduzierung auf niedrige Alkoholgehalte um die 20%-vol. erfolgt zumeist durch Reduktion oder Aromenkonzentration, wie Absolut mit dem Absolut Vodka Sensations oder Trojka Vodka Blue (Diwisa, Halle 5, K42) zeigen. Im Mixgetränk wird dadurch die Menge des verwendeten Vodkas reduziert; im Vodka selbst durch Verdünnung ergibt sich ein ganz neuer, frischer Look für das Wässerchen.

In jedem Bereich der Vodkawelt erleben wir heute eine Wiederbelebung und neue Entwicklungen. Junge, innovative Unternehmen erfreuen ebenso wie alteingesessene, lang etablierte Marken mit kreativen Ideen und neuen Ansätzen.

Einen hervorragenden Überblick über diese schillernde Welt des Vodka & Wodka bietet die ProWein 2024 mit der Trendshow „same but different“ in Halle 7 und der neuen Markenwelt „ProSpirits“ in Halle 5. Damit ist die ProWein vom 10. bis 12. März 2024 in Düsseldorf die weltweit größte und bedeutendste Fachmesse für Weine und Spirituosen. Rund 500 der mehr als 5.700 Ausstellenden aus aller Welt präsentieren ihr Spirituosenangebot.

BrauBeviale präsentiert das Gewinnerbier des Maisel & Friends-Hobbybrauerwettbewerbs

Der Erfindergeist und die Kreativität der Hobbybrauerszene sind faszinierend und inspirierend. Daher haben Maisel & Friends gemeinsam mit der BrauBeviale vor einigen Jahren den Hobbybrauerwettbewerb ins Leben gerufen. 2023 fand er bereits zum sechsten Mal statt. Mit dem Wettbewerbsthema hatten sich die Veranstalter an einen besonderen Bierstil herangewagt, der so bisher noch nie gebraut wurde: Ein Münchner Dunkel (Modern Style), bei dem die klassische malzige Süße auf moderne Hopfensorten treffen sollte. Mit seinem „Hoppy Dunkel“ konnte Paul Schüßler aus Hessen die Fachjury überzeugen und ging als Gewinner aus dem Wettbewerb hervor. In der Hobbybrauer-Community ist Paul bekannt durch seinen Blog Friedies Brauhaus, auf dem er über seine Leidenschaft zu Bier- und Hobbybrauerthemen bloggt. Anfang Oktober war Paul zu Gast bei Maisel & Friends in Bayreuth und hat sein Gewinnerrezept im großen Stil nachgebraut.

Klassisches Münchner Dunkel mit modernem Touch

Das Maisel & Friends Hoppy Dunkel sieht auf den ersten Blick aus wie ein klassisches Münchner Dunkel: haselnussbraun mit leichter Trübung und einer cremigen Schaumkrone. Doch schon der Duft des Bieres verrät, dass es sich nicht um einen traditionellen Vertreter des Bierstils handelt. Der Einsatz von Aromahopfen gibt dem eigentlich malzbetonten Dunklen einen fruchtigen Kick! Im Mund setzt sich das überraschende Aromenspiel fort. Einmal streichelt das Malz mit Noten nach Karamell, Nuss und Schokolade die Geschmacksknospen, dann tritt wieder der Hopfen mit fruchtigen Anklängen von Zitrus, Orange und Pfirsich in den Vordergrund. Der Hopfen gibt dem Münchner Dunkel eine etwas stärkere Bittere und leicht grasige Noten in den trockenen Abgang, diese passen aber harmonisch ins Bild der außergewöhnlichen Braukreation.

Präsentation auf der BrauBeviale in Nürnberg

Eine öffentliche Bühne erhalten Paul Schüßler und sein Hoppy Dunkel bei der diesjährigen BrauBeviale, die vom 28. bis 30. November 2023 in Nürnberg stattfinden wird. Zum Auftakt der Messe am 28. November ab 13 Uhr wird es das Bier im Raum Helsinki, NCC Ost, zu verkosten geben. Zusätzlich werden Michael König (Biersommelier Maisel & Friends) und Paul Schüßler das Bier im Rahmen des Tastings „Vom Hobbybrauer zur eigenen Brauerei“ in der Craft Drinks Area am 28. November 2023 ab 13 Uhr präsentieren.

Solange der Vorrat reicht, gibt es das Bier auch im brauereieigenen Onlineshop auf www.maiselandfriends.com.

Anmeldung für den Hobbybrauerwettbewerb 2024

Auch 2024 wird es wieder einen Hobbybrauerwettbewerb geben. Ab 28. November ist die Anmeldung zur siebten Auflage unter maiselandfriends.com möglich. Alle Hobby- und Heimbrauer sind herzlich eingeladen, zum Thema „Weizen IPA“ ihre Biere einzusenden. Gekürt wird der Gewinner am 13. April bei der HOME BREW Bayreuth, Süddeutschlands größter Hobbybrauerveranstaltung. Die genauen Teilnahmebedingungen sowie die Anforderungen an das Bier finden Sie auf der Website von Maisel&Friends.

Vorschau auf die Fisch & Feines Bremen

Am Freitag ist es so weit: in der Messe Bremen beginnt die Messe Fisch & Feines mit dem Craft Beer Event. Dass es sich lohnt, diese Messe zu besuchen, habe ich auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Messe erfahren. In der Audio-Datei zu diesem Beitrag erfahren Sie, was es zu sehen gibt und welch großer Aufwand für diese Messe getrieben wird.

7. 11. 2023: Oliver Stöcker von der Brauerei Fleuther in der Trinkhalle

Seit 2016 weiß fleuther vom Niederrhein eine stetig wachsende Gemeinde mit geschmacklicher Vielfalt und solidestem Handwerk zu überzeugen. Fokus und Vorfreude an diesem Abend gelten Stouts aus Fasslagerung, denn wer braucht schon Firlefanz mit Felsquellwasser…

Wie immer findet die Veranstaltung ab 19:00 statt in der

Trinkhalle
Herner Str. 8
44787 Bochum

11. 11. 2023: Karlsberg Bockbierfest im großen Festzelt „Am Forum“

Nach drei Jahren Pause ist es so weit: Das Karlsberg Bockbierfest findet in diesem Jahr wieder statt. Tausende Starkbier-Fans läuten am Samstag, 11. November, mit dem Karlsberg Bockbier auf dem legendären Bockbierfest in Homburg die Bockbiersaison ein. Die Karlsberg Brauerei lädt zum offiziellen Fassanstich mit Bürgermeister Michael Forster, Dr. Richard Weber und Christian Weber ein. Der Karlsberg Bock bringt das frischgebraute Bockbier auf das Fest. Die Fangemeinde des Karlsberg Bockbieres feiert in guter Stimmung bis 17.00 Uhr im Festzelt „Am Forum“ in Homburg. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Bands The Bombshells und Radiosolid sowie DJ Kasimir. Der Eintritt ist wie immer frei, Einlass ist ab 9 Uhr.

Karlsberg Bock erhält erneut Auszeichnungen

Die Karlsberg Brauerei ist für gute Biere bekannt, auch wenn ich nur sehr selten eines der Biere verkosten konnte. Seit Jahren überzeugt das Karlsberg Bock die Jurys internationaler Bier Awards und sichert sich Jahr für Jahr Auszeichnungen. Umso größer ist die Freude bei den Karlsberg Brauerinnen und Brauern, dass das Bockbier in diesem Jahr gleich zwei Auszeichnungen erhalten hat. Bei der Falstaff Bier Trophy 2023 belegte das Karlsberg Bock mit starken 93 Punkten den zweiten Platz in der Kategorie „Best of Bockbier“. Außerdem wurde das Saisonbier bei den diesjährigen World Beer Awards mit Silber prämiert. Zum Bockbier gibt es auf dem Fest leckere Speisen, die den kräftigen Geschmack des Bockbiers ideal ergänzen.

Stadt Homburg und Karlsberg rufen zu sicherer Heimfahrt auf

„Don’t drink and drive“ – diesen Appell an den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol richten die Karlsberg Brauerei und die Stadt Homburg auch dieses Jahr an die Besucherinnen und Besucher des Bockbierfestes. Damit die Gäste nach einem gemütlichen Tag entspannt und sicher nach Hause kommen, werden sie gebeten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Bus, Bahn und Taxiservice stehen am Hauptbahnhof zur Verfügung. Von dort aus ist das Festzelt am Forum zu Fuß ca. in einer Viertelstunde erreichbar. So können die Besucherinnen und Besucher beruhigt das Auto stehen lassen und das würzige Karlsberg Bockbier genießen. Jugendliche unter 16 Jahren erhalten nur mit einem Erziehungsberechtigten Einlass in das Festzelt.