Archiv der Kategorie: Dies und Das

10. 5. – 11. 5. 2024: Middelburg Abbey Beer Festival

Am Freitag, den 10. und Samstag, den 11. Mai 2024 findet zum neunten Mal das Middelburg Abbey Beer Festival statt. Dieses Festival in der Abtei Middelburg verspricht ein Wochenende voller Bierverkostungen, gutem Essen, Live-Musik und lustigen Spielen.

Entdecken Sie eine umfangreiche Auswahl an Bierspezialitäten, wobei der Schwerpunkt auf Bieren mit einzigartigen Geschmacksrichtungen und Aromen liegt. Spielen Sie bei verschiedenen Spielen in der mittelalterlichen Krypta, genießen Sie Live-Musik auf der Terrasse und probieren Sie die köstlichen Snacks von verschiedenen Foodtrucks.

Das Festival findet in der Abtei Middelburg in den Niederlanden statt. Die Öffnungszeiten sind an beiden Tagen jeweils von 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

10. 5. – 11. 5. 2024: TAPT Festival Amsterdam Oost

Am 10. und 11. Mai 2024 verwandelt sich der Amsterdamer Flevopark während des TAPT-Festivals Amsterdam Oost in das Epizentrum der Festlichkeiten. Mit einem Abendprogramm am 10. Mai von 17:00 bis 23:00 Uhr und einem Festtag am 11. Mai von 13:00 bis 23:00 Uhr garantiert TAPT ein unvergessliches Erlebnis.

Öffnungszeiten:

Freitag, 10. 5.: 17:00 Uhr – 23:00 Uhr
Samstag, 11. 5.: 13:00 Uhr – 23:00 Uhr

29. 5. – 2. 6. 2024: Fränkisches Bierfest Nürnberg

In jedem Jahr findet das fränkische Bierfest in Nürnberg statt. Dort im Burggraben ist ja auch die richtige Atmosphäre für eine solche Veranstaltung. In diesem Jahr lohnt sich ein Besuch besonders, denn das Fränkische Bierfest feiert sein 25. Jubiläum.

Somit ist es auch wenig verwunderlich, dass die fünftägige Veranstaltung in diesem Jahr noch ein Bisschen größer und bunter wird als üblich. Knapp 50 Brauereien werden sich unterhalb der Kaiserburg versammeln und die Ergebnisse ihrer Arbeit anbieten. Dabei sind auch ein Dutzend Stände, die die deftige und süße Grundlage für den Biergenuss anbieten. Dazu noch die richtige Livemusik und das Erlebnis dürfte perfekt sein. Keinesfalls verpassen sollten Sie den Bier-Marktplatz mit den Craft Beer-Brauereien.

Öffnungszeiten:

Mittwoch, 29. 5.: 17:00 Uhr – 23:00 Uhr
Donnerstag, 30. 5.: 11:00 Uhr – 23:00 Uhr
Freitag, 31. 5.: 14:00 Uhr – 23:00 Uhr
Samstag, 1. 6.: 11:00 Uhr – 23:00 Uhr
Sonntag, 2. 6.: 11:00 Uhr – 21:00 Uhr

26. 4. 2024: Biergarten Brabant

Die Abbildung zeigt das Veranstaltungsplakat, das einige Eindrücke vergangener Veranstaltungen sowie den Termin für 2024 enthält.Am Freitag, 26. April 2024, ist es Zeit für den Biergarten Brabant an der Tramkade in Den Bosch. Dieses einzigartige Festival verbindet Bierspezialitäten, Brabanter Geselligkeit, Live-Musik und köstliches Essen.

Probieren Sie eine umfangreiche Auswahl an Bieren während der Hellobier-Verkostung. Genießen Sie Live-Musik von verschiedenen Tribute-Bands und DJs in zwei Bereichen, lassen Sie sich von den kulinarischen Kreationen verschiedener Foodtrucks überraschen und schmecken Sie die Brabanter Atmosphäre.

Veranstaltungsort:

Biergarten Brabant
Tramkade Den Bosch
Niederlande

Zeitpunkt:

26. 4. 2024, 17:00 Uhr – 0:00 Uhr

9. 5. – 12. 5. 2024: Mout Festival Tilburg

Das Mout Bierfestival gibt es schon lange. Die erste Veranstaltung in Nijmegen war gleich ein voller Erfolg: sonnenverwöhnter Genuss von (speziellem) Bier, gutes Essen, gute Musik und dito Gesellschaft. Jedes Jahr stellen (inter)nationale Brauer ihre Kreationen vor. Und in diesem Jahr gibt es noch etwas neues: Auf dem Festival wird es einen Tin Shop geben, in dem Sie Biere aus allen Teilen der Welt erwerben können, um sich Ihr eigenes Bierpaket zusammenzustellen.

Auf dem Gelände ist für jeden etwas dabei, was Getränke, Essen, Musik und Aktivitäten angeht. Sie sind kein Bierfanatiker? Kein Problem! Es gibt Cocktails, Weine und alkoholfreie Getränke in Hülle und Fülle. Mehrere Food Trucks sorgen für den großen Hunger und den schnellen Hunger. Aus dem Schallplattenbus ertönt tagsüber zeitlose Musik, und am Abend geht es auf die Tanzfläche. In der Zwischenzeit können Sie Ihre Freunde oder Familie zu einem Arcade-Spiel oder einem Brettspiel herausfordern. Im Mout kommt alles zusammen.

Öffnungszeiten:

Donderstag: 16:00 Uhr – 23:00 Uhr
Freitag: 16:00 Uhr – 00:00 Uhr
Samstag: 13:00 Uhr – 00:00 Uhr
Sonntag: 13:00 Uhr – 21:00 Uhr

Eintritt:

€ 5,00 pro Tag

Wegen Kälte und Schnee: Brauerbund sagt Feier am Münchner Bierbrunnen ab

Am 23. April feiern Bayerns Brauer die erstmalige Verkündigung des Reinheitsgebotes. In München findet die Feier traditionell am Bierbrunnen vor dem Brauerhaus statt. Die in diesem Jahr für den 23. April ab 15:00 Uhr geplante Feier hat der Brauerbund heute abgesagt. Der Grund: „Bei angekündigten maximal 5 Grad und Schneefall macht ein solches Fest leider keinen Sinn“, begründet Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, die kurzfristige Absage. Noch nie haben man das Fest, das es seit 1996 gibt, witterungsbedingt ausfallen lassen müssen, so Ebbertz. Aber unter den sich abzeichnenden Witterungsbedingungen sei nicht zu erwarten, dass Menschen sich nach der Arbeit bei Musik fröhlich zu einem Bier treffen und auf den 508. Geburtstag des Bayerischen Reinheitsgebotes anstoßen. Der Brauerbund hofft auf wieder bessere Rahmenbedingungen im nächsten Jahr.

200 Flaschen Bier pro Kopf: Wissenschaftliche Fakten zum 30. Tag des Bieres

Hopfen und Malz – Gott erhalt’s. Trotz rückläufigem Bierkonsum ist Bier nach wie vor sehr beliebt bei den Deutschen. Am 23. April feiern wir den Tag des Bieres und wir nehmen dies zum Anlass, um zu klären, was eigentlich drin ist im Gerstensaft, wie der Geschmack zustande kommt und warum so viele Menschen das Getränk so sehr lieben.

Deutschland. Wenn man im Ausland jemanden fragt, wie man sich Deutschland vorstelle, werden dabei oft die gleichen Bilder umschrieben. Bier ist eines davon und in der Tat gibt es in unserem Land eine sehr alte und reiche Brautradition, eine Vielfalt lokaler Brauereien, unzählige Biersorten und mindestens genausoviele Anlässe, um Bier zu konsumieren.

In der Tat gehören die Deutschen zu den größten Biertrinkern der Welt. Auch wenn der Konsum seit einigen Jahren zurückgegangen ist, kamen wir im Jahr 2020 laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes auf einen durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 93,3 Litern. Das entspricht in etwa 200 Flaschen Bier. Doch was macht sie aus, die Faszination zum Gerstensaft? Wie bekommt man den Alkohol aus dem Bier und wie kann man mit so wenigen Zutaten so viele Geschmäcker erzeugen? Dr. Margit Jekle ist Professorin für Lebensmitteltechnologie und pharmazeutisches Qualitätsmanagement. Im Interview beantwortet sie die spannendsten Fragen rund ums Bier.

Was ist drin im Bier?

Jekle: „Gemäß dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 darf zur Bierherstellung nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden. Das Reinheitsgebot gilt als die älteste, heute gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Deutsche Brauereien dürfen, im Gegensatz zu internationalen Brauereien, daher keine Zusatzstoffe wie Aromen oder Farbstoffe außer diesen vier Zutaten dazu geben, da sie ein geschütztes „Traditionelles Lebensmittel“ herstellen.“

Wie ist es möglich, dass man mit so wenigen Zutaten so viele Geschmäcker erzeugen kann?

Jekle: „Mit nur vier Zutaten 40 verschiedene Sorten Bier mit rund 7000 einzelnen Biermarken herzustellen erfordert kurz gefasst viel Fachwissen, Zutatenqualitäten und verschiedenste Herstellungsprozesse. Bei Schwarzbier, einem dunklen Vollbier, wird das Braumalz länger geröstet, damit es die dunkle Farbe und Aromen nach Kaffee- und Kakaonoten erhält. Das untergärige Pilsner Bier (Pils) hat im Vergleich zu anderen Biersorten einen erhöhtem Hopfengehalt und bietet daher den herberen Biergenuss. Bei Weizenbier werden die Biere mit einen höheren Weizengehalt (durch Weizenmalz) hergestellt.“

Was macht gutes Bier aus?

Jekle: „Wie bei jedem Lebensmittel ist auch bei Bier der Geschmack sowie alle weiteren sensorisch erfassbaren Qualitäten wie Schaumstabilität und das Mundgefühl verschieden. Neben individuellen sensorischen Aspekten gibt es bekannterweise auch regionale Unterschiede. So ist das beliebteste Bier in Deutschland das Pils, während vor allem in Bayern und auch Baden-Württemberg auch gerne Weißbier (Weizenbier) getrunken wird. Auch hier gilt, dass die Zutaten und der Brauprozess wesentlichen Einfluss auf die Qualität eines Bieres haben. Damit zeichnen die besten Biere auch gute Brauer aus.“

Gibt es besondere Biere? Regionale Unterschiede?

Jekle: „Jeder, der in Köln einmal verweilte, kennt das Altbier, das traditionell in schlanken, zylinderförmigen Gläsern, im Kölschglas oder der Stange, serviert wird. Diese Variante wirkt für den Bayern eher „zierlich“ der mit seinem 1L Maßbier gerne das süffige Helle trinkt. Auch hier zeichnet der Name die Herstellung aus. Beim Hellen wird von hellen Lagerbieren gesprochen, die malzaromatisch und süßlich sind, zugleich aber auch fruchtig-frisch. Also ja. Es gibt eine Vielzahl besonderer Biere und regionaler Unterschiede.“

Wie lange dauert der Brauprozess und kann man das wirklich auch in der Badewanne machen?

Jekle: „Der Brauprozess dauert in der Regel circa einen Tag. Und ja, der Brauprozess könnte technisch, jedoch wohl mit Qualitätseinbußen, in der Badewanne ablaufen. Der sich anschließende Lagerprozess dauert jedoch Wochen bis Monate, bevor das Bier trinkbar ist und erfolgt in größeren Tanks bzw. Fässern oder in der Flasche. Während der Lagerung reift der Geschmack des Bieres und erwünschte Aromen bilden sich weiter auf. Unerwünschte Aromen wie z.B. Diacetyl (Butteraroma) baut sich ab. Weiterhin setzen sich während der Lagerung des Bieres Schwebstoffe am Boden des Behälters ab und das Bier wird klarer (Klärung). Als weitere Vorgang entwickelt sich Kohlensäure durch natürliche Nachgärung oder auch Karbonisierung.“

Alkoholfreie Biere sind immer weiter auf dem Vormarsch. Doch wie funktioniert das eigentlich? Wie bekommt man den Alkohol aus dem Bier?

Jekle: „Prinzipiell gibt es zwei Verfahren um den „Alkohol aus dem Bier zu bekommen“. Zum einen wird nach einer normalen Bierherstellung inklusive der Alkoholproduktion und einer Bierreifung im Lagertank der Alkohol im Anschluss daran wieder aus dem Bier entzogen. Hierfür kann eine Vakuumdestillation oder Membrantrennverfahren angesetzt werden. Durch das Ansetzen eines Vakuums unter 50 °C kann der Alkohol schonend bei niedriger Temperatur verdampft und so aus dem Bier herausgelöst werden. Dem Bier wird so viel Alkohol entzogen, dass alkoholfreie Biere mit maximal 0,5%vol Restalkohol vorhanden ist. Beim zweiten Verfahren, der gestoppten Gärung wird der Brauprozess klassisch gestartet, also Hefe der Bierwürze beigesetzt. Die Hefe verstoffwechselt den in der Würze vorhandenen Zucker v.a. zu Alkohol. Bei der gestoppten Gärung wird die Gärung gemäß der Bezeichnung bei einem Alkoholgehalt von maximal 0,5%vol gestoppt, indem die Würze kurz stark erhitzt wird. Die Temperatureinwirkung inaktiviert die Hefe und die Hefe kann keinen weiteren Zucker mehr in Alkohol umwandeln. Da bei diesem Prozess mehr Zucker im Bier vorhanden ist, da die Hefe diesen Zucker nicht in Alkohol umwandeln konnte, wie beim ersten Verfahren, schmeckt das Bier auch deutlich süßer.“

Was ist der Unterschied zwischen Pils und Weizen?

Jekle:“ Biere werden grundsätzlich ich zwei Kategorien aufgeteilt, und zwar in obergärig und untergärige Biere. Die Bezeichnung klingt zunächst etwas sperrig, jedoch gibt es einen ganz einfachen Unterschied, und zwar liegt der in der Hefe. Um aus der Bierwürze und dessen Zucker durch Gärung Alkohol entstehen zu lassen, wird Hefe zugesetzt. Prinzipiell kann man die Hefe unterscheiden in obergärige und untergärige Hefe. Daher auch die Bezeichnung von unter- und obergärigem Bier. Die obergärige Hefe bildet bei der Hefevermehrung Sprossverbände die verbunden bleiben und durch aufsteigende Kohlensäure im Bier noch oben treiben. Demnach liegt die Hefe bei der Gärung oben auf, also OBERgärig. Die untergärige Hefe bleibt während der Gärung nicht verbunden und setzt sich unten am Boden ab. Demnach UNTERgärig Die obergärige Hefe benötiget im Übrigen für die Gärung wärmere Temperaturen als die untergärige Hefe, die bei niedrigeren Temperaturen aktiv ist. Warum nun diese Ausführung? Pils schmeckt intensiver nach Hopfen und ist bitterer als Weizenbier, es ist ein untergäriges Bier. Weizenbier hingegen ist ein obergäriges Bier, wie auch Kölsch oder Alt. Weizenbier verdankt seinen Namen im Übrigen seinen Inhaltsstoffen. So wird bei der Herstellung von Weizenbier mit einem höheren Anteil an Weizenmalz gebraucht im Vergleich zu Pils. Typisch für Weizenbier ist auch sein weiches Geschmacksprofil und einer fruchtigen oder würzigen Frische. Einige Weizenbiere zeichnen auch die Besonderheit aus, dass sie Bananen- oder Nelkenleitaromen aufweisen. Diese Aromen werden neben der alkoholischen Gärung durch spezifische Hefestämme gebildet. Auch zeichnet die höhere Weizenmenge im Weizenbier das eher cremigere und vollere Mundgefühl beim Trunk, durch eine erhöhte Viskosität des Bieres, aus.“

Und noch eine Frage zum Abschluss: Warum überhaupt Bier? Das ist doch bitter! Wieso stehen da so viele drauf?

Jekle: „Bier gilt als eines der ältesten alkoholischen Getränke. Getreide wurde gesammelt und zufällig mit Wasser stehen gelassen bis durch eine Spontanfermentation (Hefen gibt es überall, auch in der Luft) diese Maische nach einigen Tagen zu gären begonnen hat. Aktuellen Daten nach soll das Bier älter als 9000 Jahre sein. Die Hintergründe zur Beliebtheit sind vielzählig. Zum einen war und ist Bier nahrhaft durch den Getreideanteil. Diesen Vorteil nutzten gerade Klöster im Mittelalter während der Nahrungseinschränkungen in der Fastenzeit. So wurde die Regel übertragen „Was flüssig ist, bricht kein Fasten“. Daher rührt auch die Herkunft der Starkbiere. Weiterhin konnten einige krankheitserregende Keime durch den Alkoholgehalt im Getränk reduziert werden. Trinkwasser war oftmals mit Fäkalien verunreinigt. Somit war Bier damals, zumindest in Teilen und mikrobiologisch gesehen, das „gesündere“ Getränk. Auch wurde in manchen Epochen Bier als Medizin ausgelobt. Und natürlich war die berauschende Wirkung von Alkohol schon jeher für den Menschen interessant.“

Und daran wird sich auch in naher Zukunft so schnell nichts ändern. In dem Sinne: Zum Wohl!

26. 4. – 5. 5. 2024: Frühjahrsmesse Luzern

Vom 26. April bis 5. Mai 2024 findet in Luzern die alljährliche Luga statt und auch dieses Jahr gibt es wieder viel zu erleben. Nebst vielen anderen Attraktionen und Ausstellern, erhält auch die Schweizer Bierkultur ihren Platz. Zusammen mit der Brauerei Luzern, Brauerei Einhorn, Kleinbrauerei Stiär Biär und Getränke Lussi, wird auch Bierliebe anwesend sein. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10:00 Uhr bis 18:30. Nur am 5. Mai, dem letzten Tag der Veranstaltung, ist eine halbe Stunde früher Feierabend.

Hobbybrauerevent lockt Besucher aus ganz Deutschland nach Bayreuth

Am vergangenen Samstag war Bayreuth wieder Anlaufstelle für die deutsche Hobbybrauerszene: Aus dem gesamten Bundesgebiet reisten passionierte Heimbrauer zu Maisel & Friends, um ihre Biere zu präsentieren und sich mit anderen Bierbegeisterten auszutauschen. Die Besucher probierten sich durch die verschiedenen Braukreationen, ehe bei der Siegerehrung am Abend der Gewinner des Hobbybrauerwettbewerbs verkündet wurde. Pascal Wolke konnte die Jury mit seiner Einreichung zum Thema „Weizen IPA“ überzeugen und sicherte sich den begehrten ersten Platz.

Wie schon in den vergangenen Jahren war auch die vierte HOME BREW Bayreuth am 13. April 2024 ein erfolgreiches Event, das die Erwartungen von Hobbybrauern und Veranstalter mehr als erfüllte. Die Besucher kamen in Scharen und verkosteten die ausgefallenen Braukreationen von 24 Hobbybrauern. „Die ausschenkenden Hobbybrauer waren begeistert von der großen Nachfrage sowie der kreativen Atmosphäre und waren am Ende des Tages bis auf den letzten Schluck leer getrunken“, lässt Organisator und Maisel & Friends Biersommelier Michael König die Veranstaltung Revue passieren. Zum ersten Mal in diesem Jahr war mit der Budějovický Budvar aus Tschechien auch eine Brauerei zu Gast, die ihre original tschechischen Lagerbiere im Gepäck hatte.

Fachmesse und -vorträge für Bierbegeisterte und passionierte Hobbybrauer

Das größte Hobbybrauerevent Süddeutschlands wartete jedoch nicht nur mit schmackhaften Bieren auf, sondern bot allerlei Möglichkeiten, um sich bei einer Vielzahl an Fachausstellern über Hefe und Hopfen, aber auch über die Must-haves an Heimbrauer-Utensilien zu informieren. Wertvolle Informationen und Gelegenheit zum Austausch gab es auch im Rahmen von Fachvorträgen, die beim Fachpublikum auf große Nachfrage stießen.

Gewinner des siebten Hobbybrauerwettbewerbs 2024

Highlight des Tages war die Preisverleihung, bei der die Gewinner des Publikumspreises sowie der Sieger des Hobbybrauerwettbewerbs verkündet wurden. Die meisten Besucherstimmen gingen an „Die Lausbuam“, die sich damit den Publikumspreis sicherten. Der Gewinner des Hobbybrauerwettbewerbs wurde bereits am Vortag des Events im Rahmen einer ganztägigen Blindverkostung bestimmt: Die Jury aus 16 renommierten Bierexperten kürte als bestes Weizen IPA aus 147 Anmeldungen die Kreation von Pascal Wolke aus der Nähe von Stuttgart, der von seinem Sieg sichtlich überwältigt war. Im Herbst wird er ein weiteres Mal nach Bayreuth kommen, um gemeinsam mit den Maisel & Friends Braumeistern sein Bier auf dem professionellen 25-Hektoliter-Sudwerk nachzubrauen und an der Etikettengestaltung mitzuwirken, ehe es das Bier dann im Maisel & Friends Onlineshop zu kaufen gibt. Im November geht es für ihn nach Nürnberg, wo er sein Bier auf der BrauBeviale, der wichtigsten Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie, präsentieren darf. Die BrauBeviale und Maisel & Friends haben sich bereits 2018 zusammengetan, um der wachsenden Gemeinschaft der Heimbrauer mit dem Hobbybrauerwettbewerb eine passende Plattform zu bieten. „Wir sind stolz, dass wir den Wettbewerb bereits zum siebten Mal durchführen und weiter professionalisieren konnten. Durch unser neues Bewertungstool erhielten alle Teilnehmenden noch am Samstagabend ein umfangreiches und individuelles Feedback zu ihrem Bier. Das ist ein besonderes Qualitätsmerkmal für den Wettbewerb, dessen Beliebtheit von Jahr zu Jahr steigt“, freut sich Organisator Michael König von Maisel & Friends über den Erfolg.

3. 5. – 4. 5. 2024: Flanieren mit Bieren

Es ist zwar erst die zweite Veranstaltung der Erfurter, aber bereits die erste Auflage von „Flanieren mit Bieren“ war wohl ein voller Erfolg. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr um einen Tag verlängert und es kommen sage und schreibe 39 Aussteller in den Zughafen in Erfurt. Neben vielen unterschiedlichen Brauereien sind auch Anbieter von Wein, Spirituosen und Food am Start. Dass die Musik nicht vom Band kommt sondern live gespielt wird, versteht sich wohl von selbst.

Die Veranstaltung findet im Zughafen in Erfurt statt und der Eintritt beträgt 10 Euro pro Tag, für beide Tage beträgt er 15 Euro. Freitag beginnt das Event um 16:00 Uhr, Samstag um 12:00 Uhr. Schluss ist an beiden Tagen um 22:00 Uhr.