Untergärige Biere

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Untergärige Biere sind Biere, bei denen spezielle Hefestämme während der Gärung bei niedrigen Temperaturen von etwa 4 bis 12 °C arbeiten und sich anschließend am Boden des Gärgefäßes absetzen. Diese Gärweise führt zu einem langsameren, kontrollierten Prozess mit längerer Reifezeit, wodurch besonders klare, stabile und gut lagerfähige Biere entstehen. Im Vergleich zu obergärigen Bieren weisen untergärige Biere ein sauberes, mildes und oft fein hopfenbetontes Geschmacksprofil auf, da weniger fruchtige Gärungsnebenprodukte gebildet werden. Der Alkoholgehalt liegt meist im moderaten Bereich von etwa 4 bis 6 Volumenprozent. Typische Vertreter sind Pils, Helles, Lager, Märzen, Export und Bock.

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