Archiv des Monats: August 2024

31. 8. 2024: Huttwiler Bier-Märit

Am 31. August ist es so weit: der Huttwiler Bier-Märit findet statt. Bislang haben vier regionale Brauereien zugesagt, ihre Biere bei der Veranstaltung auszuschenken. Die Veranstaltung findet von 16:00 Uhr bis 0:30 Uhr auf dem Brunnenplatz von Huttwil statt. Der Eintritt ist frei, lediglich fünf Franken sind als Pfand für das Festivalglas zu zahlen. Es ist sicherlich sinnvoll, zu so einem Event mit dem Öffentlichen Personennahverkehr anzureisen. Dafür nehmen Sie am besten den Zug oder Bus zum Bahnhof Huttwil und von dort aus weiter mit dem Bus zur Haltestelle Huttwil Stadt.

Letzte Runde der diesjährigen Karlsberg Braunacht in St. Wendel

Die diesjährige Karlsberg Braunacht-Saison läuft auf Hochtouren. In Homburg, Saarlouis, Merzig und Kaiserslautern ließen sich bereits zahlreiche Gäste von den neuen Karlsberg Bieren begeistern und feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden. Nach einer kurzen Sommerpause findet die letzte Veranstaltung der diesjährigen Karlsberg Braunacht am Samstag, 31. August, in St. Wendel statt.

Auch hier können die drei speziell für die Braunacht gebrauten Biere exklusiv auf dem Schlossplatz und in der St. Wendeler Gastronomie verkostet werden. Die Besucher küren per Voting auch in diesem Jahr wieder ihr Lieblingsbier. Das Gewinnerbier der Braunacht 2023 – Karlsberg Dunkles Kellerbier – ist derzeit in limitierter Auflage in der regionalen Gastronomie erhältlich.

Braunacht-Event auf dem Schlossplatz

Bei der St. Wendeler Braunacht am 31. August werden die Zapfhähne nicht stillstehen: Los geht‘s ab 16 Uhr auf dem Schlossplatz mit dem offiziellen Fassanstich. Anschließend erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm rund um das Thema Bier und jede Menge handgemachte Musik.

Live-Musik satt für (fast) jeden Geschmack

Hier kommen Musik-Fans garantiert auf ihre Kosten: Auf dem Schlossplatz spielt die Band Radiosolid. Und wenn hier um 20 Uhr die Verstärker ausgehen, dann geht’s in der St. Wendeler Gastronomie erst richtig los: Bis in die Nacht wird hier gefeiert – mit Live-Musik und den drei neuen Karlsberg-Bieren. Mit dabei sind diese fünf Gaststätten: Manin, La Wendel, Palme, JJ’s Pub und Spinnrad.

Brauerinnen und Brauer sind stolz auf drei neue Bierspezialitäten

In diesem Jahr präsentieren die Homburger Brauerinnen und Brauer wieder exklusiv beim Braunacht-Event drei Spezialitäten-Biere. Mit Begeisterung gebraut haben sie ein „Frisches Märzen“, ein „Hopfiges Weizen“ und ein „Kräftiges Stout“, die sie an diesem Tag exklusiv ausschenken und die es sonst nicht zu kaufen gibt. Die Besucher der Braunacht stimmen auch in diesem Jahr wieder für ihr Lieblingsbier ab, und das Gewinnerbier wird im nächsten Jahr einen Auftritt im Portfolio der Marke Karlsberg bekommen.

World Beer Awards: Bestes Weißbier der Welt kommt aus Weihenstephan

Das Weihenstephaner Hefeweißbier Dunkel hat es geschafft. Am ersten Tag bei den World Beer Awards im Vereinigten Königreich wurde die Spezialität als Deutschlands bestes dunkles Weißbier ausgezeichnet – und an Tag zwei ging es sogar noch weiter: Die Titel als weltbestes seiner Art sowie als allgemein bestes Weißbier weltweit setzten dem Ganzen die Krone auf. Dabei waren das noch nicht alle Medaillen, die die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan mit nach Hause nehmen durfte.

Die Aromen nach reifer Banane, die fein perlende Spritzigkeit, das samtige Mundgefühl – Argumente für eine Top-Platzierung liefert das Weihenstephaner Hefeweißbier Dunkel zur Genüge. Die Verkosterpanels bei den World Beer Awards sahen das offenbar auch so – und zeichneten das Bier gleich mit mehreren Medaillen aus: eine Glanzleistung der Weihenstephaner Brauerinnen und Brauer! Doch auch andere Weihenstephaner Bierspezialitäten räumten Preise ab: Der Weizenbock Vitus wurde als Deutschlands Bestes seiner Art ausgezeichnet, das Hefeweißbier bekam in seiner Kategorie Silber, das Kristallweißbier und das Original in ihren Stilen jeweils Bronze.

Massig Edelmetall für die Weihenstephaner Biere – was Direktor Prof. Dr. Josef Schrädler allerdings besonders freute, war der Erfolg des „Dunklen“: „Das Hefeweißbier Dunkel hat in den vergangenen Jahren immer mehr Fahrt aufgenommen. Dass es jetzt bei den World Beer Awards als weltbestes Weißbier ausgezeichnet wurde, hat uns riesig gefreut und ist alles anderes als selbstverständlich.“ Denn die Konkurrenz war wieder groß: Brauereien aus aller Welt haben Biere zur Verkostung eingesandt, über zwei Tage hinweg waren die Expertinnen und Experten mit den Tastings beschäftigt.

Das Resultat daraus versetzte auch Braumeister Tobias Zollo in Höchststimmung: „Es ist wunderbar zu sehen, dass nicht nur unsere Flaggschiff-Biere die Anerkennung erhalten, die sie verdienen, sondern auch die anderen Stile gewürdigt werden. Es ist eine unglaubliche Bestätigung für die Arbeit unserer Brauerinnen und Brauer, dass das weltbeste Weißbier aus Weihenstephan kommt.“

30. 8. – 31. 8. 2024: Basler Biermarkt

Der Basler Biermarkt ist das zweitälteste Bierfestival der Schweiz. Er findet auf dem Vogesenplatz statt und feiert in diesem Jahr, genauer gesagt am 30. und 31. August, Jubiläum. Es ist die zehnte Veranstaltung. Erstmals wurde der Basler Biermarkt im Jahr 2012 durchgeführt, aber zwei Jahre lang musste er leider coronabedingt ausfallen. In diesem Jahr werden in der Grenzstadt zu Deutschland 24 regionale Brauereien ihre Produkte vorstellen. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, da sich ein Großteil des Geländes geschützt unter einer Brücke befindet.

St. Peter’s – India Pale Ale

Die St. Peter’s Brewery, von der das India Pale Ale stammt, das jetzt vor mir auf seine Verkostung wartet, befindet sich in St. Peter South Elmham, einem malerischen Dorf in Suffolk, England. Die Brauerei wurde 1996 von John Murphy gegründet und hat sich seither einen Namen für ihre qualitativ hochwertigen und traditionellen Biere gemacht. Die Brauerei nutzt ein historisches Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, was dem Bier eine besondere Aura und Authentizität verleiht.

Das India Pale Ale hat seine Wurzeln der Überlieferung nach im 18. Jahrhundert, als britische Brauer begannen, stärker hopfenbetonte Biere zu brauen, die die lange Seereise nach Indien überstehen konnten. Der höhere Alkoholgehalt und die verstärkte Hopfung trugen zur Haltbarkeit des Bieres bei und gaben ihm seinen charakteristischen bitteren Geschmack. Eigentlich sollte das Bier in Indien wieder auf die normale Stärke verdünnt werden, aber die englischen Soldaten in Indien probierten das Bier in der Form, in der es bei ihnen eingetroffen war. Es schmeckte ihnen so gut, dass sie auf das Verdünnen verzichteten und das Bier weiterhin konzentriert tranken. Das IPA war geboren. Aber genug mit den alten Geschichten, jetzt ist es an der Zeit, dass ich die Flasche öffne, das Glas fülle und mit der Verkostung beginne.

Dunkel orangefarben und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist für ein IPA nicht sonderlich intensiv. Angenehme Karamelltöne steigen mir in die Nase, gepaart mit einigen Zitrusdüften sowie florale Noten. Abgerundet wird das Aroma durch einen Hauch Harz.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße aus. Die sehr feinperlige Kohlensäure ist leider sehr knapp dosiert. Die Malzsüße bleibt auch auf der Zunge erhalten und es gesellt sich ein Karamellgeschmack dazu. Anschließend kommt auch der Hopfen zum Tragen, allerdings mehr die Aromen der Hopfenöle als die Bittere. Die Bittere kommt erst in der Kehle richtig zum Tragen, dann aber mit Macht. Trotzdem überfordert das Bier den Konsumenten nicht, aber der Geschmack klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5% Vol.

Farbe:

12 EBC

 Brauerei:

St. Peter’s Brewery Co. Ltd
St. Peter’s Hall
St. Peter South Elmham
Bungay
Suffolk NR35 1NQ
Großbritannien
www.stpetersbrewery.co.uk

10. 8. 2024: Stechen & Zechen @ Astra St. Pauli Brauerei

Ein etwas anderes Bierfest ist das Craft Beer & Tattoo Festival direkt in der Astra St. Pauli Brauerei auf der Reeperbahn. Zehn Brauereistände, mehrere Tattoo Artists, bierige Futterstationen und ordentlich Astra-Remmidemmi mit Knollendrehen & weiteren Überraschungen. Außerdem gibt’s mehrere limitierte Saison-Astras.

Das Event findet am Samstag, den 10. August, von 12 Uhr bis 22 Uhr statt

Der Eintritt ist frei.

Die folgenden Brauereien haben sich für das Event angemeldet:

  • BillBrew
  • Buddelship
  • Das Freie
  • Kuehn Kunz Rosen
  • Liquid Story Brewing
  • Lost Horizon Farm
  • Nottebräu
  • Nur Bier
  • Orca Brau Nürnberg
  • TotenHopfen Brauhaus

Und wer tätowiert?

  • Anna Flores Tattoo
  • Indra Liebetanz
  • Riekje Knobloch
  • Steven Cichon
  • Ysabel Shrapnel Tattoo
  • Tattoo Artist & Brauer von Nur Bier Trash Ink Bomber

Maisel & Friends – Sour Power

Sie haben es wieder getan – in jedem Jahr kreieren die Auszubildenden des Abschlussjahrgangs der Brauerei Maisel ein eigenes Bier, das sie von Anfang bis Ende selbst planen. Das reicht von der Entscheidung, welcher Bierstil es sein soll über das Brauen selbst bis hin zum Design der Etiketten und dem Marketing. Lediglich der Genuss des Bieres bleibt den geneigten Konsumenten überlassen. In diesem Jahr haben sich die Auszubildenden für ein Hazy Sauer IPA entschieden, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet.

Im Glas macht das Bier seinem Stil alle Ehre. Selten habe ich ein Bier erlebt, das dermaßen viel Hefe enthielt und dadurch absolut blickdicht ist. Die feinporige Schaumkrone ist nicht allzu voluminös, bleibt aber lange erhalten. Schon die Optik lässt mich auf ein besonderes Bier hoffen.

Ein ganzer Obstsalat steigt mir in die Nase. Ich rieche Düfte nach Ananas, Zitrus, Kokos uns Stachelbeeren. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Beim ersten Kontakt mit meiner Zungenspitze überrascht mich eine angenehme Malzsüße, gepaart mit einer erfrischenden Spritzigkeit. Als sich das Bier auf der Zunge verteilt, kommt die Säure in den Vordergrund und wird absolut dominant. Jetzt schmeckt das Bier fast wie Zitronensaft, frisch und mit einem recht schlanken Mundgefühl, aber außer der Säure ist nicht mehr viel zu schmecken. Außerdem fehlt mir die Bittere, die ich von einem IPA einfach erwarte. Erst in der Kehle kommt eine leichte Bittere zum Vorschein, auch die Fruchtaromen kommen jetzt wieder zum Tragen.

Als IPA hätte ich das Sour Power schon aufgrund der geringen Bitteren nicht erkannt, aber es handelt sich um ein sehr schönes Sommerbier, das den Durst löscht und mit seiner Säure erfrischt. Leider handelt es sich bei diesem Bier um einen Sondersud, für den wie immer gilt: wenn weg, dann weg.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen (Comet, Kazbek, Galaxy), Hefe

Alkoholgehalt:

6,3 % Vol.

Stammwürze:

14,3° Plato

Brauerei:

Brauerei Gebrüder Maisel KG
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

31. 8. 2024: Op Hop van Zegen

Am Samstag, den 31. August, findet in Roermond zum 6. mal das Op Hop van Zegen statt, das größte Bierfest der Stadt! Von 14.00 bis 22.00 Uhr können Sie ein vielfältiges Biersortiment von 13 lokalen und regionalen Brauereien probieren. Entdecken Sie klassische Stile, überraschende Kreationen und treffen Sie die inspirierten Brauer, die hinter jedem Bier stehen.

Neben einer umfangreichen Bierkarte können Sie auch köstliche Snacks genießen. Die perfekte Gelegenheit, um mit Freunden und Familie auf ein sommerliches Bierfest anzustoßen.

Also: am Samstag, den 31. August von 14:00 Uhr – 22:00 Uhr nach Weestand, Bredeweg 10, Roermond, Niederlande

31. 8. 2024: Dungens Bierfestival

Am 31. August 2024 findet zum zweiten Mal das Dungens Bierfestival auf dem Gelände vor der Litserborg im schönen Den Dungen statt.

Aktuell haben sich sechs regionale Brauereien angemeldet, die ihre Erzeugnisse auf der Veranstaltung vorstellen. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Das Festival findet am 31. August von 14:00 bis 20:00 Uhr statt.

Der Eintritt beträgt € 22,50 und beinhaltet:

  • 5 Token
  • Ein Verkostungsglas
  • Festivalbuch & Stift

Veranstaltungsort:

Gelände vor der Litserborg
Den Dungen
Niederlande

Stiegl – Bio-Bock

Nach langer Zeit steht mal wieder ein Bier von einer Brauerei vor mir, die Mitglied bei den Freien Brauern ist. Es handelt sich um das Bio-Bockbier aus der Brauerei Stiegl in Salzburg. Obwohl die Brauerei direkt an der Grenze nach Deutschland liegt, sind die Biere aus Salzburg in Deutschland nur sehr selten zu finden. Ich habe mir den Bock mitgebracht, als ich als Juror bei der Austrian Beer Challenge war. Die Biere, die ich bislang von Stiegl verkostet habe, haben mir alle recht gut gefallen, so dass ich bei diesem Bier auf das gleiche Ergebnis hoffe. Ich bin nur gespannt, was mich erwartet. Auf dem Etikett ist nicht angegeben, ob die Flasche einen dunklen oder einen hellen Bock enthält.

Eine Besonderheit fällt mir aber bereits jetzt auf, bevor ich die Flasche öffne. Obwohl der Verschluss wie ein Kronkorken aussieht, handelt es sich um einen Drehverschluss. Der Flaschenöffner kann also in der Schublade bleiben. Etwas schade finde ich, dass die 0,33 l-Flasche den Schriftzug Stiegl trägt. Das sieht zwar recht gut aus, führt aber dazu, dass ich die Flasche im deutschen Handel nicht zur erneuten Verfüllung abgeben kann und daher im Altglas entsorgen muss.

Orangefarben strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone ist recht klein, bleibt aber lange erhalten. Damit macht der Bio-Bock optisch schon mal eine gute Figur.

Das Bier duftet stiltypisch nach Brotkrume, Karamell und Honig. Abgerundet wird das Aroma durch einige würzige Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine überraschende Spritzigkeit sowie eine angenehme Malzsüße aus. Bereits auf der Zungenspitze kommen die würzigen Aromen zum Tragen. Ala sich das Bier auf der Zunge verteilt kommt eine überraschend kräftige Hopfenbittere zum Vorschein. Dabei ist das Mundgefühl samtweich und trotzdem frisch. Jetzt würde ich mir ein Wildschweingulasch zum Bier wünschen, aber auch manche Trockenfrüchte könnte ich mir zum Bio-Bock von Stiegl vorstellen. In der Kehle überrascht mich das Bier dann noch einmal, denn dort ist es überraschen mild und wärmend.

Noch eine Bemerkung zum Schluss: auch wenn die Brauerei mitteilt, dass der Bio-Bock nur von Oktober bis Dezember erhältlich ist, habe ich ihn doch noch Anfang Juni bei Billa in Linz im Regal gefunden.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,0 % Vol.

Stammwürze:

16,5° Plato

Farbe:

12 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

8° – 10° Celsius

Brauerei:

Stieglbrauerei
Kendlerstraße 1
5017 Salzburg
Österreich
www.stiegl.at