Nichtbiologische Haltbarkeit

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Die nichtbiologische Haltbarkeit beschreibt den Zeitraum, in dem ein Bier sein ursprüngliches Aussehen, Aroma und seinen Geschmack behält, ohne dass mikrobiologische Einflüsse die Ursache für Veränderungen sind. Sie wird vor allem durch chemische Alterungsprozesse bestimmt.

Mit zunehmender Lagerdauer können sich unter anderem die Bierfarbe, die Schaumstabilität und die Klarheit verändern. Auch das Hopfenaroma nimmt mit der Zeit ab, während typische Alterungsnoten – beispielsweise ein kartonartiger oder papierähnlicher Geschmack – entstehen können.

Die nichtbiologische Haltbarkeit wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören insbesondere Temperatur, Lichteinwirkung, Sauerstoffkontakt und die Lagerdauer. Eine kühle und dunkle Lagerung trägt wesentlich dazu bei, die Bierqualität möglichst lange zu erhalten.

Zur Beurteilung der nichtbiologischen Haltbarkeit setzen Brauereien unter anderem den sogenannten Forciertest ein. Dabei wird der natürliche Alterungsprozess durch wechselnde Temperaturen künstlich beschleunigt, um die voraussichtliche Haltbarkeit eines Bieres besser einschätzen zu können.

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