Wer am Dienstag, 17. März 2026, zur ProWein nach Düsseldorf reisen möchte, sollte etwas mehr Zeit für die Anfahrt einplanen. Grund dafür ist ein ganztägiger Streik der Rheinbahn, der den öffentlichen Nahverkehr in Düsseldorf erheblich einschränken wird.
Der Arbeitskampf beginnt am Dienstag um 3.00 Uhr morgens und soll volle 24 Stunden dauern. Während dieser Zeit werden weder U-Bahnen noch Straßenbahnen fahren. Auch der Busverkehr wird stark reduziert sein, sodass nur wenige Linien im Stadtgebiet unterwegs sein werden.
Bereits am Montag, 16. März, ist ebenfalls ein Streik angekündigt. Dieser betrifft jedoch ausschließlich interne Bereiche der Rheinbahn und hat keine Auswirkungen auf den regulären Fahrbetrieb. Für Besucher der Messe und Pendler bleibt der Nahverkehr an diesem Tag also normal nutzbar.
Anders sieht es am Dienstag aus. Gerade für Besucher der internationalen Wein- und Spirituosenmesse ProWein, die in Düsseldorf stattfindet, stellt der Streik eine Herausforderung dar. Da der letzte Messetag genau auf den Streiktermin fällt, rechnet die Messe mit einem erhöhten Bedarf an alternativen Transportmöglichkeiten.
Um die Situation zu entschärfen, hat die Messe Düsseldorf reagiert und einen Sonderverkehr eingerichtet. Insgesamt 30 zusätzliche Busse sollen auf vier Linien eingesetzt werden, um Besucher trotz des Streiks möglichst zuverlässig zum Messegelände zu bringen.
Ganz ohne Einschränkungen wird die Anreise dennoch nicht verlaufen. Selbst die wenigen regulär fahrenden Buslinien dürften am Streiktag stark ausgelastet sein. Nach aktuellem Stand gehört dazu auch die Linie 722, die unter anderem den Eingang Süd der Messe bedient. Es ist allerdings davon auszugehen, dass diese Verbindung besonders stark frequentiert sein wird.
Besucher der ProWein sollten daher im Idealfall frühzeitig ihre Anreise planen und sich über die aktuellen Verkehrsinformationen informieren. Die Rheinbahn stellt eine Übersicht der weiterhin fahrenden Buslinien auf ihren Informationsseiten zur Verfügung.
Trotz des Streiks will die Messe Düsseldorf sicherstellen, dass Aussteller und Besucher den letzten Messetag möglichst reibungslos erreichen können. Mit dem zusätzlichen Busangebot soll zumindest ein Teil der entstehenden Verkehrslücken geschlossen werden.
Für Messegäste gilt dennoch: Geduld einplanen, Alternativen prüfen und im Zweifel etwas früher aufbrechen. Denn am Streiktag dürfte Düsseldorf verkehrstechnisch eine kleine Herausforderung werden.